Montag, 28. September 2020Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:29 Uhr

Das war Montag, der 28. September

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Tagesausklang noch eine kleine Alltagsgeschichte, in der es ums Suchen und Finden geht. Immerhin die beiden universalen Menschheitsthemen.

Vermisst in der Eifel: Pilzsammler gesucht - Dieb gefunden

125874424.jpg

Welche Plze der Vermisste fand, ist unbekannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Pilzsammler aus Düsseldorf hat sich in der Eifel verlaufen und dadurch eine große Suchaktion ausgelöst. Nach zehn Stunden sei der 58-Jährige am späten Sonntagabend in der Dunkelheit leicht unterkühlt von einem Autofahrer aufgegriffen und zur Polizei gebracht worden, berichtete die Behörden in Euskirchen. Dabei fiel den Beamten ein Sicherheitsetikett an der Jacke des Pilzsammlers auf. Die habe er gestohlen, räumte der Mann ein. Seine Ehefrau hatte ihn als vermisst gemeldet. Mit einer Anzeige wegen Diebstahls "im Gepäck" konnte der 58-Jährige dann die Heimreise antreten.

Die Moral dieser Geschichte ist schwer in einen Satz zu fassen. Doch das ist bei den großen Themen des Tages schließlich auch nicht anders. Die Finanzen des US-Präsidenten haben meine Kollegen Sebastian Huld und Jan Gänger heute beschäftigt:

Ob das Coronavirus die nächste Grippe kleinhält, treibt meinen Kollegen Klaus Wedekind um:

Der Ausbruch nach einer Privatfeier in Bielefeld stürzt die Stadt zwar ins Chaos. Dafür könnte es bald eine bundesweite Regelung geben: 25 Menschen dürfen sich zum Feiern treffen, und mehr eben nicht. Diese Nachricht und weitere Entwicklungen in der weltweiten Corona-Pandemie finden Sie wie immer in unserem Live-Ticker, der die ganze Nacht durch weiterläuft. Schließlich schläft auch das Virus nicht.

Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend. Morgen kommt ein neuer Tag.

22:11 Uhr

Nach Jahren der Gefangenschaft: Zwei Weißwale dürfen ins offene Meer

119265110.jpg

Little White (links) und Little Grey (rechts) sind vor allem Aquarien gewöhnt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei aus einem chinesischen Aquarium umgesiedelte Weißwale sind erstmals im offenen Meer geschwommen. Die zwei weiblichen Belugas Little White und Little Grey seien aus ihrem abgetrennten Meeresgehege vor Islands Küste "freigelassen worden, um zum ersten Mal ihre natürliche Umgebung vollständig zu erkunden", teilte die Tierschutzorganisation Sea Life Trust mit.

  • Die beiden 13 Jahre alten Tiere waren 2011 aus einer russischen Forschungsanstalt weggebracht worden.
  • Im Juni wurden sie aus dem Aquarium Changfeng Ocean World in der chinesischen Metropole Shanghai in speziell dafür angefertigten Containern in die Klettsvik-Bucht in Island geflogen.
  • Das 32.000 Quadratmeter große Meeresschutzgebiet soll ihnen künftig als Lebensraum dienen. Nach so vielen Jahren in Gefangenschaft ist es unwahrscheinlich, dass die beiden Wale vollkommen ungeschützt in freier Wildbahn überleben würden.
21:30 Uhr

Trump soll Tochter Ivanka als Vizepräsidentin gewollt haben

2020-08-28T021644Z_452259048_RC2QMI90HLSW_RTRMADP_3_USA-ELECTION-CONVENTION.JPG

"Klug und wunderschön": Trump hätte seine Tochter gern zur Vize gemacht.

(Foto: REUTERS)

Während die US-Präsidentenwahl bereits am 3. November ins Haus steht, verrät ein neues Enthüllungsbuch den Amerikanern gerade, was ihnen nach der letzten Wahl erspart blieb: Als Donald Trumps Wahlhelfer im Juni 2016 darüber diskutierten, wer im Falle eines Wahlsieges von Trump ein Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten werden solle, verblüffte sie der Republikaner mit einer Idee, die Autokraten in aller Welt neidisch gemacht hätte. Trump schlug nämlich seine Tochter Ivanka vor. So berichtet es nach Angaben der "Washington Post" Rick Gates, ehemaliger stellvertretender Wahlkampfmanager von Trump. Sein neues Buch "Wicked Game" ("Böses Spiel") soll am 13. Oktober erscheinen. Trump habe damals gesagt: "Ich denke, es sollte Ivanka sein. Sie ist klug, sie ist wunderschön, und die Leute würden sie lieben!", erinnert sich der Trump-Helfer. Und wer hat Trump den Plan dann ausgeredet? Niemand anders als Ivanka. Das sei keine gute Idee, soll sie ihrem Vater gesagt haben. Der entschied sich dann für den nicht so wunderschönen Mike Pence

21:00 Uhr

Tausende Schafe in französischen Alpen eingeschneit

Tausende Schafe sind nach starkem Schneefall von einem Bergpass in den französischen Alpen gerettet worden. Am Sonntag und Montag seien jeweils rund tausend Schafe von den Weiden geholt worden, teilte ein Behördenvertreter der ostfranzösischen Gemeinde Saint-Colomban-des-Villards am Montag mit. Die restlichen 5000 Schafe sollen in den nächsten Tagen abgeholt werden. Der unerwartete Schneesturm traf am Freitagabend den Alpenpass Col du Glandon östlich der Stadt Grenoble. Dabei fiel bis zu 50 Zentimeter Neuschnee auf die Weiden - wo Schafe normalerweise bis Ende Oktober grasen. Damit die Tiere bis zu ihrer Rettung nicht verhungern, brachten die Behörden am Wochenende sechs Tonnen Futter zu den Schafen. Schneemobile hatten dafür die zunächst unpassierbaren Wege geräumt.

 

20:34 Uhr

Institut: Deutsche E-Zigaretten enthalten keine gefährlichen Öle

imago0100831260h.jpg

Das Bundesinstitut für Risikobewertung untersuchte 57 E-Liquids.

(Foto: imago images/Shotshop)

E-Zigaretten auf dem deutschen Markt sind frei von riskanten Vitamin-E-Verbindungen. Das teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach gemeinsamen Tests mit Untersuchungsämtern mit. Hintergrund sind zahlreiche Fälle von schweren Lungenentzündungen und Todesfällen in den USA im Jahr 2019 nach dem Einatmen von Dampf aus E-Zigaretten. Verdächtigt wird Vitamin-E-Acetat, eine ölige Flüssigkeit, die in manchen Liquids enthalten ist und die in der Lungenflüssigkeit von Patienten in den USA nachgewiesen wurde. Es wurde der zu verdampfenden Flüssigkeit beigemischt. Das BfR analysierte Stichproben von 57 E-Liquids vom deutschen Markt und aus internationalen Onlineshops auf Vitamin-E-Acetat. Nur in einem Produkt fanden sich sehr geringe Mengen des Stoffs. Das BfR riet dringend davon ab, E-Liquids selbst zu mischen und damit ein gesundheitliches Risiko einzugehen. Noch besser: Mit dem Rauchen aufhören.

20:05 Uhr

Pendler aufgepasst: Am Dienstag bundesweite Streiks im Nahverkehr

135874254.jpg

Vielleicht heute abend schon mal das Fahrrad aufpumpen: Morgen legen Streiks bundesweit den Nahverkehr lahm.

(Foto: picture alliance/dpa)

Millionen Pendlern und Schülern drohen am Dienstag massive Behinderungen auf dem Weg zur Arbeit und zum Unterricht: Bundesweit streiken an diesem Tag Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will mit den Warnstreiks die kommunalen Arbeitgeber zu Verhandlungen über einen deutschlandweiten Rahmentarifvertrag für die bundesweit 87.000 Beschäftigten zwingen. Züge der Deutschen Bahn und anderer Eisenbahnunternehmen sind nicht davon betroffen. Stadtbahnen und Busse dagegen sollen vielerorts kaum oder gar nicht fahren. Verbraucher können sich auf der Website ihres lokalen ÖPNV-Anbieters über die Dauer der Streikmaßnahmen informieren.

19:37 Uhr

Siebe Jahre Haft für Fahrt mit Partner auf Motorhaube

129171250.jpg

Der Mann war nach einer Eifersuchtsszene auf die Motorhaube seiner Freundin gesprungen: Das Landgericht verurteilt sie zu sieben Jahren Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit ihrem Partner auf der Motorhaube war eine Frau über die Autobahn gerast und hatte ihn dadurch schwer verletzt - nun wurde sie zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Mönchengladbach befand die Angeklagte aus Kempen am Niederrhein des versuchten Totschlags und der schweren gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Die 51-Jährige war am Abend des 27. Dezember 2019 angetrunken mit ihrem Partner auf der Motorhaube mit bis zu 130 Stundenkilometern über die Autobahnen A 52 und A 61 gerast. Der 53-Jährige stürzte schließlich auf die Fahrbahn und zog sich so schwere Kopfverletzungen zu, dass er heute ein Pflegefall ist.

  • Die 51-Jährige ließ über ihren Anwalt erklären, sie habe Angst vor ihrem aggressiven Partner gehabt.
  • Vorangegangen war ein Eifersuchts-Streit, der auf der Rückfahrt vom Besuch des Düsseldorfer Weihnachtsmarktes auf einem Rastplatz eskalierte. Ein Zeuge hatte bestätigt, dass der 53-Jährige dort aufgebracht herumgeschrien und mehrfach auf den Wagen geschlagen habe.
  • Als die Frau schließlich wegfahren wollte, sprang er auf die Motorhaube. Sie sei aus Angst vor ihm losgefahren und habe erwartet, "dass Robert abspringt. Stattdessen hat er sich festgeklammert", ließ sie ihren Verteidiger erklären.
19:01 Uhr

Pestfall in China: Dreijähriger infiziert

59654180.jpg

Geißel der Menschheit, Schwarzer Tod: Der Pesterreger hat viele Namen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach zwei Todesfällen in der chinesischen Region Innere Mongolei im August melden Behörden in China einen weiteren Fall von Beulenpest: In der abgelegenen südwestchinesischen Region Menghai in der Provinz Yunnan sei ein dreijähriger Junge mit der Pest infiziert, berichtete das Online-Portal der "Daily Mail". Die Behörden hätten die Infektion am Sonntag offiziell festgestellt. Sein Zustand sei nach der Behandlung stabil. Bei einer Notfallaktion gegen die Ausbreitung der Seuche seien auch andere Patienten mit Fieber getestet worden. Zuvor sei in der Region die Rattenpest aufgetreten. Die Pest, auch der "Schwarze Tod" genannt, rottete im Mittelalter die Bevölkerung ganzer Landstriche in Europa aus. In China treten immer wieder Fälle auf, die von Ausbrüchen aus der benachbarten Mongolei stammen.

18:28 Uhr

Muss Prinz George seinen Haizahn wieder rausrücken?

Wie gewonnen, so zerronnen: Der britische Prinz George muss das ungewöhnliche Geschenk eines Tierfilmers möglicherweise abgeben. Malta fordert den Zahn eines urzeitlichen Riesenhais zurück, den der Siebenjährige vom britischen Naturforscher Sir David Attenborough bekommen hatte. "Es gibt einige Artefakte, die für Maltas Naturerbe sehr wichtig sind und sich mittlerweile im Ausland befinden, die zurückgeholt werden sollten", sagte Kulturminister José Herrera der "Times of Malta".

  • Attenborough soll das Fossil während eines Urlaubs auf Malta in den 1960er Jahren gefunden haben. Anlass für das besondere Geschenk an den kleinen Royal war eine private Vorführung des neuen Films von Attenborough, wie der Kensington-Palast mitteilte.
  • Auf Bildern ist zu sehen, wie Prinz George das Zahnfossil bestaunt.
  • Carcharocles megalodon war nach Angaben von Forschern wahrscheinlich der größte Hai, der je gelebt hat - rund dreimal so groß wie ein heutiger Weißer Hai. Die Art kam vor etwa 23 Millionen Jahren auf und starb vor 2,6 Millionen Jahren aus.
17:55 Uhr

Autofahrer mit 4,6 Promille erwischt - zum Schnapskauf unterwegs

imago0094096422h.jpg

Seinen Führerschein ist der Mann los.

(Foto: imago images/Seeliger)

Manchmal ist es ein Wunder, wenn kein Unfall passiert: Sturzbetrunken hat sich ein Autofahrer in Wolfsburg ans Steuer gesetzt, um mehr Alkohol zu kaufen. 4,6 Promille stellten Polizisten bei dem 52-Jährigen fest. Nach einem Zeugenhinweis hatten die Beamten ihn am Sonntagabend zuhause aufgesucht. Der Mann räumte ein, ungefähr zehn Minuten vorher mit dem Auto gefahren zu sein, um sich eine Flasche Korn zu kaufen. Dem absolut Fahruntüchtigen wurden der Fahrzeugschlüssel und der Führerschein abgenommen. Um den genauen Promillewert zur Fahrtzeit bestimmen zu können, wurden dem 52-Jährigen zwei Blutproben entnommen. Er muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verantworten.

17:30 Uhr

EU will Cent-Münzen nicht sofort abschaffen

imago0102696490h.jpg

CDU, SPD und die Grünen würden das Kleinstgeld gerne loswerden.

(Foto: imago images/foto2press)

Ein- und Zwei-Cent-Münzen werden in der EU wohl noch mindestens ein paar Jahre regulär im Umlauf bleiben. Die EU-Kommission in Brüssel kündigte an, einen Gesetzesvorschlag für eine EU-weite Abschaffung des Kleinstgeldes frühestens Ende 2021 vorzulegen. Bis dahin will die Behörde zunächst den Gebrauch bewerten und eine Folgeabschätzung einer Abschaffung erstellen.

  • Die Kommission hatte das Thema Anfang des Jahres erstmals angesprochen.
  • In Deutschland sprachen sich in der Folge Vertreter von CDU, SPD und Grünen für eine Abschaffung aus.
  • AfD, Linke und FDP positionierten sich dagegen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
16:56 Uhr

Mann durch Tiefgarage geschleift: Fahrerin lässt ihn liegen

Eine betrunkene Autofahrerin hat auf dem Weg in eine Tiefgarage in Berlin nach Polizeiangaben einen am Eingang liegenden Mann mitgeschleift und schwer verletzt. Laut Polizei ließ die 55-Jährige den Mann zunächst liegen. Ein Zeuge, der das Geschehen in der Nacht zu Montag beobachtet hatte, aber nicht in die verschlossene Garage kam, alarmierte Hausbewohner. Rettungskräfte versorgten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Frau erschien laut Polizei später wieder und gab sich als Fahrerin zu erkennen. Ihr wurde im Polizeigewahrsam Blut zur Alkoholkontrolle abgenommen. Außerdem wurde der Führerschein beschlagnahmt.

16:01 Uhr

Tödliche Prügel in Hannover: 13-jähriges Mädchen unter Verdacht

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung in Hannover gilt eine 13-Jährige als eine von drei Tatverdächtigen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hannover mit. Ein 48-Jähriger war am vergangenen Mittwoch tödlich verletzt worden. Er war den Angaben zufolge mit einer Frau in der Innenstadt von Hannover unterwegs, als sie auf die mutmaßlichen Täter trafen. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es einen Streit, der in eine Schlägerei mündete. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden unterdessen alle drei mutmaßlichen Täter identifiziert, so die Staatsanwaltschaft. Ein 19-Jähriger hatte sich nach der Tat gestellt, gegen ihn wurde Untersuchungshaft angeordnet. Ebenso gegen den 24-Jährigen, der am Freitag in seiner Wohnung festgenommen wurde. Die 13-Jährige ist wegen ihres Alters strafunmündig. Nähere Angaben zu den Verdächtigen - also zum Beispiel, ob sie das Opfer kannten - und dem Tathergang machte die Staatsanwaltschaft nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:55 Uhr

Rätsel gelöst? Tauchroboter findet Loch im Wrack der "Estonia"

Das Rätsel um den Untergang der "Estonia" könnte vor einer Auflösung stehen: Dokumentarfilmer haben ein vier Meter großes Loch im Wrack der gesunkenen Ostsee-Fähre gefunden. Das berichteten mehrere skandinavische Medien am 26. Jahrestag des verheerenden Unglücks, das bis heute als die schwerste europäische Schiffskatastrophe nach dem Zweiten Weltkrieg gilt. Estland forderte, eine neue Untersuchung zu dem Untergang anzustellen.

  • Die Streaming-Plattform Dplay veröffentlichte eine entsprechende fünfteilige Dokumentationsserie mit dem Titel "Estonia - fyndet som ändrar allt" (Estonia - Der Fund, der alles verändert). Demnach schickten die Filmer illegal einen Tauchroboter zu dem Wrack herunter. Wie vom schwedischen "Aftonbladet" veröffentlichte Bilder zeigten, wurde bei der Aktion auf Steuerbordseite ein zuvor unbekanntes, vier Meter hohes und 1,20 Meter breites Loch im Schiffsrumpf entdeckt.
  • Die "Estonia" war in der Nacht zum 28. September 1994 mit 989 Menschen an Bord auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm gesunken. In der Nacht war auf halber Strecke plötzlich Wasser in das Schiff eingedrungen - wie genau es dazu kam, darüber wird seit Jahren gestritten.
  • 852 Menschen starben bei dem verheerenden Unglück, darunter mehr als 500 Schweden und fünf Deutsche. Nur von 94 Toten wurden die Leichen geborgen, mehr als 750 Opfer liegen bis heute mit dem Schiffswrack vor der Südküste Finnlands auf dem Grund der Ostsee.
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:29 Uhr

Moskau befördert vier deutsche Zwerg-Satelliten ins All

135849144.jpg

Start eine Sojus-Rakete im April in Baikonur.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit einer Sojus-Trägerrakete hat Russland mehrere deutsche Forschungssatelliten ins All geschickt. Der Start vom Kosmodrom Plessezk im Norden des Landes sei wie geplant verlaufen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Insgesamt sollten bei dem Flug 19 internationale Satelliten ins All gebracht werden. Die vier kleinen Satelliten aus Würzburg sollen die Erde aus unterschiedlichen Perspektiven beobachten. Mehrere Monate lang werden sie in einer Umlaufbahn in etwa 600 Kilometern Höhe selbstständig optimale Beobachtungspositionen im dreidimensionalen Raum abstimmen. Ziel ist es nach Angaben des Zentrums für Telematik in Würzburg, die Klimaforschung zu unterstützen.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Es ist Halbzeit, die Sonne scheint und meine Kollegin Juliane Kipper genießt ihren Feierabend. Mein Name ist Barbara Mauersberg und ich übernehme bis zum späten Abend den Nachrichtentag. Bei Hinweisen schreiben Sie mich gerne direkt an: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:58 Uhr

36-Jähriger mit 340.000 Euro in Kofferraum erwischt

Mehr als 340.000 Euro Bargeld in Supermarkttüten hat der Zoll am Niederrhein im Wagen eines 36-Jährigen gefunden. Die Beamten vermuten, dass das Geld gewaschen werden sollte. Der Zoll will nun herausfinden, wo die Scheine herkamen und was mit dem Geld geplant war. Gegen den Fahrer leiteten die Fahnder ein Bußgeldverfahren ein, weil er das Geld auf Nachfrage nicht angezeigt hatte.

Den Fund machte das Hauptzollamt Duisburg bereits vor zwei Wochen, teilte ihn aber erst heute mit. Demnach war der Mann mit Wohnsitz in Deutschland auf der A57 aus den Niederlanden gekommen, als er bei Goch kontrolliert wurde. Die Frage, ob er Drogen, Waffen oder viel Bargeld dabei habe, verneinte er. Die Beamten schauten trotzdem nach und entdeckten dabei im Kofferraum die Banknotenbündel in mehreren Plastiktüten einer niederländischen Supermarktkette. Der Mann gab an, nichts von dem Geld zu wissen. Er sei nur für zwei Stunden zum Einkaufen in die Niederlande gefahren und habe sein Auto unbeaufsichtigt abgestellt. Die Beamten glaubten ihm nicht und stellten das Geld sicher.

13:31 Uhr

Boot in Nordsee gekentert, zwei Segler tot

Bei einem Bootsunglück in der Nordsee sind zwei Segler ums Leben gekommen. Das rund sieben Meter lange Boot der beiden Männer kenterte am Wochenende nordwestlich von Nordholz, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte. Die Segler waren offenbar am Samstagabend von der Insel Neuwerk aus in Richtung Festland aufgebrochen, dort aber nie angekommen.

Am Sonntagvormittag entdeckte die Besatzung einer Segeljacht das kieloben treibende Boot und alarmierte die Seenotretter. An der Suche waren zwei Seenotrettungskreuzer, zwei Hubschrauber, Einheiten der Feuerwehr, Helfer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und die Wasserschutzpolizei beteiligt. Gegen Sonntagmittag wurden die beiden nur noch leblos gefunden. Einer der Männer trieb im Wasser, den anderen fanden Taucher unter dem gekenterten Segelboot. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven nahm Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

12:51 Uhr

Wintereinbruch überrascht zehn deutsche Wanderer bei Salzburg

Zehn deutsche Wanderer haben den Wintereinbruch in den österreichischen Alpen unterschätzt und mussten per Hubschrauber gerettet werden. Sie waren im Neuschnee stecken geblieben. Unter den Wanderern waren fünf Menschen aus Thüringen, drei aus Bayern und je eine Person aus Hessen und Rheinland-Pfalz, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Alle zehn blieben unverletzt. Die Gruppe hatte das Wochenende auf einer Hütte in Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau verbracht und machte sich laut Polizeibericht am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tal, obwohl ihnen die Hüttenwirtin wegen des Neuschnees am Samstag davon abgeraten hatte. Die Wirtin machte sich am Sonntagvormittag Sorgen über Schneerutsch und alarmierte die Bergrettung, welche die im Schnee feststeckenden Wanderer auf rund 2000 Metern Höhe entdeckte.

12:24 Uhr

Brände in Kalifornien: 1800 Menschen müssen im Napa Valley ihre Häuser verlassen

Zwei sich schnell ausbreitende neue Brände bedrohen Anwohner im US-Bundesstaat Kalifornien. In der Weinregion Napa Valley nordöstlich von San Francisco ordneten örtliche Behörden zahlreiche Evakuierungen an. Rund 1800 Menschen müssten zunächst ihre Häuser verlassen, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die Sprecherin von Napa County, Janet Upton.

  • Die Evakuierungsmaßnahmen könnten in einem nächsten Schritt auf weitere 5000 Anwohner des US-Westküstenstaats ausgeweitet werden. Sie werden seit Sonntag von dem sogenannten Glass Fire bedroht, das sich laut Feuerwehr binnen Stunden auf etwa 10 Quadratkilometer ausgebreitet hatte.
  • Die Behörden riefen Anwohner eindringlich dazu auf, Evakuierungsaufrufe unmittelbar zu befolgen. "Die Flammen bewegen sich ziemlich schnell und manchmal auf unvorhersehbare Weise", sagte Bill MacDonald vom Sheriffbüro von Napa County in einem bei Twitter veröffentlichten Video.
  • "Wir haben nicht immer die Zeit oder Ressourcen, um zurückzukommen und Sie zu retten." Auf Fotos waren teils in Flammen stehende Gebäude zu sehen wie ein Hotel oder das Château eines Weinguts in dem sonst beschaulichen Ort St. Helena.
*Datenschutz

11:46 Uhr

AfD-Fraktion wirft umstrittenen Abgeordneten Räpple raus

Nach einem Aufruf zum gewaltsamen Umsturz der Regierung schließt die baden-württembergische AfD-Fraktion den umstrittenen Abgeordneten Stefan Räpple mit sofortiger Wirkung aus der Fraktion aus und entzieht ihm seine Mitgliedschaftsrechte. Das teilte ein Sprecher der Fraktion mit.

Räpple hatte demnach am Samstag bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Mainz zu einem gewalttätigen Umsturz der Regierung aufgerufen. "Wer diesen Rechtsstaat infrage stellt, ja zu seiner gewaltsamen Beseitigung aufruft, hat den Boden dieser Verfassung verlassen und damit auch die Grundlagen der Fraktionsverfasstheit infrage gestellt", sagte Fraktionschef Bernd Gögel.

11:16 Uhr

Schäferhund verletzt Neunjährigen schwer

Ein Schäferhund hat in Gelsenkirchen einen spielenden Neunjährigen angegriffen und schwer verletzt. Der Junge spielte am Sonntag mit anderen Kindern Fangen, wie die Polizei mitteilte. Währenddessen ging ein 17-jähriger Gelsenkirchener mit dem angeleinten Hund in der Nähe spazieren.

Als das Kind an dem Tier vorbeilief, biss der belgische Schäferhund demnach den Jungen in den Oberschenkel. Der Junge fiel zu Boden, woraufhin das Tier in den Kapuzenpullover des Neunjährigen biss. Ein Rettungswagen brachte das Kind in eine Klinik, in der es stationär behandelt werden musste. Den 17-Jährigen erwartet ein Strafverfahren.

10:43 Uhr

Merkel besuchte Nawalny im Krankenhaus

Der vergiftete Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat einen Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel während seiner Behandlung in der Berliner Charité bestätigt. Das Treffen sei nicht geheim, sondern eher privat gewesen. Er sei Merkel sehr dankbar für ihren Besuch, schrieb Nawalny auf Twitter.

Nawalny hat das Krankenhaus inzwischen verlassen. Er war am 20. August auf einem russischen Inlandsflug zusammengebrochen und nach einer Notlandung zunächst im sibirischen Omsk behandelt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:05 Uhr

Fünf Unfälle verursacht: Autofahrerin noch nicht vernehmungsfähig

Nach einer Unfallserie in Westfalen mit einem tödlich verletzten Radfahrer laufen die Ermittlungen der Mordkommission. Eine 44 Jahre alte Autofahrerin, die fünf Unfälle verursacht haben soll, sei noch im Krankenhaus und nicht vernehmungsfähig, sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Münster, Martin Botzenhardt.

  • Bei der Unfallserie am Sonntag wurden ein 47 Jahre alter Fahrradfahrer getötet und vier weitere Menschen, darunter auch die 44-Jährige selbst, verletzt. Vier der Unfälle ereigneten sich in Lienen und ein weiterer in Lengerich - alle innerhalb einer halben Stunde am Sonntagvormittag.
  • Bei den Schwerverletzten handelt es sich nach Polizeiangaben um Menschen im Alter von 63 und 64 Jahren. Leicht verletzt wurde ein 72 Jahre alter Mann.
  • "Bei der 44-Jährigen liegt nach ersten Erkenntnissen eine psychische Erkrankung vor, und sie befindet sich seit mehreren Jahren in fachärztlicher Behandlung", sagte der Leiter der Mordkommission einer Polizei-Mitteilung zufolge. Die Frau war mit ihrem Wagen nach dem letzten Unfall, bei dem auch der Radfahrer starb, gegen einen Baum geprallt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:13 Uhr

Baby entführt: Polizei fahndet nach 29-jährigem Vater

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern fahndet nach einem 29-jährigen Mann aus Tunesien, der in Schwerin ein Baby entführt haben und mit ihm untergetaucht sein soll. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, ist die Suche trotz öffentlicher Fahndung mit mehreren Bildern der Beteiligten bisher ohne Erfolg geblieben. Die Ermittler hätten aber mehrere Hinweise bekommen, denen noch nachgegangen wird. Der Vater hatte der Frau, die das alleinige Sorgerecht für den Säugling habe, am 19. September in einem Park das gemeinsame Kind entrissen und sei geflüchtet, hieß es. Anfangs habe man noch die Hoffnung gehabt, dass er das Baby zurückbringen würde.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:33 Uhr

Nach Tod von vier Gästen: Freizeitpark-Betreiber zu hoher Geldstrafe verurteilt

Die Betreiber des australischen Freizeitparks "Dreamworld" sind wegen des Todes von vier Gästen bei einem Wildwasserbahn-Unfall im Jahr 2016 zu einer Geldstrafe von 3,6 Millionen australischen Dollar (2,2 Millionen Euro) verurteilt worden. Sie wurden bei dem Verfahren vor allem beschuldigt, die Anlagen nicht genügend gesichert und instandgehalten zu haben.

Im Juli hatten sich die Betreiber in allen Punkten schuldig bekannt. Die Höchststrafe für jeden der drei Anklagepunkte betrug 1,5 Millionen australische Dollar (920.000 Euro). Der Anwalt der Muttergesellschaft Ardent Leisure, Bruce Hodgkinson, entschuldigte sich vor Gericht bei den Angehörigen der Opfer, wie die Nachrichtenagentur aap berichtete.

08:13 Uhr

32 armenische "Separatisten" bei Kämpfen in Berg-Karabach getötet

Die Kämpfe zwischen pro-armenischen Rebellengruppen und der aserbaidschanischen Armee in der Region Berg-Karabach halten nach offiziellen Angaben weiter an. In der Nacht zum Montag habe es erneut "intensive Kämpfe" gegeben, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Eriwan mit. Nach offiziellen Angaben aus Berg-Karabach stieg die Zahl der getöteten pro-armenischen Kämpfer um 15 auf 32.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:36 Uhr

Medikamententest für Biden: Trump handelt sich bissige Antwort ein

US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden treffen in der Nacht zum Mittwoch in der ersten von drei TV-Debatten aufeinander. Im Vorfeld hatte Trump einen Medikamententest für Biden gefordert - und sich damit jetzt eine bissige Antwort aus dem Lager seines Gegenkandidaten eingehandelt.

  • Biden wolle bei der anstehenden Debatte mit Worten antworten, sagte Wahlkampfmanagerin Kate Bedingfield der Website "Politico" . "Wenn der Präsident denkt, dass er seine Argumente am besten mit Urin vorbringen kann, braucht er sich keinen Zwang anzutun." Trump hatte am Sonntag abermals einen Medikamententest zur ersten Präsidentschaftsdebatte vorgeschlagen.
  • Die Form Bidens in den Debatten der Kandidaten der Demokratischen Partei im Frühjahr sei zu ungleichmäßig gewesen, argumentierte er erneut bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Leute sagen, er sei auf leistungssteigernde Medikamenten gewesen. Eine Menge Leute sagten das."
  • Auf die Nachfrage eines Journalisten, wer das außer ihm selbst noch gesagt habe, empfahl Trump, im Internet nachzuschauen. "Ich bin bereit, einen Medikamententest zu machen. Ich denke, er sollte das auch tun."
06:46 Uhr

Letzte Septembertage zeigen sich unbeständig

Heute klingt der meist leichte Regen im Nordosten schnell ab und verlagert sich in den Nordwesten und Westen. Am Nachmittag zieht er auch vom Emsland bis in die Eifel nach Benelux ab. Im Südosten kommt bereits in den Morgenstunden neuer Regen auf, und breitet sich vor allem vom östlichen Alpenrand (Wettersteingebirge bis Berchtesgaden) bis in den Bayerischen Wald aus. Am Nachmittag setzt auch in der Oberlausitz Regen ein. Dazwischen gibt es einen freundlichen Streifen mit längerem Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen um 8 Grad im Berchtesgadener Land bis 19 Grad zwischen Halle an der Saale und Berlin.

06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

die neue Woche steht vor der Tür. Lassen Sie uns gemeinsam auf die Themen des heutigen Tages blicken:

  • Die Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt einen Bericht mit Regionen vor, die nach geologischen Kriterien für ein Atommüll-Endlager grundsätzlich infrage kommen könnten. Eine Vorfestlegung auf einen Standort ist mit dem sogenannten Zwischenbericht Teilgebiete aber noch nicht verbunden.
  • CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will mit den drei Bewerbern für ihre Nachfolge den Fahrplan bis zum geplanten Wahlparteitag Anfang Dezember abstecken. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen werden in der Parteizentrale erwartet, dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.
  • Der Streit über die Einhaltung des Brexit-Abkommens beschäftigt Vertreter der Europäischen Union und Großbritanniens. EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic und der britische Staatsminister Michael Gove beraten darüber im sogenannten Gemeinsamen Ausschuss, einem Gremium zur Schlichtung von Streitigkeiten.
  • Das abgespaltene Energiegeschäft von Siemens startet an der Börse. Kurz nach 9:00 Uhr soll in Frankfurt der erste Preis für die Papiere von Siemens Energy festgestellt werden. Aktionären von Siemens wurden sie automatisch in ihre Depots gebucht.
  • Vier kleine Satelliten aus Würzburg sollen von Russland aus ins All geschickt werden, um als Team die Erde aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten. Mehrere Monate lang sollen sie sich selbstständig untereinander koordinieren und kontrollieren und optimale Beobachtungspositionen im dreidimensionalen Raum abstimmen. Ziel ist es nach Angaben des Zentrums für Telematik in Würzburg, beispielsweise die Klimaforschung zu unterstützen.
  • Bei den French Open in Paris sind gleich fünf deutsche Tennisprofis im Einsatz. Den Anfang macht um 11.00 Uhr Andrea Petkovic gegen Zwetana Pironkowa aus Bulgarien. Im Laufe des Tages spielen dann zudem noch unter anderem Angelique Kerber gegen die Slowenin Kaja Juvan und Jan-Lennard Struff gegen den Amerikaner Frances Tiafoe. Seinen ersten Auftritt hat zudem Topfavorit Rafael Nadal. Der zwölfmalige French-Open-Sieger trifft im letzten Spiel auf dem Centre Court auf Egor Gerassimow aus Weißrussland.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gern unter: juliane.kipper@nama.de.

06:08 Uhr

Experten in Sorge: Schmerzmittel für Jugendliche Lifestyle-Droge

Suchtmediziner warnen vor dem zunehmenden Missbrauch von Schmerzmitteln durch Jugendliche. "Wir vernachlässigen hier eine große Gruppe und müssen genauer hinschauen", sagte Maurice Cabanis, Leitender Oberarzt der Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten am Klinikum Stuttgart. Schmerzmittel seien zu einer Lifestyle-Droge geworden, die zunehmend von Jugendlichen und jungen Erwachsen konsumiert werde.

Dabei blicken Experten vor allem kritisch auf das rezeptpflichtige Opioid Tilidin, das bei starken Schmerzen verschrieben wird und seit einigen Jahren in der Rapkultur gefeiert oder zumindest besungen wird. "Gerade in der Hip-Hop-Szene - unter anderem auch durch Bekanntwerden von prominenten Betroffenen - verbreitet sich die Substanz zurzeit", sagt Cabanis.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:52 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht