Samstag, 06. Februar 2021Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:37 Uhr

Das war Samstag, der 6. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Tag stand ganz im Zeichen des extremen Wetters. Ich hoffe, dass Sie mittlerweile in Ihrem warmen Zuhause sitzen und das angekündigte Schnee-Chaos gut überstehen. Wie es sich draußen entwickelt, können Sie weiterhin in unserem Liveticker verfolgen.

Hier noch einige wichtige Themen des Tages für Sie:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:11 Uhr

Höhlenforscher stirbt bei Tauchunfall in der Oberpfalz

Ein Höhlenforscher ist bei einem Tauchunfall in einer Höhle in Dietfurt (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) gestorben. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. "Da ist eine Gruppe von Tauchern in ein Höhlensystem eingestiegen", berichtete ein Sprecher zuvor. "Einer dieser Taucher hat dann wohl gesundheitliche Probleme bekommen." Ein anderer aus der Gruppe sei daraufhin zurückgekehrt und habe die Rettungskräfte alarmiert. " Der Unfall ereignete sich im System der Mühlbachquellhöhle in der Fränkischen Alb, einer der längsten und zum Teil mit Wasser gefüllten Höhlensysteme Deutschlands.

21:44 Uhr

US-Veteran erhält Geldbörse 53 Jahre nach Verlust in der Antarktis zurück

Was für eine rührende Geschichte: Ein ehemaliger Meteorologe im Dienst der US-Marine hat seine Geldbörse 53 Jahre nach dem Verlust in einer Forschungsstation in der Antarktis zurückerhalten. Der 91-jährige Paul Grisham sei aus allen Wolken gefallen, als er wegen der Brieftasche kontaktiert wurde, berichtete die "San Diego Union-Tribune". Er habe sich nicht einmal mehr daran erinnern können, dass er sie einst verloren hatte.

Die Geldbörse mit Grishams Marine-Ausweis, seinem Führerschein und einer Rationierungskarte für Bier war 2014 bei der Demontage der Forschungsstation auf der Ross-Insel hinter einem Spind entdeckt worden. Grisham hatte dort von Oktober 1967 bis November 1968 als Meteorologe gearbeitet. Der Veteran zeigte sich "überwältigt" von dem Einsatz der freiwilligen Helfer, die sich an der Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer des Portemonnaies beteiligt hatten. Über eine Stiftung für Veteranen kam schließlich vor einigen Tagen der Kontakt zur Vereinigung der Marine-Meteorologen zustande, in der Grisham einst Mitglied war.

21:12 Uhr

Netanjahu über mögliche Ermittlungen zu Kriegsverbrechen: "Das ist reiner Antisemitismus"

Die scharfe Kritik in Israel an möglichen Ermittlungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen des Landes reißt nicht ab. "Wenn der Internationale Strafgerichtshof (ICC) gegen Israel wegen fingierter Kriegsverbrechen ermittelt, dann wäre dies reiner Antisemitismus", sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Ansprache.

  • Der Gerichtshof, der eingerichtet worden sei, um Gräueltaten wie den Holocaust zu verhindern, wende sich nun gegen die Juden. Er behaupte etwa, es sei ein Kriegsverbrechen, wenn sich das demokratische Israel gegen Terroristen wehre, "die unsere Kinder töten und unsere Städte mit Raketen beschießen".
  • Netanjahu kritisierte, dass der ICC nicht gegen "brutale Diktaturen" wie den Iran oder Syrien ermittle, "die beinahe täglich schreckliche Gräueltaten begehen". Er kündigte an, dass Israel gegen diese "Pervertierung der Justiz" kämpfen werde.
  • Der ICC hatte sich am Freitag auch zuständig für die von Israel seit 1967 besetzten Gebiete wie das Westjordanland, einschließlich Ost-Jerusalem, und den Gazastreifen erklärt. Damit wären Ermittlungsverfahren zu möglichen Kriegsverbrechen gegen israelische Offiziere möglich, aber auch gegen Palästinenser.
  • Israel erkennt den Gerichtshof nicht an. Mehrere Staaten, Organisationen und internationale Rechtsexperten hatten in dem Rechtsstreit Stellung bezogen. Deutschland hatte erklärt, dass Palästina aus Sicht der Bundesregierung kein Staat sei. Daher fehle die Grundlage für eine Zuständigkeit des Gerichtes.
21:02 Uhr

Die Videos des Tages

20:40 Uhr

Erstmals erhält eine Frau Stimmrecht bei der Bischofssynode

Die Französin Nathalie Becquart erhält als erste Frau in der Geschichte der katholischen Kirche ein Stimmrecht bei der Bischofssynode. Papst Franziskus ernannte die Ordensfrau zur Synoden-Untersekretärin, wie der Vatikan mitteilte. Die 53-Jährige war seit 2019 bereits als Beraterin des Generalsekretariats der Bischofssynode tätig. Als zweite Person wurde der Spanier Luis Marin de San Martin ernannt.

Mit Becquarts Ernennung zur Untersekretärin unterstreiche Franziskus seinen Willen, Frauen "stärker in kirchliche Unterscheidungs- und Entscheidungsprozesse" einzubeziehen, sagte der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Mario Grech, im Gespräch mit "Radio Vatikan". Die Bischofssynode ist ein Beratungsgremium des Papstes.

20:09 Uhr

Lage angespannt: Überschwemmungen in Teilen Frankreichs

In Frankreichs ist die Hochwasser-Lage weiter angespannt. Mäßiger Regen auf bereits gesättigte Böden führe zu einem erneuten Anstieg des Wassers in einigen Flüssen, warnte der Hochwasserdienst Vigicrues. In etlichen Départements im Westen und Norden des Landes herrschte Alarmstufe Orange. Bereits seit Tagen kämpfen einige Region mit Überschwemmungen.

Besonders heftig getroffen ist etwa die Gegend um die Stadt Saintes in der Region Nouvelles-Aquitaine im Westen von Frankreich. Dort ist die Charente über die Ufer getreten. Der Präfektur zufolge wird der Höchststand am Montag erwartet. Etliche Menschen mussten demnach ihre Häuser verlassen. Auch 94 Insassen eines Gefängnisses wurden in Sicherheit gebracht. Die Präfektur rief die Menschen dazu auf, nicht in Kellerräume zu gehen und sich auf den oberen Etagen ihrer Häuser mit ausreichend Lebensmitteln aufzuhalten.

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Eine Luftaufnahme zeigt die überfluteten Ufer des Flusses Charente.

(Foto: picture alliance/dpa/AFP)

19:42 Uhr

Sie kennen sich seit 2016: So stolz ist Michelle Obama auf Poetin Amanda Gorman

Die junge Poetin Amanda Gorman war der heimliche Star der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden. Zu ihren Fans zählt auch die ehemalige First Lady Michelle Obama - allerdings nicht erst seit dem 20. Januar. In einem Instagram-Beitrag erinnert sie sich an ihre ersten beiden Treffen mit Gorman zurück.

"Wie der Rest des Landes war ich so tief bewegt, als ich Amanda Gorman dabei zusah, wie sie ihr Gedicht 'The Hill We Climb' vorlas", erklärt Obama. Neben Gormans Worten hätten auch die Präsenz und das Selbstvertrauen sie umgehauen. Sie selbst habe die heute 22-Jährige zum ersten Mal 2016 im Weißen Haus kennengelernt. 2018 seien die beiden dann erneut aufeinander getroffen. "Über die Jahre habe ich ihr dabei zugesehen, wie sie die Menschen immer weiter mit ihren Worten inspirierte", erklärt Obama. "Ich könnte nicht stolzer auf die junge Frau sein, die sie geworden ist."

19:13 Uhr

Am Telefon mit dem US-Präsidenten: Biden führt neues Bürgerformat ein

US-Präsident Joe Biden hat ein neues Format eingeführt, um seinen direkten Draht zum amerikanischen Volk unter Beweis zu stellen - und nebenbei für seine Politik zu werben: Regelmäßig will er sich mit den Bürgern über deren Probleme und Anliegen unterhalten. Das Weiße Haus veröffentlichte jetzt die erste Ausgabe von diesem "wöchentlichen Gespräch".

In einem zweieinhalb Minuten langen Clip rief Biden zum Auftakt eine Frau aus Kalifornien an: Michele. Sie hat als Folge der Corona-Pandemie ihren Job verloren. Michele berichtete in dem Video, sie habe einen Brief an Biden geschrieben und darin erzählt, wie sie sich mit dem Jobverlust fühle. "Er hat ihn gelesen - und dann hat er mich angerufen", erzählte sie. Biden bemühte sich in dem Telefonat mit Michele um die Tröster-Rolle, sprach ihr Mut zu und sagte, er bewundere ihren Verantwortungssinn und ihren Wunsch zu arbeiten. Der Demokrat nutzte die Gelegenheit, um für das von ihm vorgeschlagene Corona-Konjunkturpaket zu werben, in dem unter anderem Hilfen für kleine Betriebe und Arbeitslose vorgesehen sind.

18:42 Uhr

Natalie Portman wehrt sich gegen Body-Shaming

Schauspielerin Natalie Portman setzt sich gegen Body-Shaming zur Wehr. Die 39-Jährige steht gerade in Australien vor der Kamera. In Sydney hat man sie in einem weit geschnittenen Top fotografiert. Prompt spekulierte ein Klatschportal über eine mögliche Schwangerschaft. Anlass genug für die US-Schauspielerin, die Gerüchte zu dementieren und das Thema Body-Shaming in den Fokus zu rücken.

Portman teilte einen Screenshot des Artikels in ihrer Instagram-Story und kommentierte ihn zunächst mit den Worten "Hey, also ich bin absolut nicht schwanger". Dann fragte sie, ob es auch 2021 "noch immer okay" sei, dass jedermann die Figur einer Frau kommentiere und darüber spekuliere.

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18:18 Uhr

Nord Stream 2 beginnt mit Weiterbau von Ostseepipeline

Die Nord Stream 2 AG hat mit dem Weiterbau der umstrittenen deutsch-russischen Ostseepipeline begonnen. Südlich der dänischen Insel Bornholm würden wieder Rohre verlegt, sagte ein Sprecher der Projektgesellschaft. Die USA und mehrere EU-Staaten sind gegen die Gasleitung.

17:53 Uhr

Leiche nach Explosion in Bordeaux unter Trümmern gefunden

Nach der Explosion in Bordeaux ist die Leiche der vermissten Person unter den Trümmern gefunden worden. Rettungskräfte hätten die Person tot aufgefunden, bestätigte die zuständige Präfektur. Medienberichten zufolge handelt es sich um eine 88-jährige Frau. Sie soll die Lebensgefährtin des alten Mannes gewesen sein, der mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die heftige Explosion hatte sich nahe der Innenstadt von Bordeaux am Morgen ereignet. Ersten Erkenntnissen nach ist die Ursache Gas, der Vorfall soll sich in einer Autowerkstatt ereignet haben. Zahlreiche Menschen erlitten leichte Verletzungen, angrenzende Gebäude wurden schwer beschädigt.

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Der Vorfall soll sich in einer Autowerkstatt ereignet haben.

(Foto: picture alliance / abaca)

17:33 Uhr

Bulgarien muss wegen Vogelgrippe 160.000 Enten töten

Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe will Bulgarien mehr als 160.000 Enten auf zwei Entenfarmen keulen. Das teilte das Veterinäramt mit. Der Ausbruch ereignete sich auf zwei Farmen desselben Besitzers in der Stadt Slavijanovo. Dort war in dieser Woche die Krankheit auf einem Hof mit mehr als 99.000 Legehennen gemeldet wurde. Laut der Agentur für Lebensmittelsicherheit gibt es keine Verbindung zwischen den Entenfarmen und der Hühnerfarm.

"Wir werden die Enten schlachten und mit der Schlachtung der Hühner fortfahren", sagte Iwan Jordanow, Leiter der regionalen Agentur-Einheit, dem Radiosender BNR. "Das ist besorgniserregend, das sind große wirtschaftliche Verluste." In den vergangenen Monaten wurden in Deutschland und in anderen Regionen Europas eine Reihe von Ausbrüchen der Vogelgrippe gemeldet.

16:52 Uhr

Twitter-Fauxpas bringt Julia Klöckner Häme und Spott ein

Eine Nachricht, die offenbar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf Twitter einigen Spott eingebracht. SPD-Nachwuchspolitikerin Lilly Blaudszun hatte die Ministerin zuvor auf Twitter angegriffen und sie unter anderem einen "Totalausfall" genannt. Anstatt Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, blockiere Klöckner, kritisierte die 19-Jährige.

Klöckner - oder vermutlich eher ihr Social-Media-Team - reagierte darunter mit dem offiziellen Account der CDU-Politikerin und das las sich so, als ob die Mitarbeiter noch überlegen würden, wie man mit dem Vorwurf von Blaudszun am besten umgehe: "Wir haben es gesehen, aber ob wir dieser jungen SPDlerin zur Aufmerksamkeit verhelfen sollen - Ball ausrollen lassen …". Kurze Zeit später war der Tweet wieder verschwunden, doch die 19-Jährige hatte bereits einen Screenshot davon gemacht und kommentierte unter anderem: "Solange Sie den Ball bei der sozial-ökonomischen Transformation nicht ausrollen lassen!".

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16:34 Uhr

Zahl psychisch erkrankter Bundeswehrsoldaten steigt

Die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die in Einsätzen psychisch erkrankt sind und ärztlich behandelt werden müssen, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Sie stieg von 784 im Jahr 2017 auf 1116 im vergangenen Jahr. Das geht aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine schriftliche Frage des AfD-Abgeordneten René Springer hervor.

Auch die Zahl der Neuerkrankungen ist gestiegen - von 274 (2017) auf 301 im vergangenen Jahr. Bei den Zahlen handelt es sich um Soldatinnen und Soldaten, die wegen einer einsatzbedingten psychischen Störung in einer psychiatrischen Abteilung oder psychiatrischen Fachärztlichen Untersuchungsstelle untersucht, behandelt oder begutachtet wurden.

16:10 Uhr

Tötung von Straßenkünstler durch Polizei löst in Chile gewaltsame Proteste aus

Die Tötung eines Straßenkünstlers durch Polizisten hat in Chile gewaltsame Proteste ausgelöst. Hunderte Menschen zogen durch Panguipulli im Süden des Landes und setzten unter anderem ein öffentliches Gebäude in Brand. Zuvor waren in Online-Netzwerken Videoaufnahmen veröffentlicht worden, wie der Jongleur von Polizisten erschossen wird.

Der Straßenkünstler weigerte sich den Aufnahmen zufolge, bei einer Kontrolle durch zwei Polizisten zu kooperieren. Es kam zu einem Streit, an dessen Ende einer der Beamten auf den Mann schoss. Augenzeugen des Vorfalls begannen daraufhin, die Polizisten zu beschimpfen, es kam zu gewaltsamen Protesten, denen sich immer mehr Menschen anschlossen.

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Ein Demonstrant steht vor einer brennenden Blockade.

(Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Wire)

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15:38 Uhr

Dritter Insasse nach schwerem Autounfall in Berlin gestorben

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit einem Sportwagen in Berlin am vergangenen Dienstag ist ein dritter Mann gestorben. Der 19-Jährige erlag am Samstag im Krankenhaus seinen schweren Brandverletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Zwei der insgesamt vier Insassen waren unmittelbar nach dem Unfall gestorben. Das Auto war mit solcher Wucht gegen einen Baucontainer in Berlin-Treptow gekracht, dass es zerriss und in Flammen aufging. Der Fahrer wurde ebenfalls verletzt und in einer Klinik behandelt. Gegen den 21-Jährigen wird wegen fahrlässiger Tötung und illegalen Kraftfahrzeugrennens mit tödlichem Ausgang ermittelt. Der Wagen soll viel zu schnell unterwegs gewesen sein. Einen von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl hatte der zuständige Haftrichter abgelehnt.

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15:22 Uhr

Bauern in Indien blockieren aus Protest landesweit Autobahnen

Zehntausende Bauern haben in Indien aus Protest gegen Agrarreformen der Regierung landesweit Autobahnen lahmgelegt. Insgesamt habe man an 33 Orten über drei Stunden den Autobahnverkehr blockiert, teilte der Bauernverband mit. Im indischen Fernsehen waren im Verkehr feststeckende Lastwagenfahrer und andere Fahrer in der Stadt Kurukshetra zu sehen, die von auf der Straße sitzenden Bauern mit Essen versorgt wurden. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich, mehrere Festnahmen soll es in Haryana und Bangalore gegeben haben.

Oppositionsparteien machten ihre Unterstützung für die Bauern auf Kundgebungen deutlich. Seit Monaten versuchen Bauern durch anhaltende Proteste rund um die Hauptstadt Neu Delhi die indische Regierung dazu zu bewegen, ihr Reformpaket zurückzunehmen. Die Agrarreform sieht eine Deregulierung der Landwirtschaft vor, die Bauern befürchten durch den Wegfall von Preisgarantien einen Preisverfall.

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Aktivistinnen verschiedener Parteien blockieren mit einer Sitzblockade die Fahrbahn der Autobahn Jammu-Pathankot.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

14:55 Uhr

In Hollywood: Prinz Harry bei geheimen Dreharbeiten mit Komiker James Corden gesichtet

Prinz Harry wurde in Hollywood mit einem Kamerateam gesichtet. Auf einem kurzen Video, das das Promiportal "TMZ" veröffentlichte, ist auch Schauspieler und Komiker James Corden zu sehen. Die beiden befreundeten Briten filmten mit den Kameraleuten offenbar gemeinsam auf dem offenen Deck eines Sightseeing-Busses.

Prinz Harry und Corden sollen laut "TMZ" zuvor aus den Studios des Senders CBS gekommen sein - mit Polizeieskorte. Was die beiden zusammen drehten, ist nicht bekannt. James Corden ist berühmt für sein "Carpool Karaoke", ein wiederkehrendes Segment in seiner "The Late Late Show", in dem berühmte Gäste im Auto singen, während Corden sie durch die Gegend fährt. Corden und Prinz Harry sollen seit Jahren befreundet sein. Der Talkmaster und seine Ehefrau Julia Carey waren im Mai 2018 auch auf Harrys Hochzeit mit Herzogin Meghan.

14:25 Uhr

Meteorologe beruhigt: Es wird nicht wie im Jahrhundert-Winter '79

Inzwischen sind sich fast alle Wettermodelle einige: Deutschland stehen chaotische Wintertage bevor. Parallelen zum Chaos in 1979 werden gezogen. ntv-Meteorologe Christian Häckl erklärt aber, dass es zu damals einen wichtigen Unterschied gibt. Alle Entwicklungen zur aktuellen Wetterlage können Sie ab sofort in unserem Liveticker verfolgen.

14:05 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Hedviga Nyarsik hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Ab sofort versorge ich Sie bis in den späten Abend mit den wichtigsten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Kristin Hermann. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne eine E-Mail unter kristin.hermann[at]nachrichtenmanufaktur.de.

13:54 Uhr

Zwei Tiger brechen aus Zoo aus - und töten Wärter

Auf der Insel Borneo in Indonesien sind Berichten zufolge zwei Tiger aus einem Zoo ausgebrochen. Ein Wärter wurde bei dem Versuch die Tiere aufzuhalten, von einem der Tiger angegriffen und tödlich verletzt. Ein Tiger soll nach einem Bericht von CNN Indonesia erschossen worden sein. Der Versuch, das Tier mit Betäubungsmitteln ruhig zu stellen, sei gescheitert, sagte der vor Ort tätige Artenschutzbeauftragte Sadtata Noor Adirahmanta dem Sender. Man habe das Tier töten müssen, um zu verhindern, dass der Tiger in Wohngebiete läuft.

Nachdem es am Freitag heftige Regenfälle gegeben habe, sei es zu Erdrutschen und Überflutungen gekommen, bei denen die Gehege beschädigt worden seien und die Tiere entkommen konnten, sagte Elka Surya, eine Mitarbeiterin des Zoos.

13:29 Uhr

Nach Protesten: Myanmars Militär sperrt Internet

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REUTERS

Tausende Menschen sind in Rangun, der größte Stadt Myanmars, zu Protesten gegen den Militärputsch zusammengekommen. Das waren die ersten größeren Demonstrationen in Myanmar seit der Machtergreifung durch das Militär Anfang Februar. Die Demonstranten organisieren sich zum größten Teil über soziale Netzwerke. Auf Anweisung des Militärs wurde nun das mobile Internet im Land gesperrt. Medienberichten zufolge sollen nach Facebook auch Twitter und Instagram blockiert sein. Die britische Organisation Netblocks, die weltweit Internetsperren dokumentiert, sprach von einem "landesweiten Internet-Blackout" in Myanmar.

Als Gründe für die Internet-Sperre habe die Regierung die "Verbreitung von Falschnachrichten" und "die Stabilität des Landes" genannt, erklärte ein Mobilfunkanbieter. Die Demonstranten hatten zuvor das Militär aufgefordert, die gewählte Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin San Suu Kyi und andere Führer der gestürzten Regierungspartei NLD freizulassen, die sich seit dem Putsch vom Montag in Haft befinden.

13:00 Uhr

Rheinwasser steigt bei Köln weiter an - Schifffahrt eingestellt

Beim Hochwasser am Rhein zeichnet sich in Köln noch einmal eine leichte Verschärfung ab. Am Morgen sank der Pegelstand zwar leicht auf 8,58 Meter. Für Sonntag und Montag rechnet die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung aber noch einmal mit einem steigenden Wasserstand. Der vorläufige Höchstwert könnte demnach mit knapp 8,80 Metern am Montagmorgen erreicht werden - weiter reichen die Modelle noch nicht.

Der Schiffsverkehr am Rhein in Köln war wegen des Hochwassers bereits am Donnerstag eingestellt worden. Seit Tagen sind Uferpromenaden und Landungsstege überschwemmt, auch in nah am Fluss gelegene Wohngebiete schwappte das Wasser. Für die Kölner Innenstadt wird es erst bei deutlich höheren Pegelständen ab 11,30 Metern gefährlich.

12:50 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

12:21 Uhr

Vierjähriges Mädchen stirbt bei Rodelunfall

Tragischer Unfall in Österreich: Ein vier Jahre altes Mädchen ist beim Rodeln ums Leben gekommen. Das Kind war am Freitagnachmittag im steirischen Schladming mit seinen Eltern und dem Großvater auf der Piste, als sich der Schlitten unbemerkt in Bewegung setzte, wie die Polizei mitteilte. Das mit Skianzug, Helm und Skibrille ausgestattete Mädchen aus Niederösterreich rutschte rund 180 Meter über eine steile und zum Teil gefrorene Wiese. Danach stürzte es etwa 15 Meter über eine Böschung und einen Forstweg. Der zu seiner Tochter eilende Vater und ein alarmierter Notarzt leisteten Erste Hilfe. Das Kind wurde in die Klinik nach Schladming eingeliefert, in der die Vierjährige ihren Verletzungen erlag.

11:35 Uhr

Heftige Explosion erschüttert Bordeaux

Eine heftige Explosion in einem Gebäude hat Berichten nach am Samstagmorgen die französische Stadt Bordeaux erschüttert. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden mindestens drei Menschen verletzt, zwei wurden vermisst, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Explosion soll sich im Stadtteil Chartrons nahe dem Zentrum ereignet haben.

Der Zeitung "Sud Ouest" zufolge verursachte möglicherweise austretendes Gas in einer Autowerkstatt die Detonation. Angrenzende Gebäude seien schwer beschädigt worden. Es war auch von einem eingestürzten Gebäude die Rede. Auf Bildern sind zersplitterte Fenster zu sehen. Die Feuerwehr riegelte das Gebiet ab. Laut dem Sender France Bleu kam ein älterer Mann ins Krankenhaus. Unter den Vermissten soll der Werkstattbesitzer sein.

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11:00 Uhr

Dieser Sänger tritt für Deutschland beim ESC an

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Jendrik Sigwart lernte als Jugendlicher Klavier und Gitarre spielen und hat am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück ein Studium zum Musical-Darsteller abgeschlossen.

(Foto: picture alliance/dpa/NDR)

Endlich steht fest, wer für Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam antreten wird: Es ist der Musical-Darsteller und Singer-Songwriter Jendrik Sigwart - mit seiner Ukulele! Der 26-Jährige habe in einem mehrstufigen Auswahlverfahren die beiden ESC-Jurys - zum einen 20 Musikexperten, zum anderen 100 ESC-Fans - überzeugt, teilt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit. Der Song stehe auch schon fest, werde allerdings erst am 25. Februar verraten. Soviel aber schon vorab: Es wird Sigwarts erstes selbst produziertes Lied sein.

"Jendrik ist durch und durch authentisch, hat eine tolle Ausstrahlung und unglaubliche Entertainment-Qualitäten. Er hat völlig zu Recht die ESC-Jurys überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er für Deutschland antritt", sagte Alexandra Wolfslast, die Chefin der deutschen ESC-Delegation. Ob es dann auch am Ende heißt: "Ten points go to Germany", werden wir am 22. Mai sehen.

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10:24 Uhr

Bei Film-Explosion: Jennifer Lawrence verletzt sich am Set

Hollywood-Star Jennifer Lawrence ("Silver Linings") hat sich laut US-Medienberichten bei den Dreharbeiten zu dem Netflix-Films "Don't Look Up" verletzt. Der von Adam McKay inszenierte Film wird demnach derzeit in Brockton, Massachusetts, gedreht. Die Schauspielerin soll nach einer geplanten Explosion von herumfliegenden Glassplittern im Gesicht getroffen worden sein.

Der Zeitung "Boston Globe" zufolge wurde Lawrence verletzt, nachdem in einer Szene ein Mülleimer durch ein Fenster flog. Die 30-Jährige hatte den Bereich offenbar noch nicht verlassen. Die Dreharbeiten seien wegen Lawrence' Verletzung für einen Tag unterbrochen worden, heißt es weiter.

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09:23 Uhr

Ex-Biathletin Neuner "bekommt wieder Nachwuchs"

"Aller guten Dinge sind drei": Magdalena Neuner erwartet ihr drittes Kind und hat das stolz auf Instagram verkündet. "Wir bekommen wieder Nachwuchs", schreibt die ehemalige Profi-Biathletin zu einem Bild, auf dem fünf Paar Schuhe um ein Holzherz in einem Kreis aufgestellt sind. Dazu fügte sie unter anderem das Hashtag #Sommerbaby an.

Mit Ehemann Josef Holzer hat die Doppel-Olympiasiegerin bereits eine Tochter und einen Sohn. Unter dem Instagram-Post sammelten sich schnell zahlreiche Glückwünsche, unter anderem von den Sportstars Evi Sachenbacher-Stehle, Tobias Angerer, Britta Heidemann oder Kristina Vogel.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:49 Uhr

Schneechaos und Eisregen: Deutschland muss sich warm anziehen

Deutschland muss sich gegen einen harten Wintereinbruch am Wochenende rüsten: Vor allem den mittleren und nördlichen Bundesländern drohen laut ntv-Meteorologe Björn Alexander teils meterhohe Schneeverwehungen. Von Nordrhein-Westfalen über Hannover bis Sachsen werden 20 bis 40, vereinzelt auch bis zu 50 Zentimeter Schnee erwartet. Zudem könnte dort auch Eisregen über mehrere Stunden fallen. Experten rechnen mit massiven Verkehrseinschränkungen. Auch Stromausfälle sind nicht ausgeschlossen.

08:21 Uhr

Bundespolizei soll Chats von Schleusern überwachen dürfen

Union und SPD wollen am kommenden Freitag im Bundestag ihren Entwurf für das neue Bundespolizeigesetz erstmalig zur Debatte stellen. Über den Entwurf hatte die Koalition mehrere Jahre lang gestritten. Er ermöglicht der Bundespolizei die Quellen-Telekommunikationsüberwachung, also eine Überwachung verschlüsselter Kommunikation. Allerdings wird diese Befugnis an Bedingungen geknüpft und auf bestimmte Fälle beschränkt, in denen es vor allem um "lebensgefährdende Schleusungen oder Menschenhandel" geht, wie es in dem Entwurf heißt. Denkbar sind hier beispielsweise Szenarien, wo internationale Schleuserbanden Migranten in unbelüfteten Containern oder Kühllastern über die Grenze schmuggeln.

Weiterhin nicht erlaubt sein werden die Online-Durchsuchung und die elektronische Gesichtserkennung, die das Bundesinnenministerium gerne im neuen Gesetz gesehen hätte. Auch eine Rechtsgrundlage für den Einsatz von Gummigeschossen und sogenannten Tasern war mit der SPD nicht zu machen.

07:48 Uhr

Auto-Transporter geht auf der A6 in Flammen auf

Flammen auf der A6, Höhe Mannheim-Rheinau: Am Freitagabend fängt der Anhänger eines Auto-Transporters wegen eines technischen Defekts plötzlich Feuer. Der 51 Jahre alte Fahre sei in Richtung Heilbronn unterwegs gewesen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Kurz vor der Anschlussstelle Mannheim/Schwetzingen habe er bemerkt, was passiert war, und habe seinen Lkw gestoppt. Er blieb demnach unverletzt. Für die drei hochwertigen, fabrikneuen Pkw, mit dem der Transporter beladen, kam jede Hilfe zu spät - sie brannten völlig aus. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Bericht auf rund 300.000 Euro. Die Autobahn musste wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

07:17 Uhr

Wegen Kälteeinbruch: Berlin räumt größtes Obdachlosencamp

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Am Wochenende sinken die Temperaturen in Berlin auf frostige Minusgrade. Die Obdachlosen an der Rummelsburger Bucht sollen deshalb in warme Unterkünfte umziehen.

picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Angesichts des erwarteten Kälteeinbruchs wird Berlins größtes Obdachlosencamp - an der Rummelsburger Bucht - aufgelöst. "Wegen des Wetters mit Kälte, Schnee und Feuchtigkeit ist die Lage sehr bedrohlich, wir können nicht mehr gewährleisten, dass Leib und Leben für die Menschen hier gesichert sind", sagte Kevin Hönicke, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg. In Zusammenarbeit mit dem Senat sei eine Unterkunft für 100 Menschen gefunden worden - eine Traglufthalle, die schon oft für Obdachlose genutzt worden sei. Auf der Brache an der Spree-Bucht leben die Menschen in Zelten und anderen Unterkünften.

  • Bei der Obdachlosenzählung in Berlin vor einem Jahr war es der Ort mit den meisten Obdachlosen: 81.
  • Dahinter folgte die Gegend am Bahnhof Zoo mit 71 im Freien lebenden Menschen.
  • Am Donnerstag seien an der Rummelsburger Bucht 40 bis 50 Zelte gezählt worden, sagte Hönicke.
  • Das Areal ist Bauland. Dort sollen Wohnungen und die Touristen-Attraktion "Coral World" entstehen.
06:45 Uhr

Mann stirbt bei Messerstecherei - mehrere Verletzte

Bei einer Serie von mindestens fünf Messerstechereien im Süden von London ist in der Nacht ein Mann ums Leben gekommen. Zehn Menschen wurden bei den Zwischenfällen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich, berichtete die Agentur PA unter Berufung auf die Polizei. Zwei mutmaßliche Täter seien festgenommen worden. Nach ersten Ermittlungen sahen die Sicherheitsbehörden keine Verbindung zwischen den Messerstechereien im Stadtteil Croydon. Die Polizei verstärkte jedoch ihre Präsenz in der Region.

06:13 Uhr

Affäre um Missbrauchs-Gutachten: Kardinal Woelki schließt Rücktritt nicht aus

Die Kritik am Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki reißt nicht ab: Seit Monaten hält er ein Missbrauchs-Gutachten zu seiner Kirche unter Verschluss. Nun schließt Woelki seinen Rücktritt nicht aus. Auf Nachfrage einer Zeitung sagte er: "Die Übernahme von Verantwortung, die ich von allen anderen verlange, werde ich auch mir abverlangen." Die "Rheinischen Post" hatte den Erzbischof gefragt, ob er möglicherweise zurücktrete, wenn ihm das neu in Auftrag gegebene Gutachten des Juristen Björn Gercke ein pflichtwidriges Verhalten attestiere.

"Das Gutachten von Professor Gercke wird auch meine Rolle in diesem Fall beurteilen", so Woelki. Er habe "schmerzliche" Fehler gemacht. "Ich hoffe sehr, dass der Vertrauensverlust wiedergutzumachen ist."

Mehr dazu lesen Sie hier.

05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht