Das war Freitag, der 24. April 2026
Das war Freitag, der 24. April 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle blicken wir auf die Nachrichten des Tages. Wie geht es weiter im Iran-Krieg? Aktuell sieht es so aus, als würde es am Wochenende Verhandlungen geben. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Was war sonst noch wichtig?
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende! Der Tag von ntv.de ist am Montag wieder für Sie da.
Britney Spears in Entzugsklinik - Ex-Mann äußert sich
Sam Asghari stellt sich hinter seine Ex-Frau Britney Spears. Der Schauspieler reagierte gegenüber dem US-Promiportal "TMZ" erstmals öffentlich auf die Entscheidung der Sängerin, sich freiwillig in eine Entzugsklinik zu begeben. "Ich finde das großartig", so Asghari. "Alles, was mit Heilung und guten Dingen zu tun hat", sei zu begrüßen.
"Solange die Person selbst die Kontrolle darüber hat, ist das alles großartig", fuhr Asghari fort - und spielt damit offenbar auf die Vormundschaft an, aus der sich Spears während der Beziehung mit ihm nach 13 Jahren herausgeklagt hatte. Die Nachfrage, ob das Ex-Paar seit der Einweisung Kontakt hatte, verneinte Asghari.
Deutscher Mallorca-Urlauber will badendem Mann helfen und ertrinkt
Ein deutscher Mallorca-Urlauber ist bei dem Versuch ertrunken, in Not geratenen Badenden zu helfen. "Eine Frau und zwei Männer schafften es wegen der Strömung aus eigener Kraft nicht mehr zurück an Land. Der 63-Jährige versuchte, sie zu retten, und ertrank dabei selbst", teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Das Unglück ereignete sich an der Cala Mendia, einer bei Urlaubern beliebten Bucht im Osten Mallorcas.
Eine Gruppe Stand-up-Paddler habe den Deutschen aus dem Meer geborgen. Er hatte einen Herzstillstand erlitten, berichtete das Online-Portal "Crónica Balear". Wiederbelebungsversuche scheiterten jedoch. Die in Not geratenen Schwimmer, denen der Deutsche helfen wollte, konnten später gerettet werden.
Fahrerin sieht Luxusflitzer nicht: Pickup rollt auf Lamborghini
Ein Pickup überrollt im US-Bundesstaat Florida einen Lamborghini - während dessen Besitzer am Steuer sitzt. Die Fahrerin übersieht den flachen Sportwagen offenbar im toten Winkel. Der Fahrer bleibt unverletzt:
Nächster Wal hat sich verirrt
Och nöö, mag man bei dieser Meldung auf den ersten Blick sagen. Es gibt nämlich den nächsten verirrten Wal. So dramatisch wie bei dem Exemplar in der Ostsee ist es aber nicht. Während vor der Insel Poel weiter um das Leben des Buckelwals gekämpft wird, ist in Norwegen ein Belugawal in einem Fluss gesichtet worden. Wie der norwegische Sender NRK berichtete, befand sich der Meeressäuger am Freitagmorgen in der Nähe der Stadt Hokksund rund 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Oslo im Fluss Drammen.
Belugawale leben normalerweise in den Meeren der Arktis vor den Küsten Russlands, Alaskas und Kanadas. In Europa kommen sie auch im äußersten Norden Norwegens vor. Im Süden Norwegens seien sie aber nicht oft anzutreffen, sagte die Expertin Marie-Anne Blanchet vom Norwegischen Polarinstitut. Sie geht davon aus, dass der Wal selbst in seinen natürlichen Lebensraum zurückfinden kann. Kontakte zu Menschen seien "nicht ideal", warnte die Forscherin und rief dazu auf, den Wal in Ruhe zu lassen.
Halbnackte Frauen tanzen bei Bestattung lasziv vor Sarg
Bei einer Beerdigung in Thailand wird ein kurioser letzter Wunsch erfüllt: Drei junge Frauen tanzen in denkbar knapper Bekleidung vor dem Sarg des Verstorbenen. Was für einige Anwesende skurril wirkt, hat der 59-jährige Winit Woraporn ausdrücklich erbeten:
Reisende bricht neben Prinz Harry in Tränen aus
Nordkoreanische Verhältnisse bei Prinz Harry? Nicht wirklich. Neben ihm brach zwar eine Frau in Tränen aus, allerdings nicht aus Freude oder gespielter Freude über seine Anwesenheit, sondern weil ihre Großmutter gestorben war. Die Reisende kam gerade von deren Beerdigung. Kurz nach dem Einsteigen in das Flugzeug brach sie in Tränen aus. Die Frau berichtete später, dass der Herzog von Sussex, der in der First Class zufällig neben ihr saß, sie daraufhin tröstete.
Sie hätten sich kurz unterhalten, und sie habe dem Royal erzählt, dass ihre verstorbene Oma die Einzige gewesen wäre, der sie unbedingt davon hätte erzählen wollen, dass sie neben dem Königssohn gesessen habe, erinnerte sich Parkhurst laut der "Daily Mail" in einem Social-Media-Beitrag. "Er sagte: 'Das weiß sie bereits.'"
Wegen "inakzeptablen Risikos": USA und EU schließen Absichtserklärung
Bei ihren Bestrebungen um eine unabhängigere Versorgung mit seltenen Erden und anderen wichtigen Mineralien wollen die USA und die EU gemeinsam vorgehen. US-Außenminister Marco Rubio und EU-Handelskommissar Maros Sefcovic unterzeichneten in Washington eine Absichtserklärung über eine strategische Partnerschaft bei kritischen Mineralien. Offiziellen Angaben nach wollen die USA und die EU unter anderem bei der Gewinnung, Veredelung und beim Recycling zusammenarbeiten.
"Die übermäßige Konzentration dieser Ressourcen, die Tatsache, dass sie von ein oder zwei Orten dominiert werden, ist ein inakzeptables Risiko", sagte Rubio. Man brauche Diversität in den Lieferketten und den Orten, von denen man kritische Mineralien beziehe. Sefcovic betonte, dass nun die "eigentliche Bewährungsprobe in der Umsetzung dieses Projekts" liege.
Rauchsäule direkt am US-Kapitol löst Großeinsatz aus
Eine dichte Rauchwolke über dem Regierungsviertel der US-Hauptstadt Washington, D.C. sorgt für Aufsehen. Schwarze Schwaden ziehen über das Kapitol. Ein Bus steht in einer Unterführung in Flammen. Mehr als 100 Einsatzkräfte sind vor Ort:
Hier sollen in den nächsten Jahren 100.000 gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen
Die Bundesregierung rechnet mit einem Job-Boom in der maritimen Wirtschaft. In den nächsten fünf Jahren dürften mehr als 100.000, meist gut bezahlte Arbeitsplätze in der Branche entstehen, sagte der Koordinator der Bundesregierung für den Sektor, der CDU-Politiker Christoph Ploß, zu Journalisten. Sie würden oft an Standorten entstehen, die sonst eher strukturschwach seien, etwa in Mecklenburg-Vorpommern.
Laut Wirtschaftsministerium spielt die Branche eine wichtige Rolle für Deutschlands Außenhandel. Mit rund 50 Milliarden Euro Umsatz und 400.000 Arbeitsplätzen umfasst sie den Schiffbau, Häfen, Reeder, Meerestechnik und Offshore-Windenergie - meist in Norddeutschland. Nächste Woche Mittwoch und Donnerstag findet im ostfriesischen Emden die 14. Nationale Maritime Konferenz statt.
Kubicki legt Szenario für seinen endgültigen Rückzug aus der Politik dar
Die FDP liegt am Boden. Einer, der das gerne ändern würde, ist Wolfgang Kubicki. Er tritt deswegen bei der Wahl zum Parteivorsitz an. Verliert er, will er sich aus der Politik zurückziehen. "Sollte die Partei mich nicht wählen, akzeptiere ich das", sagte Kubicki im t-online-Podcast "Tagesanbruch - die Diskussion". "Dann gehe ich tatsächlich auch mal aufs politische Altenteil, trinke mein Glas Wein und gucke mir die Entwicklung der Partei dann in Ruhe weiter an."
Sollte er jedoch gewählt werden, wünsche er für seinen Kontrahenten Henning Höne eine tragende Rolle in der Partei. "Ich denke, ein Henning Höne mit einem starken Ergebnis aus der Landtagswahl im Rücken ist gesetzt in der Partei auch für weitere Aufgaben", sagte der 74-jährige Kubicki. Er wünsche sich, dass Höne "als stellvertretender Bundesvorsitzende mir und der Partei erhalten bleibt, weil er eine wichtige Funktion hat".
Uneinsichtiger X-Nutzer scheitert erneut mit Klage gegen CDU-Politiker Kiesewetter
Twitter ist leider, vor allem seit es X heißt, zu einer großen Kloake an Beleidigungen, Falschnachrichten und Rechtsextremismus geworden. Besitzer Elon Musk hat es so geschehen lassen. Doch immerhin ist es möglich, sich auf X nicht alles gefallen lassen zu müssen. Ein Nutzer des Kurznachrichtendienstes ist mit seiner Klage gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter vor dem Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen erneut gescheitert. Das Gericht wies die Klage ab und bestätige damit ein früheres Urteil.
Der Kläger hatte im September 2023 auf der Plattform X nach einem Streit über einen Beitrag des CDU-Außenpolitikers zu Ukraine-Hilfen geschrieben: "Du hättest bestimmt im 3. Reich Karriere gemacht." Kiesewetter verlangte daraufhin per Anwalt eine Unterlassung. Gegen diese Aufforderung ging der X-Nutzer gerichtlich vor. Bereits im Januar war die Klage mit einem sogenannten Versäumnisurteil abgewiesen worden.
Tut beim Hinsehen weh: Kennedy und Trump blamieren sich in Mathematik
Um fantastische 600 Prozent will US-Präsident Trump Medikamente günstiger gemacht haben. Demokraten wie auch Mathematiker widersprechen dieser Rechnung. Das hält Gesundheitsminister Kennedy nicht von einem Erklärungsversuch ab, der spektakulär scheitert. Trump legt sogar noch nach:
Experten warnen vor Extremwetter
Die Anzeichen für ein baldiges starkes Wetterphänomen El Niño werden immer stärker. Darauf deuteten die rapide steigende Temperaturen der Meeresoberfläche im äquatorialen Pazifik hin, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Die Auswirkungen könnten bereits ab Mai spürbar werden. Das Wetterphänomen sorgt einerseits für schwere Regenfälle in einigen Weltregionen, etwa in Teilen Afrikas oder in Südamerika, andererseits für Dürren, etwa in Australien oder Indonesien. El-Niño-Ereignisse heizen zudem die globalen Temperaturen zusätzlich an.
Dem bislang heißesten Jahr 2024 ging zum Beispiel ein El Niño voraus. Damals lag die globale Durchschnittstemperatur bei etwa 1,55 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auch 2027 könne in einem Bereich über 1,5 Grad liegen, sagte der Leiter der WMO-Abteilung für Klimavorhersagen, Wilfran Moufouma Okia, in Genf.
Gefährliche Staus am Mount Everest befürchtet
Kurz vor Beginn der Aufstiegssaison am Mount Everest ist die Route zum Gipfel des höchsten Bergs der Welt immer noch blockiert. Die normalerweise längst geöffnete Strecke vom Basislager zu Lager 2 sei durch einen Serac - ein aufgetürmter Eisblock - im Khumbu-Eisbruch versperrt, teilt Nepals Tourismusministerium mit. Spezialisten suchten derzeit nach einer sicheren Route in dem ohnehin besonders kritischen Gletschergebiet, sagt der Ministeriumssprecher Himal Gautam. Dass der Weg noch nicht eingerichtet ist, lässt die Sorge vor extremem Andrang und Staus auf der Strecke wachsen. Das Zeitfenster ist ohnehin klein: Die Everest-Klettersaison konzentriert sich auf wenige Tage bis Wochen im Mai, wenn die Wetterbedingungen am stabilsten sind und das allmähliche Abschmelzen des Khumbu-Gletschers die Bergsteiger noch nicht zur Umkehr zwingt. Das kurze Wetterfenster führte schon häufig zu Staus in dem wegen des extrem niedrigen Sauerstoffgehalts als Todeszone bezeichneten Gebiet.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Heidi Ulrich kann das Wochenende einläuten, nun bin ich an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.
In Amerika sind Masern auf dem Vormarsch
Die Masern sind auf dem amerikanischen Kontinent auf dem Vormarsch. Laut der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PHO) wurden im vergangenen Jahr mehr als 14.700 Fälle der hoch ansteckenden Infektionskrankheit in 13 Ländern gemeldet. Das ist ein Anstieg um fast 32 Prozent im Vergleich zu 2024. Grund dafür sei vor allem die zurückgehende Impfrate. Die meisten Masern-Fälle wurden von den Behörden in Mexiko, Guatemala, den USA und Kanada registriert. Der Trend beschleunigt sich: Seit Jahresbeginn gab es der PHO zufolge in Nord-, Mittel- und Südamerika bereits mehr gemeldete Infektionen als im gesamten Vorjahr. Wird die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer im Sommer womöglich zu einem weiteren Beschleuniger? Die USA, Kanada und Mexiko sind gemeinsam Gastgeber, Millionen Besucher aus aller Welt reisen an.
Parkhausbrand in Hessen fackelt mehrere Autos ab
In Bad Homburg werden bei einem Brand in einem Parkhaus 36 Autos zerstört. Elf der beschädigten Fahrzeuge sind komplett ausgebrannt. Der Schaden an den Fahrzeugen soll sich auf 800.000 Euro belaufen. Ob auch das Gebäude beschädigt ist und ob es sich um Brandstiftung handelt, wird derzeit noch untersucht.
Gülcan Kamps bringt zweites Kind zur Welt
Gülcan und Sebastian Kamps freuen sich über ihr zweites Kind. "Herzlich Willkommen BABYKAMPS2", schreibt die 43-jährige Moderatorin und Schauspielerin bei Instagram. Mehr verrät sie nicht. So hielten sie und der 44-jährige Unternehmer es schon bei ihrem ersten Kind, das 2021 zur Welt kam.
In NRW gefundener Schädel gehört zu getöteter Frau
Der vor rund zwei Wochen in einem Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen gefundene menschliche Schädel kann einer getöteten 32-jährigen Eritreerin zugeordnet werden. Dies bestätigt das DNA-Gutachten eines rechtsmedizinischen Instituts, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn mitteilten. Der Schädel war bei einer Müllsammelaktion der Gemeinde Wenden entdeckt worden. Im November waren zuerst auf der A45 abgetrennte Hände der Frau gefunden worden, ihre Leiche wurde später in einem Waldstück bei Monreal im Landkreis Mayen-Koblenz entdeckt. Die Frau war gemeinsam mit ihrem drei Monate alten Kind in einer Asylunterkunft in Bonn gemeldet. Das Baby wurde unverletzt in einem Kinderwagen vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden. Tatverdächtig ist der 41-jährige Ehemann der Getöteten, der sich nach der Tat nach Äthiopien abgesetzt haben soll. Anfang Februar brachten Ermittler den Mann nach einem Auslieferungsersuchen nach Deutschland. Er sitzt wegen Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.
Bundestag stimmt für 1000-Euro-Entlastungsprämie
Der Bundestag gibt grünes Licht für die sogenannte Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro. Die Abgeordneten beschließen mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen eine entsprechende Gesetzesänderung, mit der Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihren Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Prämie von 1000 Euro zu zahlen. Dagegen stimmen AfD und Linke, die Grünen enthalten sich. Der für die Gesetzesänderung noch nötige Bundesratsbeschluss soll am 8. Mai folgen.
Wie viele Unternehmen die freiwillige Prämie zahlen werden, ist unklar. Für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst wird es sie nicht geben. Das sagt Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt im Frühstart bei ntv: "Wir in Thüringen werden in großer Abstimmung mit den anderen Ländern, 16 Bundesländer haben beschlossen, das nicht zu zahlen, letztlich auch darauf verzichten."
Grünes Licht für Tankrabatt ab 1. Mai
Der Bundestag beschließt den Tankrabatt zur Entlastung bei den Spritpreisen. Damit werden die Steuern auf Diesel und Benzin von Anfang Mai bis Ende Juni um rund 17 Cent pro Liter gesenkt. Der Bundesrat soll der Maßnahme noch im Laufe des Tages in einer Sondersitzung zustimmen. Mehr dazu hier.
Einjährige isst Giftköder
Ein einjähriges Kind hat in Monheim am Rhein mutmaßlich Giftköder gegessen. Das Mädchen soll am Dienstag vor einem Einkaufszentrum rosafarbene Pellets vom Boden aufgehoben und in den Mund gesteckt haben. Die Mutter rief einen Rettungswagen, weil sie Giftköder vermutete. Die Einjährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen wurde sie entlassen. Lebensgefahr bestand nicht, wie die Polizei in Mettmann mitteilt. Sie geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass es sich bei den Pellets um Ratten- oder Mäusegift gehandelt haben könnte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt.
Wildschweine verbreiten Angst auf dem Schulhof
In Hagen sorgt eine Wildschweinrotte für Angst und Chaos. Eine Rotte rennt durch die Stadt, auch ganz in der Nähe von einer Grundschule. Eltern machen sich inzwischen tierische Sorgen. Doch auch die Anwohner selbst sind nicht ganz unschuldig an dem schweinischen Problem.
USA haben erst ein "Gold Card"-Visum vergeben
Die USA haben bisher nur eine einzige "Gold Card" vergeben. Gemeint ist das von der Trump-Regierung eingeführte Visum, das reiche Einwanderer gegen eine Zahlung von einer Million US-Dollar plus einer Bearbeitungsgebühr von 15.000 Dollar erhalten können. Seit Dezember können sich Interessierte dafür bewerben. "Sie haben kürzlich eine Person zugelassen, und es stehen Hunderte in der Warteschlange", sagt US-Handelsminister Howard Lutnick am Donnerstag vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses laut US-Medien. "Sie wollten sicherstellen, dass sie alles perfekt machen." Das Antragsverfahren sei kürzlich finalisiert worden. Lutnick sagt nicht, wer das Aufenthaltsrecht über die bisher noch seltene "Gold Card" erhalten hat. Bloomberg meldet, dass der Gründer des Unternehmens TP-Link Systems, Jeffrey Chao, sich zumindest beworben hatte.
Bereits Ende Januar verkündete Rapperin Nicki Minaj, dass sie die "Gold Card" ohne Gebühr erhalten habe. Gleichzeitig sagte sie aber auch, ihre Staatsbürgerschaftsunterlagen würden nun abschließend bearbeitet. Kurz darauf erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses laut "New York Times", die Karte, die sie als Geschenk erhalten habe, sei ein "Andenken" und kein "Visumdokument". Aus dem Innenministerium hieß es zudem, die Musikerin sei seit rund zwei Jahrzehnten rechtmäßige Daueraufenthaltsberechtigte, was bedeute, dass sie bereits berechtigt sei, die Staatsbürgerschaft zu beantragen. Somit bleibt unklar, wer eine Million Dollar für die Aufenthaltserlaubnis zahlte. Mehr dazu hier.
Berlins Kultursenatorin tritt zurück
Berlins parteilose Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat um ihre Entlassung gebeten. Sie habe sich dazu entschlossen, um Schaden von dem wichtigen Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus in Berlin abzuwenden, sagt Wedl-Wilson. Sie gehe diesen Schritt aus Verantwortung gegenüber der Stadt Berlin und ihren Bürgern. Hintergrund ist eine Affäre um die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus. Grüne und Linke werfen Wedl-Wilson und ihrem Amtsvorgänger Joe Chialo von der CDU vor, Mittel nach unklaren Kriterien und auf Druck aus der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus vergeben zu haben. Seit Dezember beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss des Berliner Landesparlaments mit dem Thema.
Gestern bewertete der Berliner Landesrechnungshof die Förderung einer Reihe von Projekten im Bereich der Antisemitismusprävention in Millionenhöhe als rechtswidrig. Die Rechnungsprüfer attestierten der Kulturverwaltung unter anderem fehlende Förderkriterien und eine willkürliche Auswahl der Projekte. Nötige fachlich-inhaltliche Prüfungen hätten nicht stattgefunden. Mehr dazu hier.
"Transport-Barge befindet sich auf dem Weg zum Wal"
Der gestrandete Buckelwal liegt aktuell in einer Grube, Flipper und Fluke sind frei, berichtet ntv-Reporter Ibrahim Kayed vom Poeler Hafen aus. Die 110 Meter entfernte Fahrrinne, in die der Wal geleitet werden soll, wird heute weiter ausgegraben. Außerdem befindet sich eine Barge auf dem Weg zum Tier.
Union könnte mit Aigner ins Rennen um Deutschlands höchstes Amt gehen
Wird die CSU-Politikerin Ilse Aigner Deutschlands erste Bundespräsidentin? CSU-Chef Markus Söder würde ihre Kandidatur unterstützen, wie er den Zeitungen "Münchner Merkur" und "tz" sagt: "Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen. Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung". Für die bayerische Landtagspräsidentin sprechen sich auch mehrere SPD-Politiker aus. "Ilse Aigner gelingt es, Brücken zwischen politischen Lagern und gesellschaftlichen Gruppen zu bauen und so den Zusammenhalt zu stärken. Sie verfügt über Regierungserfahrung auf Landes- und Bundesebene und vereint zugleich die verbindenden Tugenden einer hochrespektierten Parlamentspräsidentin", sagt der bayerische Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher dem "Tagesspiegel". Und Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil sagt über Aigner, die er seit vielen Jahren kennt: "Sie ist eine kluge und verantwortungsbewusste Demokratin und wäre mit Sicherheit eine geeignete Kandidatin." Noch hat Aigner nicht gesagt, ob sie ihren Hut in den Ring wirft. Im Januar entscheidet die Bundesversammlung darüber, wer neues Staatsoberhaupt wird.
Erdbeben erschüttert Kreta
Ein Erdbeben hat Kreta und die südliche Ägäis erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 5,8 ereignete sich vor der Küste der griechischen Insel in einer Tiefe von rund 13 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilt. Das Epizentrum lag demnach südöstlich der Küstenstadt Ierapetra. Das Beben war in der gesamten südlichen Ägäis deutlich zu spüren und dauerte mehrere Sekunden, wie Einwohner berichten. Bisher wurden keine Verletzte oder Schäden gemeldet.
CDU weist ambitionierten Kubicki zurecht: "So wird das nichts"
Mit seiner Bezeichnung von Kanzler Friedrich Merz als "Eierarsch" hat FDP-Politiker Wolfgang Kubicki die Vorlage geliefert. Jetzt kommt die Antwort der CDU. "Ist das der neue Ton der FDP, lieber Herr Kubicki? So wird das nichts. Früher hatte die FDP noch Stil und Anstand", heißt es in einem X-Post der Partei. Vorher hatte Kubicki im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" erläutert, warum er für den FDP-Vorsitz kandidiert. Ein Auslöser sei gewesen, dass Merz die FDP nach den jüngsten Landtagswahlen für tot erklärt habe. In der Sekunde habe er gedacht: "Du Eierarsch, dir werde ich das zeigen!".
Land als "Höllenloch" bezeichnet: Indien reagiert auf "geschmacklosen" Post von Trump
Die Regierung in Indien ist empört über einen Post von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social. Dieser hatte das Video eines Podcasters geteilt, der darin Indien als "Höllenloch" bezeichnet.
Der Sprecher des indischen Außenministeriums, Randhir Jaiswal, sagt dem "Guardian" zufolge, die Äußerungen seien "offensichtlich uninformiert, unangemessen und geschmacklos". "Sie spiegeln sicherlich nicht die Realität der indisch-amerikanischen Beziehungen wider, die seit langem auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen beruhen."
Die Organisation Hindu American Foundation erklärt, sie sei beunruhigt über diese "hasserfüllte, rassistische Tirade".
Am Mittwoch hatte Trump ein Video und Transkript des konservativen Podcasters Michael Savage gepostet. Darin geht es um das verfassungsmäßige Recht auf Staatsbürgerschaft für alle Menschen, die in den USA geboren wurden. Savage sagt: "Hier erhält ein Baby sofort die Staatsbürgerschaft, und dann holen sie die ganze Familie aus China oder Indien oder irgendeinem anderen Höllenloch auf diesem Planeten nach." Mehr dazu hier.
Tankrabatt, FFF-Demos und Finalserie - das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Vielleicht macht Ihnen die Aussicht auf das Wochenende und etwas niedrigere Preise an der Tankstelle gute Laune.
Der Bundestag stimmt am Vormittag über den Tankrabatt ab. Von Anfang Mai bis Ende Juni sollen die Steuern auf Diesel und Benzin um je rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden. Am Mittag ist dazu dann eine Sondersitzung des Bundesrats geplant.
Die Klimaschutzinitiative Fridays for Future protestiert mit einem bundesweiten Aktionstag gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung. An rund 60 Orten in ganz Deutschland soll es Aktionen geben.
Unter dem Motto "Zukunft der Intelligenz" beginnt die Messe "Auto China 2026" in Peking. China hat den weltweit größten Automarkt.
Eishockey: Die Adler Mannheim und die Eisbären Berlin starten um 19.30 Uhr in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft.
Fußball: RB Leipzig empfängt Union Berlin. Um 20.30 Uhr ist Anpfiff.
Mein Name ist Heidi Ulrich. Bei Hinweisen zu "Der Tag" können Sie mir gern an heidi.ulrich(at)ntv.de schreiben.
Papst kritisiert Segnungen homosexueller Paare in Deutschland
In einigen Bistümern in Deutschland können sich schwule und lesbische Paare durch die Katholische Kirche segnen lassen, in anderen Bistümern nicht. Eine kirchliche Hochzeit erlaubt die Katholische Kirche ihnen nach wie vor nicht. Mit Papst Leo XIV. als Kirchenoberhaupt dürfte sich daran nichts ändern. Dieser erklärt nun, der Vatikan sei mit förmlichen Segnungen von homosexuellen Paaren "nicht einverstanden über das hinaus, was von Papst Franziskus erlaubt wurde, als er gesagt hat, dass alle den Segen erhalten können". Dann fügt Leo hinzu: "Franziskus' berühmt-berüchtigte Formulierung "tutti, tutti, tutti" ("alle, alle, alle") ist Ausdruck der Überzeugung der katholischen Kirche, dass alle willkommen sind und eingeladen, Jesus zu folgen."
Der Papst reagiert auf das Vorgehen des früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der in seinem Bistum München und Freising die förmliche Segnung homosexueller Paare offiziell erlaubt hat. Grundlage dafür ist eine Empfehlung der Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Ende 2023 hatte der inzwischen verstorbene Papst Franziskus Segnungen mit Einschränkungen zugelassen. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Marketing-Experte hält Galeria für überflüssig
Kriegt Galeria allen finanziellen Schwierigkeiten zum Trotz die Wende noch hin? Der Marketing-Experte Martin Fassnacht ist pessimistisch. "Die Frage ist doch: Wer würde Galeria vermissen? Auf Kundenseite fast niemand", sagt der Professor für Strategie und Marketing an der Düsseldorfer Wirtschaftshochschule WHU. "Ich bedaure, das zu sagen, aber Galeria wird nicht mehr gebraucht." Aus seiner Sicht hat die Warenhauskette kein klares Konzept, außerdem kaufen immer mehr Menschen online ein. Fassnacht spricht von einem "Trauerspiel", auch für die 12.000 Beschäftigten. Diese müssten sich nach drei Insolvenzen innerhalb kurzer Zeit erneut Sorgen um ihre Jobs machen. Kürzlich war bekanntgeworden, dass Galeria zahlreiche Vermieter um eine Stundung der Mietzahlungen gebeten hat. Einige Vermieter beklagten, dass Mietzahlungen ausgeblieben waren. Die Kette betreibt derzeit 83 Filialen. Mehr dazu hier.
An Maduros Festnahme beteiligter Soldat wegen Insider-Wette angeklagt
Die Wette könnte der größte Fehler seines Lebens gewesen sein: Ein US-Soldat ist wegen des mutmaßlichen Platzierens einer Wette mit Hilfe von vertraulichen Informationen auf die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen worden. Er soll mit Wetten zu dem Einsatz der US-Armee auf der auf Kryptowährung basierenden Prognosemarkt-Plattform Polymarket umgerechnet 342.000 Euro verdient haben, wie aus der Anklageschrift des US-Justizministeriums hervorgeht. Der Soldat war den Justizbehörden zufolge an der Planung und Ausführung des Einsatzes zur Festnahme Maduros beteiligt. Angeklagt wird der 38-Jährige unter anderem wegen Überweisungsbetrugs und einer unzulässigen Geldtransaktion. Ihm drohen bis zu 50 Jahre Haft.
Anfang des Jahres gab es eine Reihe ähnlicher Vorfälle, als sechs Konten auf Polymarket 1,2 Millionen Dollar gewonnen, nachdem sie darauf gesetzt hatten, dass die US-Armee am 28. Februar den Iran angreifen würden. An genau diesem Tag brach der Iran-Krieg aus. Allerdings gab es in Zusammenhang mit diesen Wetten bisher keine Festnahmen. Mehr dazu hier.