Mittwoch, 30. Mai 2018Der Tag

Heute mit Franziska Türk und Kira Pieper
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 30. Mai 2018

Und schon haben wir auch den Mittwoch geschafft. Sie haben heute ein paar Breaking News von uns bekommen. Begonnen haben wir mit einer guten Nachricht: Die Arbeitslosenzahl ist weiter gesunken. Die Zahl ging in diesem Monat um 68.000 auf 2,315 Millionen zurück. Dann kam am frühen Abend heraus, dass der Journalist Arkadi Babtschenko doch noch lebt. Er hat seinen Tod inszeniert. Und heute am späteren Abend entdeckten wir die Meldung, dass es in einem Intercity-Zug eine Messerstecherei gegeben haben soll. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, der Angreifer wurde von der Polizei offenbar erschossen.

Gute Nacht! Schauen Sie doch morgen mal wieder bei "Der Tag" bei n-tv.de vorbei.

22:13 Uhr

83-Jährige lenkt Auto in Bahnhofshalle

Am S-Bahnhof Hamburg-Bergedorf ist eine 83-Jährige mit ihrem Auto in die Bahnhofsvorhalle gefahren. Die Frau lenkte ihren Wagen aus dem Parkhaus am Bahnhof, beschleunigte dabei stark und stieß mit einem haltenden Wagen zusammen. Durch den Aufprall wurde ihr Wagen über den Gehweg durch eine Glasschiebetür in das Bahnhofsfoyer geschleudert. Erst nach mehreren Metern kam das Auto zum Stehen. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde bei dem Unfall schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Zwei der drei Insassen des anderen Autos erlitten einen Schock.

21:57 Uhr

Bundeswehrsoldaten bei Sprengübung verletzt

Bei einer Sprengübung auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Munster sind vier Soldaten verletzt worden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Zwei Soldaten wurden schwer verletzt und zur Notfall-Behandlung nach Hamburg gebracht. Sie schweben aber nicht in Lebensgefahr. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht klar.

21:33 Uhr

So sieht die Sonne gerade aus

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(Foto: Nasa/Esa)

Mancher Orts ist es heute für einen Mai-Tag unglaublich heiß. Das kann man ja mal zum Anlass nehmen, um sich die Sonne aus der Nähe anzusehen: Das ist ein Live-Bild der Soho-Raumsonde. Und ja, sieht irgendwie sehr warm oder sagen wir mal glühend heiß aus!

21:02 Uhr

Kollegah verschiebt Auschwitz-Besuch

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Musiker Kollegah (r) und Farid Bang.

(Foto: picture alliance / Britta Peders)

Die umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang werden an diesem Sonntag nicht wie geplant die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen. Das bestätigt Susanne Goldstein aus der Büroleitung des Internationalen Auschwitz Komitees gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Nach einem neuen Termin werde derzeit noch gesucht, hieß es. Das Internationale Auschwitz Komitee hatte die Musiker eingeladen, das Duo zunächst zugesagt. Der Skandal um die als antisemitisch kritisierten Liedzeilen von Kollegah und Farid Bang hatte dazu geführt, dass der Musikpreis Echo grundlegend reformiert wird. Weil die umstrittenen Rapper mit dem Echo ausgezeichnet wurden, gaben zahlreiche Musiker ihre Trophäen zurück.

20:50 Uhr

Polizei erschießt Messerstecher in Zug

In einem IC-Zug von Köln über Hamburg Richtung Norden hat es eine Messerstecherei gegeben. Darüber berichten mehrere Medien. Als der mutmaßliche Täter zudem eine Polizistin attackierte, erschoss ihr Kollege den Angreifer.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:43 Uhr

Neuer Adoptionsskandal erschüttert Irland

Irland wird von einem weiteren Adoptionsskandal erschüttert: Die Geburtsurkunden von mindestens 126 zwischen 1946 und 1969 adoptierten Kindern wurden gefälscht. Dabei seien die Adoptiveltern als leibliche Eltern eingetragen worden, erklärt die Regierung in Dublin. Dies sei nach Prüfung von 13.500 Akten der katholischen Adoptionsvermittlung St. Patrick's Guild entdeckt worden. Da die Dunkelziffer vermutlich weitaus höher sei, würden nun 150.000 Fälle auch anderer Agenturen geprüft. Die Betroffenen, heute zwischen 49 und 72 Jahre alt, hätten möglicherweise "nicht die leiseste Ahnung von den wahren Umständen ihrer Geburt", sagt Jugendministerin Katherine Zappone.

20:08 Uhr

US-Prediger will Spenden für vierten Privatjet

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Seine bisherigen drei Privatflugzeuge reichen dem US-Fernsehprediger Jesse Duplantis nicht - weshalb er jetzt an seine Anhängerschaft appelliert, ihm eine neue Maschine zu bezahlen. Wenn Jesus heute auf der Welt wäre, "würde er keinen Esel reiten", sondern zur Verbreitung des Evangeliums im Flugzeug um die Welt reisen, sagt der 68-Jährige in einem Webvideo, das US-Medien weiterverbreiten. In dem Film ruft Duplantis seine Schäflein dazu auf, ihm ein Geschäftsreiseflugzeug des Modells Falcon 7X des französischen Herstellers Dassault Aviation zu spendieren. Der Kaufpreis liegt bei rund 54 Millionen Dollar (46 Millionen Euro). Seinen Wunsch begründet Duplantis damit, dass die moderne Maschine deutlich weniger Kerosin verbrauche als seine bisherigen und er damit lange Reisen ohne Zwischenstopp absolvieren könne.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:38 Uhr

Plastikhaufen bei Entsorger geht in Flammen auf

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In einer Entsorgungsanlage in Rostock ist ein Großbrand ausgebrochen.

(Foto: picture alliance / Christopher S)

Auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Rostock ist ein riesiger Plastikmüllhaufen in Brand geraten. Eine große tiefschwarze Rauchwolke breitet sich derzeit aus. Über die Brandursache gibt es noch keine Informationen. Die Einsatzkräfte haben das Feuer aber unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf zwei Lagerhallen konnte die Feuerwehr verhindern. Verletzt wurde niemand. Das Umweltministerium riet Anwohnern, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen vorsichtshalber verschlossen zu halten. Der Plastikmüllhaufen war 1000 Kubikmeter groß.

19:09 Uhr

Rollerfahrer beißt sich Zunge ab

Bei einem schweren Unfall im Bereich einer Baustelle hat sich ein Rollerfahrer in Rheinland-Pfalz eine offene Kopfwunde zugezogen - und sich die Zunge abgebissen. Laut Polizei fuhr der 29-Jährige in der Nacht auf einer Landstraße zwischen Armsheim und Flonheim trotz Sperrung in einen Baustellenbereich. Dort war der Asphalt abgetragen und zu großen Haufen zusammengetragen. Der Mann fuhr auf einen solchen Haufen auf, der wie eine Schanze wirkte. Nach einem Flug über mehrere Meter schlug er mit seinem Roller auf der Straße auf, zog sich eine offene Wunde am Kopf zu und biss sich seine Zunge ab. Ein Passant entdeckte den Mann und rief die Polizei. Der Unglücksfahrer wurde in ein Krankenhaus nach Mainz gebracht, seine Zunge wurde bei der Unfallaufnahme am Unglücksort gefunden. Die Polizei vermutet, dass der Roller frisiert gewesen ist.

18:29 Uhr

Zweifeln Sie an den Asyl-Entscheidungen des Bamf?

Drei Viertel der Deutschen zweifeln nach einer Umfrage an der Rechtmäßigkeit von Asyl-Entscheidungen, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) trifft. Das ergab eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Von den Befragten gaben demnach 40 Prozent an, den Entscheidungen "überhaupt nicht" zu vertrauen, 34 Prozent "eher nicht". Die Umfrage wurde offenbar in Auftrag gegeben, nachdem im April Manipulationen bei Asylentscheidungen in der Bremer Außenstelle des Bamf bekannt geworden waren. Und was meinen Sie zu dem Thema? (Im Folgenden sehen Sie nicht die Meinungsumfrage von YouGov, sondern eine eigene Umfrage, deswegen sind die Fragen andere.)

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Zweifeln Sie an der Rechtmäßigkeit von Asylentscheidungen?

 

18:07 Uhr

Irans Justiz bevorzugt Auspeitschen statt Gefängnis

Der Vizechef der iranischen Justiz hält das Auspeitschen von Kriminellen für weitaus besser als Gefängnisstrafen. "Eine Gefängnisstrafe hat immer negative Auswirkungen", sagt Hadi Sadeghi. "Physische Bestrafungen wie Auspeitschung sind weitaus effektiver." Überhaupt sei die Gefängnisstrafe aus Frankreich importiert worden und habe ursprünglich mit dem iranischen und islamischen Rechtssystem nichts zu tun, so Sadeghi.

17:34 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Baden-Württemberg ab

Bei Rheinfelden im südlichen Baden-Württemberg ist ein Kleinflugzeug nahe der Autobahn 861 abgestürzt. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, erklärt die Polizei. Die Absturzstelle befindet sich nahe der Autobahnausfahrt Rheinfelden. Ein Fahrstreifen der Autobahn musste für Einsatzfahrzeuge gesperrt werden.

17:06 Uhr

Wien will wieder Grenzen schließen

Österreich will mit seinen östlichen Nachbarstaaten neue Migrantenströme über die Balkanroute verhindern. Darauf hat sich jetzt Innenminister Herber Kickl von der FPÖ nach telefonischer Absprache mit seinen Kollegen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, dem Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Slowenien geeinigt. Kickl betont, dass Österreich die Grenzen schließen werde, "damit sich nicht eine Krise wie 2015/2016 wiederhole". Die Bekämpfung illegaler Migration werde eine Priorität Österreichs nach Übernahme des EU-Vorsitzes am 1. Juli.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:51 Uhr

Polizei "rettet" Einhorn-Plüschtier

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Gestatten: "Marina"

(Foto: Polizei Flörsheim)

Die Polizei, dein Freund und Helfer…Und manchmal erleben die Beamten in ihrem Job wohl auch ungewöhnliche Einsätze: Eine Elfjährige hatte vor einigen Wochen in einem Hotel im hessischen Flörsheim ihr Einhorn-Plüschtier vergessen. Das Mädchen war mit den Eltern für ein Fußballspiel des SV Werder Bremen in Hessen und hatte als Glücksbringer das kuschelige Einhorn dabei. Bei der Abreise wurde "Marina" dann vergessen. Weil die Verantwortlichen des Hotels das Kuscheltier nicht nachschicken wollten und "Marina" eine große Bedeutung für das Kind hat, nahm die Familie Kontakt mit der Flörsheimer Polizei auf. Die Beamten holten das Kuscheltier während einer Streifenfahrt im Hotel ab und schickten es - zusammen mit "Leon", einem Kuschel-Löwen der Polizei - zurück zur Elfjährigen nach Osterholz-Scharmbeck.

16:34 Uhr

Journalist Arkadi Babtschenko lebt

Der angeblich in Kiew ermordete russische Journalist Arkadi Babtschenko lebt. Der 41-Jährige erschien in Kiew auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes SBU, wie russische Agenturen melden.

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16:17 Uhr

Trump bereut Ernennung von Justizminister Sessions

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US-Präsident Donald Trump hat in einem ungewöhnlichen Schritt öffentlich die Ernennung von Justizminister Jeff Sessions bereut. Auf die Einlassung des republikanischen Kongressabgeordneten Trey Gowdy, Trump hätte auch einen anderen guten Juristen für das Amt auswählen können, schrieb Trump via Twitter: "Ich wünschte, ich hätte es getan." Sessions geriet schon kurz nach dem Start in sein Amt unter Beschuss, weil er sich noch vor seiner Regierungszeit mit einem Vertreter Russlands getroffen und dies nicht öffentlich gemacht hatte.

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15:44 Uhr

Ötzi war noch kranker als bislang bekannt

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Wenn Ötzi nicht gerade von Wissenschaftlern untersucht wird, wird er im Archäologischen Museum von Bozen in einer Kühlkammer aufbewahrt.

(Foto: picture alliance / Robert Parigg)

Die Gletschermumie, die Forscher auf den Namen Ötzi getauft haben, hatte es zu Lebzeiten (also vor rund 5300 Jahren) wohl nicht leicht. Nach mehreren Untersuchungen hatten Wissenschaftler herausgefunden, dass der Gletschermann kurz vor seinem Tod von einem Pfeil getroffen wurde und sie halten es für möglich, dass Ötzi durch einen Schlag auf den Kopf gar ermordet wurde. Zudem litt er an schlechten Zähnen, in seinen Knochen hatten sich Entzündungen auslösende Krankheitserreger eingenistet. Außerdem hatte der Gletschermann womöglich ein Magengeschwür und vertrug keine Milch. Und jetzt haben Radiologen vom Krankenhaus Bozen auch noch festgestellt, dass Ötzi außerdem noch an Gefäßverkalkungen litt. Das kann auf Dauer zu Durchblutungsstörungen des Herzens führen. Auch für einen heute 46-jährigen Mann ist das übrigens nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind die medizinischen Hilfsmittel heute besser.

15:22 Uhr

Bald mehr Geld für Studenten im Ausland?

Im kommenden Jahrzehnt sollen drei Mal so viele junge Menschen am EU-Austauschprogramm Erasmus teilnehmen können wie heute. Die EU-Kommission hat jetzt vorgeschlagen, Erasmus von 2021 bis Ende 2027 mit rund 30 Milliarden Euro auszustatten. Damit könnten bis zu zwölf Millionen junge Menschen unterstützt werden, die gerne eine Zeit lang in einem anderen EU-Land studieren oder arbeiten möchten. "Jeder Euro, den wir in Erasmus investieren, ist eine Investition in unsere Zukunft", erklärt EU-Vizekommissionspräsident Jyrki Katainen. Erasmus sei "der Inbegriff eines Europas ohne Grenzen".

14:47 Uhr

Bremer Bamf überwies 8,5 Millionen Euro

Beim Bremer Flüchtlingsamt ist so einiges nicht so gelaufen, wie es eigentlich laufen sollte. Nun wird bekannt, dass unter der Leitung von Ulrike B. 8,5 Millionen Euro an auswärtige Stellen überwiesen wurden. Dem Vernehmen nach wurde das Geld über einen Zeitraum von elf Jahren überwiesen - unter anderem an Anwaltskanzleien. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums betonte, es sei noch keineswegs sicher, dass dieses Geld unrechtmäßig geflossen sei. Ein Wirtschaftsprüfer soll nun Nachforschungen anstellen.

14:24 Uhr

Schulmassaker-Videospiel löst Entsetzen aus

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Ähnlich wie hier bei Counter-Strike soll es sich bei dem neuen Spiel um einen Egoshooter handeln.

(Foto: imago)

In den USA sorgt derzeit ein geplantes Videospiel, in dem ein Schulmassaker simuliert wird, für Empörung. Eine Petition auf der Website Change.org, die den Hersteller dazu aufruft, auf das Spiel zu verzichten, wurde bereits mehr als 100.000 Mal unterzeichnet. Vor allem Eltern, die ihre Kinder bei echten Amokläufen verloren haben, zeigten sich entsetzt.

In dem Spiel, das bereits am 6. Juni auf den Markt kommen soll, steckt der Spieler unter anderem in der Rolle eines Spezialkommando-Mitglieds, das in einer Schule nach einem Schützen sucht. Dann wird die Perspektive des wild um sich schießenden Schützen eingenommen.

14:13 Uhr

Schichtwechsel

Franziska Türk hat sich soeben in den Feierabend verabschiedet. Das heißt: Den Nachmittag und den Abend verbringen Sie mit mir. Mein Name ist Kira Pieper, ich freue mich genauso auf die nächsten Stunden wie Sie!

13:54 Uhr

Skelettfund zeigt dramatische Flucht aus Pompeji

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Der Brustkorb des Mannes wurde von einem Steinquader zerquetscht.

(Foto: dpa)

Die Ausgrabungen in Pomeji begannen schon im 18. Jahrhundert, doch auch heute noch stoßen Wissenschaftler immer wieder auf spannende Funde. Italienische Archäologen haben nun ein neues Skelett entdeckt: Es ist das Skelett eines Mannes, der beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. offenbar auf der Flucht vor der Vulkanasche war, als er von einem großen Steinblock erschlagen wurde.

Und die Archäologen fanden noch mehr heraus: Der Mann litt wohl an einer Knochenentzündung und war gehbehindert. Deshalb, so wird vermutet, konnte er bei den ersten Anzeichen der Vulkaneruption nicht schnell genug fliehen. Eine mächtige Gas- und Aschewolke habe ihn rücklings umgeworfen, dann sei der Steinblock - womöglich ein Türpfosten - auf ihn gefallen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:29 Uhr

Mann gesteht Todesschüsse auf sechsjährigen Sohn

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Der Angeklagte versteckt sich vor dem Landgericht Rottweil.

(Foto: dpa)

"Ich war wie ein Roboter", hat ein 41-Jähriger heute vor dem Landgericht Rottweil ausgesagt - und gestanden, seinen kleinen Sohn und zwei weitere Menschen erschossen zu haben. Weil ihn seine Partnerin verlassen hat, soll der Mann am Tag der Einschulung seines Sohnes im baden-württembergischen Villingendorf seinen Sohn, den neuen Freund der Ex-Partnerin und dessen Cousine erschossen haben.

Eigentlich habe er nur seine Ex zur Rede stellen wollen, sagte der Angeklagte. Als der neue Freund und dessen Cousine plötzlich auftauchten, habe er aus Hass auf den neuen Partner geschossen.

13:04 Uhr

13.000 Küken stranden auf der A4

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(Foto: dpa)

Ein Kleintransporter mit mehr als 13.000 Küken an Bord ist auf der A4 in Osthessen liegen geblieben. Der Transporter stand stundenlang auf einem Parkplatz bei Bad Hersfeld - mit 13.400 Hühner-, Enten-, Gänse-, Puten- und Perlhuhnküken im Laderaum. Eigentlich dürfen Küken maximal 24 Stunden transportiert werden, dieser Zeitraum war bereits überschritten.

Aus Sorge um die kleinen Tiere bei der großen Hitze erlaubte die Polizei die Weiterfahrt in einem Ersatzwagen trotz Verstößen gegen die Transportrichtlinien, "da dies den geringstmöglichen Eingriff in das Tierwohl der beförderten Küken darstellte". Bleibt zu hoffen, dass sich die Küken nicht ohnehin auf ihrer letzten Reise befanden...

12:34 Uhr

Seltenes Panzernashorn tötet ahnungslosen Angler

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Panzernashörner vermehren sich in Nepal wieder prächtig.

(Foto: dpa)

Ein seltenes Panzernashorn hat in der Nähe des nepalesischen Chiwan-Nationalparks einen Angler getötet. Der 50-Jährige war laut Polizei am frühen Morgen auf dem Heimweg vom Fluss Rapti, als ihn das Nashorn angriff. Der Mann konnte noch in ein Krankenhaus gebracht werden, erlag dort aber seinen Verletzungen.

Die gefährdeten Nashörner haben sich in Nepal in jüngster Vergangenheit wieder deutlich vermehrt, die Population wird auf 645 Tiere geschätzt. Bei den Menschen in der Nähe des Naturschutzgebiets sorgt das allerdings für Unbehagen - denn mit der wachsenden Population steigt auch die Zahl der Angriffe auf Menschen.

12:10 Uhr

Tesla kracht im Autopilot-Modus in Polizeiwagen

Teslas halbautomatischer Fahrassistent steht zur Zeit unter besonderer Beobachtung. Schließlich kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen mit anderen Autos. Jetzt hat es im kalifornischen Laguna Beach erneut gekracht - und der Tesla des Typs Model S knallte im Autopilot-Modus ausgerechnet mit einem parkenden Polizeiauto zusammen. Der Fahrer erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen.

*Datenschutz

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:41 Uhr

Bundesregierung verlängert drei Bundeswehreinsätze

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Die Fregatte "Sachsen" ist Anfang Mai von der Operation Sophia im Mittelmeer zurückgekehrt.

(Foto: picture alliance / Mohssen Assan)

Die Bundesregierung hat die Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Kosovo und vor der libanesischen und libyschen Küste im Mittelmeer beschlossen. Die drei Missionen mit insgesamt 650 Soldaten sollen unverändert fortgeführt werden. Der Bundestag muss jedoch noch zustimmen.

Im Kosovo sichert die Bundeswehr bereits seit 18 Jahren die Friedensvereinbarung für die frühere serbische Provinz. Vor der libanesischen und libyschen Küste unterstützt die Marine den Kampf gegen Waffen- beziehungsweise Menschenschmuggel.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:14 Uhr

Geologen warnen vor Marshmallow-Rösten über Vulkan

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Über einem Lagerfeuer ließen sich Marshmallows irgendwie entspannter rösten als über der Lava des Kilauea - und weitaus ungefährlicher.

(Foto: dpa)

Der Ausbruch des Kilauea hält derzeit die hawaiianische Bevölkerung in Atem. Warum also nicht das Beste aus der Situation machen und gemütlich ein paar Marshmallows über der brodelnden Lava brutzeln? Das dachte sich ein Twitter-Nutzer, der aber auf Nummer sicher gehen wollte - und deshalb das Geologische Institut der USA fragte, ob man Marshmallows "völlig sicher" über dem Vulkan rösten könne. "Wenn man einen Stock hat, der lang genug ist, natürlich."

Die Geologen rieten davon eindeutig ab. Sie gaben - von der Gefahr des Kilauea einmal abgesehen - zu bedenken, dass die austretenden Gase des Vulkans nach faulen Eiern riechen, was den Genuss der Marshmallows erheblich schmälern könnte.

10:49 Uhr

Bundestag fordert Erklärung für AfD-Reise im Privatjet

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Petry und ihr Mann Marcus Pretzell, die damals noch in der AfD waren, sollen mit einem weiteren AfD-Mitglied im Privatjet geflogen sein.

(Foto: dpa)

Im Februar 2017 reisen drei AfD-Politiker - unter ihnen die damalige Vorsitzende Frauke Petry - nach Moskau. Den Rückflug treten sie in einem Privatjet an, finanziert von russischer Seite. Ganze 25.450 Euro kostet das Vergnügen laut "FAZ".

Dieses Geld könnte für die Partei nun zum Problem werden, falls es sich bei der geldwerten Leistung von russischer Seite um eine Einnahme der Partei im "Sinne einer Freistellung von üblicherweise entstehenden Verbindlichkeiten nach dem Parteien-Gesetz" handeln sollte. Denn Spenden aus dem Ausland dürfen Parteien nur bis zu einem Betrag von 1000 Euro annehmen. Die Bundestagsverwaltung fordert laut "Spiegel" deshalb eine Stellungnahme der Partei.

10:26 Uhr

Betrunkene tritt eigene Wohnungstür ein

Nach dem vierten Glas Wein kann der Weg ins Bett lang und beschwerlich sein. Das hat auch eine 41-Jährige in Thüringen erfahren, die im Vollrausch ihre eigene Wohnungstüre eingetreten hat.

Die Nachbarn vermuteten angesichts der Geräusche aus dem Treppenhaus ein Verbrechen und wählten den Notruf. In der frisch aufgebrochenen Wohnung entdeckten sie dann die regungslose Bewohnerin. Sie habe im Rausch ihren Schlüssel verloren, erklärte die Frau, nachdem Polizei und Rettungskräfte sie aufgeweckt hatten.

10:05 Uhr

Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Auch in diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vormonat gesunken - sie ging im Mai um 68.000 auf 2,315 Millionen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr sind es laut Bundesagentur für Arbeit sogar 182.000 Erwerbslose weniger. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 5,1 Prozent.

10:00 Uhr

Lüttich-Angreifer tötete vor Tat noch eine Person

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Vor dem Tatort haben Trauernde Blumen niedergelegt.

(Foto: imago)

Nur wenige Stunden bevor er zwei Polizistinnen und einen Zivilisten im belgischen Lüttich tötete, hat der mutmaßliche Terrorist einen weiteren Mann ermordet. Das teilte der belgische Innenminister Jan Jambon mit. In der Nacht zum Dienstag tötete er demnach einen ehemaligen Mithäftling in der südbelgischen Provinz Luxemburg.

Obwohl die Polizei von einem terroristischen Hintergrund ausgeht, ergeben sich durch die vorausgegangene Tat nun neue Motive. Möglich sei, dass der Täter in der Gesellschaft "keine Perspektive mehr" gesehen habe", weil er in der Nacht zuvor einen Mord begangen hatte", sagte Jamon.

09:36 Uhr

Kim Kardashian trifft Donald Trump

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Kim Kardashian kämpft für eine 62-jährige Großmutter.

(Foto: dpa)

Seit Monaten setzt sich Reality-Star Kim Kardashian für die Begnadigung einer 62-jährigen Großmutter ein, die eine lebenslange Haftstrafe wegen Drogenmissbrauchs absitzt. Mit Trump-Schwiegersohn Jared Kushner hat die 37-Jährige darüber bereits ausführlich gesprochen - und noch im Laufe des Tages soll sie auch vor dem US-Präsidenten im Weißen Haus vorsprechen.

Der Termin ist Kardashian so wichtig, dass sie ausnahmsweise sogar ihre Kameracrew UND ihre Schwestern zu Hause lässt. Ob ihr wohl die Trump-freundlichen Tweets ihres Ehemanns Kanye West den Weg ins Weiße Haus geebnet haben?

09:05 Uhr

Sängerin Michelle soll Schlagerstar daten

Schlagersängerin Michelle scheint frisch verliebt zu sein - jedenfalls schlenderte die 46-Jährige händchenhaltend durch die Kölner Innenstadt. Und der Mann an ihrer Seite ist kein Unbekannter. Laut "Bild"-Zeitung handelt es sich um den Sänger der Band Feuerherz, Karsten Walter. Freunden zufolge soll Michelle bereits seit einigen Monaten mit dem 25-Jährigen zusammen sein. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings noch nicht...

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:35 Uhr

Fußballprofi tauscht Trikots gegen Benzin

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Wegen der streikenden Lkw-Fahrer geht den Brasilianern der Sprit aus. Von den Folgen bleiben auch Fußball-Profis nicht verschont. Stürmer Sassá vom Erstligisten Cruzeiro EC jedenfalls sah sich mit der Frage konfrontiert, wie er ohne Sprit zum Training kommt.

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch. In einem Video richtete Sassá sich mit seinem Hilferuf an seine Fans. Für zehn Liter Benzin bot er zwei Trikots mit seiner Rückennummer 99. Am Ende brachte ihm ein Anhänger zwar nur zwei Zwei-Liter-Flaschen Benzin vorbei. Aber das reichte schon, um den Stürmer so glücklich zu machen, dass es noch eine Eintrittskarte für das nächste Heimspiel oben drauf gab.

08:08 Uhr

Yahoo-Hacker muss fünf Jahre ins Gefängnis

Weil er nach einem groß angelegten Hackerangriff auf Yahoo im Jahr 2014 russischen Geheimagenten illegal Zugang zu mindestens 80 Webmail-Konten verschafft hat, muss ein junger Kanadier für fünf Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in San Francisco verurteilte ihn außerdem zu einer Geldstrafe von 250.000 US-Dollar.

Russischen Hackern war es laut US-Ermittlern 2014 gelungen, in die Systeme von Yahoo einzudringen und Informationen zu mindestens 500 Millionen Yahoo-Konten zu stehlen. Daraufhin sollen russische Geheimagenten den nun verurteilten 23-Jährigen angeheuert haben, um ihnen mit den erbeuteten Daten gezielt Zugang zu mindestens 80 Webmail-Konten von Journalisten und Regierungsbeamten zu verschaffen.

07:43 Uhr

Japan tötet für "Forschung" 120 trächtige Wale

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Japan will einfach nicht auf den Walfang verzichten.

(Foto: Reuters)

Ungeachtet aller internationaler Proteste setzt Japan seinen Walfang fort. Jetzt wurden 120 trächtige Wale und 144 Jungwale getötet - angeblich aus Forschungszwecken. So soll anhand der Kadaver die "Struktur und Dynamik des antarktischen Meeresökosystems" untersucht werden. Unter anderem werde der Mageninhalt untersucht und Organe gewogen und vermessen.

Besonders praktisch für die "Forscher": Das Fleisch der Wale kann hinterher an Restaurants und auf Märkten verkauft werden.

07:14 Uhr

Teurer Tunnel: Gießen verwechselt brutto und netto

Die Stadt Gießen will einen Tunnel bauen - so weit, so gut. Dumm nur, dass der am Ende 3,6 statt der berechneten 2,5 Millionen Euro kostet. Der Grund: Die Verwaltung verwechselte bei der Kalkulation den Brutto- mit dem Nettobetrag. "Das ist kein Glanzstück für die Stadt" gab Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greiliche gegenüber dem "Gießener Anzeiger" zu.

Um insgesamt 500.000 Euro verrechnete sich die Stadt. Dazu kommen um 600.000 Euro gestiegene Baukosten.

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06:53 Uhr

Saudi-Arabien stellt sexuelle Belästigung unter Strafe

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(Foto: picture alliance / Oliver Weiken)

Frau möchte man in Saudi-Arabien wirklich nicht sein. Künftig wird dort aber immerhin sexuelle Belästigung unter Strafe gestellt. Der Schura-Rat, der das Kabinett berät, hat einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt. Bei sexueller Belästigung sollen damit in Zukunft Haftstrafen von bis zu fünf Jahren und Geldstrafen bis umgerechnet 69.000 Euro möglich sein. Das Gesetz soll vor allem zur Abschreckung dienen, sagte ein Schura-Rats-Mitglied.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe Sie sind gut und trockenen Fußes durch die Nacht gekommen - angesichts der gestrigen Unwetter und Überschwemmungen ist das ja keine Selbstverständlichkeit. Weil auch für heute wieder heftige Gewitter angesagt sind, ist vielleicht mal ein Tag Pause von Park und Biergarten angesagt. Wir konzentrieren uns stattdessen auf die Themen, die heute wichtig werden:

  • In einer Kabinettssitzung wird über die Fortsetzung der Bundeswehr-Einsätze im Kosovo und Libanon und der Operation Sophia im Mittelmeer diskutiert.
  • Angela Merkel bricht zu einer zweitägigen Reise nach Portugal auf.
  • Der BND ist angeklagt, weil er ungefiltert alle Internet-Daten abgreifen soll. Das überprüft nun das Bundesverwaltungsgericht.
  • In Saarbrücken steht eine 38-Jährige vor Gericht. Sie soll im vergangenen Jahr ein Feuer in einem Saarbrücker Wohnhaus gelegt haben, in dem vier Menschen starben.
  • Wir blicken weiter auf den Handelsstreit zwischen der EU und den USA - denn schon in zwei Tagen läuft die Ausnahmeregelung für US-Schutzzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa aus.
  • Und die Arbeitsmarktdaten für den Mai werden bekannt gegeben.

So wirklich viel ist das noch nicht. Aber es erreichen uns in den kommenden Stunden mit Sicherheit noch viele andere Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Kritik und Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nama.de. Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

06:12 Uhr

Schwül-warme Luft bringt heftige Gewitter

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander

Vor allem rund um Wuppertal gab es gestern die erwarteten, schweren Gewitter. Dort sind im Stadtbereich verbreitet um die 50, in Spitzen sogar bis zu 100 Liter pro Quadratmeter gefallen. Und auch heute sind in der schwül-warmen Luft leider wieder teils heftige Gewitter drin. Vormittags geht es zunächst aber noch oft sonnig los. Einzig in einem Streifen vom Osten Bayerns und dem Erzgebirge bis herauf an die Nordsee sind schon rasch Schauer und erste Gewitter unterwegs. Später müssen Sie dann verbreitet mit Regengüssen sowie Blitz und Donner rechnen, die zum Teil wieder unwetterartig ausfallen können. Das gilt besonders von Nordbayern und Sachsen über Sachsen-Anhalt bis nach Niedersachsen. Es drohen abermals Hagel, Starkregen mit Überflutungsgefahr sowie Sturmböen. Etwas geringer ist das Gewitterrisiko im Westen und in Richtung Ostsee, wo mehrheitlich die Sonne dominiert. Die Temperaturen: hochsommerlich warm bis heiß und gleichermaßen schwül bei meistens 25 bis 32 Grad. Etwas weniger warm ist es an der Küste im Seewind und an den Alpen bei 22 bis 24 Grad.

Die weiteren Aussichten: die Wärme bleibt, die Schwüle aber leider ebenfalls. Somit sind auch in den kommenden Tagen immer wieder zum Teil kräftige Gewitter mit Unwettergefahr möglich. Vergleichsweise gering ist die Gewitterwahrscheinlichkeit an Ostsee und Oder. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag zwischen 23 und 33 Grad. Der Freitag bringt uns 22 bis 32 Grad. Am Wochenende werden es häufig zwischen 20 und 30 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht