Montag, 27. Juli 2015Der Tag

Heute mit Benjamin Konietzny und Issio Ehrich
22:45 Uhr

Das war Montag, der 27. Juli 2015

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(Foto: REUTERS)

Von Tag kann schon lange keine Rede mehr sein. Draußen ist es längst dunkel. Zeit für den Feierabend. Morgen früh wird mein Kollege Benjamin Konietzny Sie mit frischen Nachrichten in einen neuen Tag geleiten. Bis dahin können Sie einen Blick auf die Meldungen werfen, die heute am besten bei den Lesern ankamen.

22:24 Uhr

Venezuelas Präsident droht mit Konter-Revolution

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(Foto: REUTERS)

Was, wenn die Opposition die Parlamentswahlen in Venezuela gewinnt? Präsident Nicolás Maduro droht für diesen Fall mit einer Gegenrevolution.

  • Wenn der Imperialismus und die Alliierten "der ultrarechten Opposition" an die Macht kämen, würde eine neue Volksrevolution im Land beginnen, sagt er.
  • Der Nachfolger des verstorbenen Hugo Chávez steht unter massivem Druck, da das ölreiche Land tief gespalten ist und unter Misswirtschaft und Inflation leidet.
22:05 Uhr

Olympia: Ein Konkurrent weniger für Hamburg

Hamburg wird einen Konkurrenten um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 los.

  • Die Stadt Boston zieht ihren Antrag zurück. Das teilt das nationale Olympische Komitee der USA (USOC) mit.
  • "Wir waren nicht dazu in der Lage, die Mehrheit der Bevölkerung für die Bewerbung zu begeistern", sagt Scott Blackmun, Geschäftsführer des USOC.
  • Zuvor hatte Bostons Bürgermeister Martin Walsh auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bereits angekündigt, er werde eine geforderte Garantieerklärung zur Übernahme der Kosten nicht unterschreiben und damit das Ende der Bewerbung eingeleitet.
21:53 Uhr

Putin empfiehlt Nobelpreis für Fifa-Präsident Blatter

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(Foto: REUTERS)

Der umstrittene Fifa-Präsident Joseph Blatter sollte nach Einschätzung des russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Nobelpreis erhalten.

  • "Ich meine, Menschen wie Herr Blatter oder die Leiter anderer internationaler Sportorganisationen oder der Olympischen Spiele sollten besondere Anerkennung erfahren", sagt Putin dem Schweizer Sender RTS. "Wenn es jemanden gibt, der den Nobelpreis verdient, dann sind es diese Leute."
  • Ihm sei die aktuelle Diskussion um die Person Blatter zwar sehr wohl bekannt. Er könne aber den Vorwürfen keinen Glauben schenken, dass Blatter persönlich in Korruption verwickelt sei.
21:41 Uhr

Deutsch-Somalier für Mogadishu-Anschlag verantwortlich

Der jüngste Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mit 18 Toten ist offenbar von einem Deutsch-Somalier ausgeführt worden. Das sagt ein ranghoher Sicherheitsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.

  • Der Beamte, der nicht namentlich genannt werden will, erklärt, der Attentäter habe beide Staatsbürgerschaften besessen und sei vermutlich vor einiger Zeit aus Europa nach Somalia zurückgekehrt.
  • Zu dem Anschlag am Sonntag auf das Hotel Jazeera Palace bekannte sich die islamistische Al-Shabaab-Miliz. In dem Hotel, das neben Büros der Vereinten Nationen direkt an der Straße zum Flughafen liegt, verkehren vor allem Diplomaten, Vertreter internationaler Hilfsorganisationen und Regierungsbeamte.
21:29 Uhr

Türkei will bomben bis die PKK ihre Waffen niederlegt

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(Foto: REUTERS)

Die Türkei will ihre Militäroffensive gegen die kurdische PKK fortsetzen, bis diese ihre Waffen niederlegt. Das sagt Regierungschef Ahmet Davutoglu im Fernsehsender ATV.

  • Davutoglu appelliert an die verbotene Kurdische Arbeiterpartei, ihr Versprechen zur Entwaffnung von 2013 einzulösen. Waffen und Demokratie seien "nicht kompatibel".
  • Das türkische Militär hatte in den vergangenen 24 Stunden "Unterkünfte, Logistikzentren und Verstecke" der PKK angegriffen.
21:05 Uhr

"Fremdes" U-Boots-Wrack vor Schwedens Küste entdeckt

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Die private Wracksucherorganisation Ocean X-team entdeckt vor der schwedischen Ostküste ein fremdes U-Boot am Meeresgrund.

  • Das gefährt ist circa 20 Meter lang und hat kyrillische Zeichen am Rumpf, heißt es auf der Webseite der Organisation.
  • Alle Luken seien geschlossen. "Deshalb fürchten wir, dass die Mannschaft sich nicht retten konnte, als ihr Fahrzeug auf Grund lief", so der Taucher Stefan Hogeborn.
  • Erst letzten Sommer war in den Schären vor Stockholm ein fremdes U-Boote gesichtet worden. Nach tagelanger Jagd mussten die Streitkräfte aber aufgeben. Es wurde nie geklärt, welcher Nation das Unterwasserfahrzeug gehörte.
20:37 Uhr

Baden-Württemberg will konsequenter abschieben

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Flüchtlingsgipfel in Baden-Württemberg endet. Das Land will nicht nur konsequenter abschieben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellt ein Maßnahmenpaket vor:

  • Baden-Württemberg möchte die Zahl der Erstaufnahmeplätze für Flüchtlinge von derzeit rund 9000 auf 20.000 im Laufe des Jahres 2016 erhöhen.
  • Zudem will die Landesregierung beim Bund erreichen, dass syrische Bürgerkriegsflüchtlinge kein Asylverfahren durchlaufen, damit sie umgehend auf die Kommunen verteilt werden können.
  • Als weitere Maßnahme setzt Grün-Rot die für Anfang 2016 beschlossene Regelung für zwei Jahre aus, nach der die Mindestwohnfläche für Flüchtlinge eigentlich von 4,5 auf 7 Quadratmeter steigen soll.

Mehr dazu hier.

20:23 Uhr

Di Santo macht erstes Spiel für Schalke

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Di Santo im Schalke-Trikot.

(Foto: dpa)

Gerade ist er erst aus Bremen zu den Königsblauen gestoßen, da macht Franco di Santo schon sein erstes Spiel für Schalke.

  • Der Stürmer spielte mit seinem neuen Verein 0:0 gegen den FC Porto. Austragungsort des Spiels war Gütersloh. In der 42. Minute hätte er beinahe das 1:0 erzielt. Aber eben nur beinahe.
  • Für Porto stand 45 Minuten lang der neue Keeper Iker Casillas im Tor, der seinem Team das 0:0 sicherte.
20:02 Uhr

10.000 Urlauber wegen Waldbrand in Sicherheit gebracht

Camping in Südfrankreich, das war der Plan von Tausenden Urlaubern. Doch die sind nun um eine ungewollte Erfahrung reicher.

  • Wegen Waldbränden bringen die Behörden 10.000 Urlauber im Gebiet der Mittelmeerstadt Fréjus in Sicherheit.
  • Auf einem Campingplatz verbrannten 30 Hütten, Verletzte gab es aber keine.
18:35 Uhr

Handy weg - Elfjährige bedroht Mutter mit Messer

Weil die Mutter ihr das Handy wegnimmt, rastet eine Elfjährige in Rheinland-Pfalz aus.

  • Das Kind schnappt sich ein Messer und droht ihrer Mutter, sie umzubringen.
  • Die Frau entreißt dem Kind die Waffe und stellt bei der Polizei Strafanzeige gegen das eigene Kind.
19:34 Uhr

Deutsch-französischer Rüstungsdeal kurz vor Abschluss

Der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und sein französischer Konkurrent Nexter stehen nach Medieninformationen kurz vor der Unterzeichnung ihrer Fusion.

  • Nach einem Bericht des "Handelsblatts" sollen die Verträge an diesem Mittwoch besiegelt werden.
  • Die Eigentümerfamilie Bode für KMW und der französische Staat für Nexter seien die Unterzeichner.
  • Es soll eine Holding niederländischen Rechts mit dem vorläufigen Namen "Newco" gegründet werden. Sie halte sämtliche Anteile der beiden Firmen.
  • Zusammen kommen die Partner aus München und Paris auf etwa zwei Milliarden Euro Umsatz und rund 6000 Mitarbeiter.
19:12 Uhr

Henkel will keine Bannmeilen vor Flüchtlingsheimen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Berlins Innensenator Frank Henkel lehnt die Forderung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nach Bannmeilen und Demonstrationsverboten vor Flüchtlingsheimen ab.

  • "Der Vorschlag ist nicht zu Ende gedacht", so der CDU-Politiker. "Diskussionen um Bannmeilen sind brandgefährlich, weil man dann sehr schnell auch über Bannmeilen um Banken, Abschiebegefängnisse und andere Einrichtungen herum diskutieren würde."
  • Henkel hebt hervor, die Versammlungsfreiheit sei ein hohes Gut. "Die Angstkampagnen von Rechtsextremisten dürfen nicht dazu führen, dass wir zu weniger Demokratie kommen."
18:52 Uhr

Zwei Katzen, ein Fernseher: nächtlicher Polizeieinsatz

Stundenlang läuft der Fernseher auf voller Lautstärke, dann ruft ein Nachbar die Polizei. Überraschenderweise finden die Beamten in der Wohnung in Kaiserslautern, aus der der Lärm kommt, aber keine Menschenseele. Zwei Katzen, so schildert es die Polizei, haben den Fernseher eingeschaltet und derart laut gestellt. Die Tiere seien wohl über die Fernbedienung gelaufen.

18:24 Uhr

Kasachstan ist WHO-Mitglied

Die ölreiche Ex-Sowjetrepublik Kasachstan ist nach einem jahrelangen Verhandlungsmarathon jetzt das 162. Mitglied in die Welthandelsorganisation (WHO).

  • Regiert wird das Land seit einem Vierteljahrhundert von dem autoritären Präsidenten Nursultan Nasarbajew.
  • Der will mit Hilfe der WTO-Mitgliedschaft erklärtermaßen die Wirtschaft diversifizieren und die Abhängigkeit von Energieexporten reduzieren.
  • Benzin- und Gaslieferungen machen derzeit noch 80 Prozent der kasachischen Exporte aus. Das Land hat daher die Talfahrt der Ölpreise besonders stark zu spüren bekommen.
18:08 Uhr

Polizisten sind keine "Stierpsychologen"

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(Foto: picture alliance / dpa)

Besondere Vorkommnisse bedürfen besonderer Worte. Eine Sprecherin der Polizei in Hemmingen tat sich nun mit ganz besonderer Wortwahl hervor: "Ich bin kein Stierpsychologe", sagte sie. Was war da los?

  • Bei der Ankunft am Schlachthof ist ein Stier in Panik ausgebrochen. Das 650 Kilo schwere Tier stemmte sich gegen eine Tür und sprang vom Lastwagen.
  • "Er hat sich den Weg freigetreten", so die Polizeisprecherin. Sie sei nunmal kein Stierpsychologe, "aber man sagt schon, dass Tiere unruhig werden, wenn sowas bevorsteht."
  • Vier Polizeistreifen suchten den Stier. Nach einer dreiviertel Stunde entdeckten die Beamten das 18 Monate alte Tier und erschossen es.
17:44 Uhr

Kurden kappen wichtige Nachschubroute des IS

Kurdische Kämpfer vertreiben den Islamischen Staat (IS) aus der Stadt Sarrin in Nordsyrien. Das berichtet zumindest die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, ein Netzwerk von Ärzten und Aktivisten. Der Ort rund 40 Kilometer entfernt von Kobane gilt als wichtige Nachschubroute der Islamisten-Miliz.

17:23 Uhr

Volltrunkener mit Rindersteaks in der Hose gefasst

Sonderlich geschickt hat er sich nicht angestellt. Aber das ist auch kein Wunder bei 4 Promille Alkohol im Blut:

  • Ein 36-Jähriger und sein Komplize wurden in Worms beim Klauen erwischt.
  • Sie hatten sich am Wochenende Rindersteaks, Boxershorts und Unterhemden in ihre Hosen gestopft. Das berichtet die Polizei jetzt.
  • Angestellte sahen ihnen beim Verstauen der Ware zu und schlugen Alarm.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:42 Uhr

Finnland sucht Nationaltrainer - per Stellenanzeige

Der finnische Fußballverband Suomen Palloliitto braucht einen Nachfolger für Mixu Paatelainen als Nationaltrainer.

  • Der Verband sucht den Mann oder die Frau per Stellenanzeige.
  • Anforderungen: eine Uefa-Pro-Lizenz, Kenntnis des internationalen Top-Fußballs und Trainer-Erfahrung.
  • Vertragslaufzeit und Gehalt lässt der Verband in der Anzeige offen.
16:29 Uhr

Varoufakis macht sich mit Geheimplan lächerlich

Viel Spott für den früheren griechischen Finanzminister Yannis Varoufakis:

  • Die Zeitung "Ta Nea" veröffentlicht gar eine Karikatur des einst so hochangesehenen Wirtschaftsprofessors, die ihn als Super-Hacker zeigt.
  • Anlass dafür ist ein Geheimplan Varoufakis, den Kollege Jan Gänger hier im Detail erklärt.
16:14 Uhr

Deutsche Behörden nehmen PKK ins Visier

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Eine pro-kurdische Demonstration in Berlin.

(Foto: REUTERS)

Das Bundesinnenministerium hat zwar keine Hinweise darauf, dass es nach den Angriffen der Türkei auf PKK-Lager zu Ausschreitungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland kommen könnte. Trotzdem widmen die Behörden der Organisation eigenen Angaben zufolge jetzt besondere  Aufmerksamkeit.

  • Die PKK ist seit 1993 in Deutschland verboten.
  • Ihr gehören in der Bundesrepublik derzeit 14.000 Mitglieder an.
  • Zwar sei im Jahr 2012 zu beobachten gewesen, dass die PKK in Deutschland dazu in der Lage sei, ihre Mitglieder für Gewalttaten zu mobilisieren, so ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Aktuell gebe es aber keine Hinweise darauf, "dass das wieder zu befürchten ist".
15:56 Uhr

Die Linke will Hausbesetzungen legalisieren

Die Linke reagiert mit einem ungewöhnlichen Vorschlag auf steigende Mieten und Wohnungsknappheit:

  • Ein Mitglied des Parteivorstands will Hausbesetzungen erlauben.
  • "Nachdem in den letzten Jahrzehnten vor allem die Eigentümer und Spekulanten gestärkt worden sind, ist es an der Zeit, die Fähigkeit der Menschen zur Selbsthilfe zu stärken", so Marco Höne.
  • Der 31-Jährige aus Schleswig-Holstein fügt hinzu: "Wo Leerstand herrscht, muss es möglich sein, diesen Wohnraum der reinen Verwertungslogik zu entreißen, um darin zu wohnen."

Mehr dazu hier.

15:41 Uhr

Labour-Politiker tritt nach Push-Up-Affäre zurück

Der Labour-Politiker Lord Sewel gibt seine Ämter im britischen Oberhaus auf.

  • Das Boulevard-Blatt "Sun" hatte Bilder von Sewel im BH einer Prostituierten und beim Koks schniefen veröffentlicht.
  • Gesellschaft hatte der Politiker von zwei "leichten Mädels".
  • Gegen den 69-Jährigen laufen Ermittlungen.
15:12 Uhr

Rentner bedroht Nachbarn mit Machete

Von wegen Urlaubsidylle auf Rügen:

  • Weil sich zwei Nachbarn nicht einigen können, wo ein Gartenzaun verlaufen soll, ist auf der beliebten Ferieninsel am Sonntag ein Streit zwischen dem 71- und dem 51-Jährigen entbrannt. Das berichtet jetzt die Polizei.
  • Erst wildes Geschimpfe, dann schlägt der Jüngere dem Älteren ins Gesicht.
  • Der wiederum weiß sich nicht anders zu helfen und zückt eine Machete.  Angehörigen gelingt es zum Glück, die beiden Streithähne auseinanderzuhalten, bis die Polizei eintrifft.
14:40 Uhr

Berlin: Kampf der Türkei gegen IS ist kein Bündnisfall

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(Foto: REUTERS)

Die Bundesregierung sieht im Konflikt der Türkei mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) keine Grundlage für einen Nato-Einsatz.

  • Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagt: "Der Bündnisfall ist weit weg"
  • Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sichert seinem türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu trotzdem "gemeinsame Anstrengungen" zu, sagt aber nicht genau, worum es sich dabei handeln könnte.
  • Noch ist unklar, was die Türkei angesichts ihres neuen Engagements gegen den IS von seinen Bündnispartnern erwartet.
  • Mehr Klarheit wird von einer Sondersitzung der Nato am Dienstag erwartet.

Mehr dazu hier.

14:12 Uhr

Sechs Tonnen Cannabis in Frankreich beschlagnahmt

Drogenfahnder in Frankreich haben fast sechs Tonnen Cannabis beschlagnahmt.

  • Ermittlern sei in einer Villa von drei Verdächtigen der wichtigste Fund seit 2011 gelungen, teilte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve mit.
  • Die Männer wurden demnach am Sonntag in Marseille und Vitrolles in Südfrankreich festgenommen. In dem Haus seien rund 5,6 Tonnen der Droge entdeckt worden, in einem Fahrzeug weitere 150 Kilo.
  • Im Straßenverkauf in Frankreich hätte die gefundene Menge einen Wert von knapp 60 Millionen Euro.
13:40 Uhr

Einlagen bei griechischen Banken auf 12-Jahres-Tief

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(Foto: REUTERS)

Die Einlagen bei griechischen Banken sind im Juni auf den niedrigsten Stand seit Ende 2003 gesunken.

  • Da zahlreiche verunsicherte Kunden ihre Konten leerten, schrumpften die Einlagen im vergangenen Monat um rund acht Milliarden Euro auf 127,5 Milliarden Euro, wie Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigten.
  • Wegen des massiven Geldabflusses hatte die griechische Regierung am 28. Juni die Reißleine gezogen und Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Die Banken blieben drei Wochen lang geschlossen.
  • Inzwischen haben die Geldhäuser zwar wieder geöffnet, doch es gibt immer noch Beschränkungen. So liegt beispielsweise die Höchstgrenze für Geldabhebungen weiterhin bei 420 Euro wöchentlich.
13:22 Uhr

Flüchtlingsunterkunft in Bayern geräumt

Nach Streitigkeiten zwischen Asylbewerbern und Anwohnern wird eine Flüchtlingsunterkunft im nordbayerischen Ort Mainstockheim geräumt.

  • Die rund 20 Flüchtlinge würden auf andere Unterkünfte in der Region verteilt, sagte ein Sprecher der Regierung von Unterfranken.
  • Mit der Räumung wolle man zur Entspannung der Situation in Mainstockheim beitragen. "Es bedeutet nicht, dass die Einrichtung stillgelegt wird", sagte der Sprecher. 
  • Am Wochenende war es wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern und Anwohnern gekommen.
12:52 Uhr

LeFloid bekommt Platz im Öffentlich-rechtlichen

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Florian Mundt

(Foto: picture alliance / dpa)

Der deutsche YouTube-Star LeFloid alias Florian Mundt, der zuletzt mit einem Angela-Merkel-Interview Aufmerksamkeit erregte, kommt nun auch ins öffentlich-rechtliche Fernsehen.

  • Er tritt mit den YouTubern Max Krüger ("frodoapparat") und Robin Blase, ("RobBubble") ab 1. August im Gaming-Format "1080NerdScope" auf. Das teilte der Südwestrundfunk (SWR) mit. 
  • In Gaming-Sendungen werden neue Videospiele vorgestellt, gespielt und kommentiert. "Samstags laufen die 13- bis 15-minütigen Folgen auf dem Youtube-Kanal 'DoktorFroid' und ab dem 4.8. dienstags um 22.45 Uhr in EinsPlus", heißt es in der Mitteilung.
12:35 Uhr

Gläubiger zu Verhandlungen in Athen eingetroffen

Die internationalen Gläubiger sind zu Gesprächen mit der griechischen Regierung über ein drittes Hilfsprogramm in Athen eingetroffen.

  • Die Verhandlungen zwischen der Regierung und den Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) würden "unverzüglich" beginnen, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission.
  • Nach Einschätzung der Gläubiger benötigt Griechenland in den kommenden drei Jahren zwischen 82 und 86 Milliarden Euro an Finanzhilfen.
12:17 Uhr

Nato-Chef warnt Türkei

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Jens Stoltenberg

(Foto: REUTERS)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu davor gewarnt, mit den Luftangriffen gegen die PKK den Friedensprozess mit den Kurden zu gefährden.

  • In einem Interview mit dem norwegischen Rundfunk NRK sagte Stoltenberg: "Alle Länder haben das Recht auf Selbstverteidigung. Die Türkei hat das Recht, sich gegen Terroranschläge zu verteidigen, aber es ist wichtig, dass die Maßnahmen verhältnismäßig sind und nicht in einer unnötigen Weise zu einer Eskalation des Konfliktes beitragen."
  • Stoltenberg betonte, dass ein Terrorangriff nicht die Bemühungen um eine friedliche und politische Lösung behindern dürfe.

Den aktuellen Stand zu den Angriffen der türkischen Armee auf Stellungen der Kurden und des IS bekommen Sie hier.

12:04 Uhr
11:51 Uhr

Freital: Auto von Linkspolitiker explodiert

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In Freital gibt es massiven Widerstand gegen die Unterbringung von Flüchtlingen.

(Foto: AP)

Bei einem mutmaßlichen Sprengstoffanschlag ist das Auto eines Kommunalpolitikers der Linken in Freital in Sachsen beschädigt worden.

  • "Es hat eine Explosion gegeben, dabei wurde ein parkendes Fahrzeug beschädigt", sagte eine Polizeisprecherin. Es werde wegen des Verdachts eines Anschlags ermittelt. Verletzt wurde niemand.
  • In der Nacht war ein lauter Knall zu hören, über dem Auto hatte es eine schwarze Rauchwolke gegeben. Der gesprengte Wagen gehöre Michael Richter, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat in Freital, bestätigte ein Sprecher der Geschäftsstelle der Linken Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.

Wie stark die rechtsradikalen Tendenzen in Freital sind, dokumentiert der Blog "Perlen aus Freital".

11:35 Uhr

Lottogewinner holt 34 Millionen Euro ab

Knapp zwei Wochen nach dem Lotto-Gewinn von 33,8 Millionen Euro hat sich nun der Gewinner des Jackpots gemeldet.

  • Dabei handele es sich um einen Familienvater aus Berlin-Mariendorf, berichtet die "Bild"-Zeitung.
  • Der Mann hatte den Jackpot gewonnen, der über sechs Wochen angewachsen war. Für seinen Lottoschein zahlte er 10,50 Euro.
11:23 Uhr

Nach einmonatiger Pause: Pakistan richtet wieder hin

Pakistan vollstreckt nach einer einmonatigen Pause während des islamischen Fastenmonats Ramadan wieder Todesurteile.

  • Am heutigen Montag wurden in der Stadt Multan zwei wegen Mordes verurteilte Häftlinge gehängt, wie Vertreter der Strafvollzugsbehörden mitteilten.
  • Seit Aufhebung eines sechs Jahre geltenden Moratoriums für die Todesstrafe im vergangenen Dezember wurden damit in Pakistan bereits 176 Menschen hingerichtet.
10:53 Uhr

Österreich will griechische Bahn - als Geschenk

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Ein Zug der griechischen Staatsbahnen in Thessaloniki.

(Foto: REUTERS)

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat Interesse an einer Übernahme der griechischen Staatsbahn. Doch bei dem Preis gibt es einen Haken: Denn der Konzern würde dafür kein Geld bezahlen, sagte ÖBB-Chef Christian Kern in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Trend".

  • "Wir werden da einen Blick drauf werfen. Nur: Ich kenne die griechische Bahn ganz gut. Ich habe mit Verwunderung die Werte gesehen, die man glaubt, erlösen zu können", sagte Kern. "Sollten wir uns die griechische Bahn ernsthaft ansehen, würde ich völlig ausschließen, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen", sagte der Manager.
  • Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland die Privatisierung von Staatsbetrieben im Gegenzug für weitere Hilfen. Auch die österreichische Bahn steht in Staatsbesitz.
10:31 Uhr

Flüchtlinge kosten Länder bis zu sechs Milliarden Euro

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In der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Flüchtlinge werden nun in Zelten untergebracht.

(Foto: dpa)

Der Anstieg der Asylbewerberzahlen lässt die Kosten für Länder und Kommunen deutlich steigen.

  • Die Ausgaben für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung der Asylbewerber könnten in diesem Jahr auf fünf bis sechs Milliarden Euro steigen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf eine Umfrage bei den Fachministerien der 16 Bundesländer berichtete.
  • Dies sei eine Verdoppelung, bei einigen Ländern sogar eine Verdreifachung der Budgets für Asylbewerber. Im vergangenen Jahr lag das Budget dem Bericht zufolge in allen Ländern zusammen bei 2,2 Milliarden Euro.
10:17 Uhr

Mutter ersticht Tochter an A8: Neun Jahre Haft

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Der Tatort: Eine Unterführung der A8.

(Foto: dpa)

Eine 36-jährige Mutter, die ihre Tochter erstochen und ihren Sohn schwer verletzt hat, ist zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden.

  • Die depressive Frau soll in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden, wie das Ulmer Landgericht entschied.
  • Die Mutter hatte im Oktober 2014 in einer Unterführung der Autobahn 8 nahe Ulm ihre elfjährige Tochter getötet und versucht, ihren damals zweieinhalb Jahre alten Sohn mit Messerstichen umzubringen.
  • Anschließend hatte die Frau laut dem Gericht versucht, sich selbst das Leben zu nehmen.
09:58 Uhr

Saudischer Geschäftsmann fährt mit Auto nach Israel

Autos mit ausländischen Kennzeichen gelten in Israel ohnehin als selten. Doch dieser Anblick ist extrem außergewöhnlich.

  • Im israelischen Jaffa an der Mittelmeerküste hat ein Reporter des israelischen Armeeradios am Wochenende einen Mercedes mit saudi-arabischem Kennzeichen gesehen.
  • Wie die "Times of Israel" berichtet, hat der Mann das Kennzeichen schnell fotografiert und das Bild sofort bei Twitter verbreitet.
  • Das Verhältnis zwischen Israel und dem streng konservativen Saudi-Arabien gilt als sehr schwierig, diplomatische Beziehungen sind nicht vorhanden.
09:34 Uhr

ICE brennt: Hauptbahnhof München gesperrt

Im Münchner Hauptbahnhof geht derzeit nichts mehr. Keine Züge dürfen ein- und ausfahren.

  • Der Triebwagen eines ICE ist in dem Bahnhof in Brand geraten, berichtet der Bayrische Rundfunk. "Momentan können keine Züge und auch keine S-Bahnen aus dem Hauptbahnhof rein- oder rausfahren", sagt eine Bahn-Sprecherin.
  • Der Feuerwehreinsatz zwischen Donnersberger Brücke und Hirschgarten dauert an, wie lange die Löscharbeiten an dem Nadelöhr noch in Anspruch nehmen, ist unklar.

Was genau da los ist, lesen Sie hier.

09:25 Uhr

Urlaubsfahrt auf A20 endet mit zwei Toten

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Menschen getötet und vier verletzt worden.

  • Nach einem Fehler beim Spurwechsel starben am Sonntag eine 54-jährige Autofahrerin und ihre 15 Jahre alte Beifahrerin aus der Region Hannover, so die Polizei. Erste Untersuchungen ergaben, dass die 54-Jährige beim Spurwechsel ein anderes Fahrzeug übersah. Dabei stießen die Autos zusammen.
  • Eine 14-Jährige, die hinten in dem Auto saß, wurde schwer verletzt. Der 46 Jahre alte Fahrer des anderen Autos aus Rostock, seine 44-jährige Partnerin und ihr elfjähriger Sohn wurden leicht verletzt.
09:06 Uhr

Ryanair will Preise senken

Ryanair hat im Frühjahr gute Geschäfte gemacht und will mit weiteren Preissenkungen Marktanteile gewinnen.

  • Im Winter will die gemessen an der Passagierzahl größte Fluggesellschaft Europas die Preise weiter deutlich senken und rechnet selbst damit, dass sich die Konkurrenz anschließt.
  • Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz der Airline um zehn Prozent auf 1,5 Milliarden Euro und der Überschuss um ein Viertel auf 197 Millionen Euro.

Mehr zu den Ryanair-Zahlen lesen Sie hier.

08:51 Uhr

Magazin-Cover zeigt 35 mutmaßliche Cosby-Opfer

Das renommierte "New York Magazine" hat für sein Cover 35 Frauen abgelichtet, die den Komiker Bill Cosby des sexuellen Missbrauchs beschuldigen.

  • Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt sie auf Stühlen sitzend und trägt den Titel: "Cosby: Die Frauen. Eine unerwünschte Schwesternschaft".
  • In dem Heft berichten die Frauen von persönlichen Erlebnissen mit dem US-Schauspieler, der in der Missbrauchsaffäre seit Monaten immer stärker unter Druck gerät.

 

08:33 Uhr

Schweres Erdbeben erschüttert Alaska

 

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat in der Nacht den Südwesten des US-Bundesstaates Alaska erschüttert. Es habe sich rund 100 Kilometer südwestlich der Ortschaft Nikolski auf den Aleuten ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Die Inselgruppe ist dünn besiedelt. Berichte über mögliche Schäden lagen zunächst nicht vor.

 

08:03 Uhr

Deutsche reisen 2015 so viel wie nie zuvor

Die Deutschen bleiben trotz Krisen und Terrorgefahr in bester Reiselaune. Die Branche rechnet angesichts steigender Buchungszahlen erneut mit einem Rekordjahr.

  • "Verglichen mit dem vorigen Sommer liegen wir sowohl bei den Teilnehmerzahlen als auch beim Umsatz spürbar im Plus, beim Umsatz sogar deutlich mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich", sagte der Präsident des Branchenverbands DRV, Norbert Fiebig.
  • Auch Griechenland bleibe trotz Krise beliebt, so Fiebig. Schwieriger sei die Lage angesichts von Anschlägen in Nordafrika.
  • Im vergangenen Touristikjahr 2013/2014 erzielten die Reiseveranstalter Rekorde bei Umsatz und Teilnehmerzahlen. Die Unternehmen steigerten ihren Umsatz um rund eine Milliarde Euro auf die Bestmarke von 26,3 Milliarden Euro - ein Plus von fast vier Prozent.
07:39 Uhr

Türkei greift syrisch-kurdisches Dorf mit Panzern an

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(Foto: REUTERS)

Die türkische Armee hat nach Angaben von Aktivisten ein von kurdischen Kämpfern kontrolliertes Dorf in Syrien angegriffen.

  • Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, wurde nach mehreren Luftangriffen auf Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in der Nacht auch das von Kurden kontrollierte Dorf Sor Maghar in der nordsyrischen Provinz Aleppo von türkischen Panzern beschossen.
  • Zuvor hatte die türkische Armee laut Medienberichten auch wieder Angriffe auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak geflogen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:31 Uhr

Bericht zählt 75 rechtsextreme Morde seit 1990

Seit 1990 wurden einem Bericht des Bundesinnenministeriums zufolge bei 69 Mordanschlägen 75 Menschen durch rechtsradikale Gewalttäter getötet. Bei weitere 170 Mordversuchen habe es 142 Verletzte gegeben, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen.

  • Die Regierung hatte nach Bekanntwerden der Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe NSU angeordnet, alte Gewalttaten auf einen rechtsextremen Hintergrund zu prüfen.
  • Dem Zeitungsbericht zufolge fand das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit den meisten Landeskriminalämtern unter den 745 noch einmal überprüften Fällen 15 weitere Morde, die auf einen rechtsextremen Hintergrund schließen ließen.
07:10 Uhr

Studie: Schwangere lassen sich zu oft untersuchen

Experten fürchten, dass eine Schwangerschaft immer stärker als etwas Krankhaftes und Behandlungswürdiges angesehen wird. Denn fast alle Schwangeren nehmen Vorsorgemaßnahmen in Anspruch, die in den Richtlinien gar nicht vorgesehen sind.

  • Hierzu zählen etwa mehr als drei Ultraschalluntersuchungen und spezielle Blut- oder Herztonmessungen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, für die knapp 1300 Mütter kurz nach der Geburt ihres Kindes befragt wurden.
  • Nahezu unerheblich war dabei, ob eine Risikoschwangerschaft oder ein unauffälliger Verlauf vorliegt. Vier von fünf Frauen haben für solche oft nicht notwendigen Präventionsmaßnahmen zudem auch selbst in die Tasche gegriffen.

Mehr zu der Studie lesen Sie hier.

06:54 Uhr

Claudia Roth verurteilt Angriffe auf Kurden scharf

Die Grünen-Abgeordnete Claudia Roth hat das Vorgehen der Türkei gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) scharf kritisiert.

  • Eine Gleichsetzung der PKK mit dem IS sei "einfach Wahnsinn".
  • "Die vorsichtige Annäherung zwischen kurdischen Vertretern und der Türkei wird hier wieder zerstört. Da steht der gesamte Friedens- und Aussöhnungsprozess auf dem Spiel, der so wichtig für die gesamte Region ist", sagte Roth der "Passauer Neuen Presse".
  • Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wolle "eine kurdische Selbstverwaltung mit allen Mitteln verhindern".

Mehr zu den Angriffen der türkischen Luftwaffe auf Stellungen der Kurden und des IS lesen Sie hier.

06:30 Uhr

NS-Verbrecher Barbie stützte womöglich Kokain-Mafia

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Klaus Barbie auf einer Aufnahme von 1938.

(Foto: imago stock&people)

Der aus Deutschland geflüchtete NS-Verbrecher Klaus Barbie soll während seiner Zeit in Bolivien Kokaingeschäfte im großen Stil unterstützt haben.

  • "Barbie war das Bindeglied zwischen Militärs, Politikern und der Drogenmafia um Roberto Suárez", sagte der Filmemacher Peter Müller. Er hat drei Jahre für einen Arte-Film über Barbie recherchiert.
  • Bei den neuen Erkenntnissen geht es um die Phase Anfang der 1980er-Jahre. Am 17. Juli 1980 kam es zum Putsch von General Luis García Meza. Die Militärdiktatur finanzierte sich unter anderem durch Billigung des Kokainschmuggels - linke Kräfte wurden verfolgt.
  • Barbie ging als "Schlächter von Lyon", in die Geschichte ein. Er war dort von 1942 bis 1944 Gestapo-Chef. 1991 starb er.
06:16 Uhr

Französische Bauern blockieren Grenze zu Deutschland

  Elsässer Bauern haben am Sonntagabend an der Grenze zu Deutschland Barrikaden errichtet, um Lastwagen aus Deutschland mit Agrarprodukten zu stoppen.

  • Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, protestieren sie damit gegen Wettbewerbsverzerrungen.
  • Mit Traktoren hätten sie ab 22.00 Uhr sechs Straßenverbindungen, darunter fünf Brücken, zwischen Frankreich und Deutschland besetzt.

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06:10 Uhr

Das wird heute wichtig

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imago/Westend61

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich bleibe Ihnen an dieser Stelle bis zum frühen Nachmittag erhalten und werde Sie mit Nachrichten versorgen. Haben Sie Kritik, Lob oder Anmerkungen? Sagen Sie es mir bei Twitter oder per E-Mail unter:

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Folgende Termine stehen heute vorläufig auf der Agenda:

  • Um 14 Uhr tagt der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn. Dabei geht es um eine Neuausrichtung des Konzerns, vor allem aber um einen Personalwechsel im Vorstand.
  • US-Präsident Barack Obama besucht heute Äthiopien und wird gegen 15 Uhr in der Hauptstadt Addis Abeba erwartet.
  • Im Prozess um ein Familiendrama an der Autobahn 8 bei Ulm wird heute ein Urteil erwartet. Eine depressive Mutter hatte dort ihre elfjährige Tochter erstochen und ihren zweijährigen Sohn schwer verletzt.
05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht