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"Du musst erst fallen" Andrea Berg und Dieter Bohlen wieder vereint

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Alte Schlagerliebe rostet nicht: Andrea Berg und Dieter Bohlen.

(Foto: Imago / Collage: n-tv.de)

Einen Berg und einen Titan bringt doch nichts so leicht auseinander. Und so arbeiten Andrea Berg und Poptitan Dieter Bohlen auf dem neuen Album der Schlagersängerin wieder zusammen. Dabei hatten sie vor einem Jahr noch öffentlichkeitswirksam die Trennung verkündet.

Helene Fischer nimmt sich in diesem Jahr erst einmal eine Auszeit. Da passt es natürlich wie die Faust aufs Auge, dass ihre Dauerrivalin um den Schlagerthron, Andrea Berg, die Chance nutzt, ihrerseits ein neues Album zu veröffentlichen. "Mosaik" heißt es, und am Freitag kommt es raus.

16 Titel sowie zwei zusätzliche Versionen des Titelsongs enthält die digitale Ausgabe des Albums. Und wer ein bisschen genauer hinsieht, wird bei zwei Songs etwas ganz besonderes entdecken. Ja, die Lieder "Du musst erst fallen" und "Davon geht mein Herz nicht unter" entstanden tatsächlich unter Mitwirkung von Dieter Bohlen.

Sie habe mit dem Poptitan nach einem "langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg" an den Songs gearbeitet, verrät Berg in einem Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. Und sie erklärt: "Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas."

"Kein böses Blut"

Hoppla?! Haben wir das nicht ein klein wenig anders in Erinnerung? Vor fast genau einem Jahr gab Bohlen schließlich öffentlich bekannt, die Zusammenarbeit mit der 53-Jährigen beendet zu haben. Er wolle "den Kopf frei bekommen, neuen Künstlern zu helfen, bei denen ich wieder richtig Spaß an der Arbeit habe", sagte der 65-Jährige da.

Berg war darüber nicht gerade amused. Sie sei "sehr traurig", dass der Produzent und Komponist "so abrupt auf diese Art" die Biege macht, sagte sie. Gleichwohl machte sie deutlich, dass sie seine Entscheidung respektiere, "etwas zu beenden, an dem er keine Freude mehr hat". Und auch Bohlen war bemüht, die Wogen sofort zu glätten. "Es ist eine Herzensentscheidung", erklärte er und versicherte: "Zwischen Andrea und mir ist alles okay, kein böses Blut, nichts."

Offenbar haben die beiden ja nun doch nach wie vor ein Herz füreinander. Und noch wichtiger: Sie haben auch den Spaß an ihrer Zusammenarbeit wiederentdeckt. Fehlt eigentlich nur noch, dass Bohlen auch Bergs Schwiegertochter Vanessa Mai wieder unter seine Fittiche nimmt. Auch ihr hatte er nach Meinungsverschiedenheiten über die weitere musikalische Ausrichtung nach zwei gemeinsam in die Spur gebrachten Alben den beruflichen Laufpass gegeben.

Quelle: n-tv.de, vpr

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