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Krankheit eint Popstars Avril Lavigne steht Justin Bieber bei

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Leiden beide unter Lyme-Borreliose: Avril Lavigne und Justin Bieber.

(Foto: Imago / Collage: n-tv.de)

Zehntausende Menschen erkranken allein in Deutschland jährlich an Lyme-Borreliose. Auch Prominente wie der Kanadier Justin Bieber sind vor einer Ansteckung mit dem vornehmlich durch Zecken übertragenen Erreger nicht gefeit. Nun meldet sich auch seine Leidensgenossin Avril Lavigne zu Wort.

Justin Bieber hat seine Fans mit einem schockierenden Geständnis auf Instagram erschüttert: Er ist an Lyme-Borreliose erkrankt. Doch damit steht der kanadische Sänger nicht alleine da. Auch die kanadisch-französische Rock-Sängerin Avril Lavigne leidet unter der Infektionskrankheit. Nun hat sich die 35-Jährige ebenfalls auf Instagram zu Biebers Diagnose geäußert.

"Es gibt zu viele Menschen, die diese lähmende Krankheit haben. Menschen, die ich liebe und die mir am Herzen liegen, und viele Freunde und Fans, denen ich begegnet bin", beginnt Lavigne ihren Post. Die Musikerin machte ihre Diagnose im April 2015 öffentlich. "Ich war wirklich krank und habe um mein Leben gekämpft. Das Schreiben von 'Head Above Water' hat mir geholfen, das Schlimmste zu überstehen, aber die schlechten Tage kommen und gehen immer noch", erklärt sie weiter.

Dazu teilte Lavigne ein Foto aus dem Musikvideo ihrer Single "Head Above Water", auf dem sie unter Wasser ihren Kopf festhält und schreit. Sie fügt hinzu, dass Lyme-Borreliose "in fast allen Bundesstaaten der USA und in jedem Land der Welt mit Ausnahme der Antarktis verbreitet" sei.

"Eine globale Pandemie"

"Es ist eine globale Pandemie, aber hat keine globale Priorität. Ich möchte nicht, dass andere so leiden, wie ich es getan habe. Aus diesem Grund ist es jetzt meine Mission, die Aufmerksamkeit auf die Krankheit zu lenken und Spenden zu sammeln, die dazu beitragen, diese lebensverändernde Krankheit auszurotten."

Anschließend verweist sie noch auf ihre eigens ins Leben gerufene Avril Lavigne Foundation, mit der sie seit ihrer Diagnose vorwiegend an Lyme-Borreliose erkrankte Menschen unterstützt.

*Datenschutz

Lyme-Borreliose wird vornehmlich durch Zecken übertragen. Zu Beginn kann sie zu Hautrötungen, grippeähnlichen Symptomen, Muskel- und Gelenkschmerzen führen. Im weiteren Verlauf bedroht sie weitere Organe wie das Nervensystem und das Herz. Nicht immer führt eine Behandlung mit Antibiotika zum Erfolg. Eine zuverlässige Impfung gegen die Krankheit existiert nicht.

Quelle: ntv.de, vpr/spot