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"Viele stellten sich vor andere" "Eagles of Death Metal" reden über Anschlag

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Jesse Hughes, Frontman der "Eagles of Death Metal"

(Foto: dpa)

Die "Eagles of Death Metal" wollen vorerst nicht mehr auftreten. Denn es braucht Zeit, das Attentat von Paris zu verarbeiten. Nun sprechen sie vom Abend im Bataclan und finden eine tragische Antwort darauf, warum dort so viele Menschen starben.

Nach dem Terrorangriff auf den Pariser Musikclub "Bataclan" haben Mitglieder der Band Eagles of Death Metal in einem Interview über die Ereignisse der Nacht gesprochen. Mehrere Menschen hätten sich im Umkleideraum der Musiker versteckt, sagte Frontmann Jesse Hughes dem "Vice"-Magazin.

Die Attentäter seien in den Raum gekommen und hätten alle getötet - "bis auf ein Kind, das sich unter meiner Lederjacke versteckte". Viele Menschen hätten sich tot gestellt, berichtete Hughes.

"Ein Hauptgrund, warum so viele Menschen getötet wurden, ist, weil so viele ihre Freunde nicht verlassen wollten. So viele Leute haben sich vor andere gestellt."

Beim Konzert der US-Rocker im Club "Bataclan" am 13. November waren rund 90 Menschen getötet worden, darunter auch Kollegen der Musiker. "Vice" stellte am Wochenende einen kurzen Ausschnitt des Interviews online.

Quelle: n-tv.de, ahe/dpa/spot

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