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"Diego y yo" unterm Hammer Gemälde von Frida Kahlo erzielt Rekordpreis

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Die Ehe von Frida Kahlo und Diego Rivera hatte viele Höhen und Tiefen. Ihre Selbstporträts nutzte die Künstlerin zur Verarbeitung. Hier das Bild "Diego y yo" bei Sotheby's.

(Foto: AP)

Es ist das teuerste jemals versteigerte lateinamerikanische Kunstwerk: "Diego y yo" von Frida Kahlo. Bei einer Auktion in New York wechselt es für mehr als 30 Millionen Euro den Besitzer. Und auch das Gemälde eines französischen Künstlers bringt Millionen mehr ein als erwartet.

Gemälde der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und des Franzosen Pierre Soulages sind in New York für Rekordpreise versteigert worden. Im Auktionshaus Sotheby's wechselte Kahlos Selbstbildnis "Diego y yo" (Diego und ich) aus dem Jahr 1949 am Dienstagabend für 34,9 Millionen Dollar (30,7 Millionen Euro) den Besitzer. Es handelt sich um eines der Selbstporträts, das auf der Stirn der Künstlerin das Gesicht ihres Ehemannes Diego Rivera zeigt.

Laut Sotheby's wurde das Bild von der Eduardo-F.-Costantini-Sammlung ersteigert, die nach dem argentinischen Unternehmer, Kunstsammler und Gründer des Museums für lateinamerikanische Künste in Buenos Aires (MALBA) benannt ist. Der bisherige Rekordpreis für ein Frida-Kahlo-Gemälde lag bei acht Millionen Dollar im Jahr 2016.

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"Diego y yo" wird damit zum teuersten jemals versteigerten lateinamerikanischen Kunstwerk. Den bisherigen Rekord hielt das Gemälde "Los Rivales" (1931) von Diego Rivera selbst, das 2018 für 9,76 Millionen Dollar bei Christie's versteigert wurde.

Ein Gemälde des französischen Gegenwartskünstlers Soulages, das sich mehr als 30 Jahre in Privatbesitz befand, fand nach einem hitzigen Wettbieten für 20,2 Millionen Dollar einen neuen Besitzer. Das 1961 entstandene Werk stammt aus der roten Schaffensperiode des Künstlers, der vor allem durch seinen Umgang mit der Farbe Schwarz berühmt wurde. Im Vorfeld der Auktion war das Werk auf acht bis zwölf Millionen Dollar geschätzt worden.

Quelle: ntv.de, fzö/AFP

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