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Nur für "arbeitende Royals" Harry und Meghan von Staatsempfang ausgeladen

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An dem Empfang dürfen nur arbeitende Royals teilnehmen. Harry und Meghan hatten sich jedoch 2020 als solche zurückgezogen.

(Foto: picture alliance / empics)

Zahlreiche internationale Gäste reisen für die Beerdigung der Queen nach London. Am Empfang sollten zunächst auch Harry und Meghan teilnehmen. Später wird das Paar jedoch wieder ausgeladen, wie Medien berichten. Zudem sorgt ein weiteres Thema für Streit mit König Charles III.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sind angeblich von einem Staatsempfang im Buckingham Palast ausgeladen worden. Laut der "Daily Mail" sollte das Paar zu Beginn der Woche eine Einladung zu dem Event erhalten haben. Die wurde demnach nun aber zurückgezogen, weil Palastbeamte darauf bestanden haben sollen, dass an dem Staatsempfang nur arbeitende Royals teilnehmen dürfen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten sich im Frühjahr 2020 als solche zurückgezogen.

Am Sonntagabend empfangen König Charles III. und Königsgemahlin Camilla im Buckingham Palast Regierungschefs wie US-Präsident Joe Biden, den kanadischen Premier Justin Trudeau oder den französischen Präsidenten Emmanuel Macron sowie internationale Royals. Insgesamt sollen bei dem Empfang rund 500 geladene Gäste teilnehmen, die zur Beerdigung von Queen Elizabeth II., die am Montag stattfinden wird, nach London gereist sind. Neben König Charles III. und Königin Camilla sollen auch Prinz William, Prinzessin Kate und Prinzessin Anne sowie Prinz Edward und Sophie von Wessex an dem Empfang teilnehmen.

Keine Titel für Archie und Lilibet

Ärger soll es auch um die möglichen Titel von Harrys und Megans Kindern geben. Angeblich sollen der dreijährige Archie und die einjährige Lilibet zwar demnächst zu Prinz und Prinzessin werden. Aber wie "The Sun" berichtete, gibt es für die beiden von ihrem Großvater König Charles III. offenbar nicht den HRH-Status. HRH ist die Abkürzung für "His/Her Royal Highness" ("Ihre Königliche Hoheit"), eine Anrede, die für einige Angehörige der britischen Königsfamilie benutzt wird.

Harry und Meghan selbst verzichten auf ihre HRH-Titel, seit sie Anfang 2020 als hochrangige Royals zurückgetreten und nach Kalifornien gezogen sind. Die neue Diskussion könnte sich nun vor allem um die Sicherheit der Sussexes und ihrer Kinder drehen. Die Schutzmaßnahmen für hochrangige Royals gelten in Großbritannien offenbar nicht mehr für sie. Prinz Harry kämpft um mehr Sicherheit für seine Familie.

Eine Quelle sagte der "Sun": "Harry und Meghan waren besorgt über das Sicherheitsproblem und als Prinz und Prinzessin haben sie das Recht, ein gewisses Maß an royaler Sicherheit zu haben." Die beiden seien der "Sun" zufolge aber angeblich "wütend" gewesen, "dass Archie und Lilibet den Titel HRH nicht führen können". Auch ihr Argument, dass die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie den HRH-Titel tragen, obwohl sie keine arbeitenden Royals sind, habe Charles nicht umstimmen können.

Quelle: ntv.de, mbu/spot

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