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Skandal um Leibwächter Justiz hebt Haftbefehl gegen Justin Bieber auf

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Justin Bieber gilt nicht mehr als international flüchtig.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der internationale Haftbefehl gegen Popstar Justin Bieber ist aufgehoben. Der Kanadier muss sich wegen Körperverletzung und Diebstahl verantworten, weil sein Leibwächter einen Fotografen verprügelt haben soll. Das Verfahren gegen Bieber geht aber weiter.

Popstar Justin Bieber ist nicht mehr vor der argentinischen Justiz flüchtig. Ein Berufungsgericht in Buenos Aires hob einen im April erlassenen internationalen Haftbefehl gegen den kanadischen Sänger auf. Ein Verfahren wegen Körperverletzung und Diebstahl laufe jedoch weiter, erklärte die für den Fall zuständige Gerichtssekretärin.

Demnächst müsse ein neuer Termin zur Vorladung Biebers festgelegt werden. Seine Aussage könne aber auch über eine Telefonkonferenz laufen. Ein Leibwächter und ein früherer Assistent von Bieber werden verdächtigt, im November 2013 nach einem Konzert beim Verlassen eines Nachtclubs einen Fotografen geschlagen zu haben, als dieser versuchte, den Popstar zu fotografieren. Dabei sollen auch Teile der Kamera des Fotografen gestohlen worden sein.

Unklar ist, ob Bieber zu der Attacke per Zuruf aufgefordert hat. Da Justin Bieber und seine damaligen Begleiter jetzt vor Gericht von Rechtsanwälten vertreten seien, sei eine internationale Fahndung nicht mehr notwendig, befand das Berufungsgericht.

Quelle: ntv.de, kbe/dpa