Unterhaltung

Vip, Vip, Hurra! Merkwürdigkeiten hinter den Palastmauern

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Charlène Grimaldi, Fürstin von Monaco mit rasierten Schopf

(Foto: (pa alliance))

Fürstin Charlène schockt mit "Halbglatze" und Prinz Harry geht unter die Podcaster. Frage: Werden die Royals auch eine Crime-Folge über Prinz Andrew produzieren? Vip, Vip, Hurra: Hier kommt der Wochen-Rückblick auf die Welt der Stars.

Was waren das noch für sittsame Zeiten, als Prinzessinnen und Fürstinnen mit ondulierten Löckchen von Balkonen winkten und sich in enge Roben zwängten, um die Etikette zu wahren! Gloria von Thurn und Taxis, die in den Achtzigern als schrille Punk-Prinzessin von sich Reden machte, galt nicht nur in Adelskreisen als Enfant terrible. Und jetzt das: Fürstin Charlène von Monaco hat sich den Kopf rasiert. Um Gottes willen, was werden die Leute denken, wenn eine aus der feinen Gesellschaft plötzlich mit einem Sidecut rumrennt?

Die Regenbogenpresse spekuliert hitzig, die "Halbglatze" sei womöglich Ausdruck ihrer Verzweiflung. Auch eine Überlegung: Charlène hat Langeweile. Was geht im Kopf der Fürstin vor, dass sie sich eine so provokante Frisur zulegt? Traurig genug, dass sie stets ohne ein Lächeln vom Balkon winkt und "so unterkühlt" wirkt: Jetzt hat die Frau von First Albert auch noch eine Einflugschneise in ihrem sonst so akkuraten Pagenschnitt. Ja, da müssen merkwürdige Dinge hinter den Palastmauern vor sich gehen, wenn eine Frau plötzlich Lust auf eine neue Frisur hat.

"Archewell Audio" auch mit True-Crime-Folge?

Was war los diese Woche? Warum gilt Charlène plötzlich als stille Revoluzzerin und wieso schämen sich berühmte Models für ihren Körper: Vip, Vip, Hurra! Hier ist er wieder, Ihr Lieblings-Wochenrückblick auf die Welt der Promis. Und die gehen, wie man an Fürstin Charlène sieht, mit der Zeit. Genauso wie Prinz Harry und seine Meghan, die jetzt einen gemeinsamen Podcast haben und bestimmt bald die Charts bei Spotify anführen.

Wenn man es genau nimmt, podcasten die beiden zu einem wahren Schnäppchenpreis. 30 Millionen Dollar sind Peanuts in der Branche! Ich weiß, wovon ich rede, ich erhalte für meinen Podcast von ntv 31 Millionen Euro und 22 Cent - pro Folge!

Wer über den Podcast mit dem royalen Namen: "Archewell Audio" schimpft oder lästert wie beispielsweise der Musiker Noel Gallagher, sei nur neidisch. Der 53-Jährige nennt den Herzog von Sussex ein "verrücktes, kleines Kind". Dabei wollen Harry und Meghan, wie sie selbst sagen, nichts anderes, als sich gegenseitig ihre Geschichten anhören, um daran erinnert zu werden, "wie wir alle miteinander verbunden sind". Ob es auch eine True-Crime Folge über die Aktivitäten von Prinz Andrew gegen wird, ist bislang nicht bekannt.

Auch nicht bekannt war Cassandra Steen jahrelang die wahre Geschichte über ihren Vater. Aufgewachsen bei den Großeltern habe es vierzig Jahre gedauert, bis sie erfuhr, dass ihr Vater sie als Baby nicht einfach zurückließ. Während ihm gesagt wurde, seine Tochter sei zur Adoption freigegeben worden, glaubte die Sängerin jahrelang die Geschichte, die man ihr auftischte. Tatsächlich ist sie damit kein Einzelfall. Das Phänomen PAS (elterliches Entfremdungssyndrom) ist in der Gesellschaft noch weitestgehend unbekannt.

Stolze Mütter und Schauspieler auf der Palme

Eine Schlagzeile, die in dieser Woche ebenfalls für Kopfschütteln sorgte, lautet: Viktoria Beckham hat die Kontrolle über ihre Kinder verloren. Was ist im Hause Beckham nur geschehen? Haben sie Sohnemann Cruz mit einem Joint erwischt? Oder ein Nacktmagazin unter seinem Bett gefunden? Ist der 15-Jährige womöglich in eine Schlägerei geraten oder hat komische, nicht vertrauenswürdige Freunde? Nein, es ist alles noch viel viel schlimmer! Cruz spielt Klavier. Und das sogar sehr gut. Außerdem flitzt er aktuell mit einer sehr gewöhnungsbedürftigen Frisur durch die Botanik, die fast so revolutionär ist, wie die von Fürstin Charlène. Man muss sich nur mal vorstellen, Cruz Beckham würde sich nicht nur ans Klavier, sondern auch noch ans Schlagzeug setzen. Wenn es so weit kommt, weiß man, dass einem die Kinder vollends entglitten sind.

Anlass zur Freude gibt diese Woche das tschechische Supermodel Karolina Kurkova. Die 36-Jährige wird zum dritten Mal Mutter und verrät, dass sie sich in ihrem Körper manchmal unwohl fühlte. Nicht in seinem Körper, aber unwohl ob der Situation am Filmset fühlte sich auch Tom Cruise. Kurzerhand riss dem Schauspieler der Geduldsfaden. Er pfiff seine Crew zusammen, weil so mancher die strengen Corona-Regeln nicht ganz so streng nahm. Wir aber nehmen sie ernst, vor allem für unseren Nächsten. Oder um es im Filmtitel-Sprech zu sagen: Nicht ohne meine Maske!

Sollten Sie am Wochenende ein Bier trinken, trinken Sie es gern auf Jan Hofer, der nach 36 Jahren Nachrichten "den Druck", auch in der Öffentlichkeit immer seriös zu sein, endlich los ist und als pensionierter Nachrichtensprecher im Sommer in aller Ruhe im Biergarten einen heben kann. Bis nächsten Freitag!

Quelle: ntv.de

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