Unterhaltung

"Wie ein schlechter Porno" Mit "Bumserfahrung" ins Sommercamp

100521244.jpg

Abgeduscht: Eike Immel, Barbara Engel und Julia Biedermann.

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

In der dritten Show von "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!" bumst es gewaltig. Nicht, was Sie jetzt vielleicht schon wieder denken. Auch wenn Barbara Engel vor laufenden Kameras über einen flotten Dreier sinniert.

"Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!" zum Dritten - mit Eike Immel, Julia Biedermann und Barbara Engel (ehemals Herzsprung). Da hauen wir uns zur Feier des Tages doch gleich mal einen Kakerlaken-Colada hinter die Binde. Auf den Känguru-Hoden als Nachtmahl verzichten wir dagegen ausnahmsweise. Auf dem kaut ja im Fernsehen gerade schon Barbara Engel für uns rum.

Nur einer der Rückblicke auf die dritte Staffel, mit der das Dschungelcamp 2008 nach vier Jahren Sendepause ein fulminantes Comeback feierte. Eike Immel dreht es beim Gedanken daran anscheinend noch immer den Magen um. "Guck mal, da läuft schon das Sperma raus", kommentiert er angewidert Engels Hoden-Happa-Happa. Und: "Wie ein schlechter Porno ist das ja."

Da stellen sich zwei Fragen: Was für Pornos guckt die "Torwartlegende" bitteschön? Und weshalb will er denn dann unbedingt zurück ins Camp? "Ich brauche das Geld", gesteht Immel am Ende der Show freimütig. Doch nur des Zasters wegen ist noch keiner Dschungelkönig geworden - und die RTL-Zuschauer erteilen ihm eine Abfuhr.

Rums, bums

Vielleicht auch, weil sie zuvor gesehen haben, was Immel so alles nicht kann: Schwimmen, Waschen, Graben … Ja, sogar eine Dose hat der 54-Jährige in seinem ganzen Leben noch nicht mit einem handelsüblichen Öffner aufgemacht. Dabei geht das doch ganz einfach: Rums, bums, Messer rein, losgedreht - und offen ist die Chose.

100521245.jpg

Kommt Julia Biedermann vom Wet-T-Shirt-Contest?

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Gegebenenfalls wäre es besser gewesen, Julia Biedermann an die Büchsen zu lassen. Denn die hat, wie wir seit ihrem Ausflug nach Australien 2008 wissen, so Einiges an "Bumserfahrung", auch wenn sie die vornehmlich durch wiederholte Stürze auf den Hosenboden bei einer "Schatzsuche" gesammelt hat. Einst zog sie sich für den "Playboy" aus. Jetzt steht sie am Ende der Sendung von Glibber übersät da, als käme sie gerade von einem Wet-T-Shirt-Contest - ohne BH. Sieben Jahre können eine lange Zeit sein - und so verfängt auch dieser Körpereinsatz nicht beim TV-Publikum. Biedermann ist ebenfalls raus.

Auf den Wiedereinzug ins Dschungelcamp hoffen, kann indes weiterhin Barbara Engel. Sicher sehr zur Freude ihrer potenziellen Mitcamper, denen sie dann am Lagerfeuer etwas vorschnarchen könnte. Warum gerade sie? Möglicherweise weil sie nicht nur vor Känguru-Hoden nicht zurückschreckt, sondern sogar davor nicht, zum Aufwärmen über einen Dreier mit Immel und Biedermann nachzudenken.

Momente des Horrors

Hey, Moment mal! Nur weil Sie jetzt schon wissen, wer die dritte Ausgabe von "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!" gewonnen hat, ist das noch lange kein Grund, nicht zu Ende zu lesen. Schließlich gab es da noch die Horror-Prüfung mit "The-Grudge"-Touch, der sich die Promis zu stellen hatten. Immel bis zu den Armen eingebuddelt, Biedermann in einem Netz in luftiger Höhe gefangen und Engel im Wasser angekettet - so ging es los.

Nach vielen "Scheiße Mann" von Immel und erfolgreicher Befreiung ging es auf einem klapprigen Boot weiter in Richtung Beelitz-Heilstätten. Die verwitterte ehemalige Lungenklinik vor den Toren Berlins ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt für Grusel-Partys. Auch diverse Filme, Musikvideos und sogar Pornos (vielleicht ja auch der, den Immel meint) wurden hier schon gedreht.

In den schaurigen Gemäuern - den Promis als einstige Nervenheilanstalt verkauft - musste das Trio eine Nacht ausharren. Dabei machte es nicht nur Bekanntschaft mit Kälte, Hunger und Durst, sondern auch mit einer Geisterstimme am blutroten Telefon, einem kreischenden Mädchen im gespenstischen Schlafrock und Michael Wendlers "Sie liebt den DJ" zu nachtschlafender Zeit - der vermutlich größte Schock-Moment.

Doch, oh Wunder, auch diese verfluchte Nacht vergeht und Immel, Biedermann und Engel meistern sogar das Grauen, am frühen Morgen binnen 60 Sekunden ins Freie zu rennen. Das einzige, was gefehlt hat, war an sich der Dschungelkönig der dritten Staffel, Ross Antony. Obwohl?! Eigentlich doch nicht. Die "Kakerlake im Arsch" (O-Ton Antony), die er seinerzeit im Camp gefunden hat, war schon genug des Horrors für uns. Und für die Kakerlake erst mal.

Quelle: ntv.de