Unterhaltung

Rolling Stones, Dylan und McCartney Musiklegenden starten eigenes Festival

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Die Rolling Stones sind lebende Musiklegenden.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Die Gerüchte um ein Festival für die Rockstars der 60er-Jahre verdichten sich. Paul McCartney, die Rolling Stones, Bob Dylan und weitere Musikgrößen sollen dafür auf einer gemeinsamen Bühne stehen. Für eine Band soll es sogar der letzte Auftritt sein.

Für einige Rockfans der ersten Stunde könnte im Oktober ein Traum wahr werden: Die großen Namen der Rock'n'Roll-Ära planen offenbar ein eigenes Festival. Seit Längerem schon kursieren Gerüchte über ein gemeinsames Treffen der der Rockikonen auf dem Gelände des Coachella-Festivals in Kalifornien - in Ermangelung eines richtigen Namens deshalb auch "Oldchella" genannt. Sonst treten beim Coachella-Gelände Bands wie Guns N'Roses, Sängerin Sia oder Ellie Goulding auf.

Nun scheinen Paul McCartney, die Rolling Stones, Bob Dylan, The Who und Pink-Floyd-Star Roger Waters die Pläne auf ihren Facebook-Seiten bestätigt zu haben. Alle fünf posteten auf Facebook kurze Videos unterlegt mit Live-Aufnahmen ihrer Musik. Dabei enden alle Clips mit dem eingeblendeten Wort "October".

Who-Sänger Roger Daltrey hatte schon Ende April über die angedachte Veranstaltung gesagt: "Es ist eine fantastische Idee für ein Festival." Die Bands seien "die großartigsten Überbleibsel unserer Ära". Für die Band könnte es sogar der letzte Auftritt sein. Die Musiker hatten angekündigt, nach Festival-Gigs im Sommer nicht mehr auf der Bühne stehen zu wollen, schreibt der "Rolling Stone".

Auch ein sechster Großmeister soll dem "Rolling Stone"-Bericht zufolge mit dabei sein. Neil Young hat bislang allerdings nicht in den Reigen der Video-Posts eingestimmt. Darüber hinaus will das Musikmagazin erfahren haben, dass sich das Festival über drei Tage vom 7. bis 9. Oktober - mit je zwei Auftritten pro Act - erstrecken soll. Angeblich planen die Musiker keine gekürzten Festival-Sets, sondern wollen ihr volles, teils mehrere Stunden langes Programm auf die Bühne bringen.

Quelle: ntv.de, lsc/spot