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"Blurred Lines" ist ihm peinlich Pharrell Williams distanziert sich von Hit

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Pharrell Williams möchte nie wieder Songs mit sexistischen Texten schreiben.

(Foto: imago images / APress)

Pharrell Williams möchte von seiner Kollaboration mit Kollegen Robin Thicke eigentlich nichts mehr wissen. In einem Interview erklärt er jetzt, welches Problem er mit dem Song "Blurred Lines" inzwischen hat.

Pharrell Williams hat eine Weile gebraucht, bis er es verstanden hat. Das sagt er jetzt in einem Interview mit dem Magazin "GQ". Heute wisse er, dass der Text zu "Blurred Lines" sexistisch sei und nicht mehr in die Zeiten von #MeToo passe.

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Der Musiker hatte den Song gemeinsam mit Robin Thicke geschrieben und gesungen, der 2013 damit seinen großen Durchbruch feierte. Unter anderem heißt es in dem Text: "Okay, jetzt war er nah, versuchte, dich zu domestizieren. Aber du bist ein Tier, Baby, das liegt in der Natur. Lass mich dich nur befreien." Oder auch: "Wofür machen sie Träume? Wenn du deine Jeans anziehst. Wozu müssen wir noch Dampf machen? Du bist die heißteste Schlampe an diesem Ort."

Chauvinistische Kultur gefördert

Heute gibt Williams zu, dass der Text - vor allem vorgetragen von einem Mann - nicht tragbar sei. "Und es ist nicht egal, ob es mein Verhalten widerspiegelt oder das, wie ich wirklich über die Dinge denke. Es ist nur wichtig, wie es bei Frauen ankommt." Es herrsche eine chauvinistische Kultur in den USA vor, so der Sänger weiter, das habe er inzwischen realisiert. Und auch, dass seine eigene Musik, sein Song, diese Kultur gefördert habe.

Ganz anders verhält es sich mit "Happy", das im selben Jahr erschien, das er allein performte und das ebenfalls ein großer Hit wurde. Ein Lied mit einem Text, der niemanden verletzt, sondern Menschen auf der ganzen Welt in gute Laune versetzte. "Aber einige meiner alten Songs würde ich so nie wieder schreiben oder singen. Das ganze Zeug ist mir eher peinlich. Es hat viel Zeit gebraucht, um zu wachsen und an diesen Punkt zu gelangen."

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Quelle: n-tv.de, nan

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