Unterhaltung

"Just take the f***ing picture" Prinz Philip flucht vor Armee-Veteranen

*Datenschutz

Es gehört eigentlich zu Jobbeschreibung: Seit Jahrzehnten muss Prinz Philip, der Ehemann der Queen, Zigtausende Fotografentermine über sich ergehen lassen. Nun reißt ihm allerdings bei einer Gedenkveranstaltung der Geduldsfaden.

Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elizabeth II., ist vor allem für seine Späße bekannt. Kraftausdrücke vermeidet der 94-Jährige, wie es sich für ein Mitglied des Königshaus gehört, in der Öffentlichkeit gewöhnlich. Doch nun erregte er mit einem deutlich vernehmbaren Fluch die Aufmerksamkeit.

Bei einem Treffen mit Weltkriegsveteranen der Royal Air Force, bei dem auch Prinz William anwesend war, verlor er offensichtlich die Geduld mit dem Fotografen. "Jetzt machen Sie schon das verdammte Foto!", fuhr Philip sichtlich genervt den Bildreporter an. Zum Vergnügen der Briten kursiert eine Videoaufnahme des Ausbruchs im Internet, wobei allerdings der Fluch mit einem Piepen übertönt wird. "Just take the f***ing picture", heißt es dort nur.

Die Briten gedachten am Freitag der Angriffe der deutschen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs mit einem Flug historischer Flugzeuge über London. Die Queen und Prinz Philip sowie weitere Mitglieder der Königsfamilie verfolgten vom Balkon des Buckingham-Palasts den Flug der Spitfires und Hurricanes.

Der 10. Juli 1940 gilt als erster Tag des sogenannten Battle of Britain, an dem die Luftwaffe der Nationalsozialisten Schiffe vor der englischen Küste angriff. Die Bombardements sollten eine Invasion der Nationalsozialisten vorbereiten. Die von den Briten letztlich erfolgreich abgewehrten Luftangriffe haben in der britischen Geschichtsschreibung eine herausgehobene Stellung.

Mehr als 40.000 Briten waren bei der Luftschlacht ums Leben gekommen. In der britischen Luftwaffe kämpften auch Piloten aus dem Ausland, unter anderem aus Polen, Neuseeland und Kanada. Am Wochenende sind in Großbritannien weitere Gedenkveranstaltungen mit Kriegsveteranen geplant.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa