Unterhaltung

Wurde die 22-Jährige gemobbt? Profi-Wrestlerin Hana Kimura tot

dbcfc56dcfccfab3510e54c887535db0.jpg

Wurde die junge Sportlerin gemobbt?

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Hana Kimura ist überraschend im Alter von 22 Jahren verstorben. Die japanische Profi-Wrestlerin war vor allem durch die Netflix-Serie "Terrace House: Tokio 2019-2020" über ihr sportliches Engagement hinaus bekannt.

Die japanische Profi-Wrestlerin Hana Kimura ist mit nur 22 Jahren verstorben. Das hat ihr Wrestling-Verein Stardom auf Twitter bekanntgegeben. "Mit großer Trauer müssen wir euch mitteilen, dass Hana Kimura verstorben ist." Der Klub bittet um Respekt und Gebete für ihre Familie und Freunde.

c0f0d5329f2f77dffeeb870627df2230.jpg

Wurde nur 22 Jahre alt: Hana Kimura.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Die genaue Todesursache ist bislang unklar. Laut "Power-Wrestling.de" jedoch soll Kimura kurz vor ihrem Tod verstörende Videoaufnahmen veröffentlicht haben, die inzwischen jedoch gelöscht sind. Die "Bild"-Zeitung schreibt, Hanas letzte Botschaften könnten als eine Art Abschiedsbrief gedeutet werden. "Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben", hieß es laut "Variety" in einer der Nachrichten. Und auf Twitter äußern sich die Fans: "Mobbing ist nicht okay," schreibt einer, und ein anderer: "Die Gründe scheinen Cyber-Mobbing zu sein, ich kann meine Trauer nicht in Worte fassen". Die meisten Fans scheinen jedoch ratlos zu sein. "Kann mir bitte jemand erklären, was passiert ist?"

Kämpferin und Siegerin - eigentlich

Kimura gab 2016 ihr Debüt als Wrestlerin im japanischen Profisport. Im selben Jahr nahm sie bereits erste Titel, darunter die JWP-Junior-Meisterschaft, mit nach Hause. Zum Verein Stardom wechselte sie 2019 und gewann mitunter zweimal die Artist-of-Stardom-Meisterschaft. Ihre Mutter ist die Profi-Wrestlerin Kyoko Kimura.

Darüber hinaus dürften viele Hana Kimura aus der Netflix-Reihe "Terrace House: Tokio 2019-2020" gekannt haben. Sie stand für die letzte Staffel vor der Kamera. In der japanischen Reality-Show geht es um sechs erwachsene Personen, die gemeinsam in einem Haus leben. Wegen der Corona-Krise wurden die Dreharbeiten zuletzt eingestellt.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

 

Quelle: ntv.de, soe/spot