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Vom Schlagzeuger zum Sir Queen schlägt Ringo Starr zum Ritter

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The Beatles in den Sechzigern. Paul McCartney, Ringo Starr, John Lennon und George Harrison (v.l.)

(Foto: imago/ZUMA Press)

Offiziell wird es erst am Neujahrstag verkündet, aber schon jetzt bekannt, quasi als Weihnachtsgeschenk: Ringo Starr wird bald zum Ritter geschlagen. Bedanken muss er sich nicht nur bei der Queen, sondern auch bei Paul McCartney.

Ringo Starr darf sich freuen: Er wird im Rahmen der Neujahrs-Ehrungen zum Ritter geschlagen. Dem Schlagzeuger der Beatles wird "The Sun" zufolge die Medaille für seine Dienste in der Musik und in der Wohltätigkeit gegeben. Bereits seit 52 Jahren darf Starr sich Mitglied des britischen Verdienstordens nennen, nun wird endlich auch das Wort "Sir" seinen Namen schmücken. Offiziell wird dies wohl erst am 1. Januar verkündet, wie "Ultimate Classic Rock" meldet.

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Endlich wird auch Ringo Starr die Ritter-Ehrung zuteil.

(Foto: dpa)

Bedanken muss sich Starr nicht nur bei Königin Elizabeth II., sondern auch bei seinem Band-Kollegen Sir Paul McCartney, der die Queen ein wenig zu dieser Entscheidung gedrängt haben soll. Er erwähnte mal, es sei an der Zeit für den Ritterschlag - besonders, weil der Drummer selbst schon gar nicht mehr mit dieser Ehrung gerechnet hatte.

"Ringo könnte vor Freude platzen"

Eine Quelle verriet: "Ringo ist völlig von den Socken, er könnte vor Freude platzen." Mit dem Ritterschlag wird der große Einfluss der Beatles anerkannt, den sie auf die Musik hatten. Dennoch kommen mindestens zwei Mitglieder der Band nicht mehr in den Genuss einer ähnlichen Ehre: John Lennon und George Harrison sind bekanntermaßen leider schon tot. Lennon starb am 8. Dezember 1980, nachdem er von einem geistig verwirrten Attentäter namens Mark David Chapman in New York erschossen wurde. Der frühere Beatles-Sänger wäre im Oktober 77 Jahre alt geworden. Harrison erlag am 29. November 2001 im Alter von 58 Jahren seiner Lungenkrebs-Erkrankung.

Paul McCartney wurde bereits im Jahr 1997 durch Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben - er erhielt damals den Titel "Knight Bachelor" und das Adelsprädikat "Sir".

Vor Kurzem hatte Starr, der im Juli 77 Jahre alt geworden ist, gesagt, er "werde nie in Rente gehen". Er wolle nie aufhören, Musik zu machen. Starr, der zwischen seinen Wohnungen in London, Monaco und Los Angeles pendelt, hat kürzlich sein 19. Soloalbum "Give More Love" fertiggestellt. McCartney wirkt bei zwei Stücken darauf mit.

Quelle: n-tv.de, abe/spot

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