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"Fehler unerträglich" Sascha Hehn ledert über "Traumschiff" ab

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In wenigen Tagen wird der Schauspieler 65 Jahre alt.

(Foto: picture alliance / Nicolas Armer)

Nicht zuletzt "Das Traumschiff" machte Sascha Hehn berühmt. Doch nach seinem Ausscheiden hat er nur noch wenige gute Worte für die Serie übrig. Abermals übt er harsche Kritik an dem ZDF-Format. Die Rede ist von "Fließbandarbeit" und "dramaturgischen Fehlern".

Für den Ex-"Kapitän" Sascha Hehn bedeutete das ZDF-"Traumschiff" zum Schluss "Fließbandarbeit". "Zuletzt war es so, dass einfach alte Geschichten wiederholt wurden. Nach dem Motto: Der Zuschauer merkt das ja sowieso nicht. Und die Regie war verdammt, Fließbandarbeit abzufotografieren", sagte der Schauspieler im Interview in München kurz vor seinem 65. Geburtstag am 11. Oktober.

"Klar, die Bücher waren früher auch nicht immer der Hit, aber es waren damals sehr gute, namhafte Schauspieler dabei, die aus ihren Rollen was gemacht haben", sagte Hehn. "Zum Schluss wurden auch die dramaturgischen Fehler unerträglich."

Hehn hatte in den 1980er-Jahren zum ersten Mal als Steward für die ZDF-Serie vor der Kamera gestanden. Rund 30 Jahre später kehrte er als Kapitän zurück, im vergangenen Jahr gab er seinen Abschied bekannt. Sein Nachfolger ist Florian Silbereisen.

Bereits vor knapp zwei Wochen hatte Hehn in einem Interview mit der "Gala" mit Blick auf sein einstiges Paradeformat kein Blatt vor den Mund genommen. Dabei drehten sich seine Äußerungen jedoch weniger um die Serie an sich als um die Macher der Sendung, bei denen er mit seiner Kritik auf taube Ohren gestoßen sei. Ein nochmaliges "Traumschiff"-Comeback schloss er in diesem Interview aus: "Ich stehe jetzt auf der schwarzen Liste."

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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