Unterhaltung

"Es ist gefährlich" Selena Gomez schimpft auf Social Media

imago91283155h.jpg

Setzt sich Zeitlimits für Social Meda: Selena Gomez.

(Foto: imago images / MediaPunch)

Selena Gomez gönnt sich des Öfteren eine Social-Media-Pause. Und das aus gutem Grund. In Cannes verleiht sie ihren gemischten Gefühlen gegenüber Instagram und Co. nun Ausdruck. Die seien nämlich "furchtbar" für ihre Generation.

Immer wieder nimmt sich Selena Gomez eine Auszeit von Social Media. Nach einer dreimonatigen Instagram-Pause meldete sich die Sängerin im Januar wieder zurück bei ihren Followern - aber zu einem Fan macht sie das noch lange nicht, wie sie nun auf einer Pressekonferenz bei den Cannes Filmfestspielen verriet. Ganz im Gegenteil, die 26-Jährige hält die Plattformen sogar für äußerst gefährlich.

"Ich glaube, dass soziale Medien gerade für meine Generation bislang furchtbar waren", wird sie vom US-Promiportal "Entertainment Tonight" zitiert. "Ich verstehe die Freude, so eine Plattform zu nutzen. Doch es schockiert mich, wie vielen Medien die jungen Mädchen und Jungen ausgesetzt sind, aber dennoch nicht wissen, was in der Welt vor sich geht. Ich glaube wirklich, dass es gefährlich ist. Und ich glaube, dass die Menschen nicht die richtigen Informationen bekommen."

Sie halte es für unmöglich, das Internet sicherer zu gestalten, sagte die Sängerin und Schauspielerin, die in Cannes war, um den Zombie-Film "The Dead Don't Die" von Jim Jarmusch zu promoten, in dem sie eine Rolle spielt. "Ich bin dankbar für diese Plattform", sagte sie zu ihrer Rückkehr auf Instagram. Wenn sie aber ihre Fans treffe und die ihr erzählten, wie sie gemobbt würden und am Boden zerstört seien, mache ihr das Angst. "Sie haben keine eigene Stimme."

Ihren 150 Millionen Followern rät sie, vorsichtig zu sein und sich Zeitlimits bei der Nutzung von Social Media zu setzen. Erst im September hatte Gomez angekündigt, dass sie eine Pause einlege, um "einen Schritt zurückzutreten und in der Gegenwart und für den Moment zu leben". "Negative Kommentare können die Gefühle eines jeden verletzen", sagte sie damals.

Quelle: n-tv.de, lri/spot

Mehr zum Thema