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Noch einen Oscar für Meryl, bitte! Wenn die Streep den Trump macht

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Anscheinend gnadenlos uneitel: Meryl Streep als The Donald.

(Foto: Facebook)

Sie hat bereits ein paar Oscars in der Vitrine, aber für ihren jüngsten Auftritt hätte Meryl Streep nach Ansicht vieler Beobachter einen weiteren verdient. Die gnadenlos Uneitle war mega-braun, hatte eine dolle Tolle und einen mächtigen Bauch.

Alles war typisch: die herrische Gestik, der Hängebauch, die rote Krawatte, die Toupetfrisur. Ist er es, oder ist er es nicht? Er war es nicht. Die Schauspielerin Meryl Streep präsentierte sich dem Publikum der Public Theater Benefiz-Gala in New York als US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Die dreifache Oscar-Gewinnerin sah dem umstrittenen Republikaner - von weitem - täuschend ähnlich. Politisches Kabarett der Extraklasse.

Zusammen mit Schauspielerin Christine Baranski, die als Trumps demokratische Gegenspielerin Hillary Clinton verkleidet war, sang die 66-jährige Streep "Brush Up Your Shakespeare" aus dem Musical "Kiss Me, Kate" von Cole Porter. Unter den Zuschauern im Delacorte Theater im Central Park befanden sich auch der Ex-Bürgermeister von New York City, Michael R. Bloomberg, sowie mehrere US-Botschafter, die dem Duett begeistert zujubelten.

Sie ist einfach furchtlos!

Der Public-Theater-Leiter Oskar Eustis lobte Meryl Streep in der "New York Times": "Sie ist bereit, alles auszuprobieren und sie hat dabei Spaß. Sie ist einfach furchtlos."

Die Schauspielerin, die als Wählerin der demokratischen Partei gilt, habe die Idee zu ihrem einmaligen Trump-Auftritt selbst gehabt. "Sie war sich absolut sicher, dass es funktionieren würde."

Quelle: ntv.de, soe/ spot