Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:23 Nach Ausschreitungen in Brüssel: Elf Personen in Haft +++

Nach den Ausschreitungen bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Brüssel hat die Polizei 239 Menschen in Gewahrsam genommen. Elf von ihnen seien verhaftet worden, gibt die Brüsseler Polizei bekannt. Sie müssten sich voraussichtlich vor der Justiz verantworten, unter anderem wegen Waffenbesitz und Auflehnung gegen die Ordnungskräfte.

 

+++ 22:30 Lauterbach: Nach Omikron-Welle ist Zeit für Lockerungen gekommen +++
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Corona-Maßnahmen in Deutschland nach Überschreiten der Omikron-Welle gelockert werden können. Im Moment müsse man angesichts der steigenden Fallzahlen noch hoffen, "dass wir ohne Verschärfungen hinkommen", sagte er nach Ende der Bund-Länder-Beratungen in der ARD. Wenn die Welle aber überwunden sei, "beispielsweise Mitte Februar", und die Infektionszahlen wieder runtergingen, "dann ist die Zeit für Lockerungen gekommen". Lauterbach hatte schon mehrfach erklärt, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle in Deutschland wahrscheinlich Mitte Februar erreicht sein dürfte. Bis dahin rechnet er mit mehreren Hunderttausend Neuinfektionen pro Tag.

+++ 22:10 Steinmeier: Gewaltsame Proteste gefährden sozialen Frieden +++
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in den gewaltsamen Protesten gegen die staatliche Corona-Politik eine Gefahr für den sozialen Frieden in Deutschland. "Jede gewaltsame Eskalation ist eine zu viel. Denn es geht nicht nur um die Missachtung von Versammlungsrecht oder Hygieneregeln", sagte Steinmeier. "Es geht um die Missachtung des sozialen Friedens in unserem Land. Hass und Gewalt zerstören das Fundament unseres Miteinanders." In der Gesprächsrunde zum Thema "Hass und Gewalt in den Zeiten der Pandemie" warnte das Staatsoberhaupt vor einer Verharmlosung der Vorgänge. "Die Gefahr ist real, und sie ist konkret." Hygieneregeln und Corona-Auflagen würden bewusst umgangen, Arztpraxen und Impfbusse attackiert, die Wohnhäuser von Politikern, insbesondere Kommunalpolitikern, belagert, Polizeikräfte gezielt verletzt, Journalisten angefeindet. Morddrohungen machten Schlagzeilen. Die Versammlungsfreiheit sei ein hohes Gut, betonte Steinmeier. Das Gleiche gelte für die Meinungsfreiheit. "Aber ein Gewaltaufruf, ein Mordaufruf gar, das ist nicht Wahrnehmung von Meinungsäußerung.

+++ 21:51 Italien sieht Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht +++
Italien scheint den Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht zu haben. Der Chef des Corona-Krisenstabs, Francesco Paolo Figliuolo, gab heute einen Rückgang der Fallzahlen durch die hochansteckende Virusvariante bekannt. "Es gibt gute Nachrichten", sagte der General vor Journalisten in Mailand. "Es scheint, als hätten wir den Höhepunkt der Omikron-Kurve erreicht, und es geht bergab." In den vergangenen Tagen seien in der norditalienischen Region Lombardei mehr Menschen aus dem Krankenhaus entlassen als neu aufgenommen worden. "Das verheißt Gutes", fügte Figliuolo hinzu.

+++ 21:20 Neuinfektionen steigen in Bremen sprunghaft +++
Der Stadtstaat Bremen meldet einen neuen Höchstwert zum Wochenbeginn. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von 1368,2 auf 1490,5 gestiegen und das obwohl am Sonntag weniger Testaktivitäten stattfinden. Das Bundesland ist das einzige, dass einen dreistelligen Anstieg registriert. In Berlin geben die Fallzahlen etwas nach, dass könnte aber damit zusammenhängen, dass viele Bezirke am Wochenende keine Fälle übermittelt haben.

+++ 21:00 Nächster Partyeklat? Johnson soll Geburtstag mit 30 Gästen während Lockdown gefeiert haben +++
Gegen den britischen Premierminister Boris Johnson werden in einem Medienbericht neue Vorwürfe der Missachtung der Corona-Lockdown-Regeln erhoben. Johnson habe im Juni 2020 seinen Geburtstag gefeiert, obwohl Kontakte in geschlossenen Räumen verboten gewesen seien, berichtete der Sender ITV News. Der Sender zitierte aus einem Antwortschreiben des Büros des Regierungschefs, nach dem einige Mitarbeiter im Kabinettsraum zusammengekommen seien, um Johnson zum Geburtstag zu gratulieren. "Er hat sich dort weniger als zehn Minuten aufgehalten", heißt es demnach in dem Schreiben. Der Nachrichtenchef von ITV teilte mit, an der Geburtstagsparty hätten rund 30 Gäste teilgenommen, Johnsons Frau Carrie habe ihn mit einem Kuchen überrascht.

+++ 20:20 Länder kritisieren kurzfristige Verkürzung von Genesenenstatus +++
Die Regierungschefs der Länder fordern, dass in Zukunft besser über eine geplante Verkürzung des Genesenenstatus informiert wird. "Zu vorausschauender Pandemie-Politik gehört auch Verlässlichkeit", sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. Ähnlich äußerten sich auch andere Regierungschefs. Es habe über Parteigrenzen hinweg Kritik an dem Vorgehen gegeben, sagte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte den Genesenenstatus nach einer Corona-Infektion in der vergangenen Woche kurzfristig von einem halben Jahr auf drei Monate verkürzt. Die Bürgerinnen und Bürger hätten "holterdipolter" erfahren, dass ihr Genesenenstatus nicht mehr gelte, sagte Kretschmer dazu."Das geht so nicht, wir brauchen hier eine andere Form von Verlässlichkeit." Wüst erklärte, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zugesagt habe, entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

+++ 20:00 Bundesländer melden 72.645 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 8.774.504 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 72.645 neue Fälle hinzu. Das sind 65,5 Prozent mehr als am Montag vor einer Woche. Damals wurden 43.888 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 110 auf 116.817. In der Vorwoche waren 95 Tote gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 1.377.044 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,21 angegeben (Vortag: 1,24). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2438 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1390 davon werden invasiv beatmet.

+++ 19:52 Söder: Mehr Zuschauer bei Sport- und Kultur-Events in Bayern +++
Kurz nach den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hat Ministerpräsident Markus Söder seine Zusage für Lockerungen bei Sport- und Kulturveranstaltungen in Bayern erneuert. Man werde in beiden Bereichen mehr Zuschauer zulassen, sagte Söder im "BR Fernsehen" - jeweils unter 2G-plus-Bedingungen und mit Maskenpflicht. Die Details will das Kabinett an diesem Dienstag beschließen. Ob und für welche Profi-Ligen dies gelten soll, ließ Söder noch offen.

+++ 19:32 Wirtschaft fordert schnelle Entscheidung über längere Coronahilfen +++
Wirtschaftsverbände haben die Bundesregierung zu einer schnellen Entscheidung über längere Coronahilfen sowie eine Ausweitung der Unterstützung aufgefordert. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer betonte am Montag nach den Beratungen von Bund und Ländern: "Die Betriebe brauchen eher heute denn morgen Planungssicherheit. Die absehbare weitere pandemische Entwicklung spricht eindeutig dafür, diese für viele Handwerksbetriebe existenzsichernde Unterstützung weiter zu verlängern." Der Handelsverband HDE forderte eine Anpassung der Corona-Hilfen. Die Bundesregierung will prüfen, ob die Corona-Wirtschaftshilfen und die Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld über den März hinaus verlängert werden, wie es im Beschlusspapier zu den Beratungen von Kanzler Olaf Scholz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder heißt.

+++ 19:15 Scholz: Impfziel nicht mehr auf den Tag genau zu erreichen +++
Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich unzufrieden mit dem Fortschritt der Impfungen gegen das Coronavirus gezeigt. Das Ziel von 30 Millionen Impfungen zwischen Weihnachten und Ende Januar sei nicht mehr zu halten, räumte der SPD-Politiker ein. "Man muss realistisch sein, das werden wir nicht mehr zielgerecht erreichen an dem Tag, wo ich mir das wünschen würde", sagte er. Nach 30 Millionen Impfungen vor Weihnachten hatte Scholz als neues Ziel weitere 30 Millionen Impfungen bis Ende Januar ausgegeben. Doch seit den Feiertagen wird lange nicht mehr so viel geimpft wie davor. Es laufe "nicht in dem Tempo, das notwendig wäre", sagte Scholz. Die knapp über 75 Prozent bei den Erstimpfungen seien nicht genug und auch beim Boostern müssten die Anstrengungen verstärkt werden.

+++ 19:00 Wüst: PCR-Testkapazitäten schnell erhöhen +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat eine rasche Erhöhung der Kapazitäten für die genaueren PCR-Tests zur Identifizierung von Corona-Infektionen gefordert. "Die hohe Zahl von Neuinfektionen führt zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von PCR-Tests", sagte Wüst nach den Bund-Länder-Beratungen. Die Gesundheitsminister der Länder hätten daher eine Priorisierung bei den PCR-Tests beschlossen, wonach die PCR-Tests auf Personal in Krankenhäusern, Praxen und Pflege konzentriert werden sollten. Es müsse aber gleichzeitig auch daran gearbeitet werden, die PCR-Testkapazitäten "schnellstmöglich zu erhöhen". Das erwarteten die Menschen auch mit Blick auf Nachbarländer, die deutlich größere Test-Kapazitäten vorhielten. "Da helfen jetzt keine Schuldzuweisungen in die eine wie die andere Richtung", sagte Wüst, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ist.

+++ 18:46 Giffey: Fokus auf Infrastruktur, Kontaktnachverfolgung und Teststrategie +++
Bund und Länder haben nach Angaben von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey einen Dreiklang beschlossen: Es gehe angesichts steigender Infektionszahlen um den Schutz der kritischen Infrastruktur, eine Überarbeitung der Kontaktnachverfolgung und eine veränderte Teststrategie. Es gehe derzeit weder um lockern noch um verschärfen, sondern um Kurs halten, sagt die SPD-Politikerin.

+++ 18:37 Wüst: Schauen sowohl auf Verschärfungen als auch Lockerungen +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat einen doppelten Ansatz in der Bekämpfung der Corona-Pandemie betont. "Wir müssen in den nächsten Wochen in beide Richtungen blicken", sagt der CDU-Politiker nach den Bund-Länder-Beratungen. Bund und Länder würden mögliche Verschärfungen prüfen, da eine Überlastung des Gesundheitssystems auch durch Omikron möglich sei. Gleichzeitig würden sie sich aber auch um Öffnungsperspektiven kümmern, sollte sich die Pandemielage entschärfen, sagte Wüst.

+++ 18:24 Scholz: "Insgesamt gilt es: Kurs halten" +++
Bund und Länder halten vorerst an den bisherigen Corona-Maßnahmen fest. Es sei richtig den Kurs fortzusetzen, sagte Bundeskanzler Scholz nach den Beratungen von Bund und Ländern. "Wir wissen noch nicht, wie sich die Infektionszahlen weiterentwickeln", sagte Scholz, ob es noch einmal "eine dramatischere Entwicklung gebe" oder ob Deutschland relativ gut durch diese Zeit komme. Daher sei wichtig, "dass wir vorsichtig bleiben müssen". Die Bundesregierung starte nun eine neue Impfkampagne. Deutschland sei bei den Impfungen noch "nicht weit genug" gekommen, sagte Scholz.

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+++ 18:12 Scholz, Wüst und Giffey verkünden neue Beschlüsse +++

+++ 17:45 Lauterbach benennt neue Pandemiemanagerin +++
Die Verbandschefin der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, wird Pandemiemanagerin im Bundesgesundheitsministerium. Er sei froh, Teichert für diesen Posten gewonnen zu haben, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Teichert sei die Stimme des öffentlichen Gesundheitsdienstes und vertrete damit diejenigen, die tagtäglich Enormes im Kampf gegen die Pandemie leisteten. Sie kenne die Praxis und die Probleme vor Ort, sagte Lauterbach. "Ihre fachlich fundierte Lageeinschätzung wird helfen, mit der gebotenen Vorsicht den weiteren Weg aus der Pandemie zu gehen." Der Minister kündigte zudem an, darüber hinaus weitere Fachleute aus der Praxis in sein Ministerium zu holen.

+++ 17:20 Knapp 50 Durchsuchungen in Rheinland-Pfalz wegen gefälschter Impfpässe +++
In Koblenz und Umgebung ist die Polizei zu dutzenden Durchsuchungen wegen gefälschter Impfpässe ausgerückt. Am Freitag gab es 47 Durchsuchungen bei Verdächtigen, die gefälschte Impfpässe besessen oder rechtswidrig eingesetzt haben sollen, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz und die Polizei gemeinsam mitteilten. Bei der Razzia wurden demnach insgesamt 39 gefälschte Impfpässe und 41 rechtswidrig erlangte digitale Impfzertifikate beschlagnahmt.

+++ 16:58 Bund und Länder wollen notfalls schärfere Maßnahmen beschließen +++
Bund und Länder bekennen sich laut einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden neuen Entwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz dazu, notfalls schärfere Corona-Maßnahmen zu verhängen. "Die Entwicklung der Omikron-Welle wird weiter aufmerksam beobachtet. Wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems droht, werden sie weitergehende Maßnahmen zur Infektionskontrolle vereinbaren", heißt es in dem Papier nun. Bei der Durchführung von Großveranstaltungen soll bis zum 9. Februar eine gemeinsame Haltung ausgearbeitet werden.

+++ 16:23 Mögliche Erklärung für mildere Verläufe bei Omikron-Variante +++
Frankfurter Forscher haben eine mögliche Ursache für mildere Krankheitsverläufe bei der Omikron-Variante des Coronavirus identifiziert. In Zellversuchen habe sich gezeigt, dass Omikron im Vergleich zur Vorgänger-Variante Delta besonders empfindlich gegenüber der sogenannten Interferon-Antwort des Menschen sei, teilte das Uniklinikum in Frankfurt mit. Interferone sind Teil des Immunsystems. Die Frankfurter Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse zusammen mit einem Team von der britischen University of Kent im Fachblatt "Cell Research". "Offenbar kann Omikron im Gegensatz zu Delta nicht verhindern, dass die befallenen Zellen Interferon produzieren und ausschütten", sagte Martin Michaelis von der School of Bioscience der University of Kent laut Mitteilung.

+++ 16:03 Berlin setzt Präsenzpflicht an Schulen aus +++
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wegen der Omikron-Variante wird die Präsenzpflicht an Berliner Schulen vorläufig ausgesetzt. Von Dienstag an können Eltern selbst entscheiden, ob ihr Kind die Schule besucht oder zu Hause an Aufgaben und Projekten arbeitet und lernt, wie SPD-Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse mitteilte. Das gelte zunächst bis Ende Februar.

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+++ 15:43 Omikron-Untervariante auf dem Vormarsch - Dänemark und Schweden stark betroffen +++
Ein Subtyp der Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in einigen Ländern rasch aus. Noch ist unklar, welchen Einfluss die Untervariante BA.2 auf den Verlauf der Pandemie haben wird. Ersten Erkenntnissen zufolge verursacht sie keine schwereren Erkrankungen als Omikron. In den ersten zehn Tagen des Jahres seien in Großbritannien mehr als 400 Infektionen mit BA.2 festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden in London mit. In etwa 40 weiteren Ländern sei der Subtyp ebenfalls aufgetreten. Die meisten Fälle gebe es in Indien, Dänemark und Schweden. "Noch ist unklar, welche Bedeutung die Veränderungen im Virusgenom haben", teilte die Behörde mit. Deshalb werde die Entwicklung genau beobachtet. "Was uns überrascht hat, ist die Schnelligkeit, mit der diese Untervariante, die in Asien in großem Umfang zirkuliert, sich in Dänemark ausgebreitet hat", sagt der französische Epidemiologe Antoine Flahault.

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+++ 15:18 Ampel-Abgeordnete wollen noch vor Mittwoch Impfpflicht-Entwurf vorlegen +++
Eine Gruppe von Abgeordneten der Regierungsfraktionen will noch vor der für Mittwoch geplanten Debatte im Bundestag zur Impfpflicht einen eigenen Entwurf vorlegen. Der Entwurf sehe eine generelle Impfpflicht für alle Menschen ab 50 Jahren und eine verpflichtende Impfberatung vor, erfuhr AFP am Montag aus Parlamentskreisen. Ungeimpfte Angehörige dieser Altersgruppe müssten sich dann zunächst ärztlich über eine Corona-Impfung beraten lassen. Der Entwurf befinde sich in der Endabstimmung zwischen Abgeordneten der FDP, der Grünen und der SPD, hieß es weiter. Möglicherweise könne er noch am Montag vorgelegt werden. Die Federführung der Arbeiten an dem Entwurf liegt bei dem FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann.

+++ 15:03 Laborverband - PCR-Tests für Selbstzahler wohl weiter möglich +++
Trotz einer Priorisierung der PCR-Tests wird es in Deutschland dem Laborverband zufolge weiter Kapazitäten für Selbstzahler geben. "Eine Priorisierung der PCR-Tests bedeutet nicht, dass es künftig nur noch PCR-Tests für bestimmte Gruppen gibt", sagt der Vorsitzende des Interessenverbands der akkreditierten Labore in der Medizin ALM, Michael Müller, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer nicht zur priorisierten Gruppe gehöre, müsse sich möglicherweise aber auf längere Wartezeiten einstellen, zum Beispiel Reisende. Er gehe davon aus, dass private Testzentren auch in Zukunft PCR-Tests für Selbstzahler anbieten.

+++ 14:48 England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte +++
Für geimpfte Einreisende nach England gibt es künftig eine Hürde weniger. Die verpflichtenden Corona-Tests, die bislang nach der Einreise gemacht werden müssen, sollen ersatzlos entfallen, wie der britische Premierminister Boris Johnson heute ankündigte. Wann die Änderung in Kraft tritt, war zunächst nicht bekannt. Bislang müssen alle Urlauber und Rückkehrer bei privaten, von der Regierung zertifizierten Anbietern auf eigene Kosten Tests buchen und bis spätestens zum zweiten Tag nach der Einreise durchführen. Derzeit ist dafür ein Antigen-Schnelltest ausreichend, zuvor wurde sogar ein PCR-Test verlangt. Für Ungeimpfte wird diese Pflicht weiterhin gelten.

+++ 14:29 EMA entscheidet noch im Januar über Corona-Pille von Pfizer +++
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will einem Insider zufolge noch in diesem Monat über eine Zulassung der Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer entscheiden. Eine Einschätzung soll Ende des Monats getroffen werden, wie eine mit der Sache vertraute Person sagt. Im Februar solle dann über die Corona-Pille von Merck & Co entschieden werden, die allerdings weniger wirksam ist. Bei der EMA war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. Die EU-Behörde hatte vor zwei Wochen erklärt, innerhalb von Wochen über die Pfizer-Pille entscheiden zu wollen. In den USA und dem Vereinigten Königreich haben die Behörden bereits den Weg für beide Medikamente zum Einsatz bei bestimmten erwachsenen Hochrisiko-Patienten frei gemacht.

+++ 14:16 Neue PCR-Test-Regeln: Ministerium will "zeitnah" informieren +++
Die Details der geplanten Priorisierung von PCR-Tests sollen "zeitnah" nach den Bund-Länder-Beratungen in einer entsprechenden Verordnung festgelegt werden. Das sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Montag in Berlin. "Wir werden uns auf jeden Fall bemühen, begleitend zu dem Verordnungsverfahren sehr zeitnah verlässliche und nachvollziehbare Informationen dazu zu liefern", fügte er hinzu.

+++ 14:00 Wüst verteidigt Priorisierung bei PCR-Testungen +++
Vor dem Treffen von Bund und Ländern verteidigt der Regierungschef von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, die geplante Priorisierung von PCR-Tests für bestimmte Gruppen. Bei den derzeitigen hohen Fallzahlen müsse man "mit den Kapazitäten ein Stück haushalten", sagt er dem ZDF-"Morgenmagazin". Es sei eine "kluge Priorisierung für das Personal im Gesundheitswesen und für besonders anfällige Menschen vorgesehen". Ein Versagen bei der Bereitstellung der Testkapazitäten sieht Wüst nicht. Diese seien zuletzt ausgeweitet worden. Deutschland hat "sehr stark auf flächendeckende Schnelltests gesetzt", und diese hätten bei infektiösen Menschen auch teilweise eine Sensitivität bis zu hundert Prozent, sagt Wüst.

+++ 13:44 WHO-Chef: Omikron wohl nicht letzte Variante +++
Die Akutphase der Corona-Pandemie kann aus Sicht des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einem internationalen Kraftakt in diesem Jahr beendet werden. Dazu müssten unter anderem die Impflücken in ärmeren Ländern geschlossen werden, und es müsste mehr getestet werden, sagt Tedros Adhanom Ghebreyesus. Gleichzeitig warnt er vor voreiligem Optimismus. "Es wäre gefährlich anzunehmen, dass Omikron die letzte Variante war und dass wir schon in der Endphase sind." Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus werden der WHO vorige Woche alle drei Sekunden 100 neue Fälle aus aller Welt gemeldet, und alle zwölf Sekunden kam ein Todesfall hinzu, wie Tedros berichtet. Der Chef der UN-Gesundheitsorganisation hat jedoch auch gute Nachrichten für das Lenkungsgremium aus Gesundheitsministern und hochrangigen Beamten aus 34 Ländern: Der Impfstoff-Mangel sei überwunden. Die logistische Herausforderung bestehe jetzt darin, die Dosen in alle Länder zu bringen und dort zu verabreichen.

+++ 13:34 Landesschülerrat gegen 2G-Regel für Minderjährige +++
Der Landesschülerrat Niedersachsen warnt vor einer Ausweitung der 2G-Regel auf Jugendliche unter 18 Jahren. "Das ist absolut nicht okay", sagt der kommissarische Landesschülersprecher Justus Scheper der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". "Jugendliche unter 18 Jahren können selbst nicht frei entscheiden, ob sie sich impfen lassen, denn sie stehen unter der Vormundschaft ihrer Eltern." Wenn die Eltern das Impfen verweigerten, schränke das die Kinder ein. "Sie können wichtige Erfahrungen nicht machen." Während Erwachsene in Niedersachsen an vielen Orten nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen (2G) sind, sind Jugendliche bislang ausgenommen. Die Landesregierung will dies ändern, hat sich aber noch nicht auf ein neues Mindestalter festgelegt.

+++ 12:58 Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen steigt moderat +++
Die Zahl der freien Intensivbetten in Deutschland schwankt nach wie vor massiv. Aktuell sind 248 weitere Betten mit Patienten belegt. Insgesamt sind es 20.554. Der Anteil freier Intensivbetten sinkt somit von 18,4 auf 17,9 Prozent.

Corona-Patienten tragen auch zu diesem Anstieg belegter Intensivbetten bei. Es werden zwölf Covid-Patienten mehr gezählt als am Vortag. Insgesamt liegen 2438 auf einer Intensivstation. Die Zahl der zusätzlich beatmeten Covid-Patienten sinkt dagegen um 33 auf 1390. Nachdem die Zahl der Covid-Patienten auf deutschen Intensivstationen über Wochen kontinuierlich zurückgeht, steigt sind in den letzten Tagen wieder an, wenn auch auf moderatem Niveau.

+++ 12:33 Neun von zehn Klinikbeschäftigten mit Patientenkontakt sind geimpft +++
Durchschnittlich 90 Prozent der Klinikbeschäftigten mit direkten Patientenkontakten sind mindestens zweimal gegen Corona geimpft. Das ergibt eine Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Nach Berufsgruppen aufgeschlüsselt ist demnach die Impfquote im Pflegedienst der Krankenhäuser mit durchschnittlich 95 Prozent am höchsten. Bei der Intensivpflege beträgt die Quote dagegen nur 87 Prozent. In patientenfernen Bereichen wie Verwaltung und Versorgung, wo etwa ein Fünftel der Krankenhausmitarbeiter beschäftigt ist, liegt die Impfquote bei durchschnittlich 93 Prozent. Jedes fünfte befragte Krankenhaus macht zu diesem Bereich allerdings keine Angaben. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung sind bis zum Freitag 83,5 Prozent der über 18-Jährigen vollständig geimpft. Für die Onlineumfrage, über die die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland zuerst berichteten, wurden nach Angaben der DKG 246 Krankenhäuser ab 50 Betten am 18. und 19. Januar befragt.

+++ 12:19 Stadtstaaten mit Rekord-Inzidenzen: Höhere Zahl an Kontakten als auf dem Land +++
Wie hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen entwickelt? Wie ist die Lage auf den Intensivstationen? Mit aktuellen Fakten zum Infektionsgeschehen ordnen die ntv-Moderatinnen Anne-Kathrin Cyrus und Nele Balgo zusammen mit dem Aerosol-Forscher Dr. Gerhard Scheuch die Corona-Lage in Deutschland und der Welt ein.

+++ 12:10 Impfkampagne schwächelt weiter - Nur 342.000 Impfdosen am Wochenende +++
Auch das vergangene Wochenende bleibt impftechnisch hinter dem vorigen zurück: Am 22. Und 23. Januar werden insgesamt 342.050 Dosen verabreicht. Das sind deutlich weniger als am Wochenende davor, als noch es noch 607.679 sind.

Damit geht das Impftempo insgesamt weiter zurück. Der Sieben-Tage-Schnitt fällt deutlich unter 500.000 tägliche Dosen. Liegt er am 21. Januar noch bei gut 510.000 Dosen, sind es aktuell nur noch 472.865.

Bundesweit sind derzeit 73,4 Prozent der Gesamtbevölkerung zweimal geimpft (grundimmunisiert). 75,5 Prozent der Gesamtbevölkerung haben wenigstens eine Impfdosis erhalten.

Die Impfquote der Bundesländer variiert nach wie vor sehr stark. Spitzenreiter bleibt Bremen mit einer vollständigen Impfquote von 86 Prozent. Das Saarland (79,6) und Hamburg (78,8) werden demnächst auch die Quote von 80 Prozent erreichen. Mit Ausnahme Thüringens (67,6), Brandenburgs (66,8) und Sachsens (62,3) weisen alle Bundesländer Impfquoten über 70 Prozent aus.

+++ 11:46 Neuinfektionen in Polen gehen zurück: 29.100 neue Fälle +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Polen ist auf hohem Niveau, geht aber spürbar zurück. Aktuell melden die Behörden 29.100 neue Fälle. Diese Zahl liegt unter dem derzeitigen Sieben-Tage-Schnitt von 31.972 Fällen. Nachdem die Todesfälle kürzlich fast das hohe Niveau der vorherigen Welle erreichen, melden die Behörden aktuell nur zwei weitere Tote im Zusammenhang mit dem Virus. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt mit 219 noch deutlich darüber.

+++ 11:22 Berlin hat bei PCR-Kapazität noch "Luft nach oben" - 28.000 weitere Test möglich +++
Bei der Zahl möglicher PCR-Tests in Berlin ist nach Einschätzung von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote noch etwas Luft nach oben. "Wir können nicht endlos ausweiten, auch nicht über gewerbliche Anbieter, weil Technik und qualifiziertes Personal den Laborkapazitäten ihre Grenzen aufzeigen", sagt Gote der Tageszeitung "taz". Bei einer Abfrage an Berliner Unis, ob sich Studierende für einen Nebenjob im Labor zur Testauswertung interessieren, hätten sich innerhalb von zwei Tagen über 100 Interessierte gemeldet. "Mit 45 zusätzlichen Vollzeitkräften können die Labore in Berlin ihre Kapazitäten nochmal von aktuell rund 100.000 PCR-Tests pro Woche um 28.000 steigern. Viel mehr geht dann aber nicht mehr", so Gote.

+++ 10:50 Umfrage: Fast jede dritte Freundschaft leidet unter der Pandemie +++
Durch die Corona-Pandemie entfernt sich laut einer Umfrage fast ein Drittel der Menschen in Deutschland von Freundinnen und Freunden. Das berichtet das Portal "Zeit Online" unter Berufung auf eine Erhebung des YouGov-Cambridge Globalism Projects. 30 Prozent antworten demnach auf eine entsprechende Frage, dass die Corona-Pandemie dazu geführt habe, dass die Beziehung zu Freunden weniger eng geworden sei. Acht Prozent geben laut "Zeit Online" an, die Beziehung sei enger geworden. 54 Prozent der Befragten sehen keinen Unterschied. Damit waren Beziehungen zu Freundinnen und Freunden häufiger negativ von den Auswirkungen der Pandemie getroffen als andere Beziehungen. Laut Umfrage wächst auch die Distanz zu Arbeitskolleginnen und -kollegen, allerdings weniger stark. Am stabilsten sind Partnerschaften. Dort sehen nur sieben Prozent der Befragten eine wachsende Entfremdung.

+++ 10:23 Übersterblichkeit vor allem bei Menschen über 80 +++
Die Corona-Pandemie führt in Deutschland vor allem bei Menschen über 60 Jahren zu zusätzlichen Todesfällen, während jüngere Menschen weitgehend verschont bleiben. Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo zufolge entfallen zwei Drittel der so genannten Corona-Übersterblichkeit auf Menschen über 80 Jahre; weitere 30 Prozent der Betroffenen waren zwischen 60 und 79 Jahre alt. Jüngere Altersgruppen waren nur zu sieben Prozent betroffen. Mit "Corona-Übersterblichkeit" bezeichnen Wissenschaftler den Umstand, dass in der Pandemie deutlich mehr Menschen gestorben sind, als auf Grundlage langjähriger Durchschnittswerte zu erwarten gewesen wäre. "Bis Jahresende 2021 sind seit Ausbruch der Pandemie 96.200 Personen mehr gestorben, als unter normalen Umständen zu erwarten gewesen wäre", erklärt Joachmim Ragnitz vom Ifo. Die Zahl der auf die Pandemie zurückzuführenden zusätzlichen Todesfälle liege jedoch niedriger, als bisherige Schätzungen es nahelegten. Auch in der vierten Welle sei es nicht gelungen, Ältere ausreichend zu schützen, kritisiert er. "Es infizieren sich zwar deutlich mehr Jüngere mit dem Coronavirus, das Todesfallrisiko nach einer Ansteckung ist aber bei den Älteren weiterhin sehr viel höher", so Ragnitz.

+++ 09:55 "Konvoi für die Freiheit" - Kanadische Lkw-Fahrer protestieren gegen Impfpflicht +++
In Kanada protestieren Dutzende Lkw-Fahrer gegen die Corona-Impfpflicht, die seit Kurzem bei Überquerung der Grenze in die USA gilt. Am Sonntag startete der sogenannte "Konvoi für die Freiheit" in der Stadt Vancouver an der kanadischen Westküste, wie kanadische Medien berichten. Ziel ist die Hauptstadt Ottawa, rund 4400 Kilometer entfernt. Auf dem Weg nach Ottawa sollen sich weitere Lkw-Fahrer anschließen. Ankommen wollen die Protestierenden am Samstag. Die Impfpflicht für den Grenzübertritt war am 15. Januar in Kanada und am Samstag in den USA eingeführt worden. Ungeimpfte kanadische Lkw-Fahrer müssen demnach bei Rückkehr aus den USA in eine 14-tägige Quarantäne, US-Fahrer ohne Impfung dürfen nicht ins Land. Die USA drohen bei Zuwiderhandlung mit einer dauerhaften Sperre.

+++ 09:27 Neuinfektionszahlen in Australien fallen deutlich +++
In Australien geht die Zahl der Neuinfektionen so schnell zurück, wie sie zuvor sprunghaft angestiegen sind. Seit Jahresende steigen im Zuge der Omikron-Variante die Zahlen massiv an. Am 13. Januar werden mehr als 153.000 Fälle gemeldet. Ganz aktuell sind es allerdings nur noch 40.662. Auch der Sieben-Tage-Schnitt sinkt seit dem Zenit erheblich. Der Wert liegt derzeit bei 62.169.

+++ 09:02 Haus des Wolgaster Bürgermeisters attackiert - Corona-Protestler vermutet +++
Nach den Steinwürfen auf das Wohnhaus von Bürgermeister Stefan Weigler sucht die Polizei in Wolgast (Vorpommern-Greifswald) weiter nach den Tätern. Wie ein Polizeisprecher sagt, wird der Staatsschutz dabei einbezogen. Diese Beamten prüfen, ob die Tat mit der Bürgermeistertätigkeit des 42-jährigen Weigler zu tun hat. Am Freitagabend hatten die Hausbewohner erst einen Knall gehört, danach hatte es ein zweites Mal geknallt und eine Fensterscheibe mit Doppelverglasung ging zu Bruch. Verletzt wurde niemand. Am Wochenende hatten Polizisten den Tatort im Süden der Stadt nochmals genauer untersucht und Spuren gesichert. Die Polizei ermittelt bisher wegen Verdachts der Sachbeschädigung. In Wolgast wird seit Wochen gegen die Corona-Politik demonstriert. Weigler hatte zuletzt Verständnis dafür geäußert.

+++ 08:37 Trotz Rekord-Inzidenz: Kitas in Berlin bleiben offen +++
Die Kindertagesstätten in Berlin bleiben grundsätzlich offen - von Montag an gilt für sie aber eingeschränkter Regelbetrieb. Die Betreuung in festen Gruppen ist dann verpflichtend. Dadurch sollen Kontakte und damit auch das Ansteckungsrisiko verringert werden. Hintergrund sind die erheblich gestiegenen Corona-Infektionszahlen in der Hauptstadt. Nach Angaben der Familienverwaltung können der Betreuungsumfang und die Öffnungszeiten in den Kitas reduziert werden, wenn sich das Einhalten der neuen Regeln nicht anders organisieren lässt. Außerdem dürfen Eltern die Kitas nur noch in Ausnahmefälle betreten - zum Bringen und Abholen der Kinder sollen möglichst feste Zeiten vereinbart werden. Zusatzangebote neben der Kita-Betreuung fallen weg. Elternabende in der Kita sollen nach Angaben der Familienverwaltung nur bei unaufschiebbarem Bedarf stattfinden.

+++ 08:16 China hebt Lockdown in 13 Millionen Einwohner Metropole Xi'an auf +++
Nach einem Monat haben die Behörden von Xi'an am Montag den Lockdown für die 13 Millionen Bewohner der zentralchinesischen Metropole aufgehoben. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird der Status der alten Kaiserstadt, die seit Dezember gut 2000 Infektionen erlebt hatte, wieder auf "niedriges Risiko" heruntergestuft. Die Ausgangssperren sind aufgehoben. Öffentliche Verkehrsmittel sowie Taxis können ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen. Auch dürfen die Bewohner wieder normal reisen, müssen aber mit der Corona-App jeweils ihre Unbedenklichkeit nachweisen. Flüge und Zugverbindungen in die Provinzhauptstadt von Shaanxi werden wieder aufgenommen. Geschäfte und Einkaufszentren dürfen auch wieder normal öffnen, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch können Restaurants wieder Gäste bewirten, müssen aber die Zahl begrenzen und Abstandsregeln einhalten. Versammlungen von mehr als 50 Personen müssen vorher Hygienekonzepte entwickeln und genehmigen lassen. Familiäre oder private Treffen sollen auf nicht mehr als zehn Personen beschränkt werden, heißt es in der Mitteilung zwei Wochen vor dem chinesischen Neujahrsfest, dem größten Familienfest der Chinesen, das nach dem Mondkalender in der Nacht zum 1. Februar begrüßt wird.

+++ 07:51 Berlin-Mitte meldet Rekord-Inzidenz von 2842 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 63.393 Neuinfektionen. Vor einer Woche sind es 34.145. Das entspricht einem Anstieg von 86 Prozent. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 28. Vor einer Woche versterben noch 30 Menschen.

Die weiterhin extrem hohen Werte kommen zustande, obwohl erneut 79 von 411 Regionen in Deutschland keine Infektions- oder Todesfallzahlen melden. Im Hotspot Berlin melden etwa sieben von zwölf Bezirken keine Zahlen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner klettert derweil unaufhörlich weiter. Seit knapp einem Monat kennt die Kennziffer nur eine Richtung: aufwärts. Aktuell wird sie mit 840,3 angegeben. Einen so hohen Wert gibt es in Deutschland noch nie seit Pandemie-Beginn.

Die Sieben-Tage-Inzidenz entwickelt sich auf Ebene der Bundesländer derzeit noch sehr uneinheitlich. Während besonders die Stadtstaaten Hamburg (1535,9), Berlin (1464,5) und Bremen (1387,8) und Brandenburg (1102,3) Werte deutlich oberhalb von 1000 aufweisen, schlägt die Omikron-Welle in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt noch nicht durch – die Werte liegen zwischen 300 und 440, steigen zuletzt aber dort.

Mit Blick auf die Inzidenzwerte der Regionen gibt es einen deutlichen Spitzenreiter. Der Berliner Bezirk Mitte meldet derzeit einen Wert von 2842,9 Damit liegt die Inzidenz im Stadtbezirk um mehr als 1000 höher als in Berlin-Spandau, der zweitplatzierten Region in diesem Ranking.

Die Karte der Inzidenzwerte in allen 411 Regionen Deutschlands zeigt neben den Stadtstaaten einige weitere dunkel eingefärbte Regionen. Diese weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 aus. Viele liegen in Südbayern, im Südwesten Baden-Württembergs, in Südhessen, in Nordrhein-Westfalen und um Bremen und Hamburg herum.

+++ 07:20 Ulrichs: Delta-Genesene gut gegen Omikron geschützt ++
Im Corona-Spezial beantwortet ntv-Moderatorin Nele Balgo zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs Zuschauerzuschriften. Wer eine Frage an das Expertenteam hat, kann sie an "Coronafragen@ntv.de" schicken.

+++ 07:05 Kommunale Unternehmen wollen symptomlose Infizierte in kritischen Bereichen einsetzen +++
Der Verband kommunaler Unternehmen bringt angesichts drohender Engpässe in kritischen Infrastrukturen den Einsatz von symptomlosen Infizierten in wichtigen Positionen ins Spiel. "Wichtig wäre Schützenhilfe von der Politik für den Ernstfall, wie zuletzt der Wegfall der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen", teilt VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing mit. "Konkret sollte zum Beispiel der Einsatz von symptomlosen Infizierten in Schlüsselpositionen erlaubt sein." Damit knüpft der Verband an jüngere Forderungen von Wirtschaftsverbänden nach einer sogenannten Arbeitsquarantäne an. "Dieses Instrument, bei dem unter Quarantäne stehende Beschäftigte im Rahmen eines besonderen Hygienekonzepts weiter arbeiten können, hat sich bereits in der ersten und zweiten Welle der Pandemie bewährt", teilt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bereits Anfang Januar mit.

+++ 06:46 Hausärzteverband: Impfpflicht im Medizinsektor ändert nicht viel - Quote eh sehr hoch +++
Der Hausärzteverband erwartet von der für den 15. März geplanten Einführung der Impfpflicht für Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen keine größeren Auswirkungen auf die ambulante hausärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz. Landesverbandsvorsitzende Barbara Römer sagt, der Patientenschutz stehe für die Praxisteams schon immer an oberster Stelle und sie gehe von einer weiter sehr hohen Impfquote bei Ärztinnen und Ärzten sowie wie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Römer verweist auf eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) in Arztpraxen vom vergangenen August. Die Erhebung habe ergeben, dass damals fast 98 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte und gut 90 Prozent der Medizinischen Fachangestellten (MFA) vollständig geimpft gewesen seien. Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht sieht vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis zum 15. März nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden.

+++ 06:25 Kutschaty fordert Absage an vierte Impfung +++
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty erwartet von der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag eine klare Ansage, dass eine vierte Impfung derzeit nicht nötig ist. "Viele Bürgerinnen und Bürger fragen gerade in den Arztpraxen nach, ob sie jetzt eine vierte Impfung brauchen", sagt der Oppositionsführer im nordrhein-westfälischen Landtag. Da sei jetzt Klarheit notwendig. Mit der dritten sogenannten Booster-Impfung sei man gut geschützt, das zeigten auch die Erfahrungen der Länder, in denen bereits zum vierten Mal geimpft wurde. "Priorität hat weiterhin, dass die nicht vollständig Geimpften sich bis zur dritten Impfung boostern lassen."

+++ 06:08 Virologin glaubt an Pandemieende bis Anfang 2023 +++
Die DOSB-Virologin Barbara Gärtner hält ein Ende der Corona-Pandemie bis Anfang 2023 für möglich. "Mich würde das nicht wundern. Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass Omikron der Anfang vom Ende ist", sagt die Expertin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie sowie Beraterin des Deutschen Olympischen Sportbunds. "Keiner weiß es so richtig, aber es passt in das, was wir von anderen Pandemien kennen." Alle seien jedoch früher oder später zu Ende gegangen - die meisten früher. "Natürlich kann man immer schwarzmalen und Gefahren sehen, aber Anhaltspunkte, dass wir uns noch zehn Jahre auf diesem Niveau bewegen, hat niemand", so Gärtner. Eine Erkrankung, die am Anfang gravierend sei, werde zunehmend weniger gravierend, aber dafür besser übertragbar. "Viren haben Vorteile in der Ausbreitung, wenn sie kaum etwas machen, dafür aber gut übertragbar sind. Deswegen würde es nicht wundern, wenn es in diese Richtung geht."

+++ 05:17 FDP-Gesundheitspolitikerin: Gute Argumente gegen Impfpflicht +++
Wenige Tage vor der geplanten ersten großen Bundestagsdebatte über die mögliche Einführung einer Impfpflicht verteidigt die gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion Christine Aschenberg-Dugnus das Verfahren. "Es ist der richtige Weg, die politische Meinungsbildung bei der Impfpflicht über eine fraktionsübergreifende Debatte im Deutschen Bundestag herbeizuführen", sagt sie der dpa. Nur so könne man die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Entscheidung erreichen. Die FDP-Politikerin ist selbst allerdings gegen eine Impfpflicht. "Meiner Meinung nach gibt es kein Argument gegen das Impfen, aber gute Argumente gegen die Allgemeine Impfpflicht."

+++ 04:20 Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 840,3 +++
Der Inzidenzwert bei den Neuinfektionen in Deutschland erreicht erneut einen Höchstwert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 840,3 an. Am Sonntag hatte der Wert bei 806,8 gelegen, am Montag vergangener Woche bei 528,2. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden betrug nach Daten der Gesundheitsämter am Montag 63.393 - nach 85.440 am Vortag und 34.145 am Montag vergangener Woche. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilt, wurden 28 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 03:16 Ministerin Spiegel bietet den Kitas und Schulen Hilfe an +++
Angesichts emporschnellender Infektionszahlen bietet Familienministerin Anne Spiegel Schulen und Kitas mit besonders angespannter Personalsituation temporäre Hilfe an. Fast 8000 pädagogische Fachkräfte aus speziellen Bundesprogrammen könnten sechs Wochen lang in den Einrichtungen bei der Betreuung der Kinder helfen, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Für die nächsten Wochen komme es darauf an, alle verfügbaren Ressourcen zu mobilisieren, damit Schulen und Kitas den Regelbetrieb aufrecht erhalten könnten. "So geben wir den Kitas und Schulen mehr Flexibilität und helfen, Personalengpässe zu überbrücken."

+++ 01:54 Zwei Drittel der Kliniken erwarten Personalengpässe bei Impfpflicht-Start +++
Durchschnittlich 89 Prozent der Klinik-Beschäftigten, die direkt mit Patienten zu tun haben, sind mindestens zweimal gegen Corona geimpft. Das ergibt eine Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Differenziert nach Berufsgruppen sind die Impfquoten im Pflegedienst der Krankenhäuser mit durchschnittlich 95 Prozent am höchsten. Bei der Intensivpflege beträgt die Quote allerdings nur 87 Prozent. Die Impfquote bei den Ärzten liegt genau auf dem Durchschnittswert von 89 Prozent. Zwei Drittel der Krankenhäuser (66 Prozent) rechnen der Umfrage zufolge mit Einschränkungen bei der Patientenversorgung, wenn ab 16. März ungeimpftes Personal nicht mehr beschäftigt werden darf. 34 Prozent erwarten das nicht.

+++ 00:50 CSU und FDP fordern von Bund-Länder-Spitzen Lockerungsplan +++
Trotz emporschnellender Corona-Infektionszahlen fordern Politiker von FDP und CSU von den am Montag beratenden Bund-Länder-Spitzen einen Plan für künftige Lockerungen der Schutzmaßnahmen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagt der "Welt", er erwarte von der Runde eine kluge Strategie, um sich "Stück für Stück aus der Pandemie herauszubewegen". Bundesjustizminister Marco Buschmann sagt in der ARD, wenn der für Mitte Februar erwartete Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten sei und die Zahlen auch in den Krankenhäusern zurückgingen, müssten die Maßnahmen gelockert werden. Dies sei selbstverständlich.

+++ 23:25 WHO: Ende der Pandemie in Europa nach Omikron-Welle "plausibel" +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schließt ein Ende der Pandemie in Europa nach der derzeitigen Omikron-Welle nicht aus. "Es ist plausibel, dass die Region sich auf eine Endphase der Pandemie zu bewegt", sagt der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge. Zugleich mahnt er wegen möglicher weiterer Mutationen des Virus jedoch zur Vorsicht. Kluge führt aus, wenn die derzeitige Omikron-Welle in Europa abgeebbt sei, werde es "für einige Wochen und Monaten eine globale Immunität geben, entweder dank der Impfung oder weil die Menschen wegen einer Infektion Immunität haben".

+++ 22:17 Daten aus Israel: Vierte Impfung schützt Ältere +++
Eine vierte Corona-Impfung steigert israelischen Angaben zufolge die Resistenz gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei über 60-Jährigen deutlich. Wie das Gesundheitsministerium Israels mitteilt, war die Resistenz gegen einen schweren Krankheitsverlauf bei den über 60- Jährigen nach der zweiten Auffrischungsimpfung drei Mal so hoch wie bei Personen im selben Alter, die nur dreifach immunisiert waren. Die vierte Dosis verdoppelte zudem die Resistenz gegen eine Infektion verglichen mit Gleichaltrigen mit drei Impfungen. Israel bietet über 60-Jährigen eine vierte Impfung seit Anfang Januar an.

+++ 21:45 Ärztin attackiert Lauterbach wegen PCR-Test-Desaster +++
Angesichts der geplanten Einschränkungen bei der Verwendung der knappen PCR-Tests hat die bekannte Tübinger Ärztin Lisa Federle Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach scharf angegriffen. "Mir scheint, Herr Lauterbach will gar nicht, dass wir adäquat testen", sagte Federle der "Bild"-Zeitung. Die vorgesehende ausschließliche Verwendung von Antigen-Schnelltests statt PCR-Tests in vielen Fällen nannte die Ärtzin, die unter anderem das auf umfangreichen Testungen beruhende "Tübinger Modell" entwickelt hatte und für ihre Rolle beim Kampf gegen Corona mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, "fahrlässig". Konkret kritisierte Federle, dass die Regierung die Vergütung von PoC-PCR-Tests stark herabgesetzt habe. PoC-PCR-Tests werden mit einem Gerät direkt vor Ort ausgewertet und benötigen keine Labore. Entsprechende Geräte könnten zügig beschafft und die Kapazitäten in Testzentren, Gesundheitseinrichtung und Apotheken stark ausgeweitet werden, so Federle. "Wie kann es sein, dass auf der einen Seite die PCR-Tests priorisiert werden müssen, auf der anderen Seite die Vergütung so runtergesetzt wird, dass sie nicht einmal die Unkosten deckt?", sagte Federle.

+++ 21:26 Wochenbilanz zeigt dramatischen Anstieg der Neuinfektionen +++
Am Sonntagabend ist Zeit, eine Corona-Wochenbilanz zu ziehen: In der Summe haben die Landesbehörden in dieser Woche ( vom 17. bis einschließlich 23. Januar) 725.370 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 58,4 Prozent mehr als in der Vorwoche mit insgesamt 457.871 registrierten Fällen. Außerdem wurden 1094 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gezählt. Das sind ähnlich viele wie in der Vorwoche (1082).

+++ 21:20 Ministerin rechnet mit bis zu 400.000 Fällen täglich +++
Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens rechnet für Mitte Februar mit bundesweit täglich bis zu 400000 neuen Corona-Fällen. Der Gipfel der Omikron-Welle werde voraussichtlich am 15. Februar erreicht - "dann sind wir bei Inzidenzen von 2000 und mehr", sagte die SPD-Politikerin der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" nach der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern. Von einer ins Gespräch gebrachten Impfpflicht ab einem Alter von 50 Jahren hält die Ministerin ihren Worten zufolge nichts. "Die Impflicht sollte ab 18 gelten. Jede weitere Beschränkung bringt Abgrenzungsprobleme mit sich", sagte sie. "Außerdem sind die meisten Ungeimpften unter 50 Jahre alt."

+++ 21:12 Lauterbach lobt Impfpflicht-Antrag +++
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stellt sich hinter den Impfpflicht-Antrag von Abgeordneten der Ampel-Parteien. "Ich glaube, dass dies ein guter Antrag ist", sagt Lauterbach in der ZDF-Sendung "Berlin direkt", wo er sich auch zu anderen Corona-Themen äußerte. Zwar werde er als Gesundheitsminister auch anderen Anträgen zuarbeiten, so der SPD-Politiker. Die konkreten Vorschläge der Impfpflicht-Befürworter nannte er aber "vorstellbar". Am Mittwoch debattiert der Bundestag erstmals über eine Impfpflicht.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa/AFP/rts

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