Technik

Kurz angetestet Die Technik-Tipps der Woche

In der Kürze liegt die Würze: In den Technik-Tipps der Woche stellt n-tv.de interessante Produkte vor, die es ausprobiert und für gut befunden hat. Los geht es mit einem ganz speziellen Laptop, einer günstigen Apple-Watch-Alternative und kabellosen Ohrhörern mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Asus Zenbook Pro Duo

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Das Asus Zenbook Pro Duo ist ein leistungsstarker Laptop mit zweitem Display über der Tastatur.

(Foto: Asus)

Das Asus Zenbook Pro Duo ist nicht nur ein sehr leistungsstarkes 15-Zoll-Notebook mit Top-Prozessor und Grafik-Chip, es ist ein ganz besonderer Laptop. Denn das Gerät hat oberhalb der Tastatur ein rund 14 Zoll großes zweites Display.

Im Gegensatz zum brillanten 4K-AMOLED-Hauptbildschirm hat es eine matte Oberfläche, um Spiegelungen zu vermeiden. Auf ihm kann man beispielsweise das E-Mail-Programm, Webseiten oder Werkzeugpaletten anzeigen lassen und hat das prächtige obere Display frei für die Bildbearbeitung, Office-Anwendung oder den Browser. Mit dem zweiten Bildschirm des Zenbook Pro Duo ist alles das möglich, was man auch mit einem zusätzlich angeschlossenen Display machen kann. Es gibt außerdem speziell angepasste Apps für den zweiten Bildschirm, unter anderem Spotify.

Touchpad an der Seite

Das Touchpad befindet sich beim Zenbook Pro Duo neben der Tastatur. Auch hier gibt's ein nützliches Extra: Man kann einen Tastaturblock einblenden. Weil das Keyboard an der ziemlich hoch stehenden Unterkante des Laptops endet, erhält man mit dem Zenbook Pro Duo eine zusätzliche Handauflage. Außerdem legt Asus dem je nach Ausstattung bis zu 3000 Euro teurem Laptop einen Eingabestift bei, der auf beiden Displays funktioniert.

Das Zenbook Pro Duo ist teuer, aber es ist ja auch kein schnödes Office-Gerät. Mit seinem exzellenten und sehr farbtreuen Hauptbildschirm ist das Asus Zenbook Pro Duo vor allem ein ideales Arbeitsgerät für die Bildbearbeitung oder den Videoschnitt.

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Amazfit GTS

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Die Amazfit GTS wird mit verschiedenfarbigen Silikon-Armbändern verkauft

(Foto: Huam)

Die rund 135 Euro teure Amazfit GTS sieht der Apple Watch sehr ähnlich. Man könnte sie fast schon als Kopie bezeichnen, dann aber als eine ziemlich hochwertige. Denn das Gerät hat ein sehr schönes, 1,65 Zoll großes AMOLED-Display mit scharfen 442 x 348 Pixeln und ein Aluminiumgehäuse. Die Unterseite mit Lade-Pins und Pulsmesser ist allerdings nur aus Kunststoff. Die Amazfit GTS ist wasserdicht (5 ATM), funkt in Bluetooth 5.0 und hat ein GPS-Modul an Bord. Insgesamt macht die Uhr einen wertigen Eindruck und ist mit rund 25 Gramm ohne Armband angenehm leicht.

Die Smartwatch kann mit Android- und iPhones genutzt werden, im Test war sie mit dem Google Pixel 4 XL gekoppelt. Eigene Apps gibt es nicht, die Uhr dient vor allem dazu, auf einem Blick Uhrzeit, Wetter, Puls und andere Informationen sowie Benachrichtigungen anzuzeigen. Das funktioniert tadellos, man muss sich aber etwas durch die Einstellungen kämpfen.

Lange Laufzeit

Die Amazfit ist recht sportlich, trackt Gehen, Laufen oder Fahrradfahren. Es gibt auch eine "Verhaltenserkennung", die aber nichts selbstständig erkennt, sondern bei der man die Aufzeichnung einer entsprechenden Trainingseinheit starten kann. Außerdem misst die Amazfit den Puls gelegentlich oder regelmäßig, zeichnet die Daten auf und warnt den Träger bei über- oder unterschrittenen Werten oder wenn er zu lange sitzt. Welche Infos man auf dem Display sehen möchte, kann man auswählen, es gibt auch viele alternative Ziffernblätter.

Beachtlich ist die Laufzeit der Amazfit GTS. Bis zu 14 Tage kommt das Gerät laut Hersteller ohne Ladestation aus. Aus dem Kurztest hochgerechnet ergeben die von n-tv.de ermittelten Werte etwa elf Tage  - auch nicht schlecht.

Insgesamt kann man sagen, dass die Amazfit GTS zwar bei weitem nicht so vielfältig wie die Apple Watch ist, aber für 130 Euro doch eine gute Alternative zu klobigeren Smartwatches oder weniger attraktiven Fitbändern darstellt. Die App hat allerdings Luft nach oben.

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Anker Soundcore Liberty 2 Pro

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(Foto: Anker)

Mit den Soundcore Liberty 2 Pro hat Anker kabellose Ohrhörer in seinem riesigen Sortiment, die für 150 Euro ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Das beginnt schon beim Ladecase, das keinen Klapp-, sondern einen raffinierteren Schiebe-Deckel hat. Außerdem kann man die Box nicht nur via USB-C-Eingang, sondern auch induktiv aufladen.

Die spritzwassergeschützten Ohrhörer selbst sind relativ groß, haben aber ein ansprechendes Design. Anker liefert viele Stöpsel und Flügel mit, wodurch sie in jedem Ohr gut und abschließend sitzen sollten. Wenn das klappt, wird man mit einem für diese Preisklasse ausgezeichneten Klang belohnt. Er ist wunderbar transparent und detailliert. Die Bässe sind sehr kräftig, aber wummern nicht, die Mitten behalten die Oberhand. Dazu kommen klare Höhen, die auch in den Spitzen noch angenehm sind. Klasse ist auch, wie der Liberty 2 Pro Instrumente im großen Raum verteilt.

Einfache Steuerung

Die Wiedergabe wird über Tasten an beiden Ohrhörern gesteuert. In den Einstellungen kann man festlegen, dass ein längerer Druck die Lautstärke erhöht oder senkt statt den digitalen Assistenten zu starten. Die Tasten sind leicht zu finden und wesentlich unkomplizierter als Touch-Flächen.

Klasse ist die Ausdauer der Anker Soundcore Liberty 2 Pro. Sie halten bis zu acht Stunden durch, was der Kurztest auch bestätigt. Dazu bietet das Ladecase noch Reserven für weitere 24 Stunden. Was fehlt, sind Sensoren, die die Wiedergabe automatisch beenden, wenn ein Ohrhörer entfernt wird.

Die zugehörige App ist übersichtlich und nützlich. Sie bietet unter anderem einen Equalizer mit zahlreichen Voreinstellungen. Glanzstück ist aber die individuelle Anpassung an das Gehör des Trägers. Sie ist zwar nicht ganz so detailliert wie bei Beyerdynamic, macht aber den Unterschied zwischen gutem und sehr gutem Klang aus. Bei Telefonaten überzeugen die Ohrhörer durch eine gute Rauschunterdrückung.

In der 150-Euro-Klasse wird man derzeit kaum bessere kabellose Ohrhörer finden. Der Klang ist super, die Ausdauer ist stark und man kann das Case der Anker Soundcore Liberty 2 Pro auch noch induktiv laden.

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Quelle: n-tv.de