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Der ultimative Wasser-Beweis NASA bombardiert den Mond

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Simulation des Einschlags um 13.30 Uhr deutscher Zeit.

(Foto: REUTERS)

Die NASA-Sonde "LCROSS" ist wie geplant auf den Mond gestürzt. Kurz nach 13.30 Uhr deutscher Zeit schlug zunächst das zwei Tonnen schwere Geschoss "Centaur" mit rund 9000 Kilometern pro Stunde in den eisigen Mondkrater Cabeus ein.

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Der Mond.

(Foto: dpa)

Die NASA-Sonde "LCROSS" ist am Freitag wie geplant auf den Mond gestürzt. Kurz nach 13.30 Uhr deutscher Zeit schlug zunächst die zwei Tonnen schwere Raketenstufe "Centaur" als rund 9000 Kilometer pro Stunde schnelles Geschoss in den eisigen Mondkrater Cabeus ein. Wenige Minuten später folgte die Sonde selbst. Die US-Raumfahrtbehörde meldete einen erfolgreichen Abschluss der Mission. Nun müssten die Daten ausgewertet werden.

Mit der Mission möchte die NASA Wasser auf dem Mond nachweisen. Das "Centaur"-Geschoss sollte eine kilometerhohe Staubwolke aufwirbeln. Die vier Minuten später nachfolgende Sonde sollte deren Zusammensetzung messen und die Daten zur Erde funken. Ob sich in dem Mondstaub vom Kraterboden Wasser befindet, wird die Datenauswertung zeigen. Indirekte Hinweise auf gefrorenes Wasser gab es bereits.

Krater ohne Sonne

Die NASA hatte für den Einschlag einen dauerhaft finsteren Krater am Südpol des Mondes ausgewählt, dessen Boden nie ein Sonnenstrahl erreicht. Experten schätzen, dass die Temperaturen am Boden solcher Mondschlunde bis zu minus 240 Grad Celsius betragen. In diesen dauernd tiefgekühlten Regionen vermuten die Forscher Wassereis.

Die Sonde "LCROSS" war am 18. Juni zusammen mit dem "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO), der nun den Mond umkreist, an Bord einer Atlas-Rakete gestartet und vier Monate durch den Weltraum gereist. Die "LCROSS"-Mission hat drei Jahre Vorbereitungszeit und 79 Millionen Dollar (knapp 54 Millionen Euro) an Investitionen gekostet.

Quelle: ntv.de, dpa

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