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Burkina Faso, Kap Verde, Kirgistan Neu auf der Welterbe-Liste

Mit den Ruinen von Loropéni, dem Sulamain-Too und der Cidade Velha hat das Welterbe-Komitee der UNESCO Burkina Faso, Kirgistan und Kap Verde als Neulinge in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen.

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Die historische Stätte Cidade Velha ist bereits als Welterbe anerkannt.

Mit Burkina Faso, Kap Verde und Kirgistan hat die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) drei Länder als Neulinge in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen. Das Welterbe-Komitee der UNESCO sprach auf seiner Sitzung in Sevilla dem westafrikanischen Land Burkina Faso für die Ruinen von Loropéni das UN-Gütesiegel zu.

Dabei handelt es sich um über 1000 Jahre alte Befestigungsanlagen, die zum Schutz des Goldhandels in der Sahara errichtet worden waren und nur zum Teil ausgegraben sind. Im zentralasiatischen Hochgebirgsland Kirgistan nahm die UNESCO den heiligen Berg Sulamain-Too in die Welterbe-Liste auf. Der Berg mit seinen fünf Gipfeln und zahllosen Gebetsplätzen sei eine der bedeutendsten Kultstätten in Zentralasien, teilte die UN-Organisation mit.

Wattenmeer zum Welterbe erklärt

In der westafrikanischen Inselrepublik Kap Verde hatte das Komitee zuvor die historische Stätte Cidade Velha als Welterbe anerkannt. Burkina Faso, Kirgistan und Kap Verde waren bislang in der Welterbe-Liste nicht verzeichnet gewesen.

Die UNESCO hatte am 25. Juni das Wattenmeer als erste deutsche Naturlandschaft zum Welterbe erklärt und auch die Dolomiten in Norditalien auf die Liste gesetzt. Im Iran verlieh die Organisation den jahrtausendealten Bewässerungsanlagen von Shushtar das UN-Gütesiegel. Das Dresdner Elbtal war dagegen wegen des Baus der umstrittenen Waldschlößchenbrücke von der Liste gestrichen worden.

Quelle: ntv.de, dpa

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