Donnerstag, 11. März 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:27 Uhr

Das war Donnerstag, der 11. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

die EU kann seit heute auf einen vierten Impfstoff zurückgreifen, und zwar von Johnson & Johnson. Eine erste Lieferung soll im April erfolgen. Nur zu hoffen, dass sich das auch positiv auf das Impftempo auswirkt. Während der eine Impfstoff zugelassen wird, hat Astrazeneca mit neuerlichen Zweifeln zu kämpfen: Nach Vorfällen mit Blutgerinnseln in Österreich und Dänemark stoppen Dänemark und Norwegen den Einsatz des Impfstoffs vorübergehend. Aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Corona können Sie in unserem Liveticker nachlesen.

Folgende Themen haben uns heute ebenfalls beschäftigt:

Und mit einem Bild vom Himmel über Berlin möchte ich mich heute von Ihnen verabschieden. Dort zeigten sich nach einem Gewitter sogenannte Mammatuswolken.

22:02 Uhr

Mexiko: Bus kracht mit Tanker zusammen - elf Tote

Forensiker an der Unfallstelle in Mexiko.

Forensiker an der Unfallstelle in Mexiko.

(Foto: REUTERS)

Beim Zusammenstoß zwischen einem Passagierbus und einem Tanklaster in Mexiko sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen.

Mehrere Verletzte wurden zudem in Krankenhäuser gebracht, wie der Gouverneur des nordöstlichen Bundesstaates Nuevo León, Jaime Rodríguez, auf Twitter mitteilte. Der Tanklaster ging nach der Kollision sofort in Flammen auf. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Der Unfall geschah demnach am Morgen (Ortszeit) auf einer Autobahn am Rande der Stadt Salinas Victoria. Die Unfallursache ist noch unklar.

21:41 Uhr

Emily Ratajkowski ist Mama geworden und verrät Namen

US-Model und Schauspielerin Emily Ratajkowski ist Mutter geworden. Ratajkowski, seit 2018 mit dem Produzenten und Schauspieler Sebastian Bear-McClard verheiratet, gab die Ankunft von Sylvester Apollo Bear auf Instagram bekannt. "Sly kam am 8. März an dem surrealsten, schönsten und mit Liebe gefüllten Morgen meines Lebens an", schrieb die Schauspielerin zu einem Foto von sich mit dem Baby im Arm.

21:27 Uhr

Digitales Kunstwerk gesichert auf einer Datei bringt 70 Millionen Dollar ein

Die Collage des Künstlers Mike Winkelmann, Künstlername Beeple, mit dem Titel "Everydays: The First 5000 Days".

Die Collage des Künstlers Mike Winkelmann, Künstlername Beeple, mit dem Titel "Everydays: The First 5000 Days".

(Foto: picture alliance/dpa/Christie's)

Eine Collage aus 5000 kleinen Bildern des Künstlers Beeple ist als sogenanntes NFT (non-fungible token) mit einer Art Echtheitszertifikat abgesichert. Es kann auch andere identische Kopien davon geben - aber nur diese eine Datei ist nachweislich das Original.

Die Collage mit dem Titel "Everydays: The First 5000 Days" erreichte nach zweiwöchiger Versteigerung einen Preis von 69.346.250 Dollar (rund 57,8 Millionen Euro), wie das Auktionshaus Christie's nun mitteilte. Das ist ein neuer Rekord für digitale Kunst.

Beeple, der mit bürgerlichem Namen Mike Winkelmann heißt, reihte dafür winzige Abbildungen seiner digitalen Bilder aneinander, die er täglich auf der Online-Plattform Tumblr veröffentlicht. Das Werk wurde als eine JPEG-Datei mit 21.069 mal 21.069 Pixeln verkauft.

21:07 Uhr

Michael B. Jordan zieht bei "Creed III" die Boxhandschuhe an und...

... gibt sein Regiedebüt. Das berichtet die "Variety". Der 34-jährige Schauspieler, der kürzlich zum "Sexiest Man Alive" gekürt wurde, wird also in der Box-Film-Reihe sowohl Hauptdarsteller als auch Regisseur sein. Besonders interessant: Mit seiner Doppelrolle tritt er in die Fußstapfen von Sylvester Stallone, der den Mentor seiner Filmfigur Adonis Creed, Rocky Balboa, spielt. Der Hollywood-Superstar fungierte ab Teil zwei seiner berühmten "Rocky"-Reihe ebenfalls als Star und Regisseur und inszenierte auch drei der vier weiteren "Rocky"-Filme.

20:35 Uhr

"Ihr seid doch Spinner": Rettungswagen-Durchsage geht viral

Ein Video aus Düsseldorf wird fleißig in den sozialen Medien geteilt. In dem kurzen Clip ist zu sehen, wie ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn an einer Gruppe selbst ernannter "Corona-Rebellen" vorbeifährt. Dabei ist zu hören, wie jemand - offenkundig die Besatzung des Wagens durch den Lautsprecher - "Ihr seid doch Spinner" sagt. Die Düsseldorfer Feuerwehr bestätigte den Vorfall, das Video sei am vergangenen Sonntag entstanden.

Der betreffende Rettungswagen habe sich auf dem Weg zu einer Intensivverlegung befunden. "Die Äußerung über die Lautsprecheranlage des Fahrzeugs ist unangemessen und spiegelt nicht die Professionalität wider, die wir von allen Mitarbeitenden erwarten", teilte die Feuerwehr in einer Stellungnahme mit. Es habe sich wohl um eine Reaktion "aus einer sehr belastenden Situation heraus gehandelt". Die Rettungsdienst-Mitarbeiter erlebten die Corona-Pandemie nun seit mehr als zwölf Monaten hautnah und erführen dabei, wie schlimm und gefährlich die Krankheit sei. Daher teilten sie die Auffassung der Demonstranten nicht.

20:07 Uhr

Er soll Missbrauchsfälle vertuscht haben: Vertrauter von Ex-Papst Johannes Paul II. angezeigt

Der 81-jährige Kardinal Stanislaw Dziwisz, ein früherer Vertrauter des Papstes Johannes Paul II., ist wegen mutmaßlicher Vertuschung von Kindesmissbrauch angezeigt worden. Der polnische Fernsehsender TVN24 hatte in mehreren Dokumentationen über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in Polen berichtet. Ihm wird darin vorgeworfen Taten von Geistlichen vertuscht zu haben. Zudem soll er Johannes Paul II. nicht über Missbrauchsvorwürfe gegen Priester weltweit informiert haben. Die staatliche Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen habe bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige gegen ihn gestellt, sagte der Opfer-Anwalt Artur Nowak. Demnach wurden auch drei weitere Bischöfe aus Polen in diesem Zusammenhang angezeigt. "Das ist spektakulär und viele Opfer verbergen ihre Genugtuung nicht", sagte Nowak.

Die Staatsanwaltschaft müsse nun binnen eines Monats entscheiden, ob sie Ermittlungen in dem Fall einleite. Im Fall einer Verurteilung drohen den Beschuldigten demnach bis zu drei Jahre Haft.

20:02 Uhr

Die Videos des Tages

19:33 Uhr

"Alien"-Kostüm und "Scarface"-Anzug kommen unter den Hammer

Die Garderobe aus "Scarface" könnte besonders viel Geld einbringen.

Die Garderobe aus "Scarface" könnte besonders viel Geld einbringen.

(Foto: picture alliance / Everett Collection)

Für Filmfans ist das DIE Fundgrube. Rund 800 Objekte aus zahlreichen Hollywood-Klassikern werden Ende April in Los Angeles versteigert. Mit dabei wahre Filmklassiker. Etwa ein von Al Pacino in "Scarface" getragener Dreiteiler. Das Outfit von Drogenpaten Tony Montana soll auf 60.000 bis 80.000 Dollar geschätzt werden. Das wohl furchterregendste Kostüm ist das eines Xenomorph aus dem Ridley Scott-Sciene-Fiction Film "Alien". Dafür hat das Auktionshaus Julien's einen Schätzpreis von 40.000 bis 60.000 Dollar angesetzt. Vergleichsweise günstig ist da mit zwischen 8000 bis 10.000 Dollar ein Zauberstab, den Daniel Radcliffe 2005 in "Harry Potter und der Feuerkelch" schwang. Allerdings werden Schätzpreise bei Auktionen häufig weit übertroffen.

19:01 Uhr

Autofahrerin will Hund helfen und übersieht Transporter

Bei einem tragischen Unfall in Billerbeck in Nordrhein-Westfalen ist eine 57-Jährige ums Leben gekommen. Die Polizei vermutet, dass sich die Autofahrerin um einen entlaufenen Hund kümmern wollte. Als sie aus ihrem Wagen stieg, übersah sie einen entgegenkommenden Kleintransporter. Sie überlebte den Zusammenstoß nicht. Nach Angaben einer Sprecherin ist derzeit noch offen, ob der Hund zuvor möglicherweise angefahren wurde.

18:30 Uhr

Reality-Promi Robert Geiss musste in Spanien in den Knast

Robert Geiss ist in Spanien auf der Rückreise aus dem Urlaub in der Dominikanischen Republik im Flugzeug festgenommen worden und für mehrere Stunden im Gefängnis gelandet. Grund soll eine Computerpanne bei der spanischen Justiz gewesen sein, teilte die bekannte Reality-TV-Familie mit.

Der Hintergrund laut der Aussage der "Geissens":

  • Die spanischen Beamten wollten einen Haftbefehl aus dem Jahr 1999 vollstrecken.
  • Die Justiz habe ihn erlassen, weil der 57-Jährige als Zeuge in einem Gerichtsverfahren vorgeladen gewesen, aber damals nicht erschienen sei.
  • Der Vorwurf sei schon lange verjährt, aber niemals aus dem Computer gelöscht worden.
  • Seit Montag dieser Woche sei das Verfahren nun offiziell eingestellt. Robert Geiss sei jedoch mehrere Stunden eingesperrt gewesen.

Die Familie richtete Vorwürfe an die spanische Justiz. Von den spanischen Behörden war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

18:09 Uhr

Rechte Polizei-Chats in NRW: Sechs Kommissaranwärter entlassen, weitere sollen folgen

Im Zuge des Skandals um rechtsextreme Polizisten-Chats in Nordrhein-Westfalen sind bereits sechs Kommissaranwärter entlassen worden. Es würden noch eine Reihe weiterer Verfahren gegen Polizeibeamte geführt mit dem Ziel, sie aus dem Dienst zu entfernen, sagte der Sonderbeauftragte im Kampf gegen Rechtsextremismus bei der Polizei, Uwe Reichel-Offermann.

Die meisten Fälle seien als Rassismus, NS-Verherrlichung, Antisemitismus und Gewaltverherrlichung zu werten.

17:41 Uhr

Mars-Rover feuert erstmals Laser - und schickt Tonaufnahme an die Erde

Der Mars-Rover "Perseverance" hat erstmals seinen Laser ausprobiert und auch gleich Tonaufnahmen davon geschickt. Die sogenannte "SuperCam", ein wissenschaftliches Instrument, mit dem der Roboter Gestein auf dem Mars untersuchen kann, habe erste Daten zur Erde übermittelt, teilten die Nasa-Forscher mit. Das Instrument habe auch mehrere Tonaufnahmen geschickt, auf denen unter anderem zu hören sei, wie es seinen Laser 30 Mal auf einen etwa drei Meter entfernten Stein abfeuere. Es seien die ersten Tonaufnahmen dieser Art vom Mars. Es klingt ein wenig so, wie wenn Finger schnipsen, aber hören Sie selbst.

17:25 Uhr

28 Kilo Crystal Meth im Wert von Millionen entdeckt

In einer Hanauer Garage haben Polizisten das synthetische Rauschgift gefunden. Die Drogen sollen einen Straßenverkaufswert von knapp 2,2 Millionen Euro haben. Gegen zwei Männer, 25 und 50 Jahre alt, wurde Haftbefehl erlassen. Es soll sich mutmaßlich um Drogendealer handeln. Bei einer Verurteilung droht ihnen eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Das Gesetz sieht für Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge bis zu 15 Jahre vor.

17:06 Uhr

Lady Gaga lobt Kraft der Japaner

Für Pop-Superstar und Oscar-Preisträgerin Lady Gaga macht die Widerstandsfähigkeit der Japaner nach der Tsunami-Katastrophe vor zehn Jahren Hoffnung auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Ich habe großen Respekt vor den Menschen in Japan für ihre Stärke, Freundlichkeit und Liebe zueinander", sagte die US-Sängerin in einer Video-Botschaft anlässlich des Jahrestages der Dreifachkatastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Atomunfall in Fukushima. Dies gebe den Menschen in aller Welt, die mit der Corona-Pandemie zu kämpfen haben, "Hoffnung".

16:55 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:27 Uhr

Prozess um George-Floyd-Tod: Richter lässt weiteren Anklagepunkt doch zu

Nun also doch. Der Richter Peter Cahill hat im Prozess gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin einen weiteren Anklagepunkt zugelassen. Der Vorwurf lautet auf Mord dritten Grades. Cahill hatte zuvor einen Antrag der Staatsanwaltschaft abgelehnt. Darauf stehen 25 Jahre Haft. Chauvin muss sich auch wegen Mordes zweiten Grades ohne Vorsatz vor Gericht verantworten. Darauf stehen bis zu 40 Jahre Haft. Chauvin wird zudem Totschlag zweiten Grades vorgeworfen, was mit zusätzlich 10 Jahren Haft geahndet werden könnte.

Der 46-jährige Floyd war am 25. Mai 2020 in Minneapolis bei einer brutalen Festnahme ums Leben gekommen. Die Polizeibeamten drückten ihn auf der Straße zu Boden, der weiße Beamte Chauvin drückte sein Knie rund acht Minuten lang in Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb.

15:54 Uhr

Textilfabrik in Ägypten geht in Flammen auf - mindestens 20 Tote

Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Beim Brand in einer Textilfabrik nördlich von Kairo sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und 24 weitere verletzt worden. Das teilten der Gouverneur der Provinz Kaljubia und die staatliche ägyptische Nachrichtenseite Al-Ahram mit. Medien zeigten Bilder von dicken Rauchwolken über der vierstöckigen Fabrik im Ort Abur. Feuerwehrleute brachten die Flammen unter Kontrolle, um eine Ausbreitung auf benachbarte Fabriken zu verhindern. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

15:31 Uhr

Patient schlägt zu beim Zahnarzt: Er habe sich "gequält" gefühlt

Ein 37-jähriger Patient hat nach einer aus seiner Sicht schlechten Behandlung seinen Zahnarzt samt dessen Kollegen mit Schlägen attackiert. Der Mann habe sich von seinem Arzt "gequält" und unprofessionell behandelt gefühlt, teilte die Polizei mit. Noch während der Behandlung sei es zur Auseinandersetzung gekommen. Die beiden Zahnärzte wurden einem Polizeisprecher zufolge leicht verletzt. Die alarmierte Polizei erteilte dem Mann einen Platzverweis. Er müsse sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten, hieß es.

15:06 Uhr

Größte Privatinsel der Bahamas wird versteigert

Träumen darf man, richtig? Aber wer wohl den Zuschlag für diese Insel mit rund 300 Hektar bekommt? Klar ist, die größte Privatinsel der Bahamas steht zum Verkauf. Dafür müssen Interessenten aber satte 19,5 Millionen Dollar übrig haben. Ich begnüge mich mit den Videoaufnahmen...

14:43 Uhr

250 Kilo schwerer Tiger-Kadaver im Haus - Mann in Vietnam vor Gericht

In der zentral gelegenen Provinz Ha Tinh in Vietnam haben Polizisten einen toten Tiger im Haus eines 49-jährigen Mannes gefunden. Dieser habe das Tier mit Elektroschocks getötet, hieß es. Der Tiger hatte in Ketten auf dem Boden des Hauses gelegen. Für die Tötung des rund 250 Kilogramm schweren Tigers muss er sich nun vor Gericht verantworten. Ihm drohen bei Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 73.000 Euro.

Eine Paste aus Tigerknochen wird in der traditionellen vietnamesischen und chinesischen Medizin als Wirkstoff geschätzt. Ein Kilogramm davon kann auf dem Schwarzmarkt nach Schätzungen bis zu 4200 Euro wert sein. Tiger sind in dem südostasiatischen Land geschützt. Sie dürfen nicht gejagt, gefangen, getötet oder verarbeitet werden.

14:24 Uhr

Deshalb hat Michael "Bully" Herbig erste Staffeln der "Bullyparade" aus dem Verkehr gezogen

Für den Comedian Michael "Bully" Herbig liegen Freud und Leid manchmal nah beieinander. Über einen guten Gag, den er mal gemacht habe, könne er durchaus lachen, sagte der 52-Jährige dem "Playboy"-Magazin. "Ich kann mich aber genauso für einen schlechten Gag unheimlich schämen", sagte Herbig. Deshalb habe er auch die ersten drei Staffeln seiner Comedy-Show "Bullyparade" aus dem Verkehr ziehen lassen. Damals habe das Privatfernsehen noch in den "Kinderschuhen" gesteckt, weswegen die Schauspieler sich hätten ausprobieren dürfen. "Da waren dann halt auch ein paar Rohrkrepierer dabei und Dinge, bei denen ich gesagt habe: Alter, das kannst du den Leuten echt nicht mehr zeigen", sagte Herbig.

14:23 Uhr
Breaking News

EMA gibt grünes Licht für Covid-19-Impfstoff von J&J

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Der zuständige Ausschuss empfiehlt eine bedingte Zulassung. Die finale Entscheidung muss die EU-Kommission treffen. Diese gilt als Formsache.

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14:18 Uhr
Breaking News

CDU-Abgeordneter Mark Hauptmann legt Mandat nieder

Der thüringische CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann legt sein Mandat nieder. Im Interview mit der "Welt" begründet er dies mit "Anfeindungen und Verdächtigungen", die ihn und seine Famiele zunehmend belastet hätten. Hintergrund sind Vorwürfe, Hauptmann habe dubiose Kontakte nach Aserbaidschan unterhalten. Hauptmann weist die Anschuldigungen zurück.

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14:12 Uhr

Schichtwechsel

Einen wunderschönen guten Nachmittag liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich ist im verdienten Feierabend. Der Newstag hat aber erst Halbzeit, und deshalb geht es genauso spannend hoffentlich weiter. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, melden Sie sich gerne unter yuki.schubert@nama.de.

14:05 Uhr

Umfrage: Können Sie noch ohne Smartphone leben?

Vermutlich nicht nur in der Corona-Krise ist das Leben ohne Smartphone besonders für viele junge Menschen nicht vorstellbar. Doch eine Studie der Krankenkasse Pronova BKK hat speziell danach gefragt. Demnach können 75 Prozent der unter 30-Jährigen während der Pandemie nicht auf ihr Smartphone verzichten. Bei einer Vergleichsstudie aus dem Jahr 2017 lag der Wert noch bei einem Drittel.

"Im Corona-Lockdown ersetzt das Smartphone persönliche Begegnungen. Über das Gerät lässt sich der Kontakt zu Freunden und Familie halten, soziale Netzwerke bieten zudem Austausch und Zerstreuung", wird der Arzt Gerd Herold zitiert. Mit der intensiven Nutzung von sozialen Netzwerken würden sich Gewohnheiten verstärken, die im schlimmsten Fall zu langfristigen Abhängigkeiten führen könnten. Hier könne das bewusste Einrichten von handyfreien Zeiten und Zonen, aber auch eine App zur Kontrolle des eigenen Nutzungsverhaltens helfen, erklärte der Experte. Wie sieht es bei Ihnen aus?

13:55 Uhr

Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entschied der EZB-Rat nach Angaben der Notenbank in Frankfurt.

13:37 Uhr

Dresden untersagt "Querdenken"-Demos auf drei Plätzen

Die Stadt Dresden hat die für Samstag geplante "Querdenken"-Demonstration gegen die Corona-Auflagen auf drei großen Plätzen im Zentrum untersagt. Die Kundgebungen und damit einhergehende Anreisen aus Sachsen und angrenzenden Bundesländern würden dem "Schutzzweck aller Corona-Schutzverordnungen zuwiderlaufen", teilte die Stadt als Versammlungsbehörde mit. Der Anmelder habe infektionsschutzrechtliche Bedenken nicht entkräften können. "Die Versammlungsbehörde musste daraus schlussfolgern, dass der Veranstalter nicht in der Lage und nicht willens ist, seine Mobilisierung und den damit verbundenen Zustrom von Tausenden Teilnehmern auch aus Hochinzidenz- und Mutationsgebieten nach Dresden zu beeinflussen", hieß es.

13:23 Uhr

Bundesregierung auf Einhaltung der Klimaziele verklagt

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Bundesregierung auf die Einhaltung der Klimaziele in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Landwirtschaft verklagt. Die bislang vorgesehenen Maßnahmen reichen aus Sicht der Umweltaktivisten nicht aus, um die Höchstmengen klimaschädlicher Treibhausgase in den einzelnen Bereichen einzuhalten. Ziel der Klage sei es, die Bundesregierung dazu zu verpflichten, ein wirkungsvolles Programm aufzulegen, das die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 senkt. Das sei bislang nicht geschehen. Die Deutsche Umwelthilfe reichte die Klageschrift bereits vorgestern beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein.

12:52 Uhr

Prinz William: "Wir sind keine rassistische Familie"

Prinz William hat die von seinem Bruder Prinz Harry und dessen Frau Meghan erhobenen Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus zurückgewiesen. "Wir sind keine rassistische Familie", sagte der 38-Jährige beim Besuch einer Schule in London. Er habe seit dem am Sonntagabend (US-Ortszeit) ausgestrahlten Interview noch nicht mit seinem Bruder gesprochen, sagte William. "Aber ich werde das tun."

12:43 Uhr

Bohlen hört bei DSDS auf

Dieter Bohlen räumt nach fast 20 Jahren seinen Platz als Jury-Vorsitzender in der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar". Die Sendung werde in der kommenden Staffel im Jahr 2022 erstmals mit einer komplett neu besetzten Jury präsentiert, heißt es von RTL. Der 67-Jährige übergebe "das Kommando" dann an Nachfolger, die noch bekannt gegeben würden. Das Finale der aktuellen Staffel am 3. April 2021 sei somit die letzte Show des Pop-Titans auf dem Sessel des Chefjurors. Bohlen ist seit Beginn der Show im Jahr 2002 dabei.

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12:25 Uhr

Dresdner Juwelenraub: Videos zeigen vier weitere Verdächtige

Im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden fahnden die Ermittler nach vier weiteren Tatverdächtigen. Die Männer sollen am Tag vor dem Einbruch das Museum besucht und die Räume ausgekundschaftet haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mitteilten. Unter anderem soll das Quartett die Vitrine näher begutachtet haben, aus welcher im November 2019 Schmuck gestohlen wurde. Die Ermittler veröffentlichten Aufnahmen der Gesuchten von Überwachungskameras und bitten um Hinweise zu deren Aufenthaltsort. Bei einem der Gesuchten handelt es sich demnach wahrscheinlich um einen Verwandten eines der bereits festgenommenen Verdächtigen, die den Diebstahl begangen haben sollen. Drei der vier mutmaßlichen Täter aus dem kriminellen Clanmilieu wurden im November in Berlin gefasst, der vierte Beschuldigte befindet sich bisher noch auf der Flucht. Von den gestohlenen historischen Juwelen fehlt bislang jede Spur.

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12:12 Uhr

Dänemark setzt Astrazeneca-Impfungen aus

Dänemark setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen vorerst aus. Die dänische Gesundheitsbehörde verwies auf Berichte über "schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln" bei Geimpften. Bisher sei allerdings noch nicht geklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsstörungen gibt. Österreich hatte am Montag die Impfungen mit einer bestimmten Charge des Astrazeneca-Impfstoffs gestoppt, nachdem eine 49-jährige Krankenpflegerin wenige Tage nach ihrer Impfung gestorben war. Bei ihr waren ebenfalls schwere Gerinnungsstörungen aufgetreten. Vier andere EU-Länder - Estland, Litauen, Lettland und Luxemburg - stoppten daraufhin ebenfalls die Impfungen mit dieser Charge, die insgesamt rund eine Million Impfdosen umfasste und an 17 europäische Länder verschickt worden war.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:39 Uhr

Mutmaßlicher Ku'damm-Raser gesteht

Im Prozess um einen Raserunfall auf dem Berliner Kurfürstendamm hat der Angeklagte die Vorwürfe in vollem Umfang eingeräumt. Der Verteidiger verlas am Landgericht eine Erklärung für den 29-Jährigen. Demnach habe dieser das Gaspedal voll durchgedrückt, um seine Beifahrerin zu beeindrucken. Ihm sei bewusst gewesen, dass er durch maximale Beschleunigung andere Verkehrsteilnehmer gefährden könnte. Den Unfall habe er aber nicht gewollt, hieß es. Sein Mietfahrzeug mit 530 PS hatte im vergangenen August den Kleinwagen erfasst, in dem eine Mutter und ihre Tochter saßen. Die Mutter wurde lebensgefährlich verletzt, sie ist laut Gericht dauerhaft gelähmt. Die Tochter wurde schwer verletzt.

Dem mutmaßlichen Raser werden verbotenes Kraftfahrzeugrennen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Er soll den Ku'damm mit bis zu 132 Kilometern pro Stunde entlang gebrettert sein und den Wagen auch dann nicht abgebremst haben, als das Auto der Frauen die Straße queren wollte.

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11:30 Uhr

Polen klagt gegen EU-Rechtsstaatsmechanismus

Polen klagt gegen die neu geschaffene Möglichkeit zur Kürzung oder Streichung von EU-Geldern bei Rechtsstaatsverstößen. Wie die Regierung in Warschau mitteilte, reichte sie Beschwerde gegen den im Januar in Kraft getretenen EU-Rechtsstaatsmechanismus beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein. Dies wird nach einem politischen Kompromiss der EU-Mitgliedstaaten dazu führen, dass der Sanktionsmechanismus vorläufig nicht angewendet wird.

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11:10 Uhr

Im Fall Nüßlein gibt es dritten Beschuldigten

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Georg Nüßlein hat die CSU verlassen, sitzt aber noch im Bundestag.

(Foto: dpa)

Bei den Korruptionsermittlungen gegen den Bundestagsabgeordneten und früheren CSU-Mann Georg Nüßlein wegen der Masken-Affäre gibt es mittlerweile einen dritten Beschuldigten. Ein Sprecher der Münchner Generalstaatsanwaltschaft sagte, es handele sich dabei nicht um einen Politiker. Nähere Angaben wollte er aber nicht machen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte es in München auch eine weitere Durchsuchung in dem Ermittlungsverfahren gegeben. Bei dem weiteren Beschuldigten soll es sich um einen Geschäftsmann handeln. Vor zwei Wochen hatte die Generalstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Nüßlein und einen zweiten, nicht benannten Beschuldigten zunächst 13 Objekte in Deutschland und in Liechtenstein durchsuchen lassen. Es geht um den Anfangsverdacht der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern bei Geschäften mit Corona-Schutzmasken. Nüßleins Anwalt hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

10:50 Uhr

Mann rettet verletzten Uhu von Bundesstraße

Ein aufmerksamer Mann hat einem verletzten Uhu in Balve in Nordrhein-Westfalen möglicherweise das Leben gerettet. Der Mann sah das Tier gestern auf der Bundesstraße 229 sitzen und rief die Polizei. Bis ein Streifenwagen eintraf, leitete er den Verkehr an dem Uhu vorbei. "Dem aufgeplusterten Nachtvogel mit dem verletzten Auge ging es schlecht", sagte ein Polizeisprecher heute früh. Die Beamten hatten sich zuerst Rat bei Experten geholt. Dann nahmen sie den Vogel mit einer Decke auf und brachten ihn zu einer Falknerei nach Menden. Dort wurde das Männchen von einem Tierarzt behandelt.

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Der Uhu ist inzwischen hoffentlich schon auf dem Weg der Besserung.

(Foto: Polizei Märkischer Kreis)

10:19 Uhr

Der Erfinder der Kompaktkassette ist tot

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Gleich zwei Mal hat Lou Ottens einen starken Einfluss darauf gehabt, wie Musik gehört wird.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kassetten haben selbstaufgenommene Mixtapes ermöglicht und ganze Generationen geprägt. Nun ist der Mann gestorben, der als Erfinder der Kompaktkassette gilt. Lou Ottens sei am Wochenende im Alter von 94 Jahren im niederländischen Duizel gestorben, berichten mehrere Medien übereinstimmend. Der niederländische Ingenieur wurde 94 Jahre alt. Er hatte für Philips gearbeitet, als die Kompaktkassette 1963 auf den Markt kam. Später war Ottens auch an der Entwicklung der CD beteiligt.

10:00 Uhr

Sicherheitskräfte erschießen erneut Demonstranten in Myanmar

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Demonstranten in Yangon ziehen sich zurück, nachdem Polizisten Schallbomben und Gummigeschosse abgefeuert hatten.

(Foto: dpa)

In Myanmar haben Sicherheitskräfte erneut Demonstranten erschossen. Laut Augenzeugen töteten sie mindestens sieben Menschen. In der Gemeinde Myaing habe eine Gruppe vor einer Polizeistation protestiert, um die Freilassung von drei festgenommenen Mitbürgern zu fordern, sagte ein Augenzeuge. "Die Polizei hat zunächst mit Tränengas und Gummigeschossen gezielt und dann scharf geschossen", sagte der Mann. "Sechs Menschen sind gestorben, darunter einer meiner Freunde." Ein weiterer Demonstrant wurde in Yangon getötet. "Wir waren etwa 100 Teilnehmer. In vorderster Reihe standen Demonstranten mit selbst angefertigten Schutzschilden", sagte ein Augenzeuge. "Das Militär hat direkt auf sie gezielt." Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, so der Mann weiter. Nach Angaben der Gefangenenhilfsorganisation AAPP waren zuvor bereits mehr als 60 Menschen getötet und rund 2000 festgenommen worden.

09:24 Uhr

Meiste Familien nutzen Kinderbonus für Anschaffungen

Den in der Corona-Krise ausgezahlten Kinderbonus von 300 Euro haben die meisten Familien dazu genutzt, langlebige Gebrauchsgüter wie Kleidung, Möbel oder etwa einen Computer zu kaufen. In einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bundesfinanzministeriums gaben im Dezember 60 Prozent der Haushalte an, sie wollten das Geld für Konsumzwecke ausgeben, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bei Haushalten mit geringem Einkommen betrug dieser Wert demnach fast 70 Prozent. Der Kinderbonus wurde in zwei Raten im September und Oktober ausgezahlt. In diesem Jahr soll es 150 Euro geben.

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09:12 Uhr

Kenneth Branagh dreht Film über die Bee Gees

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Kenneth Branagh packt nun ein Musikthema an.

(Foto: dpa)

Der britische Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Kenneth Branagh will einen Spielfilm über die Bee Gees drehen. Das berichten die US-Branchenportale "Variety" und "Deadline.com". Das noch titellose Biopic über die legendäre australisch-britische Band um die Brüder Barry, Maurice und Robin Gibb soll deren rasanten Aufstieg aber auch die Abstürze, Drogenexzesse und Familienprobleme nachzeichnen. Die Bee Gees mit weltweit mehr als 200 Millionen Plattenverkäufen waren Ende der 70er Jahre auf dem Höhepunkt ihrer turbulenten Karriere. Barry Gibb, der einzige noch lebende der Brüder, soll als ausführender Produzent mitwirken. Beteiligt sind auch Steven Spielbergs Amblin Entertainment und "Bohemian Rhapsody"-Produzent Graham King.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:47 Uhr

Chinas Parlament stimmt für Hongkonger Wahlreform

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Der nicht frei gewählte Volkskongress hat in seiner Geschichte noch nie eine Vorlage der Regierung abgelehnt.

(Foto: dpa)

Die Abgeordneten des chinesischen Volkskongresses haben für die Wahlrechtsreform in Hongkong gestimmt. Nach dem Erlass des umstrittenen Sicherheitsgesetzes im vergangenen Jahr ist die Wahlreform ein weiterer Schlag für das freiheitliche System in Hongkong. Die Reform soll sicherstellen, dass die chinesische Sonderverwaltungsregion "von Patrioten regiert" wird. Aus Sicht von Kritikern ist nur "patriotisch", wer der Linie der Kommunistischen Partei folgt.

Details der Reform wurden noch nicht veröffentlicht. Hongkonger Medien berichteten, geplant sei, das Komitee zur Wahl des Hongkonger Regierungschefs zu vergrößern und das ohnehin schon dominierende Pro-Peking-Lager zu stärken. Auch solle das gleiche Wahlkomitee künftig darüber entscheiden, wer bei den Hongkonger Parlamentswahlen antreten darf, womit Kandidaten indirekt auf die Zustimmung Pekings angewiesen wären.

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08:30 Uhr

Adele ist geschieden – keine Unterhaltszahlungen

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Adele ist mehrfache Grammy-Gewinnerin.

(Foto: AP)

Die Scheidung von Adele und ihrem nun Ex-Ehemann Simon Konecki ist durch – und das anscheinend ohne Rosenkrieg. Die Nachrichtenagentur "The Associated Press" berichtet unter Berufung auf Gerichtsdokumente, dass sich die beiden das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn teilen. Außerdem soll es keine Unterhaltszahlungen geben. Adele und der Geschäftsmann seien sich nach einer Mediation über die Bedingungen ihrer Scheidung einig geworden, heißt es weiter. Zusammen waren sie seit 2011 und seit 2018 verheiratet. 2019 gab Adeles Management die Trennung bekannt.

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08:10 Uhr

China protestiert gegen US-Kriegsschiff in Taiwanstraße

China hat scharf gegen die Passage des amerikanischen Kriegsschiffes "USS John Finn" durch die Meeresenge der Taiwanstraße protestiert. Ein Militärsprecher sah darin einen Akt der Einmischung. Die Durchfahrt gefährde Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße, sagte er. Die Volksbefreiungsarmee habe Einheiten entsandt, um den Lenkwaffenzerstörer zu beobachten.

  • Die US-Marine teilte mit, dass das Schiff am Mittwoch routinemäßig die Straße von Taiwan "in Übereinstimmung mit internationalem Recht" durchfahren habe. Die Passage demonstriere die Verpflichtung der USA "für einen freien und offenen Indo-Pazifik". US-Marineschiffe fahren regelmäßig durch die strategisch wichtige Meeresenge.
  • Die Durchfahrt erfolgte während der in Peking laufenden Jahrestagung des Volkskongresses, auf der Staats- und Parteichef Xi Jinping das Militär zur "Kampfbereitschaft" aufgerufen hatte.
  • Die kommunistische Führung sieht das demokratische, freiheitliche Taiwan als Teil der Volksrepublik an, obwohl es nie dazugehört hat. Es droht mit einer gewaltsamen Eroberung. Die USA haben sich der Verteidigungsfähigkeit Taiwans verpflichtet und liefern Waffen dafür.
07:42 Uhr

Schulbus stürzt in Schlucht - 27 Tote in Indonesien

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Rettungskräfte versuchten in der Nacht, die Überlebenden mit Kränen aus dem Buswrack zu holen.

(Foto: Via REUTERS)

Beim Sturz eines Busses in eine Schlucht auf der indonesischen Insel Java sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien mehrere jugendliche Schüler sowie der Fahrer, teilten die Behörden mit. 39 Menschen überlebten den Unfall. Ein Sprecher der Rettungstrupps sagte, es seien auch Eltern an Bord des Busses gewesen. Der Bus war im Bezirk Sumedang auf der Rückfahrt von einem Schulausflug. Auf einer kurvenreichen, schlecht beleuchteten Straße stürzte er aus noch ungeklärter Ursache in die 20 Meter tiefe Schlucht.

07:24 Uhr

UN-Sicherheitsrat verurteilt Gewalt in Myanmar

Der UN-Sicherheitsrat hat die Gewalt gegen friedliche Demonstranten in Myanmar scharf verurteilt, "einschließlich Frauen, Jugendlichen und Kindern". Alle Festgenommenen müssten sofort wieder freigelassen werden, forderte das Gremium in einer Stellungnahme. Das Militär forderte der Rat zur "äußersten Zurückhaltung" auf. Die Situation werde weiter genau beobachtet, kündigten die 15 Mitglieder an. Es ist die zweite Erklärung des UN-Gremiums zu den Vorgängen in Myanmar seit dem Militärputsch in dem südostasiatischen Land Anfang Februar. Mehr als 60 Menschen wurden bisher bei den Protesten gegen den Putsch getötet.

07:00 Uhr

Vulkanasche aus dem Ätna fliegt bis zur Zugspitze

Der Ausbruch des Ätna ist auch auf der Zugspitze messbar gewesen. Nur zwei Tage nach der Eruption des Vulkans auf Sizilien am 22. Februar stellten Forscher der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) bereits Schwefeldioxid und Aschepartikel fest. Die Messstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unterhalb des Zugspitzgipfels registrierte in der Atmosphäre in der letzten Februarwoche ein Vielfaches an Schwefeldioxid als normalerweise. Auch die Aschepartikel in der Luft nahmen stark zu. Die vulkanischen Emissionen am 22. Februar hätten eine für den Ätna ungewöhnliche Höhe von bis zu zwölf Kilometern erreicht und seien in nordwestliche Richtung über das Mittelmeer und die Südküste von Sardinien gezogen, hieß es. Die Messungen am Schneefernerhaus wiesen aber darauf hin, dass es in den Luftschichten eine Bewegung Richtung Norden gab, die die Vulkanwolke über die Alpen bis nach Deutschland brachte. Diese Bewegung sei auch gut mithilfe von Satellitendaten beobachtet worden.

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06:42 Uhr

Im Nordwesten stürmisch, im Süden eher mild

Stürmisch mit Schwerpunkt im Nordwesten, an der Nordsee Orkanböen nicht ausgeschlossen. Dazu teils kräftige Schauer, mild bei 9 bis 16 Grad. Heute muss an der Nordseeküste verbreitet mit Böen um 100 Kilometer pro Stunde gerechnet werden. In Verbindung mit Schauern sind örtlich sogar Orkanböen möglich. Im nordwestdeutschen Binnenland gibt es schwere Sturmböen. Dazu ziehen teils kräftige Schauer durch. Südlich der Donau bleibt es ab dem Vormittag länger trocken mit gelegentlichen Aufheiterungen und dort werden bis zu 16 Grad und im Rest milde 9 bis 15 Grad erreicht. Anfangs kann es im Südosten sowie ab 700 m im Erzgebirge stellenweise noch etwas gefrierenden Regen oder Schnee geben. Nach Sonnenaufgang klingt die Glättegefahr aber auch dort schnell ab.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

In Japan wird um 6.46 Uhr unserer Zeit mit einer Schweigeminute an die Opfer der Dreifach-Katastrophe vor zehn Jahren erinnert. Am 11. März 2011 hatte sich infolge eines schweren Erdbebens und eines Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 ereignet. Die meisten Opfer sind auf den Tsunami zurückzuführen. Wichtig sind außerdem diese Themen:

  • Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will im Laufe des Tages über eine Zulassung des Corona-Vakzins des US-Unternehmens Johnson & Johnson entscheiden. Sollte sie grünes Licht geben, wäre eine endgültige Zulassung durch die EU-Kommission erfahrungsgemäß reine Formsache.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas reist zu Gesprächen über eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern nach Paris. Dort will er mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Jordanien und Ägypten beraten, wie man wieder Bewegung in den festgefahrenen Konflikt bringen kann.
  • Die alljährliche Plenarsitzung des chinesischen Volkskongresses geht in Peking mit der Annahme des neuen Fünf-Jahres-Plans und des Haushalts zu Ende. Im Mittelpunkt stehen robustes Wachstum, eine Stärkung der Binnennachfrage und massive Investitionen in Innovation. Angesichts von Spannungen mit den USA und Nachbarstaaten soll der Militäretat stark um 6,8 Prozent steigen.
  • Am Landgericht der Hauptstadt beginnt um 9.30 Uhr der Prozess gegen einen mutmaßlichen Raser, der auf dem Berliner Kurfürstendamm eine Mutter und ihre Tochter schwer verletzt haben soll. Dem 29-Jährigen werden gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Unfallflucht vorgeworfen.
  • Fußball-Bundestrainer Joachim Löw erklärt ab 13.30 Uhr die Hintergründe zu seiner Rücktrittsankündigung. Der 61-Jährige gibt zusammen mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Fritz Keller eine Video-Pressekonferenz.
  • Die Europäische Zentralbank verkündet um 13.45 Uhr, inwieweit sie die Kreditkosten im Euroraum weiterhin niedrig halten will. Es wird erwartet, dass die EZB angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Beschränkungen in der Corona-Krise außerdem ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nach unten korrigieren wird.
06:10 Uhr

Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe

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In der Stadt Kesennuma beten Menschen für die Opfer.

(Foto: AP)

Japan hat der Opfer der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor zehn Jahren gedacht. Seit dem frühen Morgen (Ortszeit) finden sich Menschen in der Unglücksregion im Nordosten des Inselreiches zu stillen Gebeten zusammen. Mehr als 15.000 Menschen waren damals in den Fluten ums Leben gekommen. Rund 2500 Opfer werden zudem offiziell weiter als vermisst geführt. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war es in Folge des Erdbebens und Tsunami zum Super-Gau gekommen. Die Regierung will bei einer Gedenkveranstaltung in Tokio, an der auch Kaiser Naruhito und seine Frau, Kaiserin Masako, teilnehmen, an die Opfer erinnern. Im vergangenen Jahr war sie wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Um 14.46 Uhr Ortszeit (6.46 Uhr MEZ) - dem Zeitpunkt, an dem am 11. März 2011 das schwere Beben die Region Tohoku im Nordosten des Landes erschütterte - legen die Teilnehmer sowie Menschen an vielen anderen Orten eine Schweigeminute ein.

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06:00 Uhr
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