Mittwoch, 13. Januar 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:46 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das Ergebnis der Parlamentsabstimmung liegt vor, während ich hier die Segel streiche. So ist ein erneutes Amtsenthebungsverfahren gegen Trump offiziell eröffnet. Damit schreibt Trump Geschichte, er ist der erste US-Präsident gegen den zwei Impeachment-Verfahren eröffnet wurden. Sicherlich nicht so, wie er sich in der Historie verewigen wollte.

Ich habe zusätzlich sehr viel interessanten Lesestoff für Sie zur Auswahl. Ans Herz möchte ich Ihnen den Kommentar meines Kollegen Klaus Wedekind legen: Wo bleibt der Plan B? Auf ntv.de finden Sie sicherlich etwas nach Ihrem Interesse. So haben wir uns heute in der Redaktion mit folgenden Themen beschäftigt:

Nun bleibt mir nichts weiter übrig, als Ihnen einen schönen Abend zu wünschen, schlafen Sie gut und bleiben Sie schön fit und gesund.

22:40 Uhr

RTL gibt unglücklichem Kandidaten zweite Chance bei Günther Jauch

Der am Montag bei der 125.000-Euro-Frage ausgeschiedenen Niklas Bayer-Eynck soll am 5. Februar (20.15 Uhr) eine zweite Chance auf den Topgewinn bekommen. Der Grund: Bei der Frage waren zwei Antworten möglich, wie es nun hieß. "Ich freue mich riesig", zitierte RTL am Abend in einer Mitteilung den Dortmunder.

"Wer ist im bekannten Volkslied "Die Vogelhochzeit" der Bräutigam?" - bei dieser Frage war Bayer-Eynck beim "Zocker-Special" gescheitert und von 125.000 auf 1000 Euro zurückgefallen. Mögliche Antworten waren: A: Amsel, B: Drossel, C: Fink, D: Star. Der Psychologe entschied sich für "Amsel" - dies wurde als falsch bewertet und Bayer-Eynck stürzte von 125.000 Euro auf 1000 Euro. Der Sender erklärte nun aber, dass angesichts einer deutlich älteren Textfassung ("Die Amsel war der Bräutigam...") Nachsicht möglich sei.

22:30 Uhr
Breaking News

Mehrheit in Repräsentantenhaus für Trump-Impeachment

Im US-Repräsentantenhaus hat eine Mehrheit für die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Donald Trump gestimmt. Bei dem Votum in der Kongresskammer wurde die Schwelle von 217 Abgeordnetenstimmen überschritten. Die Abstimmung über das Impeachment eine Woche nach der Erstürmung des Kapitols durch radikale Trump-Anhänger dauerte zunächst noch an.

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22:05 Uhr

US-Rapper YFN Lucci wird wegen Mordes gesucht

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Am 10. Dezember kam es zu einem Schusswechsel im US-amerikanischen Atlanta. Dabei wurde ein 28-jähriger Mann getötet und ein anderer verletzt. Drei Männer stehen als Verdächtige im Visier der Ermittler, darunter der 29-jährige US-Rapper YFN Lucci, der gebürtig Rayshawn Bennett heißt, wie "CNN" berichtet.

Er wird aktuell gesucht wegen Mordes, aber er wird auch des illegalen Waffenbesitzes und Teilnahme an kriminellen Gang-Aktivitäten verdächtigt. Für Hinweise über seinen Aufenthaltsort hat die US-Polizei 5.000 Dollar ausgesetzt. Der Atlanta-Rapper ist bekannt für seinen Trap-Song "Key to the Streets", den er gemeinsam mit dem Rap-Trio Migos ("Bad and Boujee"), aufgenommen hat.

21:26 Uhr

Mann mit entsetzlichem "Auschwitz"-Shirt festgenommen

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Dieses vom Western Tidewater Regional Jail zur Verfügung gestellte Foto zeigt Robert Keith Packer.

(Foto: picture alliance/dpa/Western Tidewater Regional Jail via AP)

Nach der Erstürmung des US-Kapitols ist ein Mann festgenommen worden, der wegen seines T-Shirts mit der Aufschrift "Camp Auschwitz" für Entsetzen gesorgt hatte. Der 56-jährige Robert Keith Packer sei vom FBI in Newport News im Bundesstaat Virginia in Gewahrsam genommen worden, teilte die Bundespolizei nun mit.

Packer wird des gewalttätigen oder ordnungswidrigen Verhaltens auf dem Gelände des Kapitols sowie des illegalen Betretens eines öffentlichen Gebäudes beschuldigt, wie aus Gerichtsdokumenten hervorging. Bilder von Packer in seinem T-Shirt während des Angriffs auf das Kapitol in der vergangenen Woche hatten für Wut und Bestürzung gesorgt. Auf dem Kleidungsstück standen außerdem die Worte "Arbeit macht frei" auf Englisch - der Schriftzug, der über dem Eingangstor des Vernichtungslagers Auschwitz stand, in dem die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen töteten.

21:03 Uhr

LGBTQ+-Aktivistinnen wegen Entweihung der Jungfrau Maria angeklagt

Weil sie eine Abbildung der Jungfrau Maria auf einem Plakat umgestaltet haben, stehen drei LGBTQ+-Aktivistinnen in der zentralpolnischen Stadt Plock vor Gericht. Sie zeigten die Madonna mit einem regenbogenfarbenen Heiligenschein. Wenn die Angeklagten Elzbieta P., Anna P. und Joanna G. wegen Verletzung religiöser Gefühle schuldig gesprochen werden, müssen sie mit einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Die katholische Kirche in Polen und die Regierungsmehrheit in Warschau stehen mit der LGBTQ+-Bewegung auf dem Kriegsfuß.

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(Foto: imago images/Eastnews)

"Um Himmels Willen, ich werde mich nicht schuldig bekennen, religiöse Gefühle verletzt zu haben", sagte Elzbieta P. vor dem Prozessauftakt. "Ich glaube nicht, dass ein Regenbogen irgendjemanden verletzen kann", fügte sie hinzu. "Ich habe kein Verbrechen begangen." Die strittigen Bilder waren zuerst an Müllbehältern und in der Nähe einer Kirche in Plock aufgetaucht. Die Marien-Abbildung ähnelte der Schwarzen Madonna in Tschenstochau (Czestochowa), einer katholischen Pilgerstätte. Noch vor wenigen Tagen bezeichnete der Vorsitzende der in Polen regierenden PiS-Partei, Jaroslaw Kaczynski, die LGBTQ+-Bewegung als "Gefahr".

20:40 Uhr

21-Jähriger von Baggerschaufel getroffen und schwer verletzt

Ein schrecklicher Unfall im münsterländischen Bocholt. Ein 21-jähriger Arbeiter sei durch eine ruckartige Bewegung des Schwenkarms erfasst worden, teilte die Polizei mit. Demnach hatte ein 60 Jahre alte Baggerfahrer seine Maschine am Morgen auf einer Baustelle in Betrieb nehmen wollen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei reagierte die Steuerung des Schwenkarms zunächst nicht. Als der Baggerfahrer den Hebel erneut bedient habe, sei es zu der ruckartigen Bewegung gekommen. Der 21 Jahre alte Mitarbeiter einer Baufirma kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

20:20 Uhr

Kate Winslet: "Ich will wieder Menschen berühren"

Die Hollywood-Schauspielerin Kate Winslet vermisst wegen des Corona-Lockdowns den direkten Kontakt mit Familie, Freunden und Kollegen. "Meine Mutter ist vor drei Jahren verstorben, sodass mein Vater jetzt allein lebt", sagte die Oscar-Preisträgerin der Zeitschrift "Bunte".

"Er ist zum Glück okay, aber es fällt mir schwer, ihn so lange nicht zu sehen." Sie vermisse es "so sehr, ihn in die Arme nehmen zu können, und er vermisst meine Umarmungen", fügte Winslet hinzu. "Das gleiche gilt für meine drei Geschwister." Auch der direkte Kontakt zu ihren Kollegen fehle ihr. "Du kehrst zu dem Team zurück, mit dem du vor Beginn der Pandemie gearbeitet hast, und plötzlich darfst du niemanden von diesen wunderbaren Leuten mehr anfassen."

20:04 Uhr
19:51 Uhr

Ständige Bewachung: Nationalgardisten schlafen auf dem Boden im Kapitol

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Mitglieder der Nationalgarde wurden zur Verstärkung der Sicherheit des Kapitols im Besucherzentrum des Kapitols untergebracht.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Rund eine Woche nach dem Sturm auf das Kapitol sind die Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt worden. Schwerbewaffnete Nationalgardisten marschieren durch die Hallen der Demokratie - oder halten auf dem Boden ein Nickerchen. Die Aufnahmen von heute zeigen zahlreiche mit Sturmgewehren ausgerüstete Reservisten im Kampfanzug, die vor dem Amtsantritt des künftigen Präsidenten Joe Biden zum Schutz des Parlaments eingesetzt sind.

Bei Biden-Amtseinführung sollen 20.000 Reservisten im Einsatz sein.

19:30 Uhr

Fischsterben verbreitet Panik am Victoriasee

Kadaver von bis zu 100 Kilogramm schweren Nilbarschen werden an das nordwestliche Ufer des Victoriasees geschwemmt. Was steckt hinter den mysteriösen Sterbefällen?

18:59 Uhr

Airbnb storniert Buchungen in Washington

Der Online-Wohnungsvermittler Airbnb setzt für die Woche der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden Buchungen in und um Washington über sein Portal aus. Bereits getätigte Reservierungen würden storniert und neue Reservierungen blockiert, erklärte das Unternehmen nun. Airbnb reagiert damit auf eine Forderung der örtlichen Behörden, die nach dem Sturm auf das Kapitol vor einer Woche die Menschen gebeten hatten, der Amtseinführung am 20. Januar fernzubleiben.

Einige der Extremisten hatten in Airbnb-Wohnungen rund um Washington übernachtet. Das Unternehmen prüft nun, ob Teilnehmer des Angriffs, die bereits identifiziert wurden, den Dienst genutzt haben. Einige Beteiligte seien bereits von Airbnb blockiert worden.

18:33 Uhr

Flüssiger Stahl verletzt Gießerei-Mitarbeiter - fliehen übers Dach

In einer Krefelder Gießerei sind bei einem durch flüssigen Stahl ausgelösten Feuer neun Menschen verletzt worden. Am Dienstagabend seien bei einem Gießvorgang zehn bis 15 Tonnen flüssiger Stahl "unkontrolliert ausgelaufen", teilte die Feuerwehr heute mit. Durch die große Hitze seien mehrere Brände in der Halle entstanden. Zwei Mitarbeiter, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Kranbahn befanden, retteten sich demnach schwer verletzt aufs Hallendach. Die Feuerwehr habe die beiden sofort in Sicherheit gebracht. Fünf weitere Mitarbeiter sowie zwei Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort. Im Einsatz waren außerdem vier Rettungswagen und zwei Notärzte. Die Kriminalpolizei ermittelt.

18:29 Uhr
Breaking News

Koalition in Italien geplatzt

Die Regierungskoalition in Italien ist geplatzt. Der kleine Partner Italia Viva von Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi kündigt seine Unterstützung auf und zieht seine beiden Ministerinnen aus dem Kabinett ab. Damit hat die Koalition von 5-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten unter Ministerpräsidenten Conte keine Mehrheit mehr.

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17:57 Uhr

Tresor mit Ausweisdokumenten geklaut

Unbekannte haben in Köthen in Sachsen-Anhalt einen 730 Kilogramm schweren Panzerschrank aus einem Gebäude der Stadtverwaltung entwendet. Darin befanden sich hunderte Ausweisdokumente, wie ein Sprecher der Stadt heute mitteilte.

"Die betreffenden Bürger sind informiert worden, und die Dokumente wurden unsererseits gesperrt. Die Stadt trägt die Kosten für eine erneute Ausstellung", erklärte der Sprecher. Zuvor hatten mehrere Medien über den Einbruch berichtet. Laut Sprecher wurden der Tresor samt Inhalt, Dienstkleidung des Ordnungsamtes und ein Dienstfahrzeug der Stadt gestohlen. Dies geschah im Zeitraum zwischen dem späten Nachmittag des 8. Januar und den Morgenstunden des 11. Januar.

17:32 Uhr

Mickrige Lebensmittelpakete für arme Kinder sorgen für Ärger unter Briten

In Großbritannien hat die Verteilung von qualitativ minderwertigen und dürftigen Lebensmittelpaketen an Kinder aus armen Familien für Empörung gesorgt. Die während des Corona-Lockdowns versendeten Pakete seien "eine Beleidigung", sagte der britische Premierminister Boris Johnson nun.

Zuvor hatte sich das Foto einer Mutter, das den Inhalt des mageren Pakets zeigte, in den sozialen Netzwerken verbreitet. Die Pakete enthielten drei Äpfel, zwei Bananen, zwei Karotten, zwei Kartoffeln, eine Dose Bohnen, ein Brot mit Käsescheiben, Nudeln und fünf Süßigkeitenriegel. Der Wert beträgt rund fünf Pfund (5,60 Euro). Er ersetzt Essensgutscheine im Wert von 30 Pfund, die bedürftigen Kinder eigentlich zustehen, um in der Schule Mahlzeiten zu erhalten.

Mit den Essenspaketen sollen Eltern nun angesichts der Schulschließungen während des Lockdowns für ihre Kinder zu Hause "ein einfaches und gesundes Mittagessen" für die gesamte Arbeitswoche zubereiten.

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17:10 Uhr

New York will keine Geschäfte mehr mit Trump

Nach dem gewaltsamen Sturm des Kapitols will New York die Geschäftsbeziehungen zum abgewählten US-Präsidenten Donald Trump beenden. "Die Verträge machen sehr deutlich, dass wir das Recht haben, den Vertrag zu kündigen, wenn ein Unternehmen, die Führung eines Unternehmens, in kriminelle Aktivitäten verwickelt ist", sagte Bürgermeister Bill de Blasio nun dem TV-Sender MSNBC.

"Die Aufstachelung eines Aufstands gegen die Regierung der Vereinigten Staaten stellt eindeutig eine kriminelle Aktivität dar." Trumps Firmen-Imperium besteht aus einem Geflecht von Hunderten Geschäften. Es hat auch Verträge mit der Stadt New York zum Betrieb eines Karussells, zweier Eislaufflächen und na klar - eines Golfplatzes. Nach Angaben De Blasios bringen die Attraktionen Trumps Unternehmen jährlich 17 Millionen Dollar ein (etwa 14 Millionen Euro).

16:35 Uhr

Bäcker isst nichts mehr für die Rechte seines Lehrlings - Promis helfen

Der Hungerstreik eines Bäckers sorgt in Frankreich für Aufsehen: Stéphane Ravacley aus Besançon will damit gegen die Ausweisung seines Lehrlings ins westafrikanische Land Guinea protestieren. "Ich kämpfe gerade dafür, dass der Junge in Frankreich bleibt und französische Papiere bekommt", sagte er dem Online-Magazin "Brut". Er sei seit dem 3. Januar im Streik und wolle bis zum 26. Januar durchhalten. An diesem Tag solle über den Einspruch des 18-jährigen Lehrlings gegen die Ausweisung entschieden werden. Auch Prominente wie Schauspielerin Marion Cotillard ("La vie en rose"), Ex-Umweltminister Nicolas Hulot oder Schauspieler Omar Sy ("Ziemlich beste Freunde") setzen sich für den Lehrling ein. Eine Online-Petition für den 18-Jährigen wurde mehr als 235.000 Mal unterzeichnet.

16:02 Uhr

EU-Behörde hält Verzehr von gelben Mehlwürmern für unbedenklich

Da ist wohl der Wurm drin! Entschuldigen Sie die Bemerkung, aber wenn es nach der EU-Lebensmittelbehörde EFSA geht, könnten wir bald Riegel mit Würmern snacken. Proteine und so. Konkret geht es um den gelben Mehlwurm, der könnte das erste offiziell für den Verzehr in der EU zugelassene Insekt werden. Laut EFSA ist die Larvenform des Mehlwurmkäfers "sowohl als ganzes getrocknetes Insekt als auch in Pulverform" für den menschlichen Verzehr unbedenklich.

  • Die im italienischen Parma ansässigen EU-Experten prüften einen Antrag auf Einstufung des gelben Mehlwurms als "neuartiges Lebensmittel".
  • Die Larve enthält demnach in erster Linie Protein, Fett und Ballaststoffe. Der Verzehr sei daher "ernährungsphysiologisch nicht nachteilig".
  • Toxizitätsstudien hätten zudem keine Sicherheitsbedenken ergeben. Kontaminierungen lägen lediglich vor, wenn das Futter der Insekten Giftstoffe enthalten habe, erklärte EFSA.
In der Fachschule für Lebensmitteltechnik Frankfurt wurde 2017 bereits der Mehlwurm-Burger geboren.

In der Fachschule für Lebensmitteltechnik Frankfurt wurde 2017 bereits der Mehlwurm-Burger geboren.

(Foto: picture alliance / Susann Prautsch/dpa)

"Diese erste Risikobewertung der EFSA für ein Insekt als Lebensmittel kann den Weg für die erste EU-weite Zulassung ebnen", erklärte der EFSA-Experte Ermolaos Ververis. Die EU und ihre Mitgliedstaaten könnten später auf Basis der Bewertung entscheiden, den gelben Mehlwurm als Zutat für Proteinriegel, Gebäck oder andere Lebensmittel zuzulassen. Einige Kreative haben ihn in den letzten Jahren schon getestet und etwa den Mehlwurm-Burger kreiert.

15:31 Uhr

Bushido: Wollte nur zahlen, um Familie zu schützen

Es geht weiter im Prozess um den Rapper Bushido und seine sauer gewordene Geschäftsbeziehung mit dem Berliner Clanchef Abou-Chaker. In seiner heutigen Aussage erklärte der Rapper, der als Künstler der Plattenfirma "Aggro Berlin" bekannt wurde, dass er seinem Ex-Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker 1,8 Millionen Euro Trennungsgeld nur zahlen wollte, um seine Familie zu schützen. "Auf juristischer Ebene hätte ich ihm keinen Cent angeboten", sagte der Musiker heute vor dem Berliner Landgericht als Zeuge. "Ich habe nie gedacht, dass er einen Anspruch hat", betonte der 42-Jährige in schwarzer Jacke, auf deren Rücken der Spruch prangte: "Leave me alone".

Bushido wurde wieder von Personenschützern in den Gerichtssaal gebracht. In dem Prozess gegen den 44-jährigen Berliner Clanchef Abou-Chaker und drei seiner Brüder geht es um Straftaten zum Nachteil Bushidos, nachdem dieser die Geschäftsbeziehungen zu dem Mitglied einer arabischstämmigen Großfamilie aufgelöst habe. Bushido ist auch Nebenkläger im Prozess.

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15:12 Uhr

Semsrott verlässt Die Partei

Der Europa-Abgeordnete und Satiriker Nico Semsrott hat seinen Austritt aus der Partei Die Partei verkündet. Der 34-Jährige begründete dies heute damit, wie Parteichef Martin Sonneborn mit Rassismusvorwürfen umgehe. "Ich finde seine Reaktion auf die Kritik falsch und inakzeptabel. Das ging mir in der Vergangenheit schon in anderen Fällen so", heißt es in einer Erklärung, die Semsrott auf Twitter verbreitete.

  • Hintergrund ist unter anderem ein mittlerweile gelöschter Tweet Sonneborns von vergangener Woche. Dort war der Partei-Chef mit einem T-Shirt zu sehen, dessen Schriftzug suggeriert, Asiaten könnten kein R aussprechen. Etliche Nutzer gaben an, sich rassistisch beleidigt zu fühlen.
  • Semsrott wurde 2019 auf der Liste von Die Partei ins Europaparlament gewählt. Anders als Sonneborn, der als fraktionsloser Abgeordneter im EU-Parlament sitzt, hat er sich der Grünen-Fraktion angeschlossen.
  • Semsrott warf Sonneborn nun einen "ignoranten Umgang mit Feedback" vor. "Wenn sich Menschen von seinen Postings rassistisch angegriffen fühlen, muss er nicht viel tun. Es reichen Mitgefühl und der Respekt vor den Betroffenen, um das eigene Verhalten zu korrigieren."

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14:54 Uhr

Reinhold Messner ärgert sich über "Berg-Yuppies"

Da scheint sich bisschen was aufgestaut zu haben, bei dem bekannten Abenteurer und Bergsteiger Reinhold Messner. Der ärgert sich nämlich ziemlich über die Flut an Sportkletterern und Bergtouristen und deren Selbstinszenierung in den sozialen Medien. "Was die Mädels und Jungs in den Kletterhallen vergessen, ist, dass ihre Kletterei nichts mit traditionellem Alpinismus zu tun hat - nichts", sagte der 76-jährige Extrembergsteiger dem Magazin "Playboy". "Sie klettern im klimatisierten Raum - großartig wie Äffchen - 15 Meter hoch." Dies sei mit echtem Bergsteigen nicht vergleichbar, sagte Messner. Doch selbst auf den Achttausendern sei es heutzutage nicht anders. "Für die gut betuchte Klientel wird von hundert Sherpas zuerst eine Piste mit Leitern und Brücken gebaut, damit diese Touristen überhaupt eine Chance haben, sich dort oben zu bewegen", sagte Messner. Eine "Heerschar" von Bediensteten sei dann nötig, um den "Berg-Yuppies" in ihre Schuhe und Steigeisen zu helfen.

14:31 Uhr

"Trump eine völlige Katastrophe für Menschenrechte"

Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hagelt es Kritik von allen Seiten. Dieses Mal von Menschenrechtlern. Die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch stellt dem abgewählten US-Präsidenten Donald Trump ein verheerendes Zeugnis aus. "Trump war für die Menschenrechte eine völlige Katastrophe", sagte der Direktor der Gruppe, Kenneth Roth, in einem Interview mit Reuters TV heute in Genf. Trump habe die Menschenrechte im eigenen Land verspottet. Der Angriff auf das Kapitol am 6. Januar sei nur das jüngste Beispiel für eine Anhäufung des Missbrauchs demokratischer Prinzipien in den vier Jahren von Trumps Amtszeit.

Trump habe sich bei "jedem freundlichen Autokraten unter der Sonne" eingeschmeichelt, sagte Roth. Nur von ihm als Gegner empfundene Staaten habe er wegen deren Umgang mit Menschenrechten kritisiert: Venezuela, Kuba, Iran und "manchmal China". Dieser "völlig inkonsistente Ansatz" habe keinerlei Glaubwürdigkeit gehabt.

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14:20 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Johanna Ohlau macht es sich jetzt hoffentlich gemütlich. Ich übernehme nun für sie und führe Sie heute bis zum späten Abend durch die Nachrichtenwelt. Unser Blick geht heute definitiv über den großen Teich - Stichwort: Impeachment. Ich bin gespannt, was heute alles passiert, ich hoffe, Sie auch! Mein Name ist Yuki Schubert; wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, können Sie mich unter yuki.schubert[at]nama.de erreichen.

14:10 Uhr

Führerschein: Tausende Betrugsversuche bei Theorieprüfungen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Spicker haben seit dem Ende meiner Schulzeit wohl ein mächtiges Upgrade bekommen: Versteckte Knopf-Kameras, gut bezahlte Helfer flüstern via Ohrstöpsel die Antworten zu und ein ganzes Netz organisierter Kriminalität sollen bei der theoretischen Führerscheinprüfung verbreitet sein. Davon sprechen zumindest Fahrschulen und Verbände laut einem Artikel der "Stuttgarter Nachrichten". Zahlreiche Betrugsversuche - analog auf Papier oder mit Hightech - fliegen auch auf: 2019 und 2020 seien jeweils etwa 2500 Täuschungsversuche festgestellt worden, sagte der Geschäftsführer der Arge tp 21, Mathias Rüdel, in Dresden. Die von den prüfungsberechtigten Gesellschaften Dekra und TÜV unterhaltene Institution ist für Pflege und Entwicklung der Prüfungssysteme verantwortlich und fragt die Betrugsversuche seit 2019 ab. Die Dunkelziffer und wie viele Menschen mit erschlichener Fahrerlaubnis unterwegs sind, können Experten dem Zeitungsbericht zufolge nicht schätzen.

"Wenn ein Fälschungsversuch entdeckt wird, gilt die Prüfung als nicht bestanden", sagte Rüdel der Zeitung. Er werde in der Regel dann der Fahrerlaubnisbehörde angezeigt, die über Konsequenzen entscheide. In Deutschland gibt es etwa 1,8 Millionen theoretische sowie 1,4 Millionen praktische Fahrerlaubnisprüfungen pro Jahr.

13:39 Uhr

Gericht: Hunde dürfen trotz Lockdowns zum Friseur

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Schneiden, Waschen, Föhnen - zumindest Hunde könnten schon bald wieder in den Genuss eines Verwöhnprogramms beim Friseur kommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In den Corona-Verordnungen gibt es offenbar ein kleines "Schlupfloch" für Friseurbesuche. Doch bevor Sie jetzt in Jubel ausbrechen und die Bürsten und Haargummis freudig wieder abbestellen, gibt es noch ein Detail zu beachten: Der Kunde muss vier Beine haben. Laut einem Gerichtsbeschluss dürfen Hunde auch während des Corona-Lockdowns weiter im Hundesalon frisiert werden. Zu dem Schluss kommt das Verwaltungsgericht Münster und erklärt, dass das aktuell geltende Verbot von Friseurdienstleistungen nur entsprechende Dienstleistungen an Menschen umfasse, wie etwa Besuche beim Friseur oder im Tattoostudio. Ab hier wird es juristisch: Nach der Corona-Schutzverordnung muss der Mindestabstand zum Kunden gewahrt bleiben und das ist nicht der Hund, sondern sein Herrchen oder Frauchen. Mit seinem nicht rechtskräftigen Beschluss gab das Gericht damit dem Eilantrag einer Hundefriseurin aus Emsdetten statt. Bei einem Besuch im Hundesalon kann eine Übergabe des Hundes genauso erfolgen wie bei einem kaputten Fahrrad in einer Werkstatt, befand das Gericht. Frisieren und Krallenschneiden des geliebten Vierbeiners könnte also schon bald wieder möglich sein.

Verzweifelte Pudelbesitzer haben Grund zur Hoffnung, aber uns wachsen weiter ungebändigt Haare und Nägel. Dazu die nicht ganz ernst gemeinte Frage:

13:14 Uhr

Fridays For Future plant globalen Klimastreik am 19. März

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Die Klimaaktivistinnen Greta Thunberg (2. Reihe, M), Luisa Neubauer (2. Reihe, 2.v.l), Isabelle Axelsson (1. Reihe, 2.v.r), Loukina Tille (1. Reihe, l.) und Vanessa Nakate (r.) bei einer Protestaktion von "Fridays for Future" beim Weltwirtschaftsforums vor einem Jahr.

(Foto: picture alliance/dpa/KEYSTONE)

Der 19. März soll ganz im Zeichen des Klimaschutzes stehen: Die Klimaaktivisten von Fridays for Future (FFF) rufen für den Tag zum siebten globalen Klimastreik auf. Das teilte Fridays for Future Deutschland mit. Es habe in den vergangenen Monaten Abstimmungen in mehr als 100 Ländern gegeben, darunter neben Deutschland auch Länder wie Frankreich, Kanada, Australien, Schweden, Finnland oder die USA. Genauere Details zum Streikablauf würden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

  • Mit der Initiative wollen die Aktivisten erneut einen stärkeren Klimaschutz und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels einfordern. Fridays for Future habe sich "angesichts der Pandemie außerordentlich schwergetan" mit der Entscheidung, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung. Da sich aber auch während der Corona-Pandemie die globale Klimasituation verschärfe, habe sich Fridays for Future trotz der aktuellen Einschränkungen zu dem Schritt entschieden, hieß es.
  • Wie genau die Proteste am 19. März ablaufen sollen, sei noch unklar. Seit Wochen erarbeite das FFF-Team gemeinsam Konzepte für einen coronakonformen Streiktag unter Einhaltung der Hygieneregeln.
  • "Wir fordern von Regierungen weltweit sofortige Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen, um ein weiteres Eskalieren der Klimakatastrophe zu verhindern", sagte Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Die "Finanzierung und Absicherung fossiler Infrastruktur" müsse enden. Mit dem Aktionstag wollen die Aktivisten auch ein Zeichen im Superwahljahr 2021 setzen. "Die Bewältigung der ökologischen Krisen" müsse für alle Parteien an oberster Stelle stehen, sagte Neubauer.
12:49 Uhr

Supreme Court erschwert Zugang zu Abtreibungspillen

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(Foto: AP)

Die Berufung der konservativen Richterin Amy Coney Barrett an den Obersten Gerichtshof der USA wirkt sich zum ersten Mal sehr konkret auf ein in dem Land sehr umstrittenes Thema aus: Abtreibung. Der Supreme Court, in dem die Konservativen seit der Ernennung der überzeugten Katholikin die Mehrheit halten, erschwert US-Amerikanerinnen die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs. In einer gestern veröffentlichten Entscheidung setzte das Gericht eine Regelung wieder in Kraft, wonach Frauen trotz Corona-Pandemie eine Klinik oder Arztpraxis persönlich aufsuchen müssen, um Abtreibungspillen mit dem Wirkstoff Mifepriston zu bekommen. Damit hoben die Obersten Richter die Anordnung einer unteren Instanz auf, dass angesichts der Pandemie Tabletten zur medikamentösen Abtreibung in den ersten Schwangerschaftswochen verschickt werden dürfen. Der Supreme Court folgte mit seiner Entscheidung einem Antrag der scheidenden US-Regierung von Präsident Donald Trump gegen die frühere Anordnung eines Bundesrichters.

  • Die drei liberalen Richter sprachen sich gegen die verschärften Auflagen aus. Die Entscheidung stelle eine "irrationale, ungerechtfertigte und unangemessene Belastung für Frauen" dar, schrieb Richterin Sonia Sotomayor.
  • Das Oberste Gericht stellt mit seinen Entscheidungen zu besonders strittigen Themen wie Abtreibung, Einwanderung oder gleichgeschlechtliche Ehen immer wieder wichtige Weichen für die US-Gesellschaft.
  • Die Richter werden auf Lebenszeit ernannt. Barrett hatte im Oktober 2020 die verstorbene liberale Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg ersetzt.
12:10 Uhr

Illegaler Kindergeburtstag - Gäste verstecken sich im Bad und in Schränken

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(Foto: imago images / Panthermedia)

Mal wieder etwas aus der Kategorie "Meldungen, die man vor Corona nie für möglich gehalten hätte": Die Polizei hat eine illegale Party aufgelöst, aber keinen Rave in einer zwielichtigen Underground-Location, sondern eine mit Kuchen, Kinderspielzeug und Kaffeeklatsch - einen Kindergeburtstag. Bis auf dass es sich um Kinder handelt, liest sich die Meldung der Polizei aus Hameln ansonsten wie jede andere Geschichte einer Party, die die Polizei beendet: 30 Menschen feiern in einer Wohnung, die Nachbarn beschweren sich bei der Polizei über Lärm, die rückt aus und die Partygäste flüchten vor Angst ins Badezimmer und in die Schränke, um sich vor den Ordnungshütern zu verstecken. Und wie auch bei nächtlichen Feiereien bringt das meistens wenig - die Partygäste werden in ihren Verstecken aufgespürt.

Jetzt kommt allerdings ein bedeutender Unterschied: Früher blieb es meistens beim vorzeitigen Ende der Party. In diesem Fall wurden gegen die 15 anwesenden Erwachsenen Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnungen eingeleitet. Denn nicht nur die Zahl der Gäste war laut Polizei ein klarer Verstoß gegen das derzeitige Versammlungsverbot, auch trugen die Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz oder hielten ausreichend Abstand.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:29 Uhr

Millionen futsch? Programmierer sucht Passwort zu Bitcoin-Konto

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Passwort vergessen - Schätzungen zufolge sollen mehr als 100 Milliarden Euro auf Bitcoin-Konten schlummern.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen rund 181 Millionen Euro, aber kommen nicht an Ihr Geld. Jetzt haben Sie eine Vorstellung davon, was der in San Francisco lebende deutsche Programmierer Stefan Thomas gerade erlebt. Sein riesiges Vermögen - 220 Millionen US-Dollar - liegt auf einem digitalen Bitcoin-Konto, er hat das Passwort vergessen und den Zettel mit dem Zugang verlegt. Es kommt sogar noch schlimmer: Er hat nur noch zwei Versuche übrig, um das richtige Passwort für die Festplatte einzugeben, auf der wiederum der Zugang zum Bankkonto liegt - ansonsten zerstört sich der digitale Tresor von selbst und die Millionen wären ziemlich sicher futsch.

Der Programmierer hat der "New York Times" von seinem Dilemma erzählt und schildert darin, dass er manchmal nachts stundenlang wach im Bett liegt und sich den Kopf darüber zerbricht, wie das Passwort für das millionenschwere Konto lautet. Auch der Hersteller der Festplatte kann dem Deutschen nicht helfen. Er hat beschlossen, sich nicht auf sein Glück zu verlassen, sondern die Festplatte erst einmal sicher zu verstauen. Thomas hofft, dass sich irgendwann jemand findet, der den Verschlüsselungsalgorithmus knacken kann - vielleicht ja ein begabter Teenager. Junge Programmier-Talente haben jedenfalls in den vergangenen Jahren immer wieder für Furore mit spektakulären Hacks bei Unternehmen wie Twitter, Apple und Facebook gesorgt.

10:52 Uhr

Mehrere Ägypterinnen müssen wegen Tiktok-Videos doch nicht in Haft

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(Foto: AP)

Tanzen, singen und mit Freunden Spaß haben - während solche Bilder in sozialen Netzwerken in Deutschland komplett harmlos sind, kann das für junge Frauen in Ägypten schnell mit jahrelangen Haftstrafen enden. Mit Straftatbeständen wie der "Verletzung von Familienwerten" argumentieren Anwälte wie der ägyptische Jurist Ashraf Farahat. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen bei Verstößen vor Gericht und schließlich in Haft zu bringen. Umso überraschender ist jetzt die Entscheidung eines Gerichts, das zwei Frauen freigesprochen hatte, die wegen Videos beim sozialen Netzwerk Tiktok im Zusammenhang mit den Sittengesetzen des Landes verurteilt worden waren. Mauada al-Adham und Hanin Hussam waren im Juli zu jeweils zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 16.000 Euro verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hob das Urteil nun auf, wie die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram berichtete. Auch drei weitere Angeklagte im selben Fall wurden freigesprochen. Die Verhaftung der beiden jungen Frauen, die in sozialen Netzwerken Millionen Fans haben, hatte für Aufsehen gesorgt.

  • Im Juni war eine Bauchtänzerin zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie der Anklage zufolge anstößige Fotos und Videos von sich in sozialen Netzwerken verbreitete. Die Tänzerin hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, ihr Handy sei gestohlen und die Bilder ohne ihre Zustimmung veröffentlicht worden.
  • Grundlage für die strikte Vorgehensweise ist ein von Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi 2018 erlassenes Gesetz zu Kriminalität im Internet. Damit erhielt die Regierung, die ihr Vorgehen mit dem Kampf gegen Terrorismus begründet, zum einen noch mehr Spielraum bei der möglichen Zensur von Websites und Inhalten im Internet. In Ägypten waren 2020 mehr als 500 Websites blockiert.
  • Zum anderen können unter dem Gesetz Inhalte, die "Familienwerte und von der ägyptischen Gesellschaft aufrechterhaltene Werte" verletzen, mit einer Haftstrafe von mindestens sechs Monaten und einer Geldstrafe von umgerechnet mindestens 2600 Euro belegt werden.
10:14 Uhr

Autos und Häuser mit "Trump" und Zeichen von QAnon-Bewegung beschmiert

Unbekannte haben im hessischen Kelsterbach Autos, Häuser, Wände und Schaufenster mit dem Buchstaben "Q" und dem Nachnamen vom abgewählten US-Präsident Donald Trump beschmiert. Das "Q" dürfte in diesem Zusammenhang der rechtsextremen Verschwörungstheorie QAnon zuzuordnen sein, wie die Polizei Südhessen in Darmstadt mitteilte. Die weißen Schriftzüge seien über das Stadtgebiet verteilt.

Zwölf Autos, ein Weltkriegsmahnmal sowie mehrere Häuser, Wände und Schaufenster wurden dabei beschädigt. Die Höhe des Schadens blieb unklar. Ein Tatverdächtiger wurde beobachtet. Er konnte jedoch unerkannt flüchten. Die Polizei geht von einem politischen Tatmotiv aus. Der Staatsschutz ermittelt.

09:57 Uhr
Breaking News

Mörderin Lisa Montgomery hingerichtet

In den USA ist das erste Mal seit fast 70 Jahren eine Frau durch die US-Bundesjustiz hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen Lisa Montgomery sei heute in der Justizvollzugsanstalt Terre Haute im Bundesstaat Indiana vollstreckt worden, teilte das US-Justizministerium mit.

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09:45 Uhr

So viele Beschwerden über Telefonwerbung wie noch nie

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ständige Anrufe und wenn man abnimmt, versucht jemand am anderen Ende, einem etwa ein Abo oder eine Versicherung anzudrehen - diese Form der Telefonwerbung ist weit verbreitet, aber nicht erlaubt. Die Zahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr einen Höchststand erreicht. Dort gingen 2020 insgesamt 63.273 kritische Wortmeldungen von Verbrauchern ein, wie die Bonner Behörde mitteilte. Das war ein Plus von rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr (54.242) und etwas mehr als 2018, als es 62.247 Beschwerden waren. Ein Grund für die Schwankungen wurde nicht genannt. In 17 Fällen verhängte die Behörde Bußgelder von insgesamt 1,35 Millionen Euro. Häufig ging es um Versicherungs- und Finanzprodukte sowie um die Energieversorgung. Zudem regten sich viele Verbraucher nach Darstellung der Netzagentur über aggressive Telefonwerbung für Zeitschriftenabos auf. Die Veränderung zu Vorjahren haben Sie vielleicht auch bemerkt: Beschwerden zu Telekommunikationsdienstleistungen, also Handyverträgen und Vertragsverlängerungen, waren rückläufig und das kommt nicht von ungefähr: Dies führt die Behörde darauf zurück, dass sie in diesem Bereich einen Verfolgungsschwerpunkt gesetzt hatte.

  • Bei den Gesprächen gingen die Anrufer häufig dreist vor und wollten den Verbraucher noch am Telefon oder im Nachgang ungewollte Verträge unterschieben. In anderen Fällen verschleierten die Anrufer die Identität ihres Auftraggebers oder sie gaben sich sogar als Behördenvertreter aus, um Vertrauen aufzubauen. Mitunter kam es bei den unerlaubten Anrufen sogar zu Beschimpfungen oder der Werbetreibende war besonders penetrant und rief Dutzende Male an.
  • Werbeanrufe ohne vorige Einwilligung sind in Deutschland verboten. Bei wem es trotzdem klingelt, der kann dies unter www.bundesnetzagentur.de/telefonwerbung-beschwerde melden. Um die Täter zu überführen, sind möglichst präzise und detaillierte Schilderungen hilfreich.
09:28 Uhr
Breaking News

Kremlgegner Nawalny: Kehre am Sonntag nach Moskau zurück

Der Kremlgegner Alexej Nawalny will nach seiner Vergiftung an diesem Sonntag nach Moskau zurückkehren. Er lande am 17. Januar mit einer Maschine der russischen Fluggesellschaft Pobeda, teilt er auf Twitter mit.

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09:17 Uhr

Feuer in Lagerhalle - massive Verkehrsbehinderungen bei Hamburg

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(Foto: dpa)

In Hamburg ist am Morgen ein Feuer in einer Lagerhalle ausgebrochen. Im Bereich um den Einsatzort kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch der Bahnverkehr ist betroffen, wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte. Durch Umleitung entfallen etwa die Halte Hamburg-Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle. Es komme zu starken Verspätungen, warnt die Bahn auf Twitter.

Bis zu rund 150 Einsatzkräfte kämpften mit den Flammen. Das THW unterstütze mit Radladern, twitterte die Feuerwehr. Die rund 60 mal 40 Meter große Halle ist nach Angaben der Feuerwehr ein Lagerort für Kartons und Verpackungsmaterial. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Polizei ist bei dem Feuer niemand verletzt worden. Der Einsatz werde noch mehrere Stunden andauern.

09:04 Uhr

Youtube deaktiviert Trumps Kanal für mindestens eine Woche

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Nach Twitter und Facebook zieht jetzt auch Youtube nach: Die zum Google-Konzern gehörende Video-Plattform sperrt Trumps Kanal. Damit verliert der scheidende US-Präsident Donald Trump ein weiteres Sprachrohr - vorerst für eine Woche. Dann würde die Blockade frühestens aufgehoben, kündigte das Unternehmen an. Ein auf dem Kanal veröffentlichtes Video sei entfernt worden, weil es gegen Richtlinien verstoßen habe, die die Anstiftung zur Gewalt untersagten. Die Entscheidung zur Entfernung des Videos sei angesichts der "Befürchtungen über das andauernde Gewaltpotenzial" gefallen, erklärte Youtube.

Selbst wenn er seinen Kanal zurückbekommt, soll nach Unternehmensangaben die Kommentar-Funktion "auf unbestimmte Zeit" abgeschaltet bleiben. Stunden vor der Erklärung hatten Aktivisten Youtube aufgefordert, es den anderen großen Internetdiensten nachzutun und Trumps Kanal zu sperren. Die Aktivisten drohten mit einem Werbe-Boykott des Videodienstes. Nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch militante Trump-Anhänger vor einer Woche hatten bereits die Online-Dienste Facebook und Twitter Trumps Konten gesperrt.

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08:31 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU.

(Foto: imago images/Christian Thiel)

Der Weg zur Arbeit war heute am frühen Morgen alles andere als vergnüglich - passen Sie also auf, dass Sie bei Glättegefahr, Schnee und Regen nicht vom Weg abkommen. Auch in der Nacht hat das Winterwetter für Chaos auf Deutschlands Straßen gesorgt. Der Kalender ist gut gefüllt mit Terminen aus Deutschland und der Welt:

  • Ärger um zu geringe Impfstoff-Bestellungen, Kritik an der Organisation der Impftermine: Gut zwei Wochen nach Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland gibt Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU am Mittag eine Regierungserklärung im Bundestag ab. Mehr zur aktuellen Corona-Lage gibt's wie immer im Corona-Ticker.
  • Für die VW-Beschäftigten geht es ab heute ums Geld, besser gesagt um mehr Geld: Am Morgen beginnen die Gespräche zum neuen Haustarif für rund 120.000 Mitarbeiter bei Volkswagen. Die IG Metall verlangt vier Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter des Autobauers.
  • Die Bilder der Krawall-Nacht aus Stuttgart Mitte vergangenen Jahres haben wir alle noch in guter Erinnerung: Ab heute wird einer der gravierendsten Fälle verhandelt. Vor dem Landgericht müssen sich zwei junge Männer wegen versuchten Totschlags verantworten.
  • Es gibt bei Eltern nicht nur die Konstellation Mutter und Vater, sondern eben auch zwei Väter oder zwei Mütter. Für eine rechtliche Gleichstellung gegenüber heterosexueller Elternpaaren kämpfen ab heute zwei Frauen aus dem Landkreis Hildesheim vor Gericht. Nach derzeitiger Rechtslage stehe der Partnerin der Mutter nur das mitunter langwierige Verfahren der Stiefkindadoption offen. Dies ist aus Sicht des klagenden Ehepaars eine "verfassungswidrige Diskriminierung".
  • In Italien beginnt ein riesiger Prozess gegen die kalabrische Mafiaorganisation 'Ndrangheta. An dem Verfahren gegen den 'Ndrangheta-Clan Mancuso in Lamezia Terme sind 355 Angeklagte, rund 400 Anwälte sowie mehr als 900 Zeugen beteiligt.
  • Die nächste Nachholpartie im DFB-Pokal steht an - und Holstein Kiel hat da mit dem FC Bayern München als Gegner ein schweres Los gezogen.
  • In Ägypten beginnt die 27. Handball-Weltmeisterschaft. Wegen der Corona-Pandemie werden die Partien ohne Publikum ausgetragen. Zur Eröffnung trifft Gastgeber Ägypten auf Chile. Mehr aus der Welt des Sports gibt es im "Sport-Tag".
  • Am späten Abend schauen wir gespannt in die USA: Nach den Krawallen seiner Anhänger am Kapitol steuert der abgewählte US-Präsident Donald Trump auf sein zweites Amtsenthebungsverfahren zu. Im US-Repräsentantenhaus wird die Abstimmung über die offizielle Eröffnung eines solchen Impeachment-Verfahrens gegen Trump erwartet - eine Mehrheit gilt als sicher.

Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie bis zum Nachmittag mit Infos und Wissenswertem aus Deutschland und der Welt. Wie immer freuen wir uns über Anregungen, Hinweise, Lob und Kritik. Schicken Sie mir einfach eine E-Mail an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de.

07:40 Uhr

Bruce Willis pfeift auf Maskenpflicht und fliegt aus Apotheke

Die Corona-Situation in Los Angeles spitzt sich seit Wochen immer weiter zu. Der Bundesstaat Kalifornien ist zu einem der Pandemie-Hotspots in den USA geworden und nähert sich der 1-Million-Marke bei den registrierten Fällen. Momentan stirbt dort etwa alle 15 Minuten ein Mensch nach einer Covid-19-Infektion. Umso verwunderlicher ist der "Auftritt" von US-Schauspieler Bruce Willis. Schauplatz: eine Apotheke in Los Angeles. Dort schlenderte der Hollywood-Schauspieler ohne Maske durch den Verkaufsraum. Darauf angesprochen, weigerte sich Willis, eine Maske anzulegen und musste den Laden deshalb verlassen, wie das Magazin "Page Six" berichtet. Dabei wäre es sogar ein Leichtes für den US-Star gewesen, der Maskenpflicht nachzukommen, weil er ein Tuch um den Hals trug. Doch Willis kam den Aufforderungen nicht nach und wurde deshalb des Ladens verwiesen. Der Vorfall hat auf Twitter eine Debatte über die Maskenpflicht entfacht. Das Management des Darstellers war nach Angaben des Magazins nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

07:24 Uhr

Im Norden Schneefall und Regen, im Süden lockert die Wolkendecke auf

In Griechenland herrscht sommerliches Flair und Badelaune bei bis zu 30 Grad, aber Tief Dimitrios wird seinem griechischen Namen hier bei uns wenig gerecht: Heute ziehen vom Norden bis in den Osten und in die Mittelgebirge Schauer durch. Oft gehen sie als Schnee nieder, je näher Richtung Nordsee, desto häufiger ist Regen dabei. Im Verlauf kommen vor allem im Nordosten auch Graupelgewitter dazu. In den Mittelgebirgen vom Sauerland über Harz, Rhön und Thüringer Wald bis in die sächsischen Mittelgebirge wächst die Schneedecke an. Der Schneefall an den Alpen klingt dagegen ab, während es im äußersten Südwesten zunächst noch trocken ist und zum Abend hin von Frankreich her Schnee und unterhalb von 700 Metern Schneeregen und Regen aufkommt. Vom Niederrhein bis ins Alpenvorland bleibt es meist trocken mit Auflockerungen und teils freundlichen Abschnitten. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad in Nürnberg und 6 Grad in Ostfriesland, in den Mittelgebirgen hält sich Dauerfrost. Mäßiger, vom Norden bis in den Osten frischer bis starker West- bis Nordwestwind. In einem Streifen von der Nordsee über den Harz bis nach Sachsen bei Schauern auch im Binnenland Sturmböen bis ins Flachland möglich.

07:09 Uhr

Estlands Regierungschef Ratas kündigt Rücktritt an

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Jüri Ratas, Premierminister von Estland.

(Foto: dpa)

Estlands Ministerpräsident Jüri Ratas hat nach Korruptionsvorwürfen gegen seine Partei seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle damit die politische Verantwortung übernehmen und die Möglichkeit geben, die Vorwürfe aufklären zu können, teilte Ratas am Morgen in Tallinn mit. Die Justizbehörden des baltischen EU-Landes hatten zuvor Ermittlungen wegen eines staatlichen Hilfskredits an ein Immobilienprojekt gegen Ratas' linksgerichtete Zentrumspartei eingeleitet.

06:50 Uhr

Glätte und Schnee sorgen für Verkehrschaos

Winterliche Bedingungen haben in der Nacht in Deutschland für Verkehrschaos gesorgt. Im Norden Niedersachsens wurde ein Autobahnabschnitt wegen mehrerer Glatteis-Unfälle gesperrt, im Süden und Westen kam es zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen aufgrund liegen gebliebener Fahrzeuge. Meist blieb es bei Blechschäden und Leichtverletzten, wie die Polizeistellen mitteilten. Allerdings gab es bis zum frühen Morgen auch mindestens einen Toten und mehrere Schwerverletzte.

  • Der tödliche Unfall ereignete sich in Mecklenburg-Vorpommern. Ein 18-Jähriger war laut Polizei vermutlich zu schnell gefahren, mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und in mehrere Leitplanken und einen Baum gekracht - der junge Mann starb noch am Unfallort, sein Beifahrer wurde schwer verletzt.
  • Allein in Niederbayern musste die Polizei bis zum späten Dienstagabend über 100 Mal ausrücken.
  • Liegen gebliebene Fahrzeuge führten auch in anderen Teilen Deutschlands zu Staus und Straßensperrungen. Laut Polizei dürfte sich die Zahl der Verletzten im Laufe des Tages noch deutlich erhöhen, sobald alle Unfälle aus der Nacht erfasst wurden.
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06:32 Uhr

Fahndung erfolglos: Keine heiße Spur zu früheren RAF-Terroristen

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Ein Fahndungsplakat, das die Ermittler nach einer Reihe von Raubüberfällen veröffentlicht hatten.

(Foto: dpa)

Der Fund sorgte vor fast auf den Tag genau fünf Jahren für Aufsehen: Am 18. Januar 2016 wurde bekannt, dass nach einem Raubüberfall in Stuhr bei Bremen im Jahr 2015 DNA-Spuren von drei ehemaligen Mitgliedern der linksterroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden wurden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat nach einer europaweiten Fahndung im vergangenen Jahr 206 Hinweise auf die drei untergetauchten RAF-Terroristen erhalten. "Die Hinweise zu den Gesuchten kommen aus vielen europäischen Staaten und teilweise auch aus Ländern außerhalb der EU", sagte eine LKA-Sprecherin in Hannover. Doch zu einer heißen Spur zu den früheren Terroristen haben sie nicht geführt.

  • Gefahndet wird nach Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Sie sollen der RAF angehört haben, werden aber auch wegen einer Serie von zwölf Raubüberfällen von 1999 bis 2016 gesucht.
  • Die Behörden vermuten dabei kein politisches Motiv mehr. Sie gehen davon aus, dass das Trio sich mit Raub Geld für das Leben in der Illegalität verschaffen wollte. Die bislang letzte Tat der Serie ereignete sich im Juni 2016 in Cremlingen bei Braunschweig.
  • Die Hinweise nach dem europaweiten Fahndungsaufruf vom Mai 2020 würden geprüft, ein abschließendes Ergebnis gebe es nicht. Auch nach Angaben der Staatsanwaltschaft Verden gibt es keinen neuen Sachstand bei der Fahndung.
  • Bis zur Selbstauflösung 1998 war die RAF fast drei Jahrzehnte lang Inbegriff von linksgerichtetem Terror in Deutschland, mehr als 30 Menschen wurden ermordet.
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht