Leben

Ukrainische Mütter im Krieg "Nicht allein, auch wenn sie sich so fühlen"

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Als die Mütter schwanger wurden, waren Krieg und Zerstörung noch weit entfernt.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Muttertag. Was für viele klingt wie eine pure Erfindung der Floristik-Branche, ist eigentlich ein Tag, den man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte. Dass eine Frau Mutter wird, erscheint vielen immer noch selbstverständlich. Dass dem nicht so ist, wissen die Frauen, die vergeblich alles versuchen, ein Kind zu bekommen, die, die eines bekommen, das sie gar nicht wollten oder die, die ein Kind im Krieg bekommen oder auf der Flucht. Momentan ist uns der Ukraine-Krieg sehr nah: Mütter, die nicht wissen, wie sie ihr Kind ernähren sollen, weil sie vor lauter Stress nicht stillen können, sind daher keine Seltenheit. Zum Glück gibt es andere Frauen, die helfen: Tatjana Kiel (CEO von Klitschko Ventures) hat eine Initiative gestartet, um Ukrainerinnen, die im Kriegsgebiet oder auf der Flucht ein Baby zur Welt bringen, Sicherheit zu geben. 10.000 Wochenbett-Pakete mit dem Nötigsten für ein neugeborenes Baby werden von Kiels Initiative #weareallukrainians2022 gepackt und auf den Weg geschickt. An ihrer Seite sind viele Frauen, unter anderem Kerstin Erbe, Geschäftsführerin Produktmanagement beim Drogeriemarkt dm, die Psychologische Psychotherapeutin Nicole Szesny-Mahlau und die Hebamme Ilka Kaufmann. Mit ihnen hat ntv.de gesprochen.

ntv.de: Wie können wir den Müttern helfen, die ihr Kind momentan im Krieg bekommen?

Nicole Szesny-Mahlau: Mütter brauchen vertraute Personen um sich herum, das gibt ein sicheres Gefühl und Orientierung. Natürlich ist das in einer Kriegssituation schwierig und viele Mütter sind allein. Deswegen ist eine Aktion wie die von dm und #weareallukrainians so wichtig. Auch so können Mütter in dieser Situation im besten Fall wahrnehmen, dass sie nicht alleine sind und dass sie Hilfe zur Verfügung gestellt bekommen.

Sie spenden, um Müttern, die ihre Kinder auf der Flucht oder im Kriegsgebiet bekommen, helfen zu können.

Kerstin Erbe: Ja, das liegt eigentlich auf der Hand, auch wenn man sich das nicht ständig bewusst macht. In dem Moment, als es mir bewusst wurde, konnten meine Kollegen und ich gar nicht mehr anders, als handeln und helfen zu wollen. Ich war erschüttert. Ich bin auch Mutter - allein die Vorstellung, schwanger zu sein, dann geht der Krieg los, und in eine derartige Situation von Leid und Angst und unsäglichen Zuständen zu geraten, hat mich sehr bewegt. Ich hatte damals, als ich schwanger war, große Angst vor der Schweinegrippe, das weiß ich noch, und ich habe mich übervorsichtig verhalten. Wie muss es den Müttern in der Ukraine jetzt gehen?

Und dann haben Sie losgelegt?

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Kerstin Erbe

(Foto: dm/ Christina Riedl)

Erbe: Ja, ich habe mir gedacht, wir müssen jetzt ganz schnell die Frauen unterstützen. Gleichzeitig wurde ich angesprochen, unter anderem von einer ehemaligen Mitarbeiterin, was wir denn tun können. Die Kollegen der Geschäftsleitung waren sofort überzeugt, den Rahmen von einer Million zur Verfügung zu stellen.

Was passiert im Körper und Kopf einer Frau - und auch eines Babys - wenn sie einer solchen Stresssituation wie einem Krieg ausgesetzt sind?

Szesny-Mahlau: Traumata führen dazu, dass das Gehirn nicht mehr wie üblich funktioniert. Es schaltet in einen "Überlebensmodus" um und es kommt zu einer Überflutung mit Stresshormonen. Die Gehirnregionen, die für die Verarbeitung von Eindrücken zuständig sind, können die Eindrücke, die auf die Frauen einprasseln, nicht mehr gut verarbeiten. Im schlimmsten Fall entstehen traumatische Bilder, die danach immer wieder auftauchen und die nicht sortiert im Gedächtnis abgespeichert werden können. Diese Bilder können Frauen dann in den unterschiedlichsten Situationen immer wieder überfallen oder auch in Alpträumen auftauchen. Das kann so weit gehen, dass die Person denkt, sie ist wieder in diesem Geschehen drin, an diesem Ort. Und das kann jederzeit passieren. Der Körper befindet sich in einem dauerhaften Alarmzustand, kommt nicht mehr zur Ruhe. Eine erhöhte Schreckhaftigkeit sowie Schlafstörungen sind häufige Folgen.

Und bei dem Baby?

Szesny-Mahlau: Normalerweise ist das Baby gegen alltäglichen Stress über die Plazenta gut geschützt. Wenn die Stresshormone allerdings sehr massiv sind, wirkt sich das auf die Gehirnentwicklung des Fötus aus. Das bedeutet kurz gesagt, ein Kind könnte sein Leben lang eine höhere Anfälligkeit für Stress haben. Das äußert sich zum Beispiel dadurch, dass es sich nicht so lange konzentrieren kann, Probleme in der Schule und in der Ausbildung bekommt und insgesamt deutlich stärker auf stressige Lebensereignisse reagiert. Außerdem steigt das Risiko erheblich, im Verlauf des Lebens eine psychische Erkrankung zu entwickeln.

Auch körperlich?

Szesny-Mahlau: Kinder, die sich in einer so enormen Stresssituation wie einem Krieg befinden, sind darauf programmiert, bereits im Mutterleib einen gewissen "Überlebensmodus" einzurichten. Das heißt, diese Kinder entwickeln sich ganz anders: Sie kommen häufig früher zur Welt, sie kommen häufig kleiner und leichter zur Welt, sind aber auch ausgerüstet für ein Überleben in einem schwierigen Umfeld. Dabei kann es sein, dass zum Beispiel Körperfett anders eingelagert ist, dass sie später - auch wenn die Umgebungsfaktoren wieder normal sind - anders reagieren.

Das äußert sich wie?

Szesny-Mahlau: Dass sie zum Beispiel Nahrung anders verwerten, wenn alles wieder normaler wird. Das bedeutet aber auch, dass ein höheres Risiko für klassische Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht oder Erkrankungen, die das Herz und die Gefäße betreffen, entsteht.

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"Das Wochenbett ist so wichtig für die ersten Momente von Mutter und Kind - wir müssen alles tun, um diese auch ukrainische Müttern zu ermöglichen", erklärt Hebamme Ilka Kaufmann.

Ilka Kaufmann: Jedes Lebewesen sucht sich von Natur aus einen sicheren Raum, um zu gebären, sodass eine Geburt unter Fluchtreflexen im Kriegsgebiet, ausgelöst durch Stresssymptome und Adrenalinausschüttung, kaum möglich beziehungsweise nur mit großen Komplikationen verlaufen kann. Es ist tatsächlich kaum vorstellbar, was diese Frauen und werdenden Mütter in der Ukraine gerade leisten.

Können wir uns eigentlich auf Ergebnisse aus Erfahrungsberichten, zum Beispiel aus dem Zweiten Weltkrieg, stützen?

Szesny-Mahlau: Ja, es gibt tatsächlich Studien aus dieser Zeit, aber auch aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Wir wissen es aber auch aus Tierexperimenten. Durch die aktuellen TV-Bilder können bei den Menschen, die im Krieg geboren wurden oder ihn als Kind erlebt haben, bei denen also über Jahrzehnte Bilder und Empfindungen quasi verschüttet waren, nun plötzlich wieder diese Ängste von früher hochkommen. Viele hatten ihre Erfahrungen nach dem Krieg in tiefe Schubladen ganz hinten in ihren Köpfen weggeschlossen, sie hatten vielleicht Alpträume und weitere unspezifische Symptome. Im Alter aber können posttraumatische Belastungen doch noch einmal hochkommen, etwa, weil das Gehirn sich nicht mehr so gut abschirmen kann und es durch die Kriegsberichterstattung getriggert wird.

Können wir prophylaktisch agieren für diejenigen, die jetzt im Krieg sind?

Szesny-Mahlau: Ja, deswegen sind solche Aktionen wie diese so wichtig. Frauen müssen wissen, dass sie Unterstützung bekommen. Sie müssen wissen, dass sie Ruhe finden können, dass sie sich ihrem Kind widmen können. Dass sie nicht dauernd darüber nachdenken müssen, wie geht es weiter? Langfristig braucht es ganz viel Aufklärung und dann eine gute Diagnostik. Bei Bedarf braucht es therapeutische Interventionsmöglichkeiten. Dazu gehören im Akutfall ganz frühe Hilfen, zum Beispiel in Form von psychosozialer Notfallversorgung auch in Form von Apps, die einem zeigen, wie man sein Nervenkostüm beruhigen kann, wie man sich aus dem Hochstressmodus herausbringt und für sich selbst sorgen kann.

Apps zur Selbsthilfe sind sicher sinnvoll, weil es oft schlicht und einfach nicht möglich ist, sich in therapeutische Hände zu begeben.

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"Eine posttraumatische Belastungsstörung kann durch eine Psychotherapie erfolgreich gemindert oder geheilt werden", erklärt Psychotherapeutin Nicole Szesny-Mahlau.

Szesny-Mahlau: Es gibt das Projekt Helperscircle, das Eltern und Kindern auf unkomplizierte Art und Weise hilft, mit einfachen Körperübungen das Nervensystem zu beruhigen. Eine hilfreiche App, die es auch auf Ukrainisch gibt, ist "Safe Place".

Kaufmann: Es ändert sich in dem Bereich gerade einiges, weil auch Hebammen zum Beispiel auf sich aufmerksam machen. Neue Mütter können sich durch Podcasts und Soziale Medien super informieren.

Und wie können wir noch helfen?

Erbe: Unsere Industriepartner haben sofort zugesagt, dass sie unterstützen wollen, und so haben wir die Ware für die ersten 10.000 Pakete zusammenbekommen. Wir mussten einfach aktiv werden, auch, weil wir uns als Unternehmen von Frauen für Frauen verstehen.

Kaufmann: Wir müssen sehen, dass die Basics da sind. Und das erreichen wir natürlich mit so tollen Aktionen, weil dann erst einmal dafür gesorgt ist, dass das frischgeborene Baby versorgt ist. Denn dieses Wissen braucht eine Mutter, weil sie so vulnerabel ist. Auch ohne Krieg ist eine Geburt schließlich ein unglaublich einschneidender Moment im Leben einer Frau, der auch psychologisch nicht zu unterschätzen ist. Man braucht ein sichereres Setting.

Kommen wir zu der Rolle der Frauen im Krieg ...

Erbe: Im Krieg gelten Männer als die Helden und die Frauen als Opfer. Da ist natürlich was dran, Männer kämpfen an der Front, aber wenn man genau hinschaut - auch zurückblickt in den Zweiten Weltkrieg - was ist denn die Rolle der Frauen? Frauen halten alles zusammen, bauen wieder auf, ernähren und erziehen die Kinder, organisieren alles neu. Das sind die Heldinnen des Lebens - ohne die Leistung der Männer, die an der Front kämpfen, schmälern zu wollen. Frauen finden in der Berichterstattung aber nur als Opfer statt. Das müssen wir ändern.

Kaufmann: Man sagt so lapidar, dass Kinder ja schon immer zur Welt gebracht wurden und vergisst dabei gerne, dass - wenn keine medizinische Versorgung gegeben ist wie momentan in der Ukraine oder auf der Flucht - bei der Geburt Frauen und Kinder starben. Und sterben. Auch heute noch. Grundsätzlich allerdings ist eine Geburt ein ganz natürlicher, schöner Vorgang. In vielen Kulturen wird diese Zeit nach der Geburt viel besser begleitet, zum Beispiel in China, wo junge Mütter auch von ihren Nachbarn und Freunden vier Wochen lang mit Lebensmitteln und Unterstützung versorgt werden, damit sie sich körperlich und psychisch erholen können. Damit vermeidet man Infektionen, Kindbettfieber, Brustentzündungen, Gebärmutterkomplikationen - es hat seinen Grund, dass eine Frau sich nach der Geburt mindestens zwei Wochen erholen soll. Und das müssen wir den Frauen aus der Ukraine auch versuchen zu geben.

Sollte das Bild der Frau im Krieg nicht reformiert werden?

Erbe: Ja, unbedingt. Deswegen unterstützen wir, auch zukünftig. Mein Weltbild ist auseinandergefallen, als dieser Krieg anfing. Ich dachte, "so etwas" hätten wir kulturell hinter uns gelassen. Aber dann setzen die Bewältigungsstrategien ein, aus Verdrängung wird Hilfe und es wird konkret. Wir wollen natürlich garantieren können, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie etwas bewirkt. Uns war von Anfang an bewusst, dass das kein Kurzstreckenlauf, sondern ein Marathon wird. Wir haben geschaut, wo der Bedarf ist, und dann festgestellt, dass die Aktion, die Mütter und die sehr kleine, oft zu früh zur Welt gekommenen Kinder zu unterstützen, genau unsere Kernkompetenz ist. Das ist kein Marketingthema, sondern eine Herzensangelegenheit. Da sind wir mega-kompetent und da arbeiten wir auch schon genau mit den richtigen Organisationen zusammen, zum Beispiel mit dem Hebammenverband. Und wenn diese Initiative #weareallukrainians2022 jetzt so erfolgreich weiterläuft, dann können wir uns auch längerfristig engagieren.

Viele Menschen haben momentan Angst vor einem Krieg - quillt Ihre Praxis nicht über?

Szesny-Mahlau: Wir haben gut zu tun, ja, es hat sich massiv verstärkt. Im Bereich meiner Praxis, wo wir uns spezifisch um Trauma-Folgestörungen kümmern, sind die Anfragen wirklich viel mehr geworden. Es gibt viel mehr Menschen, die unter diesen Ereignissen stark leiden. Denn unsere Resilienz, unsere Belastbarkeit, hat abgenommen nach den letzten beiden Jahren mit Corona. Viele sind vulnerabler als vor der Pandemie. Das kann Ohnmachts-Gefühle auslösen und die Sorge, das Leben nicht bewältigen zu können.

Was raten Sie dann?

Szesny-Mahlau: Das Wichtigste ist, sich immer wieder auf die Dinge zu konzentrieren, die man kontrollieren kann: Wie kann ich mein Leben gestalten? Und wenn es jemanden beruhigt, sich Vorräte anzulegen, dann soll er das in einem vertretbaren Maße tun und versuchen, danach in sein Alltagsleben zurückzufinden. Weiter Sport machen, über Ängste sprechen, freundliche Menschen treffen, den Medienkonsum einschränken, sich nicht ständig konfrontieren mit Situationen, in denen man sich hilflos fühlt. Versuchen, aus dem Kreislauf auszubrechen, immer mehr Informationen haben zu wollen, weil man hofft, sich dann vielleicht sicherer zu fühlen.

Menschen halten dennoch sehr viel aus ...

Szesny-Mahlau: Ja, erstaunlich viel. Und die gute Nachricht ist: Mit psychosozialer Unterstützung kann man auch wirklich schlimme Situationen meistern. Wenn Symptome auftreten ist es natürlich am besten, so schnell wie möglich psychotherapeutisch versorgt zu werden. Mit einer Psychotherapie kann eine posttraumatische Belastungsstörung extrem gut behandelt werden. Bei ausreichender sozialer Unterstützung und einem Mindestmaß an Sicherheit kann aber sogar eine solche Krisensituation wie im Krieg ein Kind zu bekommen, auch - und das ist ganz wichtig zu betonen - eine engere Bindung zwischen Mutter und Kind herbeiführen. Eine Frau kann stolz darauf sein, eine so schwierige Situation gemeistert zu haben. Und das stärkt für neue Aufgaben.

Was brauchen wir jetzt vor allem?

Szesny-Mahlau: Wir brauchen mehr spezifische Therapeutinnen und Therapeuten. In Deutschland wartet ein Kind bis zu zwei Jahre auf eine Traumatherapie - das ist zu lange, denn in der Zeit könnten viele Probleme schon behoben worden sein. Mein Kollege Dr. Patrick Fornaro und ich - und deswegen bin ich auch für trauma.help bei der Aktion von Tatjana Kiel dabei - haben daher dieses KindertherapeutInnen-Netzwerk gegründet, um TherapeutInnen miteinander zu vernetzen, um sofort schnelle Behandlungen anbieten zu können. Das heißt, es wird nicht "das Trauma" behandelt, sondern die vielfältigen Folgen, die aus dem Erleben traumatischer Ereignisse resultieren können und da kann man wie gesagt, sehr gute Erfolge erzielen.

Mit Tatjana Kiel und den Klitschko-Brüdern im Hintergrund fühlt man sich wahrscheinlich sicher, dass die Hilfe ankommt.

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Tatjana Kiel

(Foto: IMAGO/Andre Lenthe)

Erbe: Ja, das ist uns wirklich wichtig, dass die Dinge nicht in Graumärkten ankommen, weil sie irgendwo "vom Laster gefallen" sind. Wir können jetzt auf die Logistik mit den entsprechenden Partnerschaften vor Ort vertrauen. Das Wissen, dass Krankenhäuser zerbombt werden zum Beispiel, macht es ja sehr schwierig, vor Ort zu agieren. Auf jeden Fall denken wir bereits darüber nach, wie wir beim Aufbau und der Bewältigung der neuen Herausforderungen helfen können, wenn dieser Krieg hoffentlich bald vorbei ist. Aber erst einmal wollen wir die Menschen aus dieser akuten Notlage herausbekommen: wir haben das Know-how, die Kontakte, die Logistik - wir können und wollen effizient unterstützen.

Kaufmann: Diese Aktion soll den Müttern zeigen, dass sie nicht alleine sind, auch wenn sie sich so fühlen. Wir können die Situation gerade nicht ändern, aber wir können sie verbessern. Und ihnen eine Aussicht auf eine Zukunft geben.

Mit Nicole Szesny-Mahlau, Kerstin Erbe und Ilka Kaufmann sprach Sabine Oelmann

Quelle: ntv.de

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