Essen und Trinken

Die Frau am Grill Ribeye - im Stück gegrillt

Ribeye im Ganzen grillen.jpg

Ribeye ist auch als Entrecôte bekannt.

(Foto: Matthias Würfl)

Wenn es ums Thema "feines Fleisch" beim Grillen geht, ist meistens ein Filet, Roastbeef oder Ribeye Steak im Spiel. Doch Filet, Ribeye oder Roastbeef grillen klappt nicht nur in Steakform, sondern auch im Stück. Wie, das schauen wir uns in diesem Rezept mal genauer an.

Welche Art von Fleisch ist das Ribeye?

Dieses gute Stück stammt aus dem Rinderrücken und wird in den USA als Ribeye bezeichnet. In Frankreich und auch bei uns ist es bekannter als Entrecôte. Es handelt sich hierbei um den "Nachbarn" des Roastbeefs. Eigentlich haben sich die Zuschnitte Ribeye und Entrecôte vor einiger Zeit noch in Nuancen unterschieden, das verschwindet jedoch immer mehr und man kann bei beiden Zuschnitten vom gleichen Stück ausgehen.

Wie muss vorbereitet werden?

Das Fleisch sollte man eine gute Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, um es Raumtemperatur annehmen zu lassen. Das bedingt, dass das Fleisch beim Grillen im Inneren schneller den Garpunkt erreicht. Warum das wichtig ist: Unterlässt man das, benötigt der Garprozess mehr Zeit und das Ribeye wird an der Außenhaut ein wenig zu trocken.

Der Grillvorgang

Zutaten

1,6 kg Ribeye
2 EL Sonnenblumenöl
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer

Das Fleisch wird nur ein wenig mit Sonnenblumenöl eingepinselt und landet in der direkten Hitzezone des Grills, bei etwa 250 Grad. Dort grillt man es von allen Seiten scharf an und platziert es anschließend in der indirekten Zone. Diese muss dann zwischen 90 und 120 Grad eingeregelt sein.

Wann ist das Fleisch fertig gegart?

Kommt darauf an, wie man es genießen möchte. Richtwerte sind:

Rare: 48 bis 52 Grad
Medium rare: 52 bis 55 Grad
Medium bei 55 bis 59
Durchgegart: ab 60 bis 62 Grad

Hinweis: Das Ribeye ein bis zwei Grad vor dem Erreichen der gewünschten Temperatur vom Grill nehmen; hilfreich ist hierbei ein Kerntemperatur-Thermometer. Denn nach dem Grillen sollte man das Fleisch noch 30 Minuten ruhen lassen, damit es sich wieder entspannen kann und sich die Fleischsäfte verteilen. Während dieser Ruhephase steigt die Kerntemperatur aber nochmals um ein bis zwei Grad.

Die Beilagen

Dafür gibt es keine Regeln. Gegrillte Maiskolben, Bratkartoffeln, Pommes oder Kroketten passen dazu, auch gegrillter Fenchel oder Zucchini sind eine feine Sache. Aber auch ein gemischter Beilagensalat macht sich gut.

Allgemeine Informationen

Portionen: 5
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 120 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten

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Zubereitung

  • Das Ribeye 1 Stunde Raumtemperatur annehmen lassen und dann mit Sonnenblumenöl einreiben.
  • Das Fleisch von allen Seiten auf direkter Hitze bei 250 Grad grillen, pro Seite circa 2 Minuten. Das gelingt sowohl am Kugel- und Gasgrill als auch in der Pfanne am Herd in etwas Sonnenblumenöl.
  • Das Ribeye anschließend bei 90 bis 120 Grad auf 55 Grad Kerntemperatur (medium, wenn die Ruhephase noch eingehalten wird) ziehen. Entweder am Kugel- oder Gasgrill (indirekt) oder im Backofen. Dazu ein Fleischthermometer einstechen, um die Kerntemperatur zu überwachen.
  • Bei 55 Grad das Ribeye in Butcher Paper oder Alufolie einwickeln und circa 30 Minuten ruhen lassen.
  • Gegen die Faser in dünne Scheiben aufschneiden und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ&Food-Magazins "Die Frau am Grill". Die meisten der Rezepte gelingen nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

Quelle: ntv.de

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