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Für grüne Technologien Bastille rocken im Hangar

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Machten einen ehemaligen Hangar zur Konzertbühne: Bastille.

(Foto: Danny Jungslund / Telekom)

Ganze sechs Jahre ist es her, dass Bastille mit dem Song "Pompeii" zu Indie-Rock-Ikonen aufstiegen. Inzwischen sind sie reif fürs Rollfeld. In einem Hangar des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof eröffnen sie ein Fest für nachhaltige Technologien.

Das antike Pompeji liegt in Schutt und Asche. Für die Band Bastille ging es dagegen mit dem Song "Pompeii" vor sechs Jahren steil bergauf. Der Song durfte danach eigentlich auf keiner Indie-Rock-Tanzfläche mehr fehlen. Und auch mit ihrem Debütalbum "Bad Blood" setzte die Gruppe um Frontmann Dan Smith ein Ausrufezeichen.

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Das "Greentech-Festival" findet auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof statt.

(Foto: S. Gabsch / Telekom)

Mit dem am 14. Juni erscheinenden Werk "Doom Days" steht das mittlerweile dritte Studioalbum von Bastille in den Startlöchern. Rechtzeitig zur Eröffnung spendierte ein landläufig bekannter Telekommunikationskonzern der Band einen ihrer etablierten "Street Gigs", die in der Vergangenheit auch schon Größen wie Depeche Mode, Die Fantastischen Vier oder Thirty Seconds To Mars absolvierten.

Grußworte von Nico Rosberg

Für den Auftritt von Bastille wurde am Donnerstagabend ein Hangar des ehemaligen Flughafens in Berlin-Tempelhof in magentafarbenes Licht getaucht. Rund eineinhalb Stunden rockten Bastille die Show vor geladenen Gästen und Zuschauern, die die Tickets für die Veranstaltung gewonnen hatten. Klassiker wie "Things We Lost In The Fire", "Happier" und natürlich "Pompeii" durften dabei ebenso wenig fehlen wie neue Songs und Bastilles Mash-Up aus den 90er-Jahre-Dance-Hits "Rhythm Is A Dancer" und "The Rhythm Of The Night".

Für alle, die keine Tickets ergattern konnten, war das Konzert auch im Livestream zu verfolgen. Wer auch das verpasst hat, braucht sich jedoch ebenfalls nicht grämen. In Kürze ist die Show auch als Video zum Nachschauen verfügbar.

Dabei ging es diesmal nicht nur um die Musik. Der Auftritt der Briten-Rocker gab auch den Startschuss zum neuen "Greentech-Festival", das erstmals in Berlin stattfand. Mitinitiator ist kein Geringerer als der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, der Bastille dann auch mal gleich auf der Hangar-Bühne ankündigte.

"Begeisterung für Nachhaltigkeit"

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Auch Bastille scheinen sich für grüne Technologien zu begeistern.

(Foto: Danny Jungslund / Telekom)

Rosberg arbeitet mit Automobilzulieferer Schaeffler an einem eigenen Elektroauto und investiert in das Flugtaxi-Start-up Lilium. Sein dreitägiges "Greentech-Festival" soll neue Wege für grüne Technologien aufzeigen. So gastiert derzeit etwa auch die elektrisch betriebene Variante der Formel 1, die Formel E, auf dem einstigen Flughafen-Gelände in Tempelhof.

Mit der Veranstaltung wolle man die "Begeisterung für Nachhaltigkeit" befeuern, erklärte Festival-Mitgründer Marco Voigt im Vorfeld. Die Verpflichtung von Bastille brachte dafür zusätzliche Aufmerksamkeit. Eine Band, die übrigens nicht ganz zufällig ausgewählt wurde. "Letzten Sommer habe ich mit meinen Freunden am Strand von Ibiza zu 'Happier' getanzt und jetzt eröffnen Bastille unser 'Greentech-Festival'", freute sich Rosberg.

Quelle: n-tv.de, vpr

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