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Jenseits des Wahnsinns? Drehstart für "Bridget Jones' Baby"

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Mit "Bridget Jones" wurde Renée Zellweger endgültig zum Star.

(Foto: imago stock&people)

Dick, gefrustet, über 30 - und Single. So wurde "Bridget Jones" zur Kultfigur - und mit ihr die Darstellerin Renée Zellweger. Nach "Schokolade zum Frühstück" und "Am Rande des Wahnsinns" soll die Blondine nun ein Leinwand-Comeback feiern.

"Bridget Jones" kommt ins Kino zurück, diesmal möglicherweise mit einem Babybauch. Wie das Studio Universal Pictures der US-Zeitschrift "People" bestätigte, sollen die Dreharbeiten zu "Bridget Jones' Baby" Anfang Oktober in Großbritannien beginnen.

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Heute sieht Zellweger etwas verändert aus.

(Foto: imago stock&people)

Renée Zellweger und Colin Firth sind demnach für den dritten Teil der Liebeskomödie um die Britin  mit Liebeskummer und Gewichtsproblemen wieder an Bord. Erstmals soll auch US-Schauspieler Patrick Dempsey, bekannt aus der Serie "Grey's Anatomy", mitspielen. Hugh Grant indes wirkt im dritten Teil nicht mit - ihm gefiel angeblich das Drehbuch nicht. Dafür kehrt Sharon Maguire, die bereits den ersten "Bridget Jones"-Streifen mit dem Untertitel "Schokolade zum Frühstück" inszeniert hatte, auf den Regiestuhl zurück.

Das Skript ist noch unter Verschluss, allerdings lässt der Titel vermuten, dass sich Bridget ihren Kinderwunsch erfüllen will. Die Produktionsfirma Working Title Films, die mit dem Dreh beauftragt wurde, hatte nach dem "Bridget Jones"-Debüt 2001 drei Jahre später auch den Nachfolger mit dem Beinamen "Am Rande des Wahnsinns" realisiert. Beide Streifen basierten auf den Romanen der Britin Helen Fielding und wurden internationale Kassenschlager.

Kolumnen als Vorlage?

Dabei wich die Fortsetzung von 2004 schon um einiges von der Romanvorlage ab. Auch "Bridget Jones' Baby", so darf gemutmaßt werden, wird sich nur bedingt an die Vorgaben aus Fieldings drittem "Bridget Jones"-Buch "Verrückt nach ihm" halten. In diesem wird der von Colin Firth verkörperte Mark Darcy - der im Kino nun abermals zum Cast zählt - schließlich für tot erklärt. Im Buch ist Jones zudem eine Witwe Anfang 50, die sich als alleinerziehende Mutter von bereits zwei Kindern einen Toyboy, aber auch den Lehrer ihrer Kids anlacht.

All dies dürfte im Film ganz anders laufen - darauf lässt bereits der Titel schließen. Laut "Deadline.com" wird Bridget in dem Streifen unerwartet schwanger. Unklar sei, ob und wann die Identität des Vaters gelüftet werde. Die Komödie dürfte demnach eher auf Kolumnen von Helen Fielding beruhen als auf ihrem dritten "Bridget Jones"-Roman.

Quelle: n-tv.de, vpr/dpa/spot