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Was passierte nach Dianas Tod? Film enthüllt neue Details zu Windsors

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Ein Foto von Lady Di aus dem Jahr 1996.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Unfalltod von Prinzessin Diana schockiert im Sommer 1997 die Welt. Vor allem das scheinbar unterkühlte Verhalten der Queen empört damals die Öffentlichkeit. Nun bringt eine Dokumentation bislang unveröffentlichte Informationen aus der Zeit ans Licht.

Der Unfalltod von Prinzessin Diana schockierte Fans auf der ganzen Welt, vor allem aber war es eine private Katastrophe für ihre Familie. Eine neue Dokumentation, "Diana: 7 Days That Shook The Windsors" ("Diana: 7 Tage, die die Windsors erschütterten"), die der Channel 5 aktuell ausstrahlt, bringt neue Details aus den Tagen nach dem tödlichen Unfall der Prinzessin im August 1997 ans Licht.

So ist etwa zu erfahren, dass der damals 12-jährige Prinz Harry zunächst nicht glauben wollte, dass die Nachricht vom Tod seiner Mutter echt ist. Laut "eonline.com" zitiert Doku-Macherin und Biografin Tina Brown den kleinen Jungen. Er soll seinen Vater, Prinz Charles, damals gefragt haben: "Stimmt es, dass Mami tot ist?"

Auch sei es dem Palast direkt nach der Nachricht wichtig gewesen, dass "alles so weitergeht wie bisher", so Brown. Und so seien sie in Balmoral in die Kirche gegangen, weil eben Sonntag war. Beim Gottesdienst soll Dianas Tod dann auch nicht erwähnt worden sein. Daraufhin sei der Eindruck entstanden, die Royals würden die Prinzessin auch nach ihrem Tod weiterhin mit "unterkühlter Distanziertheit" behandeln.

Auch die königliche Biografin Ingrid Seward kommt in dem Film zu Wort. Sie sagt zu dem Verhalten der Royals: "Das Erste, was man von den Jungen sah, war, dass sie zum Sonntagsgottesdienst gingen." Die Öffentlichkeit habe sich daraufhin kopfschüttelnd gefragt: "Wie können sie nur? Diese Jungen haben gerade ihre Mutter verloren."

Königin wollte ihre Enkel schützen

Doch in der Doku wird auch klargestellt, dass Queen Elizabeth II., die Großmutter von Prinz William und Prinz Harry, das nur veranlasst habe, um sie zu schützen. Bezüge zum Unglück hätte den beiden ihrer Meinung nach das "Herz gebrochen". Zudem habe die Königin angeordnet, alle Fernseher und Radios aus Balmoral zu entfernen, um den Jungen traumatisierende Details zum Todesfall zu ersparen.

Wie laut "express.co.uk" in dem Film außerdem berichtet wird, soll sich der damals 15-jährige Prinz William zuerst geweigert haben, an dem großen öffentlichen Trauerzug, der den Sarg seiner Mutter am 6. September durch Londons Straßen begleitete, teilzunehmen. Über diese Zeit sagte der heute 34-Jährige unlängst in einem Interview mit dem Magazin "GQ": "Für mich ist es auch heute noch schwer, weil die Zeit damals so hart war. Und es war nicht wie die Trauer der meisten Menschen, weil jeder davon wusste." Normalerweise könne man entscheiden, ob man still trauern oder den Kummer teilen wolle.

Prinzessin Diana und ihr damaliger Freund, der ägyptische Filmproduzent und Geschäftsmann Dodi Al-Fayed, starben beide am 31. August 1997 nach einem Autounfall in einem Tunnel in Paris.

Quelle: ntv.de, kpi/spot