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Von wegen geldgierig Heard spendet Depps Scheidungs-Millionen

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Das Geld, was Amber Heard nach der Scheidung von Johnny Depp erhalten hat, soll sie gespendet haben.

(Foto: Joel Ryan/Invision/AP)

Viele hatten es nicht glauben wollen, doch Amber Heard ging es bei ihrer Scheidung von Johnny Depp offenbar wirklich nicht ums Geld. Sieben Millionen wurden ihr zugesprochen. Die soll sie bereits gespendet haben. US-Medien wollen wissen, an wen.

Vor zwei Tagen hatte Amber Heard bekannt gegeben, dass sie die sieben Millionen Dollar aus der Scheidung von Johnny Depp spenden wolle. Jetzt lässt die 30-Jährige offenbar Taten folgen: Jeweils 3,5 Millionen Dollar sollen die American Civil Liberties Union und das Children's Hospital of Los Angeles erhalten haben, berichten amerikanische Medien.

"Wie bereits gesagt, ging es mir bei der einstweiligen Verfügung und der Scheidungsvereinbarung nie um Geld", zitiert unter anderem "The Hollywood Reporter" aus einem Statement der Schauspielerin. "Ich weiß, dass diese Organisationen das Geld gut nutzen und ich freue mich darauf, sie in der Zukunft weiter zu unterstützen. Ich hoffe, dass diese Erfahrung damit endet, dass Personen geholfen werden kann, die es am meisten brauchen."

Die American Civil Liberties Union (ACLU) ist eine US-Nichtregierungsorganisation, die sich für Bürgerrechte einsetzt. Die Spende von Heard soll angeblich vor allem für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen eingesetzt werden.

"Immer von Liebe geprägt"

Johnny Depp und Amber Heard hatten sich am Dienstag außergerichtlich auf eine Abfindung von sieben Millionen Dollar geeinigt, die der 53-jährige Depp seiner Noch-Ehefrau zahlen muss. Heard hatte Ende Mai die Scheidung von Depp eingereicht, nach nur 15 Monaten Ehe. In der Folge eskalierte der Streit zwischen den Noch-Eheleuten. So behauptete ein Freund Depps, Heard erpresse den Star mithilfe falscher Misshandlungsvorwürfe. Andererseits war ein Video eines Ausrasters Depps aufgetaucht - das allerdings bearbeitet worden sei, wie Vertraute des Stars eilends versicherten.

In dem Statement nach der Einigung hieß es, keiner der beiden habe je beabsichtigt, dem anderen "physischen oder emotionalen Schaden zuzufügen". Zudem habe niemand "falsche Behauptungen aufgestellt, um finanzielle Vorteile" zu erzielen. Und: "Unsere Beziehung war wahnsinnig leidenschaftlich und zeitweise unberechenbar, aber immer von Liebe geprägt."

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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