Unterhaltung

Anzeigen wegen Volksverhetzung Kollegah und Farid Bang blüht neuer Ärger

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Gegen die Echo-Preisträger Kollegah und Farid Bang wird ermittelt.

(Foto: dpa)

Die Verleihung des Echo an die Rapper Kollegah und Farid Bang sorgt für einen Skandal. Schließlich wird der Musikpreis gänzlich abgeschafft. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, denn ihr liegen zwei Anzeigen vor.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Ein Behördensprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Westdeutschen Zeitung". Es seien zwei Strafanzeigen eingegangen. Nun würden die Liedtexte der Rapper auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft. Geprüft würden nicht nur die Texte der letzten CD, sondern auch frühere Songs der Gangster-Rapper.

Die beiden Rapper hatten vor wenigen Tagen den Musikpreis Echo verliehen bekommen und damit für Empörung gesorgt. Das Rap-Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" wurde vielfach als antisemitisch kritisiert.

Infolge der Diskussion hatten zunächst etliche andere Künstler ihre Trophäen aus Protest zurückgegeben. Schließlich war der Echo gänzlich abgeschafft worden. Der Bundesverband Musikindustrie teilte dazu mit: Den Preis mit diesem Namen werde es nicht mehr geben. Die Marke Echo sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig

Quelle: n-tv.de, kpi/dpa

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