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"Nationaler Alptraum ist vorbei" Letterman nimmt Abschied von "Late Show"

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Zur letzten Show kamen zahlreiche US-Komiker.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Stolze 33 Jahre flimmert US-Talker David Letterman allabendlich über die Fernsehschirme. Nun packt er seine Sachen und überlässt seinen Platz Stephen Colbert. In der letzten Sendung bekommt Letterman hohen Besuch aus dem Weißen Haus.

Mit präsidentieller Hilfe hat David Letterman nach 33 Jahren Abschied von seiner Fernsehshow genommen. Betont locker moderierte er am Mittwochabend die letzte knappe Stunde seiner 6028. Showausgabe und bekam dabei Unterstützung von fünf US-Präsidenten. Gleich zu Beginn rannte der 68 Jahre alte Moderator agil über die Bühne, während das Publikum ihn mit tosendem Applaus begrüßte.

Anschließend wurde Gerald Ford mit seinem Watergate-Zitat "Unser nationaler Alptraum ist vorbei." eingespielt. Diesmal wurde es auf Letterman gemünzt und danach sagten es noch George Bush, Bill Clinton, George W. Bush und auch Barack Obama - neben Letterman stehend. Als der ihn anguckte und sagte "Das war doch ein Scherz, Mr. President", guckte Obama nur wortlos in die Kamera.

Die "Late Show with David Letterman" wurde an jedem Tag unter der Woche vom New Yorker Broadway gesendet. Die Sendung läuft seit 1982. Damit ist Letterman der Late-Night-Moderator, der in Amerika am längsten auf Sendung war. Beinahe 1000 Gäste nahmen auf seiner Couch Platz. Die Talkshow-Legende geht nun in Rente. Sein Nachfolger soll Stephen Colbert werden, der für seine Nachrichtensatire "The Colbert Report" bekannt ist.

Quelle: n-tv.de, lsc/dpa

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