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"Schwuchteln hassen Trump" Lily Allen sorgt für Ärger

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Lily Allen singt mit "Going To A Town" gegen Donald Trump an.

(Foto: Youtube/Lily Allen)

Eigentlich will sich Lily Allen einfach nur gegen Donald Trump starkmachen. Deswegen wird es die Sängerin gefreut haben, als sie für ihren Protestsong Unterstützung von einem Magazin für schwule Männer bekam. Doch dann schießt sie übers Ziel hinaus.

Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Das musste nun auch Lily Allen feststellen. Mit nur drei Worten schaffte es die 31-jährige Sängerin, sowohl das Trump-Lager als auch Teile der LGBT-Community (LGBT steht für lesbisch, schwul, bisexuell und transgender) gegen sich aufzubringen.

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Die Popsängerin ist bekennende Trump-Gegnerin und nahm kürzlich ein Cover von Rufus Wainwrights "Going To A Town" auf. Den Song performte sie beim Women's March in London, wo auch das zugehörige Musikvideo entstand. In dem Clip sind zahlreiche Demonstranten zu sehen, die unter anderem Schilder mit Schriftzügen wie "No to Racism, no to Trump" ("Nein zum Rassismus, nein zu Trump") oder "Fags hate Trump" ("Schwuchteln hassen Trump") tragen.

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Das britische Magazin "Gay Times" veröffentlichte einen Artikel zu dem Song und postete einen Link dazu auf Twitter mit dem Bild Allens neben letzterem Protestschild. Das Problem? Allen retweetete den Post und kommentierte ihn nur mit "Fags hate Trump". Zahlreichen Twitter-Usern stieß dies äußerst sauer auf.

"... und diese Schwuchtel hasst dich"

"Bitte nenn' uns nicht Schwuchteln. Wir sind lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender, wenn man irgendwen unbedingt einordnen muss", schrieb ein Nutzer, dem Allen mit einem "Das steht auf dem Poster in dem Bild" antwortete. Ein anderer User erklärte ihr: "Das Schild wird von einem schwulen Menschen gehalten, der es in einer positiven, bejahenden Weise benutzt - als Geste des Stolzes und des Trotzes."

Andere Nutzer wurden noch deutlicher: "... und diese Schwuchtel hasst dich. Alles Liebe." Ein anderer bezeichnete Allen als "armselige Entschuldigung für einen Menschen" und ein weiterer sprach davon, wie "abscheulich" sie doch sei. Bisher wollte sich Allen noch nicht weiter zu der Sache äußern.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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