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So teuer dreht "Game of Thrones" Nackte Cersei geht ins Geld

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Damit die Nacktszene von Lena Heady alias Cersei geheim bleibt, nehmen die "Game of Thrones"-Macher Geld in die Hand.

(Foto: Twitter/Bedatri)

Cersei Lannister ist wunderschön, aber eiskalt. Ihren vielen Feinden servieren die "Game of Thrones"-Macher Genugtuung, wenn sie Cersei in Staffel fünf der Serie nackt auf die Straße jagen. Doch erst mal sollen die Details der Szene geheim bleiben.

Keine Szene der Serie "Game of Thrones" (GoT) sorgte bislang noch vor ihrer Erstausstrahlung für so viel Aufregung. Kritik im Nachhinein sind die Macher der HBO-Produktion gewohnt: Sex mit Geschwistern, Sex mit Kindern, überhaupt zu viel Gewalt - vor allem an Frauen. Gerade wurde im kroatischen Dubrovnik eine Nacktszene mit Lena Heady alias Cersei Lannister gedreht. Das GoT-Team gab sich alle Mühe, das Set vor Neugierigen abzuschirmen.

Für die Filmcrew bedeutete das nicht nur strengste Sicherheitsvorschriften, sondern auch erhebliche Mehrkosten. Vier Tage brauchte es, bis die Nacktszene im Kasten war. Jeder davon kostete die Produzenten 50.000 US-Dollar (knapp 40.000 Euro), schreibt TMZ.

Informanten vom Filmset berichteten TMZ, es seien mehr als 200 zusätzliche Sicherheitskräfte für den Dreh engagiert worden. Das soll jedoch nicht der einzige Faktor sein, der die Produktionskosten so in die Höhe schießen ließ: Die Macher der Show sollen außerdem Ladenbesitzer in der Gegend dafür bezahlt haben, dass sie ihre Geschäfte schließen und die Gegend für die Zeit des Drehs verlassen.

Nackt, dreckig, blutig

Handys seien am Set verboten gewesen, um eine unerlaubte Veröffentlichung von Fotos zu unterbinden, so TMZ. Außerdem hätten alle Mitarbeiter Verschwiegenheitserklärungen unterzeichnet. Bei Verstößen würden Zahlungen in Höhe von 250.000 US-Dollar (knapp 200.000 Euro) drohen.

In der "Walk of Shame"-Szene verlässt Cersei splitterfasernackt eine Kirche. Im Internet tauchten trotz der Sicherheitsvorkehrungen Fotos auf, die den Körper der garstigen Königsmutter blut- und dreckverschmiert zeigen. Die Einstellung gilt als eine Schlüsselszene der "Game of Thrones"-Saga. Sie hatte den Machern der Show bereits Probleme bereitet, als die örtlichen Kirchenoberen sich gegen den Dreh an ihrem Gotteshaus stellten. Man einigte sich schließlich darauf, die Aufnahmen nicht vor einer echten Kirche zu machen.

Quelle: ntv.de, ame