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Man gönnt sich ja sonst nichts Obamas kaufen Millionen-Villa auf Insel

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Haben allen Grund zu strahlen: Michelle und Barack Obama.

(Foto: REUTERS)

Hunderte Quadratmeter Wohnfläche auf einem noch größeren Grundstück, mit eigenem Privatstrand und allem Pipapo. Das beschreibt das neue Anwesen von Barack Obama und seiner Frau Michelle auf einer kleinen US-Insel wohl am besten. Wie er sich das von seinem Präsidentengehalt leisten konnte?

So schnell kann aus einer Sommerliebe mehr werden: Erst im August mieteten Barack und Michelle Obama für ihren Urlaub eine Villa auf der kleinen Insel Martha's Vineyard im US-Bundesstaat Massachusetts. Die scheint es ihnen so sehr angetan zu haben, dass der ehemalige US-Präsident und seine Ehefrau sie nun kurzerhand gekauft haben.

Das 650 Quadratmeter große Schindelhaus befindet sich auf einem 29 Hektar großen Grundstück mit Privatstränden, verfügt über sieben Schlafzimmer und neun Bäder, eine hochwertige Inneneinrichtung und eine kurvenreiche Auffahrt, die fast einen Kilometer lang ist. Auch über ein eigenes Bootshaus, offene Feuerstellen und zwei Gästeflügel dürfen sich die Obamas freuen. Vom Pool und einem Jacuzzi auf dem Balkon ganz zu schweigen.

Verkäufer ist der Mitinhaber der Basketballmannschaft Boston Celtics, Wyc Grousbeck, dem die Obamas nun ein nettes Sümmchen überweisen dürften: Denn für das Luxusanwesen sollen die beiden dem Promiportal tmz.com zufolge schlappe 11,75 Millionen Dollar gezahlt haben. Ursprünglich stand es auf dem Luxusimmobilien-Portal Landvest für fast 15 Millionen Dollar zum Verkauf. Ob Grousebeck dem ehemaligen Präsidenten und seiner Frau eine Gefälligkeit erweisen wollte? Zumindest ist er den beiden Demokraten wohlgesinnt - laut öffentlichen Unterlagen spendete er eine Menge Geld für Obamas ersten Wahlkampf.

Und wie können die sich das leisten?

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Allein von seinem Gehalt, das er zwischen 2009 und 2017 als Präsident erhielt, kann sich Obama das riesige Anwesen wohl kaum geleistet haben. US-Staatsoberhäupter verdienen 400.000 Dollar jährlich - bei acht Jahren Amtszeit kommt Obama somit "nur" auf 3,2 Millionen Dollar. First Ladys bekommen trotz ihrer gewaltigen Arbeit und Verantwortung gar kein Gehalt.

Aber die Obamas wären nicht das erfolgreiche Power Couple, das sie sind, wenn sie nicht wüssten, wie man auf die Schnelle Millionen scheffelt. Von bezahlten Vorträgen bei Veranstaltungen auf der ganzen Welt über das Schreiben von Memoiren bis hin zur Unterzeichnung eines groß angelegten Produktionsvertrages mit Netflix war das Leben des Ehepaares nach dem Weißen Haus zwar stark ausgelastet, aber dafür auch äußerst lukrativ.

"Becoming", das Buch von Michelle Obama, das ein ganzes Jahr auf Platz eins der Bestsellerliste der "New York Times" war, brachte der 55-Jährigen schlappe 65 Millionen Dollar ein. Für drei Reden bei der Wall Street erhielt ihr Mann mindestens 1,2 Millionen. Als Ex-Präsident erhält der 58-Jährige zudem eine Pension in Höhe von mehr als 200.000 Dollar jährlich. Am Hungertuch nagten die beiden vor seinem Amtsantritt aber auch nicht. Michelle war bereits Großverdienerin, er wurde laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" spätestens durch das Schreiben von Kinderbüchern Millionär. Da könnte man ja mit Blick auf das neue Zuhause fast schon von einem Schnäppchen reden.

Quelle: ntv.de, lri