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Sex-Skandal bei Dreharbeiten Polizei verhaftet Spanner am "Bond"-Set

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Der letzte "Bond"-Film mit Daniel Craig steht unter keinem guten Stern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Probleme bei den Dreharbeiten zum 25. "Bond"-Streifen reißen nicht ab. Dieses Mal soll ein Mitarbeiter in der Damentoilette der Crew eine Kamera installiert haben. Die Polizei ermittelt gegen den 49-Jährigen.

In der Damentoilette der Pinewood Studios ist eine Kamera gefunden worden. Daraufhin verhaftete die Polizei den 49-jährigen Peter Hartley, der die Kamera dort installiert haben soll. Ihm wird Voyeurismus vorgeworfen, wie unter anderem die britische Zeitung "The Independent" berichtet.

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Für die Frauen am "Bond"-Set ist eine Kamera auf dem Klo keine schöne Vorstellung.

(Foto: REUTERS)

Die Polizei habe sofort die Ermittlungen eingeleitet, nachdem der Vorfall von den Studios gemeldet worden war. "Wir nehmen diesen Sachverhalt sehr ernst", hieß es in einem Statement des Unternehmens. Und man wolle die Polizei bei ihren Nachforschungen unterstützen. Zwar wurden die betroffenen Damentoiletten von der Crew der "Bond"-Produktion genutzt, aber noch ist unklar, in welchem Verhältnis der Verdächtige zur Produktionsfirma oder den Studios stand.

Es sind nicht die ersten Probleme am Set des Jubliäumsstreifens, dessen Titel nach wie vor unbekannt ist. In den vergangenen Wochen und Monaten war es während der Dreharbeiten immer wieder zu Zwischenfällen gekommen. Wegen Verspätungen, personeller Wechsel und Unfällen am Set musste die Arbeit mehrfach unterbrochen werden, immer wieder verschob sich so der Starttermin nach hinten. Aktuell soll "Bond 25" am 2. April 2020 in die deutschen Kinos kommen.

Unter anderem war 007-Darsteller Daniel Craig im Mai beim Dreh ausgerutscht und hatte sich den Knöchel so schwer verletzt, dass er operiert werden musste. Trotz dieser Einschränkung nahm Craig aber schon bald das Training wieder auf. Zuletzt zerstörte eine kontrollierte Explosion ungeplant einen Teil des Filmsets. Verletzt wurde dabei allerdings niemand.

Quelle: n-tv.de, nan

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