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Pompöse Party mit Familie Trump US-Finanzminister heiratet Schauspielerin

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Nicht nur in der Politik, sondern auch auf dem roten Teppich anzutreffen: Steven Mnuchin und Louise Linton.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Vor seinem Amtsantritt ist US-Präsident Trump im Showbusiness zu Hause. Nun kommt auch ein Hauch Hollywood in die US-Regierung. In Washington gibt Finanzminister Mnuchin einer schottischen Schauspielerin das Jawort. Die Staatsspitze feiert mit.

Mit rund 300 Gästen hat US-Finanzminister Steven Mnuchin seine Hochzeit gefeiert. Unter anderem waren US-Präsident Donald Trump und die First Lady Melania dabei, als Mnuchin bei einer opulenten Feier in Washington der schottischen Schauspielerin Louise Linton das Jawort gab. Die Feier fand in einem historischen Auditorium nahe der National Mall statt. Für Mnuchin ist es bereits die dritte Ehe, für Linton die zweite.

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Unter den Gästen waren auch Melania und Donald Trump.

(Foto: imago/UPI Photo)

Auch Vizepräsident Mike Pence, Trumps Pressesprecher Sean Spicer sowie weitere Mitglieder der US-Regierung waren eingeladen, ebenso der kanadische Finanzminister Bill Morneau. Trumps Tochter Ivanka und Ehemann Jared Kushner wohnten ebenfalls der Zeremonie bei.

Der 54-jährige Mnuchin und die 36 Jahre alte Linton hatten sich 2013 bei einer Hochzeit in Los Angeles kennengelernt. Zwei Jahre später habe er ihr einen Antrag gemacht, erzählte die Schauspielerin der "New York Times". Mnuchin ist ein früherer Hedge-Fonds-Manager, hat aber auch in Hollywood gearbeitet und unter anderem den Filmhit "Avatar" finanziert.

Projekte des Paares stoßen auf Kritik

Linton hat Universitätsabschlüsse in Journalismus und Jura. Neben der Schauspielerei arbeitet sie auch als Filmproduzentin. Die Schottin hatte laut ihrer Website Rollen in US-Fernsehserien wie "CSI: NY" und "Cold Case" sowie kleine Rollen in Spielfilmen.

Ein Buch, das sie über ihre einjährige Auszeit in Sambia schrieb, stieß wegen Ungenauigkeiten auf Kritik. Die "Washington Post" warf ihr zudem vor, das Buch habe den typischen überheblichen Ton von "weißen Rettern in Afrika". Linton entschuldigte sich und erklärte, ihre Einnahmen würden in soziale Projekte fließen. Mnuchin entschuldigte sich seinerseits im März dafür, dass er Werbung für den Animationsfilm "Lego Batman" machte, den er selbst mitproduziert hatte.

Quelle: ntv.de, ath/AFP/dpa

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