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Gerichtszeichnung macht stutzig Und das soll Taylor Swift sein?

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Kaum einer, der nicht weiß, wie Taylor Swift aussieht.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Von einem Gerichtszeichner erwartet man kein künstlerisches Meisterwerk. Ein bisschen sollten die Porträtierten den Prozessteilnehmern dann aber doch ähneln. Taylor Swift allerdings ist nicht wiederzuerkennen.

Viel gibt es bislang nicht zu vermelden im Prozess um den angeblichen Swift-Grapscher. Am Montag hatte sich Taylor Swift mit ihren Anwälten in Colorado eingefunden, um der Auswahl der Jury in dem Prozess gegen den Radiomoderator DJ David Mueller beizuwohnen. Er soll der Sängerin nach ihrem Konzert in Denver im Juni 2013 unter den Rock und an den Po gefasst haben, was er allerdings bestreitet.

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Links im Bild ist Taylor Swift dargestellt.

(Foto: AP)

Kameras waren im Gerichtssaal verboten. Eine Gerichtszeichnerin hat einige Szenen festgehalten. Und nur weil Taylor Swift zu den Stars mit dem größten Wiedererkennungswert weltweit zählt, heißt das offenbar noch lange nicht, dass man sie auch auf einer Prozess-Skizze erkennen muss.

"Hat sich Taylor unters Messer gelegt?", fragt ein Twitter-Nutzer scherzhaft. Ein anderer mutmaßt, ob nicht vielleicht ein Fan von Swifts Erzfeindin Katy Perry die unvorteilhafte Zeichnung zu verantworten haben könnte. Und wieder einer überlegt: "Wie lange es wohl dauert, bis Taylor Swift den Zeichner verklagt?"

"Frauen müssen so was nicht hinnehmen"

Während im Gerichtssaal die Mitglieder der Jury ausgewählt wurden, warteten draußen treue Swift-Fans, um ihr Idol zu unterstützen. Nur 25 Bürgerinnen und Bürger hatten es nach drinnen geschafft. Vor dem Morgengrauen hatten sie sich für einen der begehrten Plätze angestellt. Unter ihnen waren laut dem Sender itv auch drei Schüler.

"Ich finde es gut, dass sie ihn für einen Dollar verklagt", wird die 12-jährige Vega Zaringlee zitiert. "Es geht ihr nicht ums Geld, aber sie will zeigen, dass Frauen so etwas nicht hinnehmen müssen." Ursprünglich hatte Swift die vermeintliche Tat nicht angezeigt. Erst nachdem David Mueller von ihr 3 Millionen US-Dollar Entschädigung gefordert hatte, weil er Swift verantwortlich für seine Kündigung sah, hatte Swift ihrerseits den Rechtsweg beschritten.

Quelle: ntv.de, ame