Technik

Wenn die Preise purzeln Echo-Lautsprecher im Schnäppchen-Check

Wenn bei Amazon die Black Friday Woche läuft, reduziert das Unternehmen auch seine jüngsten Echo-Lautsprecher sehr stark. Bevor man zuschlägt, sollte man aber wissen, was die Geräte können und was nicht. Hier ein Überblick:

Wer sich einen der neuen Echo-Lautsprecher zulegen möchte, kann in der Amazon Black Friday Woche kräftig sparen. Denn das Unternehmen lässt während der Kaufrausch-Tage bei seinen eigenen Geräten ordentlich die Preise purzeln. In den vergangenen Wochen sind einige neue Echo-Lautsprecher vom kleinen, wandelbaren Flex bis zum großen Klangkünstler Echo Studio auf den Markt gekommen.

Echo Flex

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Ein Echo Flex mit Bewegungsmelder- und Nachtlicht-Modul.

(Foto: kwe)

Der Flex ist bisher Amazons kleinster und mit 30 Euro auch günstigster Echo-Sprössling. Als Lautsprecher macht das Gerät nicht viel her, aber der Flex könnte trotzdem ein Verkaufsschlager werden, weil er ganz besonders anpassungsfähig ist.

Grundsätzlich kann man den Flex an Steckdosen wie jeden anderen Echo-Lautsprecher nutzen, also Alexa mit Fragen löchern, Aufgaben im smarten Heim ausführen lassen oder andere Echos anrufen. Außerdem kann man an seiner Klinkenbuchse einen großen Speaker anschließen oder ein Smartphone an der USB-A-Buchse aufladen.

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Doch dieser Anschluss erfüllt noch einen ganz anderen Zweck. Man kann an ihn Module anstecken, durch die der Flex neue Funktionen bekommt. Bisher gibt es zwei Erweiterungen, die jeweils 15 Euro kosten: ein Nachtlicht und einen Bewegungssensor. Man muss sie nur anstecken und ein paar Sekunden warten. Sie werden automatisch eingerichtet und erscheinen dann in der Alexa-App.

Das Nachtlicht kann man per Sprachkommando heller oder dunkler stellen, an- und ausschalten oder seine Farbe ändern. In den Routinen ist es unter anderem möglich, das Licht zeigesteuert oder bei bestimmten Ereignissen zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren. Oder man legt mit Hilfe der Smartphone-Ortung fest, dass es angeht, wenn man sich der Wohnung nähert.

Den optischen Bewegungsmelder könnte man ganz einfach einsetzen, um Lichter einzuschalten, wenn er aktiviert wird. Er ist kombiniert mit einem Lautsprecher als Alarmanlage vorstellbar oder man erstellt eine Routine, bei der die Kaffeemaschine, Heizung und Musik angeht, wenn man morgens die Küche betritt.

Aktuell kostet ein Flex nur 20 Euro, ob auch die Module noch herabgesetzt werden, ist noch offen.

Der neue Echo Dot

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Den Echo Dot mit Uhr gibt's derzeit nur in Weiß.

(Foto: kwe)

Der neue Echo Dot sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich, so lange er ausgeschaltet ist. Grundsätzlich hat sich auch an der Technik nichts geändert. Musik kann man über das Gerät hören, macht aber keinen besonderen Spaß. Es sei denn, man schließt an der Klinkenbuchse einen anderen Lautsprecher an.

Sehr gut zu gebrauchen ist der Dot, um den digitalen Assistenten Alexa zu nutzen, beispielsweise für die Steuerung von Smart-Home-Geräten. Soll sie nicht zuhören, kann man die Mikrofone wie bei allen anderen Echo-Lautsprechern über eine Taste deaktivieren. Dass Alexa deaktiviert ist, sieht man dann am rot leuchtenden LED-Ring des Lautsprechers.

Und was ist neu? Wenn man den jüngsten Dot einschaltet, sieht man unter der Gewebebespannung eine LED-Uhr. Die Helligkeit passt sich automatisch dem Umgebungslicht an, so macht sich der Dot auch gut auf dem Nachttisch. Nutzt man ihn dabei als Wecker, kann man den Alarm mit einem Fingertipper auf die Oberseite schlummern lassen - auch das ist neu. Wahlweise kann der neue Echo Dot auch die Außentemperatur anzeigen.

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Normalerweise kostet der Echo Dot der dritten Generation 70 Euro, Amazon hat ihn aber schon vor dem Start der Black Friday Woche um 13 Euro heruntergesetzt und verkauft ihn jetzt sogar für 35 Euro. Wer die Uhr ohnehin nicht braucht, bekommt weiter das 10 Euro günstigere Vorgänger-Modell, dessen Preis Amazon ebenfalls reduziert hat. Er kostet aktuell 22 Euro.

Echo Show 8

Ganz frisch auf dem Markt ist der Echo Show 8. Im Prinzip handelt es sich bei ihm um nichts anderes als um einen größeren Show 5. Auf seinem 8-Zoll-Display macht es aber mehr Spaß, Videos zu schauen oder andere Inhalte abzurufen.

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Der Echo Show 8 hat für seinen Preis ein sehr gutes Display.

(Foto: Amazon)

Überhaupt macht der Bildschirm einen sehr guten Eindruck, was unter anderem daran liegt, dass er mit einer Pixeldichte von rund 190 ppi schärfer als das 10 Zoll große Display des Echo Show 10 ist. Helligkeit, Farben, Kontraste und Blickwinkel sind ebenfalls gut. Lediglich die spiegelnde Oberfläche stört etwas.

Durch das größere Volumen klingt der Neue auch hörbar besser als der kleinste Show. Er hat sogar Stereo-Lautsprecher eingebaut ( 56 mm/10 Watt), was man aber nur registriert, wenn man nahe und zentral vor ihm sitzt.

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Verzichten muss man beim Achter auf einen integrierten Zigbee-Hub. Das bedeutet, man kann mit ihm zwar auch Smart-Home-Geräte steuern, aber Leuchten, Thermostate et cetera nur verbinden, wenn sie direkt kompatibel sind. Andere Geräte benötigen eine zusätzliche Steuer-Zentrale.

Der Echo Show 8 kostet eigentlich 130 Euro, Amazon verkauft ihn aber zum Marktstart schon 14 Euro günstiger. Wer die 5-Zoll-Variante haben möchte, kann noch kräftiger sparen, sie kostet jetzt 60 statt 90 Euro.

Echo (3. Generation)

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Der neue Echo und der Echo Plus (2. Gen.) bilden ein gelungenes Stereopaar.

(Foto: kwe)

Beim Echo der dritten Generation verhält es sich so ähnlich wie beim kleinen Spot. Allerdings ähnelt der neue Lautsprecher in diesem Fall nicht seinem direkten Vorgänger, sondern dem Echo Plus der zweiten Generation. Damit ist er besonders interessant für Nutzer, die sich einen kleinen, hübschen und wohlklingenden Alexa-Lautsprecher wünschen, aber auf einen Zigbee-Hub verzichten können. Das ist nämlich der einzige wichtige Unterschied. Außerdem fehlt dem einfachen Echo der Temperatursensor des Plus-Modells.

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Wenn man vor allem Musik über einen WLAN-Lautsprecher oder ein Multiroom-System hören möchte, ist der Neuling eine sehr gute Wahl, denn für 100 Euro ist er mit einem 20-Millimeter-Hochtöner und einem 76-Millimeter-Mitteltöner alleine schon in der Lage, mittelgroße Räume angenehm zu beschallen.

Man kann einen Echo auch mit einem anderen Echo oder Echo Plus zu einem Stereopaar kombinieren. Und wer richtig tiefe Bässe haben möchte, kombiniert ihn mit einem Echo Sub (130 Euro).

Bisher hat Amazon den neuen Echo nicht reduziert, aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen.

Echo Studio

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Der Echo Studio glänzt unter anderem mit einem hochauflösenden Klang.

(Foto: kwe)

Den Preis seines neues Lautsprecher-Flaggschiffs Echo Studio hat Amazon ebenfalls noch nicht herabgesetzt. Vielleicht bleibt es auch dabei, denn 200 Euro sind ohnehin schon sehr günstig, wenn man bedenkt, was das Gerät kann. Wie gut er ist, kann man im ausführlichen Testbericht von n-tv.de lesen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Amazon Echo Studio nicht nur das klar beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den aktuellen WLAN-Lautsprechern bietet. Er klingt auch ebenso gut oder sogar besser als die Konkurrenz. Ob der Echo Studio den Apple Homepod oder einen Sonos One hinter sich lässt, hängt sicher auch vom persönlichen Gehör oder Geschmack ab. Vielseitiger als Amazons neue Nummer 1 ist aber derzeit wohl kein anderer WLAN-Lautsprecher.

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Quelle: n-tv.de, kwe