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Kein Mond stört die Leoniden Sternschnuppenregen auf dem Höhepunkt

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Die Leoniden bilden einen Meteorstrom, der im November zu beobachten ist.

(Foto: REUTERS)

Der Sternschnuppenstrom der Leoniden erreicht in der kommenden Nacht seinen Höhepunkt. Experten rechnen mit bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde. Die Sicht auf das Himmelsphänomen ist zumindest in Teilen Deutschlands frei.

Freunde von Sternschnuppen können wieder ein Himmelsspektakel bestaunen. Die Leoniden erreichen vom heutigen Freitag auf Samstag ihren Höhepunkt. "In mittleren und nördlichen Teilen Deutschlands werden sich die Wolken auftun, da wird es gebietsweise aufklaren", sagte der Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Donnerstag. Im Süden Deutschlands dürfte die Sicht allerdings schlechter sein. In Europa sei das Wetter am besten in Südengland, Nordfrankreich und in den Benelux-Ländern.

In diesem Jahr rechnen Experten wie schon im Vorjahr mit bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde. Die Leoniden sind laut Vereinigung der Sternfreunde (VdS/Heppenheim) nach dem Sternbild Löwe (lateinisch: Leo) benannt, aus dessen Richtung sie scheinbar auftauchen.

"In diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört"

"Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört", meinte der VdS-Vorsitzende Sven Melchert in Stuttgart. Unter den Sternschnuppen seien auch besonders helle Exemplare zu erwarten. Die beste Zeit zur Beobachtung seien die dunklen Morgenstunden vor Sonnenaufgang. "Einfach hochgucken, Richtung Süden/Südosten."

Wer die Leoniden verpasst, muss nicht lange auf die nächste Gelegenheit zum Sternschnuppen-Gucken warten. Um den 12./13. Dezember herum werden die Geminiden erwartet, die aktiver als die Leoniden sind. "Auch da haben wir relativ wenig Mond", sagte Melchert.

Bereits am Dienstag war ein Himmelsphänomen mit den Leoniden in Zusammenhang gebracht worden. Ein helles Licht über Süddeutschland sorgte für Aufregung. Axel Quetz vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg hielt die Erscheinung für eine große Sternschnuppe. "Möglicherweise war sie eine frühe Leonide", sagte er. "Der in die Erdatmosphäre eingetretene Himmelskörper könnte die Größe einer Faust oder eines Fußballs gehabt haben."

Quelle: n-tv.de, abe/dpa

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