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Fundsache, Nr. 9313000 Jahre alter Blumenschmuck

26.11.2010, 12:48 Uhr

Unverhofft finden Botaniker der Universität Zürich beim Umzug des Instituts eine meterlange Blumengirlande, die vor mehr als 3000 Jahren ägyptische Mumien schmuckte.

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Blumengirlanden gelten bis heute als Zeichen der Freundschaft. (Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Bei einem Umzug haben Botaniker im Keller ihres Instituts Teile

von über 3000 Jahre alten Blumengirlanden entdeckt, die einst ägyptische Mumien

schmückten. Sie lagerten dort jahrelang unentdeckt, wie die Hochschule

berichtete. Die Girlandenteile befinden sich in 31 Bilderrahmen hinter Glas. Die

Zürcher Funde stammen aus dem Königsmumienversteck in Deir-el-Bahari, unter anderem

aus dem Grab des Pharaos Ramses II., der 1213 vor Christus starb. Diese Gräber wurden

im 19. Jahrhundert entdeckt.

Dabei gelangte der deutsche

Botaniker Georg Schweinfurth in den Besitz des meterlangen Blumenschmucks, wie die

Uni weiter schreibt. Er begann die Pflanzen zu bestimmen, zu präparieren und verpackte

sie in Schachteln. Diese übergab er mehreren Museen, darunter war auch das Botanische

Museum Berlin-Dahlem. Dass auch Zürich zu den Empfängern gehörte, ist neu. Die wertvollen

Pflanzen kommen wahrscheinlich später in die gemeinsame Herbariensammlung der Universität

und der ETH Zürich.

Quelle: dpa