Fundsache

Fundsache, Nr. 1398 4400 Jahre altes Grabmal in Ägypten

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Mehr als 4000 Jahre hatte der Hohepriester namens "Wahtye" Ruhe. Nun ist der Rummel um seine Person und sein Grab groß.

(Foto: AP)

In Ägypten graben Wissenschaftler ein mehrere tausend Jahre altes Grab aus. Es ist die letzte Ruhestätte eines Priesters. Der Fund ist außergewöhnlich gut erhalten und erstrahlt immer noch in bunten Farben.

Ägyptische Archäologen haben ein Tausende Jahre altes Grabmal eines Priesters in der Pyramidenanlage Sakkara nahe Kairo entdeckt. Das Grab sei "außergewöhnlich gut erhalten, farbig, mit Skulpturen im Inneren", sagte Antikenminister Chaled al-Enani vor geladenen Gästen und Journalisten in Sakkara. Das Grabmal gehöre einem Hohepriester mit Namen "Wahtye" und sei mehr als 4400 Jahre alt, fügte er hinzu.

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Immer noch farbenfroh sehen die insgesamt 24 Statuen in dem gut erhaltenen Grabmal aus.

(Foto: AP)

Die Begräbnisstätte sei mit Szenen dekoriert, die den königlichen Priester mit seiner Mutter, seiner Frau und anderen Familienmitgliedern zeigten, erklärte das Antikenministerium. Demnach war "Wahtye" während der fünften Dynastie (2500 bis 2300 vor Christus) Hohepriester unter König Neferirkare. Insgesamt enthalte die Grabkammer 18 Nischen mit 24 Statuen.

Erst im November hatte dasselbe Team ägyptischer Archäologen Tausende Jahre alte Steinsärge für Katzenmumien und mumifizierte Skarabäen am Rand der Nekropole von Sakkara entdeckt. Von den sieben Särgen waren vier aus dem Alten Reich, der ältesten der klassischen Perioden des Alten Ägyptens, und somit mehr als 6000 Jahre alt.

Quelle: n-tv.de, kpi/AFP

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