Fundsache

Fundsache, Nr. 1308 Frühe Siedlungen in Sachsen

e0f49699a588ad2aa4f68b16904d47ff.jpg

Auch dieser Rest eines Tongefäßes gehört zu den Fundstücken in Bannewitz.

(Foto: dpa)

Oft sind es Baumaßnahmen, die archäologische Funde hervorbringen. So auch hier: Vor dem Ausbau einer Bundesstraße entdecken Archäologen in Sachen zwei bisher unbekannte frühe Siedlungen.

Archäologen haben bei Grabungen entlang der Bundesstraße 170 nahe Dresden zwei bisher unbekannte vorgeschichtliche Siedlungen entdeckt. Diese stammten jeweils aus der Jungsteinzeit (etwa 2500 v. Chr.) und der Bronzezeit (etwa 1000 v. Chr.), teilte das Sächsische Landesamt für Archäologie mit.

Archäologen fanden in Bannewitz Reste von Gruben sowie runde, in den Boden eingegrabene Getreidespeicher. Die Funde schlössen bisherige Forschungslücken der Besiedlungsgeschichte südlich von Dresden, hieß es. Analysen könnten nun das genaue Alter der Besiedlung sowie Einblicke in die damalige Ernährungs- und Wirtschaftsweise ergeben.

Seit Ende August forscht ein fünfköpfiges Archäologenteam im Vorfeld des Ausbaus der B170. Insgesamt wird eine Fläche von rund 3,8 Hektar entlang der Bundesstraße untersucht. Voraussichtlich Ende November sollen die Grabungen abgeschlossen sein.

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema