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In der Nähe des Tempels von Sethos I. liegt eine noch viel ältere Stadt vergraben.
In der Nähe des Tempels von Sethos I. liegt eine noch viel ältere Stadt vergraben.(Foto: imago/Leemage)
Donnerstag, 24. November 2016

Fundsache, Nr. 1339: Ruinen einer antiken Stadt in Ägypten

In kaum einem Land gibt es so viele erforschte archäologische Stätten wie in Ägypten. Dennoch entdecken Wissenschaftler immer noch Neues. Nun haben sie eine Stadt ausgegraben, die mehr als 7000 Jahre unter dem Sand verborgen war.

Archäologen haben in Oberägypten die Ruinen einer antiken Stadt mit einem Friedhof entdeckt. Wie der ägyptische Antikenminister Mahmud Afifi mitteilte, wurde die Stadt rund 400 Meter vom Tempel von Sethos I. in der antiken Stadt Abydos im Süden Ägyptens gefunden. Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass die Stadt, zu der auch 15 größere Grabstätten gehörten, bis ins Jahr 5316 vor Christus datiert.

Den Angaben zufolge fanden Archäologen Hütten, Keramik und Steininstrumente. Die Grabstätten, die teils noch größer als die Gräber in Abydos seien, gehörten wahrscheinlich bedeutenden Menschen. "Diese Entdeckung kann Licht auf eine Menge Informationen zur Geschichte von Abydos werfen", erklärte Afifi.

Die Stadt Abydos ist auf dem westlichen Nilufer rund 160 Kilometer nördlich von Luxor gelegen. Die von vordynastischen Herrschern gegründete Stadt ist für ihre Tempel und Gräber berühmt. Ägypten verfügt über eine Vielzahl einmaliger archäologischer Stätten aus der Zeit der Pharaonen, doch ist die Zahl der Touristen seit 2011 infolge politischer Unruhen und islamistischer Anschläge stark eingebrochen.

Quelle: n-tv.de