Fundsache

Fundsache, Nr. 1244 Verzierter Holzsarkophag eines Herrschers

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Der Holzsarkophag in Luxor war noch unberührt.

(Foto: REUTERS)

In der ägyptischen Tempelstadt Luxor finden Archäologen eine 3600 Jahre alte Mumie in einem reich verzierten Sarkophag. Er soll ein "wichtiger Staatsmann" gewesen sein. Das seltene, kostbare Fundstück war noch unversehrt.

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Die Bemalung des Sarkophages zeigt das Gesicht des Verstorbenen und eine bunte Dekoration in Form von Federn.

(Foto: AP)

Archäologen haben in der ägyptischen Tempelstad t Luxor eine 3600 Jahre alte Mumie entdeckt. Ihr mit Federzeichnungen verzierter, rund zwei Meter langer und 50 Zentimeter breiter Holzsarkophag sei noch immer in gutem Zustand, teilte das ägyptische Antikenministerium mit. Die originale Farbgebung des Sarkophags aus der 17. Dynastie (1600 v. Chr.) seien ebenfalls erhalten geblieben. Besitzer des kostbaren Sarges könnte nach vorläufiger Begutachtung der Hieroglyphen-Inschrift "ein wichtiger Staatsmann" gewesen sein.

Entdeckt wurde das seltene Fundstück von spanischen Archäologen nahe einem Grab des Warenverwalters von Königin Hatschepsut, die Ägypten von 1502 bis 1482 v. Chr. regierte. Der Sarg befand sich in einem vier Meter tiefen Schacht in Dra Abu al-Naga bei Luxor. Die Mumie lag den Angaben zufolge unversehrt in dem Sarg. Zwei weitere Grabschächte, die direkt neben der Fundstelle liegen, sind leer. Die Forscher vermuten, dass sie bereits vor vielen Jahrhunderten ausgeraubt worden waren.

Das Team um den spanischen Archäologen José Manual Galán hatte vergangenes Jahr schon den Sarkophag eines fünf Jahre alten Jungen aus der 17. Dynastie entdeckt.

In Luxor, Teil des alten Theben, befinden sich einige der berühmtesten archäologischen Stätten Ägyptens wie das Tal der Könige. Zu Blütezeiten lebten rund 500.000 Menschen in Luxor, das heute zu den größten Touristenattraktionen des Landes gehört.

Quelle: n-tv.de

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