Der Tag
20. April 2023
Foto von Mitchmit Michael Bauer
Zum Archiv
22:27 Uhr

Das war Donnerstag, der 20. April 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

der Donnerstag neigt sich dem Ende entgegen. Und es war ein Tag mit Knalleffekt. Der Start der SpaceX-Riesenrakete gelingt, doch drei Minuten später kommt es zur Explosion. Die bricht bei ihrem ersten Testflug auseinander. Das Unternehmen von Tech-Milliardär Musk arbeitet schon auf den nächsten Flug hin.

Und diese Themen haben uns heute ebenfalls beschäftigt:

Damit entlasse ich Sie in die Nacht, mit dem Hinweis, dass "Der Tag" morgen in aller Früh wieder für Sie da ist. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht!

Das war Donnerstag, der 20. April 2023
22:15 Uhr

Twitter entfernt kostenlose Verifikationshäkchen

Ab jetzt nur noch mit Abo: Twitter hat wie angekündigt mit dem Entfernen der kostenlosen Verifikationshäkchen angefangen, die früher kostenlos an Prominente und relevante Personen vergeben wurden. Jetzt haben nur noch zahlende Abo-Kunden des Kurznachrichtendienstes das gleich aussehende Symbol in ihren Profilen - aber ohne echte Überprüfung ihrer Identität. Unter den Prominenten, deren Accounts am Donnerstag ohne das weiße Häkchen auf blauem Hintergrund dastanden, waren Fußball-Star Cristiano Ronaldo, die Schauspielerin Halle Berry sowie zahlreiche Musiker wie Lady Gaga, Beyoncé, Shakira und Justin Timberlake.

Twitter entfernt kostenlose Verifikationshäkchen
21:55 Uhr

Verfahren gegen Alec Baldwin soll eingestellt werden

Das Strafverfahren gegen Hollywood-Star Alec Baldwin wegen des tödlichen Schusses auf eine Kamerafrau bei einem Westerndreh soll eingestellt werden. Das gaben die Anwälte des Schauspielers bekannt. Baldwin hatte die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins bei einer Drehprobe für den Western "Rust" im Oktober 2021 versehentlich mit einem Revolver erschossen und wurde in der Folge wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Verfahren gegen Alec Baldwin soll eingestellt werden
21:33 Uhr

Erdogan kündigt kostenloses Erdgas für alle Haushalte an

Wenige Wochen vor der Präsidentenwahl in der Türkei hat Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan kostenlose Erdgaslieferungen für die Bevölkerung angekündigt. Im kommenden Monat werde es dabei grenzenlose Mengen für alle Haushalte geben, sagte Erdogan bei einer Zeremonie für die Einweihung einer Erdgasanlage. Danach werde Gas bis zu einem Verbrauch von 25 Kubikmeter pro Monat umsonst sein. Bei der Präsidentenwahl am 14. Mai steht Erdogan vor der größten Herausforderung, seit er vor mehr als zwei Jahrzehnten an die Macht kam. Jüngsten Umfragen zufolge liegt er hinter Kemal Kilicdaroglu, dem Kandidaten eines Oppositionsbündnisses aus sechs Parteien.

Erdogan kündigt kostenloses Erdgas für alle Haushalte an
21:01 Uhr

Sohn von Camilla: Meine Mutter war nicht hinter der Krone her

Tom Parker Bowles, Sohn der britischen Königsgemahlin Camilla, hat seine Mutter gegen Vorwürfe verteidigt, sie habe es schon immer auf die Krone abgesehen. "Ich kümmere mich nicht darum, was irgendjemand sagt, sie hat es nicht darauf abgesehen. Sie hat den Menschen geheiratet, den sie liebt", sagte Parker Bowles in einem Interview für den "News Agents"-Podcast. Wen er mit "irgendjemand" meinte, sagte er nicht. Er dürfte aber nicht zuletzt auf Prinz Harry angespielt haben. Der hatte in seiner im Januar veröffentlichten Autobiografie "Spare" (zu Deutsch "Reserve") seine Stiefmutter Camilla stark kritisiert. Unter anderem hatte Harry ihr vorgeworfen, Informationen über andere Royals an die Presse gegeben zu haben, um selbst in einem besseren Licht dazustehen. Zudem bezeichnete er sie als "gefährlich" und warf ihr vor, die Heirat mit seinem Vater König Charles III. und ihre eigene Krönung zur Königin von langer Hand geplant zu haben. Erst kürzlich hatte der Palast mitgeteilt, dass Camilla nach der Krönung nur noch als Königin Camilla, statt als Königsgemahlin bezeichnet werden soll.

Sohn von Camilla: Meine Mutter war nicht hinter der Krone her
20:32 Uhr

Franzosen spotten über Kochtopf-Verbot bei Anti-Macron-Demo

Erbittert streitet Frankreich über die Rentenreform - und dennoch können plötzlich viele herzhaft lachen. Ein Verbot zum Mitführen von Kochtöpfen bei einer Demo sorgt für Kopfschütteln. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reagiert - und auch die Kochtopfindustrie.

  • Mit lautem Topfschlagen hatten Demonstranten in den letzten Tagen ihren Unmut über Macrons Reform kundgetan. Vor einem Besuch Macrons im südfranzösischen Ganges wiesen Polizisten Demonstranten mit Töpfen ab, wie Videos zeigten. Teilweise sollen sie sogar beschlagnahmt worden sein.

  • "Eier und Töpfe, das ist bei mir zum Kochen da", sagte Macron zu Beginn seines Besuchs in Südfrankreich, wo Demonstranten weitab vom Staatschef mit Eiern und Kartoffeln warfen.

  • "Es sind nicht die Töpfe, die Frankreich voranbringen werden", hatte Macron am Mittwoch bei einem Trommelprotest im Elsass gesagt. Prompt meldete sich am Donnerstag augenzwinkernd der traditionsreiche Topfhersteller Cristel zu Wort. "Herr Präsident, bei @cristelfrance stellen wir Kochtöpfe her, die Frankreich voranbringen!!!"

Franzosen spotten über Kochtopf-Verbot bei Anti-Macron-Demo
20:02 Uhr

Verirrter Elefant in Brunnen ruft Bagger auf den Plan

Schock im indischen Malappuram: Auf einer Kautschukplantage stürzt ein junger Elefant in einen fünf Meter tiefen Brunnen, aus welchem er sich selbst nicht befreien kann. Um das Jungtier aus seiner Misere zu retten, braucht es einen Bagger und Zeit.

Verirrter Elefant in Brunnen ruft Bagger auf den Plan
19:36 Uhr

Lindner warnt vor Steuerplänen der CDU: "Klingt nach DDR"

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat sich gegen eine Entlastung der Mittelschicht zulasten von Menschen mit sehr hohen Einkommen ausgesprochen. Im Hinblick auf entsprechende Vorschläge aus der CDU sagte er beim Familienunternehmertag in Berlin: "Also für mich klingt das nicht nach CDU, sondern nach DDR."

  • Lindner warnte, wenn man die Vorschläge der CDU ernst nähme, könnte der Spitzensteuersatz zur Gegenfinanzierung stark steigen. Dies würde aber bei qualifizierten Beschäftigten oder bei Menschen, die unternehmerische Risiken eingingen, "voll reinschlagen". Lindner sprach von einem "populär klingenden Vorschlag", der in der Praxis aber nichts tauge. Die Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen müsse stattdessen erreicht werden, indem der Staat das Geld der Steuerzahler besser verwalte.

  • Im ersten Entwurf einer Fachkommission der CDU zur Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms heißt es: "Wir wollen die hart arbeitende Mitte entlasten und daher den Einkommenssteuertarif spürbar abflachen." Im Gegenzug könne der Steuersatz für Spitzenverdiener mit besonders hohen Einkommen steigen.

Lindner warnt vor Steuerplänen der CDU: "Klingt nach DDR"
19:01 Uhr

"Reichsbürger"-Anführer wollten Abgeordnete in Handschellen abführen

Im Dezember gingen Ermittler mit einer Großrazzia gegen "Reichsbürger" vor, die Umsturzpläne gehabt haben sollen. Jetzt äußern sich BGH-Strafrichter dazu, wie konkret der Bundestag im Visier stand. Von der Gruppierung gehe eine erhebliche Gefahr aus.

Mutmaßliche Führungsmitglieder der "Reichsbürger"-Gruppierung sollen Pläne für einen gewaltsamen Sturm auf den Bundestag gehabt haben. Dafür seien sie "bereits in konkrete Vorbereitungshandlungen eingetreten", heißt es in einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 30. März, der in Karlsruhe veröffentlicht wurde.

  • Ein Kommando von bis zu 16 Personen habe Regierungsmitglieder und Abgeordnete in Handschellen abführen sollen, schreiben die Richter unter Verweis auf den Ermittlungsstand. Einer der in Untersuchungshaft sitzenden Beschuldigten hatte demnach in Berlin schon die Örtlichkeiten ausgekundschaftet, Fotos gemacht und eine Namensliste von Politikern, Journalisten und anderen Personen des öffentlichen Lebens erstellt.

  • Die ebenfalls festgenommene frühere AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Malsack-Winkemann habe "verschiedene Mitglieder der Vereinigung über Anwesenheitszeiten von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern" informiert.

  • Bei der Razzia am 7. Dezember waren 25 Männer und Frauen festgenommen worden, von denen zuletzt noch 23 in U-Haft waren.

"Reichsbürger"-Anführer wollten Abgeordnete in Handschellen abführen
18:09 Uhr

Russen zerstören Tom Cruises Traum: Im All gedrehter Film bereits im Kino

Der erste im Weltraum gedrehte Film hat in Russland Premiere gefeiert. Zur großen Freude Moskaus kam das russische Projekt mit dem Titel "Die Herausforderung" einem US-Filmvorhaben mit Tom Cruise zuvor.

  • In dem Streifen geht es um eine Chirurgin, die auf die Internationale Raumstation ISS geschickt wird, um einen verletzten Kosmonauten zu operieren. Die Hauptrolle wird von der russischen Star-Schauspielerin Julia Peressild gespielt, die im Oktober 2021 gemeinsam mit Regisseur Klim Schipenko insgesamt zwölf Drehtage auf der ISS verbracht hatte.

  • Auf einer Gala vergangene Woche im Kreml hatte der russische Präsident Wladimir Putin den Film als großen Erfolg gepriesen. "Wir sind die ersten, die einen Film im Orbit gedreht haben, an Bord eines Raumfahrzeugs. Wieder einmal sind wir die ersten," betonte er in Anspielung auf frühere Raumfahrt-Erfolge.

  • Roskosmos hatte das Projekt angekündigt, nachdem die NASA über Pläne für einen Dreh auf der ISS mit Hollywood-Star Cruise für die Action-Filmreihe "Mission Impossible" informiert hatte. Der Wettlauf um den ersten Film erinnerte ein wenig an den Kalten Krieg zwischen Moskau und Washington.

Russen zerstören Tom Cruises Traum: Im All gedrehter Film bereits im Kino
17:43 Uhr

Justiz will Anklage gegen AfD-Politiker Höcke erheben

Wegen der Verwendung mehrere NS-Begriffe in öffentlichen Reden wird die Immunität des Thüringer AfD-Fraktionschefs Björn Höcke aufgehoben. Die Justiz ermittelt wegen Volksverhetzung. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge will die Staatsanwaltschaft in Halle nun Anklage gegen Höcke erheben. "Hintergrund ist eine Rede Höckes in Merseburg im sachsen-anhaltischen Landtagswahlkampf 2021, die er mit den Worten "Alles für Deutschland" beendete", schreibt das Magazin. Der Spruch ist eine "Losung der SA", die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik. Sie verhalf den Nationalsozialisten zum Aufstieg. "Das Verwenden der Sentenz 'Alles für Deutschland' im Rahmen einer Rede auf einer Versammlung" sei strafbar.

Justiz will Anklage gegen AfD-Politiker Höcke erheben
17:01 Uhr

Mindestens zwei Tote bei Tornados in Oklahoma

Bei Tornados und Unwettern im US-Bundesstaat Oklahoma sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungsdienste des Landkreises McClain County bestätigten die Zahl von zwei Toten und sprachen außerdem von Berichten über Verletzte und in Schutzkellern eingeschlossenen Menschen.

Mindestens zwei Tote bei Tornados in Oklahoma
16:33 Uhr

Gutachten hält Lauterbachs Krankenhausreform für verfassungswidrig

Ein von den unionsgeführten Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vorgelegtes Rechtsgutachten hält die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für eine Krankenhausreform für verfassungswidrig. Vor allem werde die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie das Primat der Krankenhausplanung der Länder missachtet, erklärten die Gesundheitsminister der drei Länder in Berlin. Lauterbach wies die Kritik als überholt zurück.

  • Lauterbach hatte von einer Regierungskommission Vorschläge für eine Krankenhausreform erarbeiten lassen, die am 1. Januar in Kraft treten soll.

  • Damit sollen die Kliniken in die drei verschiedenen Versorgungsstufen Grundversorgung, Schwerpunktversorgung und Maximalversorgung eingeteilt werden.

  • Außerdem soll das Vergütungssystem verändert werden.

Gutachten hält Lauterbachs Krankenhausreform für verfassungswidrig
16:03 Uhr

Türkei liefert Attila Hildmann nicht aus

Seit Ende Dezember 2020 ist Attila Hildmann auf der Flucht und hält sich in der Türkei versteckt. Gegen den rechtsradikalen Verschwörungstheoretiker besteht ein internationaler Haftbefehl. Hildmann wird nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft nicht von der Türkei ausgeliefert. Dies sei der Generalstaatsanwaltschaft vom Bundesamt der Justiz mitgeteilt worden, sagte Behördensprecher Sebastian Büchner. Die türkische Botschaft habe demnach Deutschland mitgeteilt, dass Hildmann die türkische Staatsbürgerschaft besitze und deswegen nicht ausgeliefert werde.

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt seit längerem gegen Hildmann, der sich selbst als "ultrarechts" und einen Verschwörungsprediger bezeichnet. Es geht um Volksverhetzung, den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der frühere Autor veganer Kochbücher war seit den ersten Monaten der Corona-Pandemie im Messengerdienst Telegram mit immer unverhohlenerem Judenhass aufgefallen.

Türkei liefert Attila Hildmann nicht aus
15:53 Uhr

Taliban erheben Zölle auf humanitäre Hilfe

Die in Afghanistan herrschenden militant-islamistischen Taliban profitieren einem Bericht zufolge finanziell von Entwicklungshilfe aus den USA. Seit der Machtübernahme im August 2021 sei die US-Regierung bestrebt, Afghanistan zu unterstützen, ohne dem "Taliban-Regime" Vorteile zu verschaffen, hieß es in einem Bericht des US-Generalinspekteurs für den Wiederaufbau in Afghanistan (Sigar). "Aus unserer Arbeit geht jedoch hervor, dass die Taliban verschiedene Methoden anwenden, um US-Hilfsgelder umzuleiten", hieß es weiter. Die Taliban erheben etwa Zölle und Steuern auf eingeführte Hilfsgüter. Zwar sei dies bereits von der vom Westen unterstützen Republik unter dem damaligen Präsidenten Aschraf Ghani erfolgt, die Islamisten seien aber "noch einen Schritt weiter gegangen". In dem Bericht wird zudem der Vorwurf laut, dass Minderheiten teils von den Hilfslieferungen ausgeschlossen sind.

Taliban erheben Zölle auf humanitäre Hilfe
15:45 Uhr

Starship-Riesenrakete explodiert bei erstem Testflug

Starship
Ein kurzes Vergnügen: Nach drei Minuten bricht die Riesenrakete auseinander.

Die unbemannte Starship-Riesenrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist bei ihrem ersten Testflug explodiert. Bereits am Montag musste der Start der größten und leistungsstärksten jemals gebaute Rakete im US-Bundesstaat Texas abgebrochen werden.

Starship-Riesenrakete explodiert bei erstem Testflug
15:18 Uhr

Reinhold Messner zu Letzte Generation: "Dann haben wir Bürgerkrieg"

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Reinhold Messner (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Mit zahlreichen Aktionen haben die Aktivisten der Letzten Generation immer wieder von sich Reden gemacht. In den nächsten Tagen planen rund 800 Aktivisten in Berlin Blockaden im Regierungsviertel. In der ARD kritisierte Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner das Vorgehen der Gruppe. "Wenn es so weitergeht, haben wir in wenigen Jahren nicht einen Krieg, sondern einen Bürgerkrieg", kritisierte er. "Die versuchen, uns zu erpressen. Wir haben ein gewähltes Parlament und das soll die Entscheidungen treffen. Sie erpressen die Demokratie."

Die Ziele der Gruppe nach mehr Klimaschutz unterstütze Messner. "Die globale Erwärmung ist unsere Schuld", sagte er. Dennoch halte er den Begriff "Klimaschutz" für falsch. Das Klima sei seit Millionen von Jahren im Wandel und könne nicht geschützt werden. "Wir sollten natürlich etwas machen. Aber so einfach ist das nicht", so Messner. Aus seiner Sicht werde es sehr lange dauern, bis Ergebnisse sichtbar würden. "Wenn wir überhaupt etwas erreichen."

Reinhold Messner zu Letzte Generation: "Dann haben wir Bürgerkrieg"
14:49 Uhr

In Bayern ist der Braunbär los - aber kein "Volksaufruhr"

Im oberbayerischen Landkreis Rosenheim sind viele Menschen beunruhigt: Ein Braunbär ist in der Region unterwegs. Erst hat er im Schnee Tatzenabdrücke hinterlassen, dann auf einer Alm Schafe gerissen. Ein sogenannter Problembär ist er nach ersten Erkenntnissen der Behörden nicht. Die staatlichen Stellen sind aber wachsam: Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) bezeichnet die Sicherheit der Menschen als absolut vorrangig. "Im Ernstfall kommen alle Maßnahmen in Betracht", sagt Glauber in München. "Bayern ist auf das Thema Bär vorbereitet."

  • In Oberaudorf ist der Bär natürlich das große Gesprächsthema. Aber: Der Bär sei ja schon länger in der Region unterwegs, sagt Bürgermeister Matthias Bernhardt. Vielleicht sei er auch schon weitergezogen. Insofern seien die Bürger sicher besorgt, aber "es gibt keinen Volksaufruhr".

  • Grundsätzlich ist es nicht ungewöhnlich, dass im südlichen Bayern Bären umherstreifen. Meist sind das junge, männliche Tiere, die nach einer Partnerin suchen. Zuletzt gab es den Behörden zufolge im Sommer 2022 Nachweise in den Landkreisen Bad-Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Eine dauerhafte Ansiedlung von Bären im Freistaat erwarten Fachleute nicht.

  • Allerdings hinterlässt der tödliche Angriff einer Braunbärin auf einen Jogger im Trentino ein ungutes Gefühl. Das Tier mit der Kennung "JJ4" hatte Anfang April einen Mann attackiert. In der Nacht zum Dienstag war die Bärin - eine Schwester des 2006 in Bayern erschossenen Bären "Bruno" - eingefangen worden.

In Bayern ist der Braunbär los - aber kein "Volksaufruhr"
14:28 Uhr

Anklage gegen Maddie-Verdächtigen scheitert am Landgericht

Für die Anklage wegen schwerer Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs gegen den auch im Fall Maddie verdächtigen Deutschen sieht sich das Landgericht Braunschweig nicht zuständig. Die Strafkammer gehe davon aus, dass der letzte deutsche Wohnsitz des Angeschuldigten außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs liege, teilte das Gericht mit. Vor seiner Flucht ins Ausland hatte der Verdächtige demnach noch einen letzten Wohnsitz in Sachsen-Anhalt.

  • Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte den 46-Jährigen im vergangenen Oktober angeklagt und ihm dabei drei Fälle schwerer Vergewaltigung und zwei Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgeworfen. Die Taten soll er zwischen Ende Dezember 2000 und Juni 2017 in Portugal begangen haben, wo im Mai 2007 die damals dreijährige Britin Madeleine McCann aus einer Apartmentanlage verschwand. Der Mann steht zudem im Fall Maddie unter Mordverdacht.

  • Die Ermittlungen zum Verschwinden des Mädchens gehen ungeachtet der aktuellen Anklage weiter, hatten die Strafverfolger zuletzt immer betont. Aktuell sitzt der Mann eine siebenjährige Haftstrafe ab, die er für die Vergewaltigung einer US-Amerikanerin im Jahr 2005 im portugiesischen Praia da Luz bekam.

Anklage gegen Maddie-Verdächtigen scheitert am Landgericht
13:53 Uhr

Polizei geht mit Mega-Razzia gegen Sportwettenanbieter vor

Nach zweieinhalbjährigen Ermittlungen schlägt die Polizei in einer Großrazzia unter anderem in Nordrhein-Westfalen gegen Sportwettenanbieter zu. Bei Durchsuchungen in mehr als hundert Wohnungen und Wettannahmestellen nehmen die Ermittler sechs Hauptbeschuldigte im Alter zwischen 34 und 60 Jahren in Köln und Brühl fest. Die Beamten beschlagnahmten Bargeld und Wertsachen von mindestens zehn Millionen Euro. Weitere Razzien gab es demnach in Bayern, Berlin, Bremen und Sachsen sowie in Kroatien und Malta.

Polizei geht mit Mega-Razzia gegen Sportwettenanbieter vor
13:19 Uhr

Mann wegen Ohrfeige erschossen: Täter muss 12 Jahre in Haft

Aus Rache hat ein 24-Jähriger einen Mann erschossen, der seinem kleinen Bruder zuvor eine Ohrfeige verpasste. Das Kieler Landgericht verurteilte ihn wegen Totschlags zu 12 Jahren Haft. Der Beschuldigte hatte Ende Juni vergangenen Jahres fünfmal auf sein 31-jähriges Opfer geschossen, das in Kiel auf einer Bank saß. Laut Zeugen habe das Opfer dem Angeklagten "Mach doch! Mach doch! Schieß doch! Schieß doch!" entgegengerufen und ihn als Feigling und Schwächling bezeichnet. "Das löste den Impuls für den Schuss aus", sagte der Vorsitzende Richter Stephan Becker. Das Opfer wurde von mindestens vier Kugeln getroffen, zwei durchschlugen den Brustkorb und waren tödlich.

Mann wegen Ohrfeige erschossen: Täter muss 12 Jahre in Haft
12:59 Uhr

Kevin Kühnert gibt Defizite beim Klimaschutz zu

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat Defizite beim Klimaschutz in Deutschland eingeräumt. "Richtig ist, dass Deutschland durch äußere Umstände, wie den Krieg in der Ukraine, beim Klimaschutz in Teilen zurückgeworfen wurde", sagte Kühnert nach Angaben dem "Spiegel". Daraus ergebe sich ein Zeitdruck und die Notwendigkeit, "dass wir jetzt auf hohem Niveau dauerhaft liefern müssen". Zentral sei es nun, "den rasanten Ausbau der Erneuerbaren und die klimafreundliche Transformation der energieintensiven Industrie wettbewerbsfähig voranzutreiben", betonte der SPD-Generalsekretär.

Skeptisch äußerte sich Kühnert dazu, mehr Klimaschutz vor allem über höhere Preise erreichen zu wollen. "So sehr können Sie den CO2-Preis gar nicht erhöhen, dass ein Superreicher deshalb anfängt, über sein Porsche-Fahrverhalten nachzudenken", sagte der SPD-Politiker. Diejenigen, die am meisten CO2-Ausstoß verursachten, träfe eine solche Bepreisung gemessen an ihrem Einkommen am wenigsten.

Kevin Kühnert gibt Defizite beim Klimaschutz zu
12:00 Uhr

Soldat fährt mit Leiche seiner Ex-Freundin auf Autobahn

Immer wieder werden Frauen Opfer ihrer Partner und Ex-Partner. So auch im Fall eines Bundeswehrsoldaten, der seine frühere Lebensgefährtin im Dezember 2022 auf einem Pendlerparkplatz bei Neuhäusel in Rheinland-Pfalz mit zahlreichen Messerstichen getötet haben soll. Doch damit nicht genug: Anschließend sei er mit der Leiche der 21-Jährigen auf dem Beifahrersitz auf die Autobahn gefahren. Dort habe er zunächst absichtlich einen Unfall gebaut und sei danach weitergefahren und mit der Leitplanke zusammengestoßen. Am zweiten Unfallort wurde der 32-Jährige dann festgenommen. "Die Leiche des Tatopfers befand sich die ganze Fahrt über auf dem Beifahrersitz", hieß es. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen Mordes erhoben.

Soldat fährt mit Leiche seiner Ex-Freundin auf Autobahn
11:42 Uhr

Charles und Harry führen wohl wieder "positive Gespräche"

Vater König Charles III. und Sohn Prinz Harry scheinen weiterhin keinen direkten Kontakt zueinander zu haben. Wie das "People"-Magazin nun meldet, erfolgte weder die Einladung zur Krönung in London am 6. Mai persönlich noch der anschließende Austausch. Dieser soll allerdings recht ordentlich gewesen sein: Ein Freund der Familie bestätigte, dass es "positive Gespräche" gegeben hätte, allerdings seien diese nicht persönlich geführt worden. Der Austausch finde immer über Mittelsmänner statt. Dennoch sei der König "hocherfreut", dass sein Sohn den Weg nach London zu dessen Krönung auf sich nehme. Von einer Versöhnung könne jedoch weiterhin nicht die Rede sein. Die Dinge seien immer noch angespannt.

Charles und Harry führen wohl wieder "positive Gespräche"
11:23 Uhr

Wochenende bringt frühsommerliche Temperaturen

Der Donnerstag hält beim Wetter einiges parat: Kalte Luftmassen bringen in einigen Regionen Schnee. Andernorts gibt es Regenschauer, Gewitter und teils kräftigen Wind. Aber auch die Sonne lugt immer mal wieder hervor. Das Wochenende bietet dann Entschädigung: Ab Freitag schnellen die Temperaturen in frühsommerliche Höhen.

Wochenende bringt frühsommerliche Temperaturen
10:52 Uhr

Kubicki droht Klimaaktivisten der Letzten Generation mit harten Strafen

An diesem Freitag startet der FDP-Parteitag in Berlin. Der stellvertretende Vorsitzende der Partei, Wolfgang Kubicki, warnt die Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation davor, den Parteitag zu stören. "Wer sich festklebt, um andere bei ihrer demokratischen Willensbildung zu behindern, versündigt sich an unserer Demokratie", sagte Kubicki der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er forderte zudem harte Strafen für die Aktivisten, sollten sie den Parteitag stören. "Wenn wir erlauben, dass kleine Gruppen das Recht selbst in die Hand nehmen, dann akzeptieren wir rechtsfreie Räume", sagte er.

  • Die Letzte Generation will in den kommenden Tagen und Wochen mit möglichst vielen Blockaden den Verkehr in Berlin lahmlegen. Damit wollen sie gegen den Kurs der Bundesregierung in der Klimapolitik protestieren.

  • Konkret mit Blick auf den FDP-Parteitag ruft Fridays for Future zum Protest vor dem Ministerium von Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf, um gegen eine "Blockadehaltung" der Liberalen in der Klimapolitik zu demonstrieren und dann zum FDP-Parteitag am Gleisdreieckpark zu ziehen.

Kubicki droht Klimaaktivisten der Letzten Generation mit harten Strafen
10:38 Uhr

Hitze-Rekordsommer: Alpen verloren 2022 so viel Gletschereis wie nie

Das vergangene Jahr bescherte Europa einen traurigen Rekord: In den europäischen Alpen ist im vergangenen Jahr dem EU-Klimawandeldienst Copernicus zufolge so viel Gletschereis geschmolzen wie nie zuvor. Demnach verloren sie mehr als fünf Kubikkilometer Eis. Würde man diese Eismasse in Würfelform pressen, wären die Kanten des Würfels rund fünfeinhalbmal so hoch wie der Eiffelturm in Paris.

Das ist aber nicht der einzige Rekord im Jahr 2022: Europa erlebte zudem den wärmsten jemals gemessenen Sommer. Er lag im Durchschnitt 1,4 Grad über dem Referenzzeitraum 1991 bis 2000. Nach Angaben von Copernicus steigen die Temperaturen in Europa rund doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt.

Hitze-Rekordsommer: Alpen verloren 2022 so viel Gletschereis wie nie
10:06 Uhr

Neuseeland sagt Kinder-Wettbewerb zur Tötung wilder Katzen ab

Wer bei Neuseeland an unberührte Natur, friedliche Politik und niedrige Gewaltrate denkt, dürfte jetzt geschockt sein: Die Organisation einer jährlichen stattfindenden Jagd kündigte eine neue Kategorie an, bei der Kinder unter 14 Jahren zur Jagd auf verwilderte Katzen aufgerufen wurden. Die Jugendlichen wurden dazu ermutigt, so viele Katzen wie möglich zu töten, um einen Preis zu gewinnen, berichtet BBC. Das Kind, das zwischen Mitte April und Ende Juni die meisten Katzen getötet hat, hätte 250 neuseeländische Dollar (140 Euro) gewonnen. Die Veranstaltung wurde schließlich nach heftiger Kritik abgesagt. Ein Vertreter argumentierte, dass Kinder ebenso wie Erwachsene nicht in der Lage seien, zwischen "einer verwilderten, streunenden oder verängstigten Hauskatze" zu unterscheiden. Verwilderte Katzen gelten in Neuseeland als Schädlinge und stellen ein Risiko für die Biosicherheit des Landes dar.

Neuseeland sagt Kinder-Wettbewerb zur Tötung wilder Katzen ab
09:33 Uhr

Seltene Sonnenfinsternis liefert spektakuläre Bilder in Australien

In dem kleinen westaustralischen Küstenort Exmouth fand am Donnerstagmittag (Ortszeit) ein seltenes Spektakel statt: Für etwa 58 Sekunden konnten Tausende Menschen eine totale Sonnenfinsternis beobachten. "Es war überwältigend", sagte NASA-Astronom Henry Throop dem australischen Nachrichtensender ABC.

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Die Sonnenfinsternis in Exmouth begeisterte viele Beobachter. (Foto: via REUTERS)

Bei dem Himmelsereignis handelte es sich um eine sogenannte hybride Sonnenfinsternis, eine Mischung aus einer totalen und einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Der Mond verdeckt hierbei die Sonne nicht durchgehend vollständig, zu Beginn und Ende ist ein Sonnenring zu sehen. Das Phänomen macht nur etwa drei Prozent aller Sonnenfinsternisse aus und wird erst im November 2031 wieder erwartet.

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Neben Australien war die Sonnenfinsternis auch in Osttimur, Westneuguinea, Indonesien und auf den Philippinen zu sehen. (Foto: via REUTERS)

Das passiert bei einer Sonnenfinsternis

Seltene Sonnenfinsternis liefert spektakuläre Bilder in Australien
08:49 Uhr

Südkoreanischer Boyband-Star Moonbin stirbt mit nur 25 Jahren

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Moonbin war Sänger, Schauspieler, Tänzer und Model und wurde vor allem als Mitglied der sehr erfolgreichen Boyband Astro berühmt. (Foto: picture alliance / More Forms/HPIC/dpa)

Der südkoreanische Sänger Moonbin ist mit seiner K-Pop-Band Astro berühmt geworden. Nun wurde er in der Hauptstadt Seoul von seinem Manager am Montagabend tot in seiner Wohnung im Stadtteil Gangnam-gu aufgefunden. Er wurde nur 25 Jahre alt. Zuvor soll er nicht bei geplanten Proben aufgetaucht sein.

Seine Band Astro schrieb auf Instagram: "Am 19. April verließ uns das Astro-Mitglied Moonbin plötzlich und wurde ein Stern am Himmel." Unter Berufung auf Polizeikreise heißt es in den Berichten, dass Moonbin wahrscheinlich Selbstmord begangen habe. Eine Autopsie soll die genauen Umstände klären.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Südkoreanischer Boyband-Star Moonbin stirbt mit nur 25 Jahren
08:12 Uhr

RBB-Mitarbeiter streiken wegen Tarifverhandlungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rundfunks Berlin-Brandenburg legen heute die Arbeit nieder. Es gebe heute einen Warnstreik, der im Zusammenhang mit den laufenden Tarifverhandlungen steht, heißt es auf der Website von Radio eins dazu. "Aus diesem Grund können wir Sie heute nicht so aktuell und ausführlich informieren wie gewohnt und unser Programm klingt heute anders. Es kommt zu erheblichen Einschränkungen in unserem Programm und online. Dafür bitten wir um Verständnis." Aufgerufen zum Warnstreik haben die Gewerkschaften Verdi und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV).

Der RBB hatte in den Tarifverhandlungen zuletzt unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um 2,8 Prozent angeboten sowie Einmalzahlungen von 1500 oder 3000 Euro - bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Die Gewerkschaften fordern eine kürzere Laufzeit, eine Erhöhung um einen monatlichen Festbetrag und einen Beendigungsschutz für freie Mitarbeiter, heißt es bei RBB24.

RBB-Mitarbeiter streiken wegen Tarifverhandlungen
08:04 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wer heute in den Urlaub fliegen will, muss sich eventuell auf Planänderungen einstellen. Am Flughafen in Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart beginnt heute ein zweitägiger Warnstreik. In Hamburg wurden sämtliche Abflüge für Passagiere nach Angaben des Flughafens gestrichen. Zudem sollen am Donnerstag mehr als 30 Ankünfte ausfallen. Morgen trifft es auch Zug-Reisende und Pendler: Die Bahngewerkschaft EVG kündigte Streiks in Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn an.

Was sonst heute noch ansteht:

  • Bundeskanzler Scholz setzt seine Reise in Portugal fort, wo er das Zentrum für digitale Entwicklung der Volkswagen-Gruppe in Lissabon besichtigt.

  • Nächster Termin für Scholz ist mit Habeck um 17 Uhr auf Rügen wegen eines geplanten LNG-Terminals.

  • Bundestag: Jahresbericht der Wehrbeauftragten um 9 Uhr und um 10.30 Uhr stellt die Union einen Antrag zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Warburg-Bank.

  • Urteil BGH um 8.45 Uhr: Darf ein Makler für das Reservieren einer Immobilie eine Gebühr verlangen?

  • Weitere Proteste der Letzten Generation für Klimaschutz in Berlin erwartet.

  • Leverkusen spielt als letzter deutscher Vertreter in der Europa-League um 21 Uhr.

Für aktuelle Nachrichten rund um den Angriffskrieg in der Ukraine lesen Sie unseren Ticker.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag und freue mich, wenn Sie hier für wichtige, sowie lustige News aus der Welt vorbeischauen. Schreiben können Sie uns jederzeit unter: dertag@n-tv.de.

Ihre Vivian Micks

Das wird heute wichtig
07:21 Uhr

Deutsche auf den Philippinen wegen öffentlichem Gruppensex festgenommen

Was Touristen privat auf ihren Hotelzimmern machen, kann ihnen wohl kaum jemand vorschreiben. Vier Touristen trieben es auf Philippinen dann aber doch zu weit. In der Küstenstadt General Luna auf der Insel Siargao sollen sich laut Polizei "unzüchtige, lüsterne Handlungen" zwischen drei Deutschen und einer Niederländerin in einer Ferienanlage an der Bar zugetragen haben. Unter den Festgenommenen befand sich laut "Telegraaf" eine 25-jährige Ärztin, ein 29-jähriger Polizist, ein weiterer Deutscher und eine 23-jährige niederländische Kellnerin. Dabei wurden sie beim Sex von Minderjährigen beobachten, von denen sich eine übergeben musste. Ein anderes Mädchen lief weg, stürzte und verletzte sich am Kopf. "Wir heißen alle auf unserer wunderschönen Insel Siargao und hier in General Luna willkommen, aber wir werden keine unzüchtigen, lasziven und skandalösen Handlungen in der Öffentlichkeit tolerieren, insbesondere nicht in Anwesenheit von Kindern", sagte Bürgermeisterin Sol Matugas.

Deutsche auf den Philippinen wegen öffentlichem Gruppensex festgenommen
06:39 Uhr

Brutaler Tod von Tyre Nichols: Familie verklagt Polizei von Memphis in Millionenhöhe

Der Fall sorgte landesweit für Entsetzen: Der Afroamerikaner Tyre Nichols stirbt in der US-Stadt Memphis nach einem brutalen Polizeieinsatz. Nun fordern die Angehörigen von der Polizei von Memphis 550 Millionen US-Dollar (502 Millionen Euro) Entschädigung. Mit dieser Forderung solle auch "eine Botschaft an andere Städte gesendet werden", wo in ähnlicher Weise "schwarze Menschen terrorisiert" würden, sagte deren Anwalt Ben Crump.

Nichols war am 7. Januar bei einer Verkehrskontrolle von fünf Polizisten - ebenfalls Afroamerikaner - zusammengeschlagen worden. Der 29-Jährige starb drei Tage später im Krankenhaus. Die Polizisten wurden entlassen und angeklagt. Trotz sehr belastenden Videomaterials bekannten sie sich als nicht schuldig.

Brutaler Tod von Tyre Nichols: Familie verklagt Polizei von Memphis in Millionenhöhe
06:16 Uhr

Russin vergiftet US-Doppelgängerin, um Identität zu klauen

Eine aus Russland stammende Frau ist in den USA zu einer 21-jährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil sie eine ihr sehr ähnlich sehende Frau mit einem Käsekuchen vergiften und deren Identität rauben wollte. Demnach hatte Nasyrova ihre 35-jährige Doppelgängerin im August 2016 besucht und einen Käsekuchen mitgebracht. Das Opfer aß davon und fiel in Ohnmacht. Ein Freund entdeckte die US-Bürgerin einen Tag später - rings um die Bewusstlose waren Medikamente verstreut, um einen Suizid vorzutäuschen. Sie überlebte den Giftanschlag. Sie kamen der Russin auf die Spur, nachdem sie bei der Rückkehr aus dem Krankenhaus festgestellt hatte, dass ihr Pass und ihre Sozialversicherungskarte fehlten. Im Käsekuchen wurde dann ein hochwirksames Betäubungsmittel gefunden.

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