Dienstag, 04. Mai 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 4. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Rückgänge bei den Neuinfektionen sowie Fortschritte bei den Corona-Impfungen lassen die Länder an Öffnungen denken. Auch die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ist zuversichtlich, dass sich die Corona-Situation in Deutschland bald entspannt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Corona-Ticker.

Folgende Themen möchte ich Ihnen ebenfalls empfehlen:

Ich hoffe, Sie sind gut durch diesen stürmischen Tag gekommen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und bis morgen.

22:16 Uhr

Biden hofft auf Treffen mit Putin

US-Präsident Joe Biden hofft bei seiner ersten Auslandsreise nach Europa im kommenden Monat auf das von ihm vorgeschlagene Gipfeltreffen mit Kremlchef Wladimir Putin. "Das ist meine Hoffnung und Erwartung", sagte Biden im Weißen Haus. "Wir arbeiten daran."

Putin hat sich die Entscheidung über ein solches Spitzentreffen bislang offengehalten. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte den Vereinigten Staaten am vergangenen Donnerstag im Staatsfernsehen "feindliche Schritte" vorgeworfen. Deshalb tue man sich mit der Zusage zu einem möglichen Gipfel schwer, sagte er.

22:02 Uhr

Frauen getreten und angespuckt: bewaffneter Radfahrer in Köln verhaftet

Die Polizei hat in Köln einen 36-jährigen brutalen Radfahrer festgenommen. Der Mann soll am Montagvormittag zunächst im Vorbeifahren einer Ordnungsamtsmitarbeiterin in den Rücken getreten haben, sodass sie stürzte. Anschließend sei er pöbelnd davon gefahren und habe unterwegs vier Frauen ins Gesicht gespuckt. Er trug zudem ein Küchenmesser und einen Schraubendreher bei sich, wie die Polizei mitteilte. Vor dem Amtsgericht im Stadtteil Sülz stellte ihn die Polizei und nahm ihn fest. Ein Arzt ordnete die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an.

21:30 Uhr

Messerangriff auf Kinderkrippe in Brasilien - mindestens vier Menschen getötet

Die mögliche Tatwaffe wurde von der Polizei nach einer Attacke auf eine Vorschule in Saudades in Brasilien sichergestellt.

Die mögliche Tatwaffe wurde von der Polizei nach einer Attacke auf eine Vorschule in Saudades in Brasilien sichergestellt.

(Foto: AP)

Bei einer bewaffneten Attacke auf eine Kinderkrippe im Süden Brasiliens sind mindestens vier Menschen getötet worden. Zwei Kinder und zwei Betreuerinnen seien gestorben, nachdem ein 18-Jähriger mit einem messerartigen Gegenstand in die Vorschule "Aquarela" der Gemeinde Saudades im Bundesstaat Santa Catarina eingedrungen sei, sagte der Sprecher der Militärpolizei von Santa Catarina, Major Rafael Antonio da Silva.

Ein weiteres Kind sei schwer verletzt worden. Brasilianische Medien berichteten von mindestens fünf Toten. Bisher sei nicht bekannt, ob der Angreifer psychologische Probleme gehabt habe, so der Polizeisprecher. Der Zeitung "Folha de S. Paulo" zufolge hatte er keine Vorstrafen und auch nicht die Vorschule besucht. Die Eltern des Angreifers, der sich selbst schwer verletzte und ins Krankenhaus von Chapecó gebracht wurde, standen unter Schock. Die Polizei suchte in seinem Zuhause, vor allem auf dem Computer, in dem 10.000-Einwohner-Ort nach Hinweisen auf die Tat. Nach Abschluss der Untersuchungen sollen die Eltern zur Aussage gebracht werden.

21:05 Uhr

Aldi Nord ruft Baby-Schuhe zurück

Das zurückgerufene Produkt: "Walkx Baby Krabbelschuhe, Filz"

Das zurückgerufene Produkt: "Walkx Baby Krabbelschuhe, Filz"

Wegen erhöhter Chrom-Werte an Außensohle und einem Lederpatch hat die Firma Grohmann Schuhimport GmbH aus Salzburg Babykrabbelschuhe zurückgerufen. Das Produkt "Walkx Baby Krabbelschuhe, Filz" sei in einer Aktion am 11. Februar 2021 bei Aldi Nord verkauft worden, teilte das Portal Lebensmittelwarnung.de mit. Der Discounter erklärte in einer Kundeninformation, ein direkter Hautkontakt bestehe bei dem Produkt nicht, jedoch könne Chrom(VI) bei unbeabsichtigtem Kontakt Allergien auslösen. Der Artikel sei aus dem Verkauf genommen worden, erklärte Aldi Nord. Kunden könnten das Produkt in die Filialen zurückbringen, der Kaufpreis werde erstattet.

20:40 Uhr

Übergoss Ex-Frau und Sohn mit Benzin - 50-Jähriger bekommt lebenslänglich

Der 50-Jährige bedeckt sein Gesicht beim Prozess in Hamburg.

Der 50-Jährige bedeckt sein Gesicht beim Prozess in Hamburg.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa/Pool)

Das Landgericht Hamburg hat einen 50-Jährigen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Exfrau und den gemeinsamen Sohn bei einer "inszenierten Selbsttötung" mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Auch sich selbst setzte der Mann in Brand, um dadurch zu sterben. Alle Beteiligten überlebten die Tat mit schwersten bleibenden Gesundheitsschäden. Das Landgericht verurteilte den Familienvater nun wegen versuchten Mordes sowie Körperverletzungsdelikten und Brandstiftung.

Mehr zum Tathergang

  • Nach Feststellung des Gerichts griff der Mann am 1. Mai 2020 seine geschiedene Frau mit einem Rasiermesser an. Zuvor hatte die 40-Jährige einer Versöhnung eine endgültige Absage erteilt.
  • Der zehnjährige Sohn kam seiner Mutter zu Hilfe und sprang dem Vater auf dem Rücken, so konnte sich die Frau kurzzeitig befreien. Der Vater habe den Sohn und die Mutter daraufhin mit Benzin übergossen.
  • Er schüttete auch Benzin in Richtung der ebenfalls anwesenden zwölfjährigen gemeinsamen Tochter. Sie konnte aber auf den Balkon flüchten und blieb deshalb körperlich unversehrt.
20:10 Uhr

Red Hot Chili Peppers verkaufen ihre Songs für 140 Millionen Dollar

Die Alternative-Rocker Red Hot Chili Peppers haben ihren Fans Ende 2019 ein großes Geschenk gemacht, nachdem verkündet wurde, dass Gitarrist John Frusciante wieder mit von der Partie ist. Außerdem basteln sie an einem neuen Album. Bis aber neue Werke durch die Boxen dröhnen, haben sie sich dazu entschlossen, vieles aus der Vergangenheit zu Geld zu machen. Das berichtet zumindest das Branchenmagazin "Billboard" unter Berufung auf anonyme Quellen. Die Band soll die Rechte an ihrem gesamten Song-Katalog verkauft haben. Und zwar für mindestens 140 Millionen Dollar (116 Mio. Euro). Käufer soll das britische Musik-Investmentunternehmen Hipgnosis sein. Dazu gehören Hits wie "Under The Bridge", "Californication" und "Snow (Hey Oh)".

Auf Anfragen für eine Stellungnahme reagierten beide Seiten zunächst nicht. Seit seiner Gründung und der Notierung an der Londoner Börse im Jahr 2018 hat Hipgnosis bereits hunderte Millionen Dollar in Musikrechte investiert. Denn immer mehr Musiker und Musikerinnen verkaufen die Rechte an ihren Titeln. In seinem Besitz sind Kataloge von unter anderem Neil Young, Blondie und Shakira sowie die Rechte an Dutzenden aktuellen Hits wie Ed Sheerans "Shape of You" und Bruno Mars' "Uptown Funk!"

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19:41 Uhr

Sturm "Eugen" wütet mit 140km/h durchs Land

Herausgerissene Coronatest-Zelte und umgewehte Bäume: Das Wetter zeigte sich heute vielerorts von seiner ungemütlichen Seite. Mit 140 km/h fegt das Tief "Eugen" über den Brocken im Harz. Besonders betroffen vom Sturm war Nordrhein-Westfalen. Hier wurden etwa die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums aus den Ankern gerissen.

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19:24 Uhr

Meghan bringt Kinderbuch über Vater-Sohn-Beziehungen heraus

Verträge mit Netflix und Spotify haben Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan bereits in der Tasche. Nun wurde bekannt, dass Meghan ein Kinderbuch über die Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen geschrieben hat. "The Bench" (Die Bank) erzähle vom engen Band zwischen Vater und Sohn - gesehen durch die Augen einer Mutter, teilte der Verlag Penguin Random House mit. Meghan sei von ihrem Ehemann, Prinz Harry und Söhnchen Archie, der an diesem Donnerstag zwei Jahre alt wird, zu der Geschichte inspiriert worden. Die Geschichte erinnere an die vielen Wege, wie Liebe Gestalt annehmen und sich in einer modernen Familie ausdrücken kann. Meghan wird dem Verlag zufolge auch ein Hörbuch einsprechen.

"The Bench" begann als Gedicht, das ich für meinen Ehemann zum Vatertag geschrieben habe, im Monat, nachdem Archie geboren wurde", sagte Meghan der Mitteilung zufolge. "Dieses Gedicht ist dann zu dieser Geschichte geworden." Illustriert wurde "The Bench", das am 8. Juni erscheinen soll, von Christian Robinson.

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18:46 Uhr

Nasa erntet Salat in der Antarktis aus deutschem Gewächshaus

Im Weltall und trotzdem frisches Gemüse? Die Nasa testet dafür den Anbau in der Antarktis.

Im Weltall und trotzdem frisches Gemüse? Die Nasa testet dafür den Anbau in der Antarktis.

(Foto: picture alliance/dpa/AWI)

Das nennt man wohl Gärtnern unter Extrembedingungen. Seit Januar kümmert sich die Botanikerin Jess Bunchek von der US-Raumfahrtbehörde Nasa um ein Gewächshaus in der Antarktis. Vor ein paar Tagen fuhr sie die erste Salat- und Kräuter-Ernte ein, wie sie bei einer Online-Liveschaltung ins Gewächshaus sagte. Bunchek erforscht, wie Astronauten zukünftiger Mond- und Marsmissionen mit möglichst wenig Zeit- und Energieeinsatz viel frisches Gemüse züchten können.

Seit drei Jahren steht das 13 Quadratmeter große Gewächshaus "Eden ISS" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Antarktis. Die Pflanzen wachsen ohne Erde unter künstlichem Licht und werden mit einer Nährstofflösung besprüht. Die Nasa will dabei eine Pflanzenbewässerung testen, die unter Schwerelosigkeit funktioniert.

18:34 Uhr
Breaking News

EU stoppt Ratifizierung des Investitionsabkommens mit China

Die EU setzt ihre Bemühungen zur Ratifizierung des Investitionsabkommens mit China vorläufig aus. Grund seien die jüngsten diplomatischen Zerwürfnisse mit Peking, sagt der Kommissionsvize Dombrovskis zu AFP. Angesichts von gegenseitigen Sanktionen sei das Umfeld "für eine Ratifizierung des Abkommens derzeit nicht günstig".

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18:21 Uhr

Grenzstein verrückt: Belgischer Landwirt macht versehentlich Frankreich kleiner

Die folgende Geschichte hat mehr mit großem Tatendrang statt mit Vaterlandsliebe zu tun. Weil ein Grenzstein ihm den Weg mit seinem Traktor versperrte, hat ein belgischer Landwirt die Grenze zwischen Belgien und Frankreich kurzerhand neu gezogen - und die Markierung um gut zwei Meter nach Frankreich versetzt. "Er hat Belgien größer und Frankreich kleiner gemacht, das ist keine gute Idee", scherzte der Bürgermeister des belgischen Dorfes Erquelinnes laut BBC im Interview mit einem französischen TV-Sender.

Der Stein befand sich zwischen dem belgischen Grenzdorf Erquelinnes und Bousignies-sur-Roc, einer Gemeinde im Norden Frankreichs. Ein lokaler Geschichts-Liebhaber soll die verschobene Grenze bei einem Waldspaziergang bemerkt haben, berichtet die BBC weiter. Ärger droht dem belgischen Landwirt jetzt nicht - sofern er den Stein wieder an die richtige Stelle rückt.

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17:56 Uhr

Vier Soldaten bewusstlos in Schweizer Panzer gefunden

Vier Schweizer Soldaten sind bei einer Armee-Übung in einem Panzer bewusstlos aufgefunden worden. Sie hätten eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten, sagte ein Sprecher. Drei von ihnen mussten an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Der Zustand aller Soldaten ist nach Angaben des Sprechers nicht lebensbedrohlich.

Die Soldaten waren nach einer Übernachtung in dem Panzer am Simplonpass von Kameraden gefunden worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie den Motor laufen lassen um zu heizen. Ob das Kohlenmonoxid vom Motor oder der Heizung kam, werde untersucht, so der Armeesprecher.

17:28 Uhr

Sex abgelehnt: Frau in England tötet Mitbewohnerin und versteckt Leichenteile in Koffern

Gareeca Gordon (rechts) wurde wegen Mordes ihrer Mitbewohnerin Phoenix Netts (links) zu lebenslanger Haft verurteilt.

Gareeca Gordon (rechts) wurde wegen Mordes ihrer Mitbewohnerin Phoenix Netts (links) zu lebenslanger Haft verurteilt.

Weil sie Sex mit ihr abgelehnt hat, hat eine junge Frau namens Gareeca Gordon in England ihre 28-jährige Mitbewohnerin Phoenix Netts getötet. Dafür verurteilte ein Gericht in Bristol die 28-Jährige zu lebenslanger Haft, mindestens aber 23,5 Jahre hinter Gittern. Sie habe ihr Opfer mit vier Stichen lebensgefährlich verletzt, sterben lassen und dann den Leichnam zerteilt, urteilte die Richterin. Die 28-Jährige habe dann versucht, die Leiche zu verbrennen.

In Kurznachrichten an die Familie täuschte Gordon noch wochenlang vor, das Opfer lebe. Festgenommen wurde sie schließlich, weil sie entgegen der geltenden Corona-Ausgangssperre außerhalb ihres Wohnortes unterwegs war. Polizisten kontrollierten die Frau und fanden Leichenteile in zwei Koffern in einem Waldstück. Das Verbrechen trug sich am 16.April 2020 zu, wie die "Dailymail" berichtet.

17:10 Uhr
16:59 Uhr

Unbemerkte Schwangerschaft: Frau bringt Jungen in Flugzeug-WC zur Welt

Während des Flugs von Salt Lake City nach Hawaii haben bei einer Frau plötzlich Wehen eingesetzt. Dabei war niemand überraschter als die junge Frau selbst, denn sie wusste nichts von ihrer Schwangerschaft. Ein großes Glück: Auf dem Flug waren auch mehrere Krankenschwestern und ein Arzt an Bord. Mit ihrer Hilfe brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt.

16:25 Uhr

Spice Girls planen Film-Fortsetzung von "Spice World"

Girlpower!! 25 Jahre nach dem bunten Streifen "Spice World" soll eine Fortsetzung in Planung sein. Wie die britische Boulevardzeitung "The Sun" berichtet, soll die Girlband mit einem "bekannten Drehbuchautor" zusammenarbeiten, um 2022 das 25. Jubiläum des Films aus dem Jahr 1997 zu feiern. Möglicherweise könnte auch Victoria Beckham alias "Posh Spice" Teil des Projekts sein, dessen treibende Kraft laut der Zeitung "Ginger Spice" Geri Horner ist. Auch Melanie C alias "Sporty Spice", "Baby Spice" Emma Bunton und "Scary Spice" Mel B sollen schon eine Zusage abgegeben haben.

Zuletzt feierte die erfolgreiche 1990er-Jahre-Girlband 2019 ein Comeback in Form einer Tour durch Großbritannien und Irland - jedoch ohne Victoria Beckham. Die Designerin stellte damals klar, dass sie kein Teil einer ursprünglich für 2021 geplanten Tour sein werde. Jetzt hoffen ihre ehemaligen Bandkolleginnen aber darauf, Victoria Beckham zumindest für eine Filmfortsetzung gewinnen zu können.

15:50 Uhr

87-Euro-Pfandbon: 13-Jähriger trickst Automaten aus

Ein 13 Jahre alter Junge ist im sauerländischen Werdohl als Pfandbetrüger aufgeflogen, als er einen Bon im Wert von 87 Euro einlösen wollte. Zeugen hätten am Montag beobachtet, wie der Teenager bei einem Discounter mit einer Pfandflasche und ein paar Hilfsmitteln an einem Automaten hantierte. Wie es dem Jungen gelungen war, den Pfandautomaten auszutricksen, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. "Es ist noch einiges im Dunkeln." Jedenfalls ging der 13-Jährige mit dem 87-Euro-Pfandbon zur Kasse, um sich das Geld auszahlen zu lassen. Mitarbeiter riefen die Polizei, die den Teenager mit zur Wache nahm, Eltern sowie Jugendamt informierte und nun wegen Betrugs ermittelt. Vom Discounter bekam der Junge Hausverbot.

15:25 Uhr

Mehlwürmer dürfen jetzt offiziell auf EU-Teller

Nüsschen und Mehlwürmer als neue Kombination für den TV-Abend?

Nüsschen und Mehlwürmer als neue beste Kombination für den TV-Abend?

(Foto: picture alliance / dpa Themendienst)

Ex-Bodybuilder Ralf Möller spricht oft von Proteinen, Proteinen und nochmals Proteinen. Die dürfen künftig auch von Mehlwürmern stammen. Denn erstmals wurde ein Insekt in der Europäischen Union die Zulassung als Lebensmittel verliehen. Die EU-Länder stimmten einem Vorschlag der Europäischen Kommission zu, wonach der Verzehr von getrockneten gelben Mehlwürmern künftig erlaubt sein soll. Vorausgegangen war eine wissenschaftliche Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Die nun zugelassenen Mehlwürmer gelten als neuartiges Lebensmittel und können der EU-Kommission zufolge als Snack oder Zutat verwendet werden  - etwa in Protein- und Nudelprodukten oder Keksen. Als neuartige Lebensmittel gelten Produkte, die vor dem 15. Mai 1997 kaum konsumiert wurden. Die Mehlwürmer sollen zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem in der EU beitragen.

14:37 Uhr

Reemtsma-Entführer Drach wird nach Deutschland ausgeliefert

Thomas Drach, verurteilter Reemtsma-Entführer, soll der Prozess in Köln wegen dreier bewaffnter Raubüberfälle gemacht werden.

Thomas Drach, verurteilter Reemtsma-Entführer, soll der Prozess in Köln wegen dreier bewaffneter Raubüberfälle gemacht werden.

(Foto: picture alliance / rtn - radio tele nord)

Der frühere Reemtsma-Entführer Thomas Drach wird aus den Niederlanden nach Deutschland ausgeliefert. Er werde der Kölner Justiz überstellt, urteilte nun ein Amsterdamer Gericht. Der 60-Jährige war vor zehn Wochen in der niederländischen Hauptstadt festgenommen worden. Er steht unter dem dringenden Verdacht, drei Raubüberfälle begangen zu haben. Der in Erftstadt bei Köln geborene Drach soll mit Komplizen 2018 und 2019 drei Überfälle auf Geldtransporter in Köln und Frankfurt/Main begangen haben. Bei einem Überfall wurde ein Wachmann schwer verletzt. Jahrelang fehlte aber jede Spur von den Tätern. Wann Drach genau den Behörden überstellt wird, ist zunächst unklar. Drach, der bis zu seiner Festnahme in Amsterdam gewohnt hatte, hatte gegen die Auslieferung keine Einwände erhoben.

Fall Reemtsma

  • Drach war erst im Herbst 2013 aus der Haft entlassen worden. Er hatte 1996 mit Komplizen den Hamburger Erben der Tabak-Dynastie, Jan Philipp Reemtsma, entführt.
  • Das Opfer wurde nach 33 Tagen wieder freigelassen - gegen umgerechnet rund 18 Millionen Euro Lösegeld.
  • Drach wurde später gefasst und zu vierzehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
14:23 Uhr

Großeinsatz in Frankfurt - Angeblich Schüsse in der Innenstadt

In der Kaiserstraße in Frankfurt ist derzeit ein Überfallkommando der Frankfurter Polizei unterwegs. Auf Nachfrage bestätigte ein Polizeisprecher, dass "angeblich Schüsse gehört wurden". Die Polizei hat deshalb Sperren in der Innenstadt errichtet. Der Einsatz läuft seit 13 Uhr, wie vonseiten eines Pressesprechers bestätigt wurde.

Update: Der Polizeieinsatz in der Frankfurter Innenstadt ist beendet. Laut Frankfurter Polizei stellten sich die angeblichen Schussgeräusche als Steine heraus, die ein Unbekannter an Scheiben geworfen hatte. Die betreffende Person soll schon am Vormittag an der Hauptwache in Frankfurt auffällig gewesen sein. Die Person wurde vorläufig festgenommen.

14:12 Uhr

Schichtwechsel

Linn Rietze verabschiedet sich in den Feierabend. Ich übernehme ab jetzt den "Tag" und bin für Sie bis zum späten Abend da. Lassen Sie uns gemeinsam die News aus aller Welt erleben. Mein Name ist Yuki Schubert, Sie erreichen mich unter yuki.schubert@nama.de. Kommen Sie gut in diesen Nachmittag!

13:57 Uhr

Will Smith zeigt seine kleine Corona-Plauze

Seien wir ehrlich: Seit der Corona-Pandemie haben doch die meisten unter uns das ein oder andere Kilo mehr auf der Hüfte, oder? Die Fitnessstudios haben schließlich zu, Workouts im Freien lässt das Wetter meist nicht zu und um den maskierten Gang in den überfüllten Supermarkt zu vermeiden, lassen wir uns dann doch lieber eine Pizza bis vor die Tür liefern. Ich zumindest kann ein Lied davon singen - und damit geht es mir offenbar wie Hollywood-Star Will Smith.

Der Schauspieler hat auf Instagram die Hosen heruntergelassen, um seinen Fans seine Corona-Plauze zu zeigen, die er sich in den vergangenen Monaten angegessen hat. Und siehe da: Der sonst durchtrainierte Smith hat ein kleines Bäuchlein bekommen. "Ich will ehrlich sein mit euch, ich bin in der schlechtesten Form meines Lebens", schreibt der 52-Jährige zu dem Schnappschuss. In den Kommentaren wird er von seinen Fans für dieses ehrliche Foto gefeiert.

13:43 Uhr

Postdiebe in Sachsen von Polizei überführt

Zwei Jahre lang stahlen Postdiebe in Sachsen Hunderte Sendungen und erbeuteten Bargeld und wertvolle Inhalte in Höhe von mindestens 20.000 Euro. Nun hat die Polizei die mutmaßlichen Täter überführt. Die drei Tatverdächtigen sollen in insgesamt 285 bekannte Fälle verwickelt sein. Wie viele Menschen tatsächlich geschädigt wurden, ist noch nicht abschließend geklärt.

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    Einer der Verdächtigen, ein 42-jähriger Fahrer, wurde im März auf frischer Tat ertappt.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Bereits Anfang 2019 gab es erste Anzeigen wegen Diebstählen von Postsendungen in Chemnitz. Vermutet wurde, dass Briefe und Postsendungen bei einem Servicepartner der Deutschen Post AG abhandenkamen, der Briefe aus öffentlichen Briefkästen und Postfilialen abholt und in ein Postverteilzentrum bringt.
  • In unregelmäßigen Abständen kam es bis März dieses Jahres immer wieder zu Diebstählen. Ein 42-jähriger Verdächtiger - ein Fahrer - konnte Anfang März schließlich auf frischer Tat ertappt werden.
  • An den Diebstählen sollen auch eine 33-jährige Kollegin des Mannes und eine 18-Jährige beteiligt gewesen sein.
13:15 Uhr

Schweizer Diplomatin tot in Teheran aufgefunden

Eine Diplomatin der Schweizer Botschaft im Iran ist in ihrem Wohnkomplex in der Hauptstadt Teheran tot aufgefunden worden. Die "hochrangige Botschafts-Mitarbeiterin" sei am Montagabend aus dem 17. Stock eines Hochhauses im Norden Teheran gestürzt und dabei ums Leben gekommen, wie ein Sprecher des iranischen Rettungsdienstes der Nachrichtenagentur Isna sagte. Ihre Leiche sei erst am heutigen Dienstag von ihrem Hausangestellten im Garten des Wohnkomplexes entdeckt worden. Die Behörden untersuchten die Umstände, die zum Tod der Frau führten.

12:56 Uhr

Berliner AfD distanziert sich von Facebook-Post von Ex-Vorsitzendem

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Brinker hatte einen beleidigenden Post über Kanzlerin Merkel weitergeleitet.

(Foto: picture alliance / Pacific Press)

Der Berliner AfD-Landesvorstand hat den früheren Vorsitzenden Günter Brinker für das Weiterleiten einer beleidigenden Facebook-Nachricht kritisiert. Brinker hatte in der Nacht zu Freitag einen Post in einem internen Chat weitergeleitet, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel beleidigt wurde und in der der ursprüngliche Verfasser unter anderem geschrieben hatte, es wundere ihn sehr, dass sie überhaupt noch lebe.

"Der Landesvorstand der Berliner AfD verurteilt einstimmig aufs Schärfste die in einem Messengerdienst weitergeleitete Nachricht von Günter Brinker", teilte er mit. Er distanziere sich von Postings jeglicher Art, die andere Menschen verächtlich machten oder gar zur Gewalt aufriefen.

12:33 Uhr

Mann stirbt an vermeintlichem Bärlauch

Nur ein paar Löffel habe der Mann zu sich genommen, trotzdem kam für ihn jede Rettung zu spät: Ein 48-Jähriger hat statt Bärlauch wahrscheinlich eine Herbstzeitlose gegessen und ist in München an einer Vergiftung gestorben. Er habe Ende April eine Soße aus selbst gesammeltem, vermeintlichem Bärlauch zubereitet, worauf es ihm schlecht ging, wie die Polizei mitteilte. Der Mann aus dem Landkreis Freising sei in eine Klinik gekommen und dort nun gestorben.

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Die Herbstzeitlose enthält giftiges Colchicin.

(Foto: picture alliance / blickwinkel/AGAMI/W. Leurs)

Statt um essbaren Bärlauch, der Knoblauch ähnelt, habe es sich "mit hoher Wahrscheinlichkeit" um eine Herbstzeitlose mit giftigem Colchicin gehandelt. Der Mann habe nur ein paar Löffel von der Soße gegessen, weil sie ihm bitter vorgekommen sei, sagte ein Polizeisprecher. "Das hat schon gereicht."

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12:17 Uhr

Britney findet Dokus über sich "heuchlerisch"

Dokumentationen wie "Framing Britney Spears" über das Leben des US-Popstars haben in den vergangenen Monaten für viel Aufruhr gesorgt. Sie beleuchten die unangenehmsten Erlebnisse der 39-Jährigen, ihre gescheiterten Beziehungen, ihren Nervenzusammenbruch und die Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears. Auch haben sie dazu geführt, dass immer mehr Menschen, darunter auch viele Prominente, unter dem Hashtag "#FreeBritney" ihre Unterstützung für die Sängerin bekundeten. Bei Britney Spears selbst stoßen die Dokus dagegen auf Kritik. "Wieso sollte man die negativsten und traumatisierendsten Zeiten meines Lebens von vor Ewigkeiten hervorheben?", schrieb die 39-jährige Sängerin nun auf Instagram.

  • Mit großer Freude könne sie alle Menschen daran erinnern, dass sie zwar bereits "ein paar ziemlich harte Zeiten" durchgemacht habe, jedoch schon "viiiieeeel mehr großartige Zeiten" erleben durfte.
  • "Ich denke, die Welt interessiert sich mehr für das Negative." "Diese Dokumentationen sind so heuchlerisch ... Sie kritisieren die Medien und tun dann dasselbe."
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12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:39 Uhr

Studie: Gangsta-Rap fördert Sexismus und Antisemitismus

Deutsche Rapper wie Kollegah, Farid Bang oder Gzuz provozieren oft mit ihren Textzeilen. Den Vorwurf, dass Gangsta-Rap die sogenannte "Jugend von heute" verderbe, gibt es aber schon seit seiner Entstehung in den 1990er-Jahren. Eine neue Studie der Universität Bielefeld belegt nun aber erstmals: Tatsächlich fördert das Genre antisemitische und frauenfeindliche Einstellungen bei jugendlichen, hauptsächlich männlichen Hörern. Weniger stark wirkt sich der Einfluss demnach auf weibliche Konsumenten aus und auf Hörer mit Gymnasialbildung.

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Immer wieder aufgrund seiner Songtexte in der Kritik: Rapper Kollegah

(Foto: picture alliance/dpa)

"Die Studie belegt erstmalig empirisch, dass Gangsta-Rap den Nährboden für spätere verfestigte antisemitische Einstellungen bereitet", erklärte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, in einer Mitteilung. "Wir dürfen nicht zusehen, wie Musiker Antisemitismus propagieren und mit gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Texten Jugendliche indoktrinieren."

11:08 Uhr

Frau vergewaltigt und getötet - Alzheimerpatient vor Gericht

Er soll eine Mitbewohnerin in seinem Altenheim brutal vergewaltigt und anschließend ermordet haben - doch im Prozess vor dem Landgericht München II beruft sich der Beschuldigte auf fehlende Erinnerung. "Er weiß nichts, er hat keine Erinnerungen an irgendwas", sagte der Anwalt des 88-jährigen Alzheimerpatienten. Der alte Mann wurde daraufhin von der Pflicht entbunden, an der Hauptverhandlung gegen ihn teilzunehmen - auch aus Gründen der "Verfahrensökonomie", wie der Vorsitzende Richter sagte.

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    Der 88-Jährige muss aufgrund seiner Krankheit nicht an der Verhandlung teilnehmen (Symbolbild).

    (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

    Der Angeklagte soll brutal über die ebenfalls an Demenz erkrankte, 85 Jahre alte Frau hergefallen zu sein. Er soll die bettlägerige Seniorin in ihrem Zimmer vergewaltigt und so heftig verprügelt haben, dass sie später im Krankenhaus an einer Lungenentzündung starb - ausgelöst durch eingeatmetes Blut. Der Mann soll ihr auch mehrere Rippen gebrochen haben.
  • Der 88-Jährige gilt wegen seiner Erkrankung als schuldunfähig. Ihm droht im Falle einer Verurteilung keine Haftstrafe, aber die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.
10:53 Uhr

Menschen und Tiere sterben bei Sturzflut

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Die Überschwemmungen schaden den Menschen und der Landwirtschaft (Archivbild von August 2020).

(Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Immer wieder kommt es in Afghanistan zu schweren Überschwemmungen. Im vergangenen August etwa starben binnen weniger Tage mehr als 150 Menschen in 13 von Fluten betroffenen Provinzen. Nun sind bei Sturzfluten mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern des Vorfalls im Bezirk Adraskan der Provinz Herat im Westen des Landes seien auch vier Kinder, teilte das Büro des Gouverneurs von Herat mit. Zudem seien 300 Schafe und zwei Kühe in den Fluten gestorben. Die Überschwemmungen hätten auch zu Schäden bei Landwirten in anderen Bezirken der Provinz geführt. Man wolle nach einer ersten Untersuchung Hilfsmittel bereitstellen, hieß es weiter.

10:28 Uhr

"Sehr schlimmer" Corona-Verlauf: Sängerin Pink schrieb Testament

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Pink rechnete mit dem Schlimmsten für sich und ihren Sohn.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Als eine der ersten Stars machte US-Sängerin Pink im März 2020 ihre Corona-Erkrankung öffentlich. Nicht nur sie infizierte sich mit dem Virus, auch ihr vierjähriger Sohn Jameson Moon. "Es war sehr, sehr beängstigend und sehr schlimm", sagte die 41-Jährige nun dem US-Sender Extra. Sie seien sogar so schwer erkrankt, dass sie ihr Testament neu aufgesetzt habe.

Pinks neun Jahre alte Tochter Willow Sage und Ehemann Carey Hart blieben dagegen verschont. "An einem Punkt, an dem ich dachte, es sei für uns vorbei, rief ich meine beste Freundin an und sagte: 'Du musst Willow sagen, wie sehr ich sie geliebt habe'", sagte die Sängerin weiter.

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10:06 Uhr

"NSU 2.0"-Verfasser erhielt offenbar sensible Daten von Behörden

Als ob der Fall "NSU 2.0" nicht schon abscheulich genug wäre, ist es umso erschreckender, wie leicht der festgenommene mutmaßliche Verfasser der rechtsextremen Drohschreiben offenbar an die Informationen über die Angeschriebenen gekommen ist. Nach dpa-Informationen soll der 53-Jährige möglicherweise telefonisch bei Behörden wie dem Einwohnermeldeamt entsprechende Anfragen gestellt haben. Im Raum stehe auch, dass sich der Mann über das Darknet illegal verbreitete Daten der Betroffenen beschafft haben könnte, hieß es.

  • Der 53-Jährige war in Berlin bei einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen worden, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt mitgeteilt hatten.
  • Er stehe im dringenden Verdacht, "seit August 2018 unter dem Synonym 'NSU 2.0' bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben", so die Behörden.
09:34 Uhr

Positiver Corona-Test: Nina Bott hat ihren Partner "ausquartiert"

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Befindet sich mit ihrer Familie in Quarantäne: Nina Bott

(Foto: picture alliance / Henning Kaiser/dpa)

Sich mit vier kleinen Kindern in Quarantäne zu befinden, ist mit Sicherheit kräftezehrend. Diese Erfahrung muss nun auch Nina Bott machen: Die deutsche Schauspielerin und Moderatorin hat sich mit ihrer Familie in Corona-Isolation begeben. In einem Instagram-Post erklärt Bott, dass ihr Partner Benjamin positiv auf Covid-19 getestet worden sei. Die 43-Jährige habe ihn deswegen "ins Untergeschoss ausquartiert".

"Den Kindern und mir geht es gut", schreibt der ehemalige "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Star weiter. "Benni im Prinzip auch, aber er ist eben positiv und wir sind negativ. Ich hoffe, dass das so bleibt." Ihr Partner habe derzeit keine Symptome. Bott hat vier kleine Kinder: Lennox, Luna, Lio und Lobo.

09:03 Uhr

Chinesischer Weltraumschrott wird auf Erde stürzen - wo, noch unklar

Nach dem Start des Kernmoduls von Chinas neuer Raumstation am vergangenen Donnerstag drohen Trümmer des Hauptteils der Trägerrakete in den nächsten Tagen auf die Erde zu stürzen. Raumfahrtexperten warnten vor einem "unkontrollierten" Wiedereintritt der 20 Tonnen schweren Rakete in die Erdatmosphäre. Grund sei das Design der "Langer Marsch 5B", die sich nach dem Start nicht mehr so steuern lasse, um an einem vorbestimmten Punkt ins Meer zu fallen.

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    Die Trägerrakete war am vergangenen Donnerstag gestartet.

    (Foto: picture alliance / Wang Mingyan / Costfoto)

    "Wir wissen nicht, wo", sagte der Astrophysiker Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts. "Im schlimmsten Fall wird es wie der Absturz eines kleinen Flugzeugs, der sich aber über Hunderte Kilometer verteilt."
  • Da die Rakete sehr schnell um die Erde kreise, sei ungewiss, wann und wo genau sie in die Atmosphäre eintreten und dort teilweise verglühen dürfte, hieß es.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:59 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:25 Uhr

Jennifer Gates äußert sich zu Scheidung ihrer Eltern

Diese geplante Scheidung von Bill und Melinda Gates nach 27 Ehejahren hat viele Menschen weltweit überrascht. Die Familie des Microsoft-Gründers und seiner Frau dagegen weiß natürlich schon lange über die Trennung Bescheid. In ihrer Instagram-Story äußert sich die älteste Tochter des Ex-Paares, Jennifer Gates, nun erstmals über die "herausfordernde Zeit für unsere ganze Familie".

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    Jennifer Gates' einziger Kommentar zur Scheidung ihrer Eltern.

    (Foto: Instagram/Jennifer Gates)

    Sie müsse noch lernen, "wie ich mit meinen Emotionen umgehe, genauso wie andere Familienmitglieder auch", und sie sei dankbar dafür, "den Raum zu haben, dies zu tun", so die 25-Jährige.
  • Jennifer Gates betont, dass sie die Trennung ihrer Eltern nicht weiter kommentieren werde. "Aber ihr sollt wissen, dass eure freundlichen Worte und Unterstützung mir die Welt bedeuten."
  • Sie bedanke sich dafür, dass der Wunsch nach Privatsphäre respektiert werde, "während wir durch die nächsten Phasen unseres Lebens navigieren", beendete sie ihre Botschaft.
08:10 Uhr

Dieselskandal: Ex-Audi-Chef Stadler ist sich keiner Schuld bewusst

Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler muss sich im Zusammenhang mit dem Dieselskandal vor Gericht verantworten. Der Volkswagen-Konzern verlangt von Stadler und dem früheren VW-Chef Martin Winterkorn Schadenersatz in noch nicht bekannter Höhe. Nun hat sich Stadler über seinen Anwalt erstmals zu den gegen ihn erhobenen Forderungen geäußert.

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    Stadler sei "überzeugt, korrekt gehandelt zu haben", ließ sein Anwalt verlauten.

    (Foto: picture alliance/dpa/AFP Pool)

    "Wie Herr Stadler bereits in seiner Einlassung vor Gericht dargelegt hat, weist er den gegen ihn erhobenen Vorwurf entschieden zurück und ist überzeugt, korrekt gehandelt zu haben", sagte sein Strafverteidiger Thilo Pfordte der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe).
  • Stadler sei bewusst, dass der Aufsichtsrat der Volkswagen AG aktienrechtlich verpflichtet sei, mögliche Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls geltend zu machen, erklärte sein Anwalt.
  • "Nach dieser umfangreichen, unabhängigen Prüfung wird ihm nicht vorgeworfen, vorsätzlich gehandelt zu haben", so Pfordte.
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07:40 Uhr

Bill und Melinda Gates haben keinen Ehevertrag


Microsoft-Mitgründer Bill Gates und seine Ehefrau Melinda Gates werden sich scheiden lassen. Das gab das Paar am Montag mit einem gemeinsamen Statement auf Twitter bekannt. Gemäß den Scheidungspapieren, die unter anderem dem US-Magazin "People" vorliegen, soll das Paar keinen Ehevertrag haben. Das Vermögen - laut "Forbes" ungefähr 108 Milliarden US-Dollar - soll anhand einer Trennungsvereinbarung aufgeteilt werden.

Im Scheidungsantrag von Melinda Gates, der im King County im US-Bundesstaat Washington eingegangen ist, erklärt die Noch-Ehefrau des Milliardärs, dass die Ehe "unwiederbringlich kaputt" sei. Sie bittet das Gericht, die Ehe aufzulösen und die Trennung zu akzeptieren. Eine Unterhaltszahlung des Ehepartners werde "nicht benötigt", heißt es in dem Dokument weiter. Im April 2022 soll das Paar für den Scheidungstermin vor Gericht erscheinen.

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07:14 Uhr

U-Bahn-Brücke in Mexiko eingestürzt - Tote und Verletzte

Ein zweites Mal berichten wir am frühen Morgen über Mexiko - nun jedoch über einen tragischen Vorfall in Mexiko-Stadt. In der Hauptstadt des lateinamerikanischen Landes sind beim Einsturz einer Metro-Brücke am Montagabend (Ortszeit) mindestens 13 Menschen getötet und rund 70 weitere verletzt worden. Das teilte die Zivilschutzbehörde bei Twitter mit.

Mexikanische Medien veröffentlichten Bilder von Überwachungskameras, die zeigten, dass die Brücke einstürzte, als gerade eine Bahn darüber fuhr.

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07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

der Morgen startet mit guten Neuigkeiten: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland nimmt weiter ab. Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, haben sich "nur" noch etwas mehr als 7500 Menschen mit dem Virus angesteckt, weit weniger also als in der Vorwoche. Bei der Eröffnung des Deutschen Ärztetages werden Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Grußbotschaft und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie Ärztepräsident Klaus Reinhardt in ihren Reden sicherlich Bezug auf den Trend nehmen.

Auch das wird heute wichtig:

  • Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, stellen heute die Statistik zu politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr vor. Auf dem Gebiet dürfte sich im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie manches verändert haben.
  • Die Außenminister der G7-Staaten wollen bei einem persönlichen Treffen in London über aktuelle internationale Konflikte und gemeinsame Herausforderungen beraten.
  • Nach einem halben Jahr Bereitschaftsphase ist am früheren Berliner Flughafen Tegel heute Nacht endgültig Schluss. Um Mitternacht endet die Betriebspflicht des Flughafenstandorts im Norden der Hauptstadt.
  • Zehn Wochen nach seiner Festnahme in Amsterdam entscheidet ein Gericht über die Auslieferung des früheren Reemtsma-Entführers Thomas Drach nach Deutschland.
  • Am Landgericht München II beginnt heute der Prozess gegen einen Alzheimer-Patienten, der eine ebenfalls demente Mitbewohnerin in einem Altenheim vergewaltigt und ermordet haben soll.

Den besten Überblick in der Corona-Pandemie gibt es wie gewohnt in unserem Corona-Ticker. In der Welt der Wirtschaft bleiben Sie im Börsen-Tag auf dem Laufenden. Mein Name ist Linn Rietze und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag mit den aktuellsten und unterhaltsamsten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir: linn.rietze@nachrichtenmanufaktur.de.

06:56 Uhr

Mexikanischer Präsident bittet Maya um Vergebung

Anlässlich des 500. Jahrestages der spanischen Invasion sowie des 200. Jahrestages der Unabhängigkeit des Landes hat die mexikanische Regierung die Ureinwohner des Landes offiziell um Entschuldigung für die an ihnen verübten Verbrechen seit der Eroberung durch die Spanier gebeten.

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Seit der Kolonialzeit wurden in Mexiko Abermillionen Ureinwohner ermordet.

(Foto: picture alliance / Minneapolis Star Tribune)

"Wir bitten das Volk der Maya um Verzeihung für die schrecklichen Misshandlungen durch Einzelpersonen und nationale wie ausländische Behörden während der Eroberung, während der drei Jahrhunderte kolonialer Herrschaft und während der zwei Jahrhunderte seit der Unabhängigkeit Mexikos", sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador bei einer Rede im Bundesstaat Quintana Roo im Süden des Landes am Montag (Ortszeit).

06:29 Uhr

Bewaffneter Mann versucht, in CIA-Hauptquartier einzudringen

Dieser Vorfall könnte aus einem Hollywoodfilm stammen: Vor dem CIA-Hauptquartier in Langley, nahe der US-Hauptstadt Washington D.C., wurde ein bewaffneter Mann von Sicherheitskräften angeschossen, als dieser versucht hatte, mit einem Auto das äußerste Tor der Geheimdienstzentrale zu durchbrechen. Das teilte die US-Bundespolizei FBI mit. Der Angreifer sei verwundet und in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Der Angreifer kam nicht in unmittelbare Nähe des Gebäudes.

(Foto: Reuters)

Die Sicherheitskräfte hätten nach dem versuchten Eindringen auf das CIA-Gelände mehrere Stunden mit dem Täter verhandelt. Dem FBI zufolge stieg dieser "mit einer Waffe aus seinem Fahrzeug aus und wurde von den Sicherheitsbeamten angegriffen". Das CIA-Hauptquartier oder die Beschäftigten seien mit Ausnahme der Sicherheitskräfte nicht betroffen gewesen, hatte ein CIA-Sprecher zuvor mitgeteilt.

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06:00 Uhr

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